1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Kaiserslautern - Karlsruher SC. 2. Bundesliga.

Fritz-Walter-StadionZuschauer49.327.

Live-Kommentar

Das wars für heute aus der 2. Liga. Morgen komplettieren wir den Spieltag mit den restlichen Partien. Hannover empfängt Wolfsburg, Dresden hat Darmstadt zu Gast. Und die Arminia empfängt Cottbus. Bis dahin! 

Und so gehts für beide Teams in der 2. Liga weiter. Für den FCK gehts am nächsten Spieltag nach Hamburg, wo man - bereits am 3. Spieltag - auf den zweiten Absteiger trifft. Die Roten Teufel spielen sonntags am Millerntor. Einen Tag vorher hat der KSC die Wölfe zu Gast. Vorher steht aber noch der DFB-Pokal an. Der KSC spielt am Freitag bei Preußen Münster, der FCK reist zum Derby gegen Waldhof Mannheim, ebenfalls freitags.

Kaiserslautern also mit dem zweiten torlosen Remis der jungen Saison, als einziges Team der Liga mit zwei Spielen haben die Roten Teufel noch keinen Gegentreffer kassiert. Als einziges Team mit zwei Spielen haben sie aber auch noch kein Tor erzielt. Während Kaiserslautern nun mit zwei Punkten Elfter ist, reicht der eine Zähler auf dem Betzenberg den Karlsruhern, um zumindest vorläufig den Relegationsplatz einzunehmen. Vier Punkte hat sonst (noch) keiner.

Das Südwestderby zwischen Kaiserslautern und Karlsruhe endet 0:0, nach dem Spielverlauf sollte der FCK mit diesem Ergebnis besser leben können. In der ersten Hälfte hatte der KSC Anlaufschwierigkeiten, kam nach der ersten Trinkpause aber besser in die Partie. Kaiserslautern wurde vor allem in der zweiten Hälfte immer passiver, der KSC dominierte da die Begegnung über weite Strecke und war dem Siegtreffer sicherlich näher. Vor allem der Chance von Wanitzek in der  57. Minute werden die Badener nachtrauern.

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Und dann ertönt der Schlusspfiff. 

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Nach einem Einsatz am Mittelkreis gegen Bergh kassiert Kanate Gelb wegen gefährlichen Spiels. Da war der Fuß schon in Kopfhöhe des Karlsruhers.

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Mit dem nächsten Vorstoß holt der FCK noch einmal eine Ecke heraus. Letzte Chance? Nein, ein Abschluss bleibt aus. Ein Lauterer Sieg wäre nach dieser zweiten Hälfte aber doch auch des Guten zu viel. 

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Nach viel Ballgewühl im Mittelfeld könnten die Karlsruher das Spiel plötzlich öffnen und der Ball kommt zu Ben Farhat ins linke Halbfeld. Der zieht nach einem Haken ins Zentrum und hält aus der zweiten Reihe drauf. Seinen Schlenzer aufs rechte Eck hat Krahl allerdings gerochen. Und faustet den Ball aus der Gefahrenzone.

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Allerdings ist die Partie in den letzten Minuten wieder etwas offener geworden, der FCK ist nicht mehr ganz so passiv. Was für Entlastung sorgt, dem KSC aber auch Räume verschafft. 

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Eher unangenehme Neuigkeiten für den FCK: Es gibt acht Minuten Nachspielzeit.

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Noch ein Wechsel beim KSC, Ben Farhat bekommt für Eichinger noch ein paar Minuten. Die auch seine letzten im Trikot des KSC sein könnten. Er trägt sich ja mit Wechselgedanken.

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Nach einem Foulspiel im Mittelfeld wird Maxwell Gyamfi verwarnt.

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Jetzt wirds lauter. Dem FCK wird in der Schlussphase ein Eckstoß zugesprochen. Das hatten wir auch schon lange nicht mehr. Es bleibt jedoch harmlos. Elvedi kommt zwar zum Kopfball, aber ohne jeglichen Druck. Bernat fängt locker. 

