Holstein Kiel - 1. FC Heidenheim; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Holstein Kiel - 1. FC Heidenheim. 2. Bundesliga.

Holstein-StadionZuschauer9.348.

Holstein Kiel 0

    1. FC Heidenheim 1

    • N Theuerkauf (77. minute)
    • T Kleindienst (s/o 93. minute)

    Live-Kommentar

    Das soll es von dieser Stelle gewesen sein, weiter geht es bei uns mit der Bundesliga und morgen stehen natürlich noch drei Spiele in der 2. Bundesliga auf dem Programm. Ein schönes Restwochenende und auf Wiederlesen.

    Gute Nachrichten auch für den Kieler Rasen: Der KSV hat zwei Auswärtsspiele vor der Brust, das Holstein-Stadion bekommt deshalb einen neuen Rollrasen. Am kommenden Spieltag gebührt Kiel das Montagsspiel in Hannover, Heidenheim reist nach Darmstadt.

    Doch Ballbesitz schießt bekanntlich keine Tore, und nachdem nur eines gefallen ist, geht Heidenheim als Sieger vom Platz. Damit könnten die Baden-Württemberger noch mal so richtig ins Aufstiegsrennen eingreifen. Nach der Niederlage des HSV im Derby trennen den FCH als Vierter nurmehr drei Punkte vom Relegationsplatz. Kiel bleibt trotz der Niederlage Fünfter, hat jetzt aber fünf Punkte Rückstand auf Heidenheim und weiterhin acht auf Hamburg.

    Was ein wichtiger Sieg für den FCH. In einer zweiten Hälfte, die der ersten bei weitem nicht das Wasser reichen konnte, erzielte Norman Theuerkauf nach einem eigentlich schon viel zu lange verschleppten Konter das goldene Tor. Wasser ist natürlich auch das Stichwort, Dauerregen hatte den Platz derart aufgeweicht, dass Kombinationsfußball faktisch nicht möglich war. Wobei sich die Kieler auch an die eigene Nase fassen müssen, denn zumindest optisch waren die Holsteiner mit knapp 62 Prozent Ballbesitz überlegen.

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    Schluss! Heidenheim gewinnt das Verfolgerduell in Kiel mit 1:0 und rückt dem HSV auf die Pelle.

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    Kleindienst kommt gegen Wahl zu spät und sieht seine zweite Gelbe Karte am heutigen Tag. Auf die kommende Woche hat das keine Auswirkung, der Stürmer wäre sonst wegen der fünften Verwarnung gesperrt gewesen.

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    Der Torschütze, Theuerkauf, klärt eine Hereingabe von Iyoha. Vorne wie hinten wichtig, die Heidenheimer Nummer 18.

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    Drei Minuten gibt es als Zugabe.

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    Letzter Wechsel der Partie, auch das bringt ein paar Sekunden. Bei Heidenheim ersetzt Konstantin Kerschbaumer Tobias Mohr.

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    Und das lohnt sich, der Verteidiger klärt vor Iyoha.

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    Zeit ist Trumpf, Busch knallt den Ball einfach weit in die Hälfte der Kieler und bleibt zur Absicherung stehen.

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    Und Kiel muss auch angreifen, denn so würden die Holsteiner wichtige Punkte im Aufstiegsrennen verlieren.

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    Der KSV setzt zur Schlussoffensive an - gegen die mittlerweile beste Defensive der Liga. Das wird interessant.

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    Muller packt bei einer Flanke von rechts im letzten Moment vor Iyoha zu.

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    Die landet in den Armen von Heidenheims Keeper Müller.

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    Lee im Zweikampf mit Busch, der Koreaner stolpert, spielt aber weiter und holt immerhin eine Ecke raus.

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    Und Finn Porath ersetzt Darko Todorovic. Damit hat Ole Werner das Wechselkontingent ausgeschöpft.

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    Bei Ignjovski geht es nicht weiter. Lion Lauberbach kommt für ihn.

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    Beinahe die erste Chance für Lauberbach. Hüsing klärt eine Flanke gerade so vor dem eingewechselten Kieler.

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    Vorerst muss Ignjovski behandelt werden und humpelt vom Platz. Und auch Föhrenbach hat sich im Zweikampf wehgetan. Offenbar am Ellenbogen.

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    So, da wäre der FCH jetzt auf drei Punkte dran am HSV. Das wäre doch was. Wie reagiert Kiel?

