1. FC Kaiserslautern - SV Elversberg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Kaiserslautern - SV Elversberg. 2. Bundesliga.

Fritz-Walter-Stadion.

1. FC Kaiserslautern 1

  • L Robinson (s/o 50. minute)
  • M Rohr (54. minute ET)

SV Elversberg 3

  • L Petkov (51. minute 11m)
  • D Mokwa (55. minute)
  • L Schnellbacher (86. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns natürlich morgen wieder weiter, wenn ab 13:30 Uhr unter anderem Hertha Berlin zum Heimspiel gegen die Lilien lädt. Ihnen noch eine gute Nacht und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Lautern erneut am Samstagabend in Darmstadt zu Gast ist, empfängt Elversberg zuvor am frühen Nachmittag die Hertha zu Hause. 

Elversberg fährt damit den ersten Dreier im neuen Jahr ein und springt zumindest bis morgen auf Platz 2 - nur einen Punkt hinter Noch-Spitzenreiter Schalke. Lautern verliert dagegen den Anschluss an die Aufstiegsränge und liegt vorerst als Sechster sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz - morgen könnte der Rückstand bis auf acht Punkte anwachsen. 

Verdient ist dieser Auswärtssieg für Elversberg allemal, jedoch wurde er auch von einer strittigen und letztlich spielentscheidenden Szene kurz vor der Halbzeit begünstigt. Für einen leichten Zupfer gegen Rohr flog Robinson nach VAR-Eingriff mit glatt Rot vom Platz, auf den verwandelten Petkov-Strafstoß hatte Lautern zunächst noch vor der Halbzeit die direkte Antwort parat. Nach der Pause spielte aber nur noch Elversberg und zeigte sich in Überzahl geduldig. Nach dem erneuten Führungstreffer durch Mokwa ließen die Saarländer nichts mehr anbrennen und machten kurz vor Ende durch Joker Schnellbacher den Deckel drauf. 

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Schlusspfiff am Betze - Elversberg schlägt Lautern 3:1! 

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Auch Poreba wird verwarnt. 

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Hanslik ringt Poreba von hinten zu Boden, was sich der Pole nicht gefallen lässt. Aytekin löst die kurze Rudelbildung auf und zeigt Hanslik Gelb.

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Seit dem 2:1 hat Elversberg auch nichts mehr anbrennen lassen, bei nur zwei Abschlüssen kommt Lautern im zweiten Durchgang auf einen xG-Wert von 0,07.

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Elversberg darf nochmal umschalten. Nach einem Steckpass bricht Mokwa im Zentrum durch, doch sein Flachschuss aus halbrechten 14 Metern kommt zu mittig genau auf Krahl.

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Vincent Wagner schöpft sein Wechselkontingent aus und bringt nochmal den jungen Stange für Petkov. 

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Das Spiel plätschert jetzt dem Ende entgegen, fünf Minuten werden gleich noch nachgespielt. 

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Zur Vollständigkeit: Für Elversberg war es in dieser Saison bereits das 15. Tor in der Schlussviertelstunde, womit man die Führung in dieser Hinsicht weiter ausbaut. 

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Tooor! Kaiserslautern - ELVERSBERG 1:3. Joker Schnellbacher macht den Deckel drauf! Redondo wird von Petkov unter Druck gesetzt und spielt einen viel zu kurzen Rückpass. So kann Petkov übernehmen und will halbrechts im Strafraum vor dem Fünfer eigentlich querlegen. Rasmussen fälscht den Ball aber noch leicht in den Rückraum und damit direkt vor die Füße von Schnellbacher ab. Auf Höhe des ersten Pfostens schießt Schnellbacher sofort und trifft aus acht Metern humorlos flach ins kurze Eck. 

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Auch eine Möglichkeit: Nach seiner Einwechslung nimmt Rasmussen in der Dreierkette den Platz von Chernev ein, den Lieberknecht dafür nach vorne als Zielstürmer beordert. 

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Auch Schnellbacher ist neu dabei und verabschiedet Torschütze Mokwa in den Feierabend. 