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Indes kommt bei Karlsruhe Viktor Bergh für Deniz Ofli.

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Und für Semih Sahin kommt Leon Robinson.

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Marlon Ritter wird beim FCK durch Erencan Yardimci ersetzt.

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Ein Karlsruher bleibt im eigenen Strafraum liegen, die Partie ist wieder unterbrochen. Das wird für ein paar Wechsel genutzt.

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Nach dieser Großchance von Bernat werden die Lauterer wieder etwas aktiver. Wird auch langsam Zeit, erstmals überhaupt in der zweiten Hälfte gelingt es den Roten Teufeln, sich ernsthaft am gegnerischen Strafraum festzusetzen. Einen Abschluss bringen die Lauterer nicht zustande, aber das entlastet auf jeden Fall die Abwehr. 

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Freistoß von der Mittellinie für den KSC. Und Bernat, der da ebenfalls steht, weil er im Tor nicht gebraucht wird, sieht, dass Krahl etwas weit vor dem Kasten steht. Und haut einfach mal drauf. Der hätte gepasst! Ein Treffer, von dem man noch länger gesprochen hätte. Im Zurücklaufen bringt allerdings Krahl gerade noch so eine Faust dran, kann zur Ecke abwehren. 

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Wanitzeks Ecke von rechts auf den kurzen Pfosten wird mit einem Befreiungsschlag geklärt. Aber die Offensive bei Lautern ist nicht mehr besetzt, der Ball landet bei Bernat, der sofort den nächsten Angriff einleitet. 

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Die Karlsruher finden zunehmend die Räume. Die Gäste kommen durchs Zentrum, dass die Lauterer Defensive ziemlich offen lassen. So wird Wanitzek in Schussposition gebracht, dessen Versuch aus 20 Metern knapp über die Latte streicht. 

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Im Übrigen ist es auf dem Betzenberg sehr ruhig geworden. Das hat schon seine Gründe. Im Augenblick kann es für die Roten Teufel nur darum gehen, das 0:0 irgendwie zu halten. Nach vorne geht gar nichts mehr. Den letzten Lauterer Abschluss gabs in der 49. Spielminute!

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Nur bedingt, der Freistoß wird zur Ecke geklärt. Nächster Anlauf ... Offensivfoul. Und der FCK kann wieder etwas Ruhe ins Spiel bringen. 

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Muss man auch einfach einräumen, dass die sehr ballsicheren Karlsruher das in dieser Phase sehr gut und abgeklärt machen. Der FCK hat darauf keine richtige Antwort. Andererseits entwickelt sich aber kaum Torgefahr. Vielleicht hilft ja jetzt ein Freistoß vom rechten Strafraumeck weiter?

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Im Trinkpauseninterview kritisiert der Lauterer Geschäftsführer Thomas Hengen die Passivität seiner Mannschaft. Da hat er auch allen Grund zu.

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Unmittelbar nach diesem Schuss von Kobald gehts in die zweite Trinkpause. 

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Dicke Chance für den KSC, als Kobald aus der zweiten Reihe draufhält nach einem weiteren Daueraufenthalt der Karlsruher am Strafraum. Mit einer Glanzparade kann Krahl den Ball noch über die Latte wischen. 

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Und Thierry Fidjeu-Tazemeta ersetzt Mergim Berisha.

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Das sind die Impulse von der Bank! Der angeschlagene Simon Asta macht Platz für Paul Joly.

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Lautern kommt kaum och aus der eigenen Hälfte, sind nur noch in der Defensive beschäftigt. Dabei erarbeitet sich der KSC aber - noch nicht - die großen Möglichkeiten. Läuft mehr auf natürlichen Verschleiß hinaus. Die Karlsruher spielen Lautern jetzt müde. 