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    Toooooooor! Holstein Kiel - 1. FC HEIDENHEIM 0:1. Ja bist du deppert, da fällt fast aus dem Nichts das Tor. Heidenheim hat links die Chance auf den Konter, doch Mohr und Griesbeck verpassen jeweils ein halbes Dutzend Mal den richtigen Pass. Macht aber nichts, denn der Ball wandert nach rechts, dort zieht Busch in die Mitte und steckt wunderschön auf den eingewechselten Multhaup durch. Der Angreifer zieht direkt ab, Theuerkauf rauscht vier Meter vor dem Tor in den Schuss und gibt diesem auch die richtige Richtung. Zweites Saisontor.

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    Vorlage Maurice Multhaup

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    Na bitte, da ist mal wieder eine Chance: Mohr flankt von links ins Zentrum, Kleindienst kommt herangerauscht und köpft weit drüber.

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    Und Kiel wechselt erstmals. Janni-Luca Serra fasst sich an den linken Oberschenkel und verlässt den Platz. Emmanuel Iyoha, der vergangene Woche getroffen hat, ist neu dabei.

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    Zweiter Wechsel bei den Gästen. FCH-Legende Marc Schnatterer macht Platz für Maurice Multhaup.

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    Reese flankt in Müllers Arme.

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    Und das trotz der großen Chance, Boden auf den Relegationsplatz gut zu machen. Zwar führt der VfB mittlerweile mit 2:0 gegen Regensburg, doch Hamburg liegt im Derby gegen St. Pauli weiterhin mit 0:2 zurück.

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    Hoch von links nach rechts und wieder zurück: Dieses einst so intensive Spiel wird immer zäher.

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    Mühlings Ecke von rechts bringt keine Gefahr.

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    Özcan bekommt heute übrigens den Award für den größten Einsatz. Die ursprünglich weißen Shorts haben mittlerweile ein intensives Braun angenommen.

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    Özcan legt einen Hereingabe von rechts mit dem Kopf für Serra ab, der Stürmer trifft zehn Meter vor dem Tor den Ball aber nicht.

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    Serra nutzt die Platzverhältnisse, rutscht nach einer Grätsche ein paar Meter und erobert so den Ball. Blöd nur, dass da der linke Arm im Spiel war.

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    Der eingewechselte Thomalla rettet einen Ball vor der Torauslinie, dribbelt dann aber ins Seitenaus.

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    Das wird mehr und mehr zum Pingpong im Mittelfeld. Aber schön ist das nicht anzusehen. Eine Flanke von Mohr wird lang und länger und die Fans auf den höheren Plätzen müssen aufpassen.

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    Das Spiel verflacht mehr und mehr. Wo ist denn der Elan der ersten Hälfte hin? Geht hier ohne Regen etwa nichts mehr?

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    Nein. Schnatterer missling sowohl die erste als auch die zweite Hereingabe.

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    Offensiver Wechsel bei Heidenheim. Vielleicht macht sich das bei einem Eckball bezahlt.

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    Diese Unterbrechung nutzt Frank Schmidt für den ersten Wechsel. David Otto macht Platz für Denis Thomalla.

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    Im Anschluss an diese Szene bleibt Özcan liegen und muss behandelt werden.

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    Lees Freistoß ist zu kurz, wird aber verlängert. Artistisch verlängert im Anschluss Özcan auf Thesker, dessen Querschläger ist für Müller kein Problem.

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    Todorovic ist fast entwischt, Mohr schubst ihm um. Das gibt Freistoß für Kiel in der Nähe der rechten Eckfahne. Mohr will's nicht wahrhaben und stellt im Gespräch mit Kempter die Entscheidung infrage.

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    Lees Flanke von links mit Schnitt zum Tor ist zu weit und segelt zwei Meter hinter dem langen Pfosten ins Toraus.

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    Das hat was von Schlammketschen. Und im Gewusel foult Busch dann Mühling.

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    Nach van den Berghs erstem Kontakt bleibt der Ball im Matsch stecken, Schnatterer profitiert davon. Nur, um den Ball dann zu weit ins Seitenaus vorzulegen.

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    Otto fällt im Zweikampf mit Ignjovski und schlägt den Ball mit der Hand weg. Das gibt Gelb.

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    Nächstes Beispiel gefällig? Özcan will in der eigenen Hälfte rechts raus auf Lee spielen. Doch bei den etwa zehn Metern bleibt der Ball nach der Hälfte im Matsch stecken.