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Gegenüber Vincent Wagner tauscht zweimal positionsgetreu in der Offensive und nimmt Zimmerschied für Malanga vom Feld. 

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Zudem wird Haas durch Hanslik ersetzt. 

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Doppelwechsel auf beiden Seiten. Torsten Lieberknecht macht den Anfang und bringt zunächst Neuzugang Rasmussen für Joly ins Spiel.

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Im Strafraum stellt Redondo den Körper vor den Ball und versucht damit, einen Elfmeter gegen Poreba zu schinden. Das war aber eher ein Offensivfoul.

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Und noch ein Wort zu den Wechseln: Beide Mannschaften konnten in dieser Saison immer wieder neue Impulse von der Bank setzen. Kaiserslautern kommt auf die meisten Torbeteiligungen durch Einwechselspieler (17), Elversberg auf die zweitmeisten (15).

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Das ist jetzt doch etwas halbgar von Elversberg in den letzten Minuten. Die Wagner-Elf verwaltet die knappe Führung und investiert nur das Nötigste.

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Außerdem macht Schmahl im zentralen Mittelfeld für Conde Platz. 

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Erstmals frisches Personal bei den Saarländern, Vincent Wagner wechselt doppelt und bringt zunächst Le Joncour für Rohr.

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Bei diesem Zwischenstand bleibt Lautern trotz Unterzahl mit Anbruch der Schlussviertelstunde im Spiel. Und Lautern wird jetzt auch aktiver, Elversberg sucht gerade ein wenig nach der richtigen Abmischung.

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Auf der Gegenseite serviert Zimmerschied eine Freistoßflanke von links zu dicht vor das Tor und versorgt Krahl mit Flankenfutter. 

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Und der Freistoß? Sirch nimmt sich der Sache an und schießt den Ball mit viel Zug über die Mauer. Jedoch auch gut zwei Meter über das Tor. 

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Rohr steht wieder auf den Beinen und sieht jetzt mit etwas Verzögerung die Gelbe Karte. 

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Bei einem Umschaltmoment muss Skyttä zunächst auf seine nachrückenden Kollegen warten und spielt dann im Halbfeld von rechts zur Mitte. Dort rutscht Rohr unglücklich aus und räumt dabei Redondo voll ab. Rohr hat sich dabei selbst wehgetan, den Freistoß für Lautern aus zentralen 25 Metern gibt es natürlich trotzdem.

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Vom rechten Flügel löffelt Petkov den Ball nach innen in den Lauf von Schmahl, der die Kugel rechts vom Fünfer aber nicht kontrollieren kann. 

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Zudem macht Bassette für den schnellen Redondo Platz.

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Doppelwechsel aufseiten der Pfälzer: Ritter wird zunächst durch Ex-Elversberger Sahin ersetzt. 

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Nach einem langen Ball taucht jetzt zumindest Joly rechts am gegnerischen Sechzehner auf und spielt in den Rückraum. Skyttä versucht es mit dem Kopf durch die Wand, dribbelt sich aber fest. Anschließend flankt Haas nochmal von links zu dicht vor das Tor und damit direkt in die Arme von Kristof.

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Und dann hat es eben doch nur zehn Minuten gedauert, ehe Elversberg nach Wiederbeginn in Überzahl auf die Siegerstraße eingebogen ist. Lautern tut sich seitdem schwer, Elversberg hat für den Moment alles im Griff.

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Ein Gyamerah-Zuspiel lässt Mokwa im Strafraum bewusst und überlegt in seinen Rücken durch, wo Conte mit dem zweiten Kontakt abschließt und aus elf Metern im letzten Moment geblockt wird. 

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Nach einer guten Ballannahme von Skyttä greift Schmahl im Mittelfeld von hinten zum taktischen Foul und sieht Gelb. 