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Die Partie ist unterbrochen, weil Asta behandelt werden muss, scheint was mit dem Knie zu sein. Viele Spieler nutzen das zur Flüssigkeitsaufnahme. 

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Im Mittelfeld läuft der FCK jetzt nur noch hinterher, kommen die Lauterer meist einen Schritt zu spät. Doch im Strafraum passts noch mit der Defensive. Doch das Eis wird dünner. Den Gastgebern könnten ein paar Impulse von außen jetzt nichts schaden. 

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Das war allerdings nur ein Strohfeuer. Der KSC übernimmt so langsam die Kontrolle, wie wir das ähnlich schon in der ersten Hälfte erlebt haben, nur dauerte es da länger. Im Prinzip verliert Kaiserslautern jetzt die Bälle zu früh, das riecht der KSC, der das mit höherem Pressing nun auch forciert. 

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Jetzt kann der FCK den Ball mal länger in den eigenen Reihen halten, aber das ist eher ohne Tiefgang. Eine Halbfeldflanke von Ritter wird aus der Gefahrenzone geschlagen, die Roten Teufel müssen danach ganz neu aufbauen, dabei wird auch Krahl miteinbezogen. 

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Eine Szene, die aber schon auch verdeutlicht, dass der KSC hier eigentlich die bessere Spielanlage hat. Das Angriffsspiel wirkt viel kontrollierter als das der Lauterer. 

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Kurz darauf die beste Chance der Partie. Eichinger dribbelt über links den Strafraum an und setzt sich sehr fein durch. Strebt dann ins Zentrum und legt zurück auf Wanitzek, der aus 14 Metern sich die Ecke eigentlich aussuchen könnte, müsste. Und seinen Flachschuss dann meterweit links am Tor vorbeisetzt. Unglaublich. Ausgerechnet Wanitzek mit solch einem Fehlschuss. Das sieht man auch nicht alle Tage. 

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Pinto Pedrosa erwischt beim Durchlaufen zudem noch leicht mit dem Knie Krahl im Gesicht, keine Absicht, er konnte einfach nicht mehr ausweichen. So muss der Keeper der Gastgeber zunächst behandelt werden, kann aber weitermachen. 

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Wieder beginnt Kaiserslautern die Anfangsphase sehr forsch. Und leistet sich fast einen katastrophalen Abwehrfehler. Rasmussen hat den Ball im Zentrum als letzter Mann eigentlich ziemlich sicher, spielt dann aber einen Querpass in den Fuß des anlaufenden Pinto Pedrosa, der so unverhofft nur noch Krahl vor sich hat. Mit Todesverachtung stürzt sich der Lauterer Keeper dem Stürmer entgegen und kann den Ball im letzten Moment blocken. Was für ein Geschenk!

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Mit einem langen Ball in die Spitze durch Ritter, der die Abwehr aushebelt, kommen die Lauterer zur ersten Möglichkeit der zweiten Hälfte. Bernat deutet zunächst an, das er rauslaufen will, wirkt unsicher, läuft zurück ins Tor, wird dabei von Kanate ausgespielt, der auch nicht ganz souverän wirkt, verunsichert durch die Verunsicherung von Bernat. Legt sich den Ball zu weit vor und scheitert dann aus ganz spitzem Winkel an einem zurückgeeilten Abwehrspieler. Dabei war das am Ende eher kein Abschluss, eher ein Querpass. Ins Tor wäre die Kugel nämlich nicht gerollt. 

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Zunächst ist die Begegnung wieder recht wild, eigentlich wie in der Anfangsphase. Beide Teams ohne klare Aktionen, aber mit viel Einsatz. Man muss es eben mögen. 

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Und weiter gehts. 

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Bei Lilian Egloff reichts noch nicht für 90 Minuten, also wechseln die Gäste zur Pause Kevin Wiethaup ein.

