Sicherlich eine schmeichelhafte Halbzeitführung für die Gäste. Aber andererseits kann man dem Champions-League-Anwärter auch etliche Vorhaltungen machen, vorne zu viel vergeben, oft schlampig beim letzten Pass, hinten einfach viel zu viel zugelassen. So ist das dann eben auch gegen St. Paulis notorisch auswärtsschwache Multikultitruppe, elf Spieler aus elf verschiedenen Nationen, zu wenig. Stuttgart, Leipzig und Leverkusen nehmen das interessiert zur Kenntnis, aber noch wäre ja genug Zeit für eine Ergebniskorrektur. Für die Gäste wäre das freilich ein ganz großer Dreier, würde den Sprung vorbei an Wolfsburg bedeuten. Und der VfL hat morgen auch ein ganz schweres Spiel gegen Stuttgart.