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Tooor! Kaiserslautern - ELVERSBERG 1:2. Die Saarländer gehen wieder in Führung! Überzahl hin oder her, aber das ging zu einfach: Halbrechts von der Mittellinie schlägt Schmahl den Ball lang diagonal links in den Strafraum, wo Zimmerschied nach toller Ballannahme schneller als Sirch ist und auf Fünferhöhe mit Übersicht zur Mitte ablegt. Auf Höhe des ersten Pfostens rückt Mokwa vor Gyamfi ein und trifft aus sechs Metern mit dem ersten Kontakt trocken ins kurze Eck. Da hat den Pfälzern der Zugriff komplett gefehlt. 

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Vorlage Tom Zimmerschied

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Kurz darauf wird eine Gyamerah-Flanke von rechts leicht abgefälscht und fällt dadurch Conte vor die Füße. Conte nimmt den aufsetzenden Ball stark an und schließt auf engstem Raum mit dem schnellen zweiten Kontakt aus halbrechten elf Metern ab. Der Flachschuss ist aber zu unplatziert und leichte Beute für Krahl.

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Gyamerah setzt Petkov ein, der vom rechten Flügel nach innen flankt. Krahl ist zur Stelle und kann mit beiden Fäusten klären. 

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Gegen den tiefen Defensivblock der Roten Teufel bleibt aufseiten der Saarländer Geduld gefragt. Im letzten Drittel läuft die Suche nach der entscheidenden Lücke. 

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Nach einem unglücklichen Auffahrunfall mit Ritter bleibt Gyamerah am gegnerischen Sechzehner liegen. Für den Außenverteidiger dürfte es aber gleich wieder weitergehen.

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Pinckert nimmt sich aus rund 30 Metern ein Herz und jagt den Ball über das Tor. Von Beginn an zieht Elversberg das Spiel nach Wiederanpfiff in Überzahl an sich, Lautern ordnet sich dagegen kompakt im Verbund gegen den Ball ein. 

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Nach der Pause bleibt das Personal unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

Trotz Feldvorteilen und Chancenplus für Elversberg wäre ein torloses Unentschieden zur Halbzeit leistungsgerecht gewesen, dann aber überschlugen sich die Ereignisse in der Nachspielzeit: Nach VAR-Eingriff schickte Aytekin Robinson für einen leichten Zupfer an Rohr vom Platz, den fälligen Strafstoß verwertete Petkov zur Führung. Nur drei Minuten später stand Rohr erneut im Mittelpunkt und lenkte den Ball unglücklich ins eigene Tor. Alles also auf Anfang, wenngleich Lautern die zweiten 45 Minuten in Unterzahl bestreiten wird. 

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Und damit geht es in die Halbzeit! 

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Tooor! KAISERSLAUTERN - Elversberg 1:1. Was für eine wilde Schlussphase in dieser ersten Hälfte! Über links dringt Ritter in den Strafraum ein und legt flach nach innen, wo die Saarländer zunächst einen Fuß dazwischen bekommen. Skyttä setzt aber gut nach und bringt den Ball nach einem starken Dribbling auf engstem Raum links vom Fünfer noch einmal flach in die Mitte. Am ersten Pfosten kommt Kristof nicht ran, dahinter hält Rohr das lange Bein rein und verlängert das Leder aus zwei Metern unglücklich ins eigene Tor. 

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Fast der Doppelschlag! Bei einem schnellen Umschaltmoment dringt Conte über halblinks in den Strafraum ein und legt flach an den Fünfer quer, wo Mokwa per Grätsche nur um Zentimeter verpasst. 

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Tooor! Kaiserslautern - ELVERSBERG 0:1. Und es kommt noch dicker für den FCK. Aus elf Metern stellt sich Petkov der Verantwortung vom Punkt und schiebt den Ball flach durch die Mitte ins Tor. Damit verlädt er Krahl, der sich nach links orientiert und somit chancenlos ist. Petkov hatte bereits letzte Woche gegen Bochum den Ausgleich erzielt und steht jetzt bei vier Saisontoren. 

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Die Pfälzer beschweren sich anschließend, Joly sieht dafür die Gelbe Karte. 