Torlos geht es in die Kabinen. Es war laut, es war hektisch, es war giftig, es ist Derby. Der FCK hatte etwas mehr vom Spiel, auch wenn die Ballbesitzwerte zur Pause hin sich immer mehr annäherten. Der KSC brauchte eine ganze Weile, um sich mit der Atmosphäre anzufreunden, kam aber gerade gegen Ende der ersten Hälfte besser ins Spiel. Die Abschlüsse geben sich nicht viel, Kaiserslautern hatte fünf, Karlsruhe fünf. Die xG-Werte liegen bei 0,3 bzw. 0,33. Der Zwischenstand passt. Auch in der Höhe. Das Niveau ist eher so unteres Mittelmaß, die Stimmung macht das aber wett. 

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Pause auf dem Betzenberg.

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Das war zugleich die letzte Aktion von Moritz Broschinski, der nun ebenfalls angeschlagen das Spielfeld verlassen muss. John Davis Meyer kommt zu einem Einsatz.

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Kurz darauf eine Doppelchance für den KSC. Der Aufbau läuft über die linke Seite, über Eichinger erreicht der Ball Broschinski, der ihn scharf aufs Tor bringt, Krahl kann die Kugel nicht festmachen, so kommt Egloff aus zentraler Position und zehn Metern zum Nachschuss. Der Ball springt stark, so fehlt beim Abschluss die richtige Kontrolle, der Schuss fliegt hoch über den Kasten.

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Und Kanate deutet sofort seine Schnelligkeit an, er wird auf der rechten Seite eingesetzt, hält den Ball vermeintlich akrobatisch im Spiel und wird dann aber zurückgepfiffen, alleine auf dem Weg im Tor. Der Ball hatte wohl doch die Linie überschritten.

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Fünf Minuten gibts obendrauf.

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So ist es, Naatan Skyttä wurde wohl bei diesem harten Tackling von Franke hart am Oberschenkel erwischt, er verlässt das Feld, dafür kommt Neuzugang Ibrahim Kanate.

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Aber nicht allzu lange. Den Skyttä bleibt auf dem Rasen sitzen, zieht sich das Trikot übers Gesicht, kein gutes Zeichen. Die Betreuer eilen aufs Feld, und die geben schnell das Zeichen Richtung Bank: Der erste Wechsel ist fällig. 

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So übernehmen die Gäste jetzt ein bisschen die Spielkontrolle, der FCK dagegen zieht sich zurück und lauert. Gerade ergab sich eine Umschaltsituation, Skyttä konnte den Ball fast bis zur Mittellinie treiben, bevor er davon mit hartem körperlichem Einsatz getrennt wird. Kein Pfiff, das Spiel läuft weiter. 

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Schon interessant, richtig gut ist die Begegnung nicht. Aber durch die Stimmung ist das tatsächlich gar nicht so schlimm. Die könnte aber vielleicht langsam umschlagen, weil der KSC jetzt tatsächlich einen Fuß in die Tür bekommt. Die Ballbesitzpassagen der Gäste werden länger. Und sie können sich jetzt auch schon mal vor dem Strafraum festsetzen.

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Wanitzeks Ecke von rechts kommt ins Gewühl, aber ehe der Ball runterkommt, wird schon ein Offensivfoul geahndet. 

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Weiter gehts, vielleicht war dieser Schuss ein Zeichen dafür, dass der KSC besser ins Spiel findet? Die Gäste mit einem Eckstoß ...

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Chance aus dem Nichts für den KSC nach einem Fehler im Aufbau durch Sahin. Der Ball kommt zu Broschinski, der sofort von der Strafraumgrenze draufhält. Wuchtiger Schuss, aber etwas zu mittig. So bekommt Krahl noch den Körper dazwischen und kann den Einschlag verhindern. 

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Mit einem Heber aus dem rechten Halbfeld findet Ritter im Strafraum Skyttä, der will den Ball runternehmen, aber der zurückgeeilte Ofli bringt noch den Körper dazwischen, als Skyttä einen Haken schlagen will. Die Handproteste der Lauterer laufen ins Leere. Erstens wäre ein Treffer aus dieser Distanz kaum strafwürdig, zum anderen wars sowieso der Oberkörper des Abwehrspielers. 

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Eine halbe Stunde ist jetzt durch, die Partie ist ziemlich aufregend, es gibt aber auf beiden Seiten praktisch keine Torchancen. Das ist manchmal kein Widerspruch. Die Atmosphäre macht das Spiel aus. Keine Frage. 

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Im Augenblick scheint mir das eine optimistische Sichtweise. 

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Und da darf dann auch Marlon Ritter nicht fehlen, der nach einem Foul Gelb kassiert. Ob hier am Ende noch 22 Mann auf dem Platz stehen?

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Bunter Abend auf dem Betzenberg. Pinto Pedrosa ist der dritte Verwarnte nach einem taktischen Foul.

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Zweite Gelbe der Partie. Die gabs nach einem kurzen Volksauflauf im Lauterer Strafraum, als Egloff zu Boden geht, einen Elfer will. Und dann seinen meckernden Gegenspieler Kunze wegschubst. Die Trinkpause kam auch Hempel gelegen. Der muss schon einen ganz trockenen Mund haben vom Reden.

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Der KSC bleibt nach dem Eckstoß zwar in Ballbesitz, aber Lautern kann die Situation klären. Karlsruhe muss von ganz hinten neu aufbauen. 

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Über Umwege entsteht nun erstmals Gefahr fürs Lauterer Tor. Ein langer Einwurf wird zur ersten Ecke für die Gäste geklärt. Wie schauts mit den Standards aus?

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Dann gibts die erste Trinkpause. Besonders dem KSC dürfte die gelegen. Gerade schien Kaiserslautern den Rhythmus zu finden. Kann den Gästen also nur recht sein. 

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Der FCL setzt sich im Strafraum fest. Und dann wieder so ein Heber in die Gefahrenzone. Skyttä diesmal, der den Ball über zehn Meter in den Fuß von Berisha hebt, der zwar seinen Bewacher versetzen kann, aber aus sehr spitzem Winkel dann doch nur das Außennetz trifft. 

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Nächster Vorstoß der Lauterer. Über die linke Außenbahn kann Haas durchbrechen und dann butterweich zum langen Pfosten flanken. Und diese butterweiche Flanke wird dann zum Problem beim Abschluss per Kopf durch Skyttä, der keinen Druck hinter den Ball bekommt und Bernat kann locker aufnehmen. 

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Ecke von der linken Seite als, wieder zieht Ritter den Ball zum Tor, und im engen Gewühl im Torraum wird Bernat hartbedrängt. Mit viel Mühe kann der KSC die Situation klären. 

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Dauert eine Weile, bis der Freistoß endlich ausgeführt werden kann. Ritter bringt die Flanke aus dem Halbfeld gefährlich zum Tor, Franke kann per Kopf zur Ecke klären. 

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Deniz Ofli kassiert Gelb für ein Foul im Halbfeld.

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Schauen wir mal in nach einer knappen Viertelstunde auf erste Zahlen, sehen wir, der FCK hat zwar 72 Prozent Ballbesitz, aber eine echte Chance konnten sich die Gastgeber noch nicht erarbeiten. 

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Tatsächlich ist es in dieser Anfangsviertelstunde so, dass ständig jemand auf dem Rasen liegt, was für beide Teams gilt. So entwickelt sich kaum richtiger Spielfluss, aber in einem Höllentempo. 

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Denn Kaiserslautern hält das Tempo hoch, presst sehr, sehr aggressiv, wirkt aber mitunter auch ein bisschen ungestüm, fast unkontrolliert, übermotiviert vielleicht. Das ist hier schon alles ein bisschen wild. 