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Ist das bitter für den FCK. Wahrscheinlich war der kurze Zupfer von Robinson in dieser Szene gar nicht ursächlich dafür, dass Rohr fällt. Aber das Halten ist unstrittig, weswegen Aytekin nach Ansicht der Bilder nicht nur auf Elfmeter für Elversberg entscheidet, sondern Robinson auch noch mit glatt Rot vom Feld schickt.

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Nach dieser Chance ist das Spiel unterbrochen. Deniz Aytekin wartet ein mögliches Einschreiten des VAR ab und wird jetzt auch tatsächlich an den Monitor gebeten.

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Riesenchance für Elversberg! Eine scharfe Zimmerschied-Freistoßflanke von rechts rutscht zu Rohr durch, der den Ball glücklich mit der Brust tropfen lässt, dadurch drei Meter vor dem Tor völlig blank steht und schon hier in Rückenlage gerät. Robinson zieht Rohr dabei noch von hinten leicht am Trikot und der Verteidiger schießt den Ball im Rückwärtsfallen unkontrolliert kläglich drüber.

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Jetzt kann gewechselt werden: Für den verletzten Prtajin kommt Kunze ins Spiel. 

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Für den Moment agiert Lautern in Unterzahl. An der Seitenlinie macht sich dann doch wieder Kunze bereit - so viel also zum Experiment mit der Doppelspitze.

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Nach der Behandlungsunterbrechung humpelt Prtajin jetzt vom Feld und muss dabei gestützt werden. Lieberknecht wird wohl gleich wechseln müssen.

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Das sieht nicht gut aus: Im Mittelfeld macht Prtajin einen hohen Ball mit der Brust fest und knickt dann beim Aufkommen ganz ohne Fremdeinwirkung unglücklich um. Mit schmerzverzerrtem Gesicht bleibt der Kroate liegen. 

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Jetzt muss aber Krahl ran! Mit einem diagonalen Lauf bietet sich Schmahl in der Tiefe an und profitiert davon, dass ihn Lautern aus den Augen verliert. Aus dem Halbfeld findet der Steilpass von Gyamerah Schmahl rechts im Strafraum, wo der Winkel rechts vom Fünfer aber zu spitz ist. Krahl kommt schnell raus, macht sich breit und kann blocken. 

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Da war das Schussfenster kurz offen! Zimmerschied spielt von links flach halblinks vor den Fünfer, wo sich Petkov mit dem Rücken zum Tor gut aufdreht und schießen könnte. Stattdessen will er gegen Gyamfi noch einen Haken schlagen, der zuvor leicht weggerutscht war. So kann Gyamfi die Schussbahn zustellen und zwingt Petkov zum Abdrehen. 

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Nach einer zuvor abgefangenen Flanke nimmt Conte Tempo auf und wird aus vollem Lauf von Robinson abgeräumt. Zwar trifft Robinson mit seiner seitlichen Grätsche auch den Ball, doch kommt er bei der Intensität nicht um die erste Gelbe Karte an diesem Abend herum. 

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Nach einem langen Mickelson-Einwurf will sich Mokwa links im Strafraum gegen Gyamfi in seinem Rücken aufdrehen. Dabei rutscht Mokwa weg und verstolpert den Ball ins Toraus. 

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Rohr führt einen Freistoß in der eigenen Hälfte schnell aus und schlägt den Ball über halblinks lang nach vorne. Lautern steht etwas offen, nach einem unsauberen ersten Kontakt wird Mokwa aber schnell gestellt. 

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Gleich zwei Akteure liegen auf dem Boden. Nach einem klassischen Auffahrunfall zwischen Pinckert und Bassette an der Mittellinie dürfte es für beide aber gleich wieder weitergehen.

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Es bleibt enorm umkämpft. Bislang 65 Prozent gewonnene Zweikämpfe zugunsten der Pfälzer werten wir als ersten Fingerzeig, doch auch Elversberg steckt nicht zurück.

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Lautern ist jetzt besser im Spiel. Von der linken Sechzehnergrenze hebt Haas den Ball diesmal nach innen an den Elfmeterpunkt, wo Mickelson gerade noch rechtzeitig einrückt und im letzten Moment Skyttä an der Volleyabnahme hindert.