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Lautern über die rechte Seite. In Bedrängnis hebt Asta den Ball aus dem Stand in den Strafraum, halbrechts übernimmt Sahin, der aus der Drehung geblockt wird. Aber die Lauterer bleiben in Ballbesitz. Vom Gefühl her könnte man wohl sagen, dass der KSC dran arbeitet, diese ersten wilden Minuten heil zu überstehen.

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Kurzzeitig muss der KSC hier in Unterzahl agieren. Marcel Franke wurde am Seitenrand wegen einer blutigen Nase behandelt.

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Nach einem Ballgewinn an der Mittellinie kann der FCK umschalten, der Ball kommt auf rechts zu Asta, der bis zum Strafraum stürmt, seine Flanke kann jedoch mühelos geblockt werden. 

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Das Tempo ist von Anfang an sehr hoch, Kaiserslautern presst sehr hoch, aber der KSC lässt sich davon noch nicht beeindrucken. Anfangs gehts hier um die orherrschaft im Mittelfeld, wies ausschaut. Hempel hat Mühe, vor allem Ritter ist wie aufgedreht, bereits zum zweiten Mal gerät er mit einem Gegenspieler aneinander.

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Die Stimmung ist prächtig, der Abend lau. Auf dem Platz ists sofort ein bisschen giftig. Derbytime.

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Hempel pfeift an. Das Südwest-Derby läuft.

Gleichzeitig schmierte er Spielleiter Richard Hempel ordentlich Honig um den Bart; das sei einer, führte Senft aus, der sich, habe man ihm gesagt, sehr akribisch vorbereite. Und dementsprechend mit solchen Situationen umgehen können. Ganz schön viel psychologische Kriegsführung für eine Partie so früh in der Saison.  

Damit auch ein bisschen Feuer in der Partie ist, dafür sorgte KSC-Coach Senft mit Aussagen im Vorfeld. Da führte er an, dass besonders bei Standards Lauterer Spieler ohne jeglichen Kontakt sehr schnell zu Boden gingen. 

Das hat auch ein wenig mit der Geschichte dieses Duells zu tun. Erfahrungswerte. Von den letzten 15 Spielen in der Pfalz hat der KSC lediglich eines gewinnen können. Mit anderen Worten: Der Betzenberg ist für den KSC tatsächlich extrem steil.  

Rein theoretisch könnten die Badener sogar die Tabellenspitze übernehmen, aber dafür müsste auf dem höchsten Berg der Liga schon ein Kantersieg her. Wirkt auf den ersten Blick nicht so plausibel.   

Beide Teams können auf einen gelungenen Saisonstart zurückblicken. Während der FCK bei Absteiger Wolfsburg einen Zähler ergattern konnte, legte der KSC mit dem Dreier auf der Alm die Grundlagen dafür, nach diesem Samstag in der Spitzengruppe mitzumischen, schon ein Remis brächte immerhin den Relegationsplatz, was immer das so früh in der Saison wert heißen mag.  

Wie beim FCK lässt auch KSC-Trainer Maximilian Senft genau die Elf auflaufen, die bereits im ersten Spiel der Saison auf dem Rasen stand.

Der KSC läuft folgendermaßen auf: Bernat - Jung, Kobald, Franke, Ofli - Pinto Pedrosa, Zor, Wanitzek, Egloff - Eichinger, Broschinski.

Nach dem 0:0 beim VfL Wolfsburg nimmt Torsten Lieberknecht keinerlei Veränderungen an seiner Startelf vor. Alex Murphy, der als Leihe aus Newcastle kam, steht noch nicht im Kader.

So spielen die Roten Teufel: Krahl - Elvedi, Gyamfi, Rasmussen - Asta, Kunze, Sahin, Haas, Skyttä, Ritter - Berisha.

Mit einem Duell im Südwesten machen wir den heutigen Zweitligasamstag rund. Auf dem Betzenberg könnte der KSC heute bis an die Tabellenspitze klettern. Wir werfen einen Blick auf die Formationen.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen Kaiserslautern und dem Karlsruher SC.

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