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Großchance für Lautern! Bei einem nahezu perfekt ausgespielten Konter wird Haas auf dem linken Flügel in Szene gesetzt und gibt scharf wie flach nach innen. Hinter dem zweiten Pfosten grätscht der durchgelaufene Joly in das Zuspiel und befördert den Ball an den rechten Pfosten. Von dort prallt die Kugel an die Brust von Kristof und kullert letztlich mit etwas Glück am Pfosten vorbei ins Toraus.

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Da war mehr drin für Lautern! Kristof wird im Aufbau unter Druck gesetzt und spielt unsauber von hinten heraus. Die Pfälzer verteidigen aggressiv nach vorne und erobern den Ball im. Dann bietet sich plötzlich für Skyttä zentral vor dem Sechzehner die perfekte Anspielstation, halblinks im Strafraum lauert Haas nämlich freistehend. Doch Skyttä wartet einen Tick zu lange und spielt den Ball dann zu steil ins Nichts. 

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Die Anfangsviertelstunde ist also rum - so kann es gerne weitergehen. In einem intensiv und offensiv geführten Spiel mit klareren Aktionen für die Elv bleibt bislang kaum Zeit zum Durchatmen. 

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Im Anschluss an einen Einwurf sichert sich Elversberg im gegnerischen Sechzehner den zweiten Ball. Zimmerschied bekommt die Kugel abgelegt, doch rutscht er in halbrechter Position bei seinem Schussversuch weg und verfehlt das kurze Ecke. 

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Der erste Abschluss der Pfälzer: Joly flankt vom rechten Flügel zentral vor den Fünfer, wo Prtajin ein paar Zentimeter fehlen. Unmittelbar hinter ihm kommt Haas unter Bedrängnis zum Kopfball und setzt den Ball unkontrolliert deutlich über das Gehäuse.

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Die Gäste lauern förmlich auf Ballgewinne, um dann ihre Umschaltstärke auszuspielen. Zwar verzeichnet Kaiserslautern bislang fast 60 Prozent Ballbesitz, doch dürfte das auch ganz nach dem Geschmack des Gegners sein. 

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Und jetzt geht Conte rechts im Strafraum plötzlich zu Boden. Für einen Elfmeter reicht das Schubserchen von Robinson aber nie und nimmer aus. 

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Nicht umsonst hat Torsten Lieberknecht im Vorfeld vor der Umschaltstärke der Saarländer gewarnt. Diesmal kommt Conte halblinks im Strafraum an den Ball, mit seinem unsauberen Abspiel bleibt der 22-Jährige aber hängen.

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Wir erleben einen sehr schwungvollen Beginn am Betzenberg. Eine Freistoßflanke zieht Ritter links links in den Strafraum, wo sich Chernev absetzen konnte und per Kopf nach innen legt. Kristof passt aber auf und packt am Fünfer sicher vor Prtajin zu.

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Nächste Chance für Elversberg! Nach einem tiefen Ballgewinn schalten die Gäste über Pinckert um, der den Ball durch das Zentrum bis vor den Sechzehner treibt und dann rechts im Strafraum Petkov bedient. Aus spitzem Winkel hält Petkov drauf, Krahl macht aber das kurze Eck zu und kann entschärfen.

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Da war direkt mehr drin für Elversberg! Mokwa macht einen langen Ball kurz nach der Mittellinie fest und legt in den Lauf von Petkov ab, der über halbrechts für Conte durchsteckt. Conte hat viel Platz und an der Strafraumkante freies Schussfeld. Dabei wählt Conte die Innenseite und schiebt den Ball harmlos in die Arme von Krahl.

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Wir wären so weit, Lautern hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Deniz Aytekin, der dabei von Christian Leicher und Tobias Schultes an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Yannick Rupert, vor den Bildschirmen bilden Robert Hartmann und Frederick Assmuth das VAR-Duo. 

Von Torsten Lieberknecht zum "Saar-Pfalz-Derby" ausgerufen, wollen die Roten Teufel heute "die Rechnung wieder begleichen". Im Hinspiel hatten nämlich die Saarländer das bessere Ende für sich und erzielten in der Nachspielzeit das 2:1-Siegtor durch Schmahl. Und nicht nur das - seit dem Aufstieg von Elversberg vor drei Jahren hat Kaiserslautern einzig das erste von bislang fünf Pflichtspielen gegen die Saarländer gewonnen und blieb seitdem in vier Zweitligaspielen bei nur einem einzigen Punkt sieglos.

Eine ganz große Stärke haben Elversberg und Lautern gemeinsam, mit je 34 Toren treffen schließlich zwei der drei geteilt besten Offensiven aufeinander. Gegen Bochum ließen die Saarländer jedoch zu viel liegen und kamen nicht über ein Remis hinaus. Nach dem verpatzten Jahresauftakt in Nürnberg (2:3) wartet die Elv damit seit drei Spielen auf einen Sieg und ist plötzlich nur noch Verfolger. Heute sieht Vincent Wagner "unheimlich viel Wucht" auf seine Mannen zukommen und will dieser gewohnt spielerisch begegnen.

Bis zur 87. Minute führte Lautern auf Schalke 2:0 und hätte nach dem 3:1-Heimsieg gegen Hannover fast den perfekten Jahresstart hingelegt. Die Enttäuschung über die beiden liegengelassenen Punkte wollte Torsten Lieberknecht aber nicht zu hoch hängen und stellte stattdessen die über weite Strecken starke Leistung in den Vordergrund. Auch heute brauche es eine "Topleistung", zudem müsse man die Stärken der Saarländer unterbinden und ist unter anderem auf ihr "sehr gutes Umschaltspiel" vorbereitet.

Lautern gegen Elversberg - ein Südwest-Verfolgerduell unter Flutlicht am Betze. Die Gäste liegen als Vierter nur zwei Punkte hinter einem direkten Aufstiegsplatz und würden mit einem Sieg auf Rang 2 springen, ehe die Konkurrenz aus Paderborn und Darmstadt morgen nachziehen könnte. Der größere Druck liegt aber bei den Pfälzern, die getrost von einem Sechspunktespiel sprechen können. Auf Platz 6 liegt Lautern vier Punkte hinter Elversberg und könnte den Anschluss an die SVE herstellen - oder eben verlieren.

Eine vermeidbare Punkteteilung stand vergangene Woche auch für Elversberg zu Buche, das beim 1:1 im Heimspiel gegen Bochum die bessere Mannschaft war. Vincent Wagner sieht keinen Grund für etwaige Wechsel und vertraut heute auf die exakt gleiche Startelf im gewohnten 4-2-3-1-System.

Und hier die Aufstellung der SV Elversberg: Kristof - Gyamerah, Pinckert, Rohr, Mickelson - Schmahl, Poreba - Petkov, Conte, Zimmerschied - Mokwa. 

Im Auswärtsspiel gegen Spitzenreiter Schalke gab Kaiserslautern letzte Woche eine 2:0-Führung in den Schlussminuten aus der Hand und musste sich über das 2:2-Unentschieden ärgern. In Vergleich dazu nimmt Torsten Lieberknecht heute eine personelle Änderung vor: Nach seinem Doppelpack als Joker auf Schalke ist Prtajin wieder fit genug für die Startelf und stürmt erstmals in einer Doppelspitze neben Winter-Neuzugang Bassette. Für die offensivere Ausrichtung opfert Lieberknecht mit Kunze (Bank) einen defensiven Mittelfeldspieler. Während der gestern aus Salzburg verpflichtete Rasmussen auf der Bank sitzt, feiert Asta nach einem Kreuzbandriss und mehrmonatiger Verletzungspause sein Kader-Comeback.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Krahl - Sirch, Gyamfi, Chernev - Joly, Robinson, Haas - Skyttä, Ritter - Bassette, Prtajin. 

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 20. Spieltages zwischen Kaiserslautern und der SV 07 Elversberg.