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    Da merkt man sie wieder, die Platzverhältnisse: Mainka misslingt der erste Kontakt, dann bleibt der Ball einfach liegen und der Heidenheimer stolpert diesen ins Seitenaus.

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    Thesker läuft Otto geschickt ab, der Heidenheimer foult ihn dann kurz vor der Kieler Torauslinie.

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    Van den Berghs Flanke aus dem linken Halbfeld wird geblockt, die zweite, eine Mischung aus Hereingabe und Schuss, geht direkt auf Müller.

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    Erstes Lebenszeichen der Kieler offensive in der zweiten Hälfte: Serra kommt rechts in den Strafraum, die halbhohe Flanke landet in Müllers Armen.

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    Otto schickt Mohr auf dem linken Flügel, die flache Hereingabe klärt Thesker problemlos.

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    Schnatterer dribbelt durchs Mittelfeld, sein Pass auf Otto ist aber etwas zu steil. Wahl fängt ihn ab.

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    Und auch Petrus hat gute Nachrichten. Die Schleusen sind zumindest vorübergehend mal geschlossen.

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    Keine Wechsel zur Pause. Beide Trainer sind zufrieden mit ihrem Personal.

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    Weiter geht es in Kiel.

    Doch noch zappelte der Ball nicht im Netz. Aber: Die Ausgangslage könnte sich für beide Mannschaften mit einem Sieg deutlich verbessern. Denn die Partie zwischen Stuttgart und Regensburg ist ebenfalls noch torlos und der HSV liegt im Derby gegen St. Pauli überraschend mit 0:2 zurück.

    Topspiel steht auf dem Verfolgerduell zwischen Kiel und Heidenheim und Topspiel war bislang in weiten Phasen auch drin. Zwar fehlt noch Zählbares auf der Anzeigetafel, doch beide Teams wissen, dass sie gewinnen müssen, um den Anschluss an das Spitzentrio zu halten. Und dementsprechnd offensiv treten die Teams auch auf - soweit es die Platzverhältnisse zulassen. Mit ein bisschen mehr Präzision könnte es hier auch gut und gerne 1:1 oder gar 2:2 stehen.

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    Pünktlich geht es in die Pause.

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    Schnatterer zieht rechts am Strafraum mit links ab - Richtung Stadiondach.

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    Todorovic muss aufpassen. Weil er die Ausführung eines Freistoßes behindert, ermähnt Kempter den bereits verwarnten Kieler.

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    Die Hereingabe von der aus seiner Sicht rechten Seite faustet Heidenheims Keeper Müller aus der Gefahrenzone.

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    Lee zieht aus der Distanz ab, Mainka klärt zur Ecke.

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    Zweite Karte der Partie. Kleindienst ringt erst Todorovic um und foult dann noch Reese. Gelb, das ist klar, aber es ist auch die fünfte Verwarnung in dieser Spielzeit. Damit fehlt Heidenheims bester Stürmer in Darmstadt.

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    Im zweiten Anlauf darf Schnatterer dann korrekt ausführen. Im Strafraum wird es unübersichtlich, sowohl Theuerkaufs als auch Mohrs Schuss wird geblockt. Aus der Distanz jagt Schnatterer den Ball dann über das Gehäuse von Gelios.

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    Schnatterer will einen Freistoß im Mittelfeld schnell auf Kleindienst ausführen, doch Robert Kempter hatte den Ball noch nicht freigegeben.

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    Das Bemühen möchte man beiden Teams gar nicht absprechen, aber der tiefe Rasen doch einiges an Kraft zu kosten.

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    Jetzt gönnen sich die Mannschaften eine kurze Verschnaufpause, bevor sie - hoffentlich - noch mal zur Schlussoffensive dieser ersten Hälfte blasen.

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    Kiel spielt in Handballmanier um den Heidenheimer Strafraum, näher als 25 Meter kommen sie aber nicht. Reese, der von rechts mal in die Mitte gezogen ist, hat dann genug und zieht ab. Weit rechts vorbei.

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    Kleindienst hält gegen Thesker den Fuß rein und bekommt logischerweise ein Foul gepfiffen. Der Kieler hüpft zwei-, dreimal, dann geht es weiter.

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    Riesenglück für Gelios! Bei Mohrs Ecke von links segelt Kiels Keeper unter dem Ball hindurch und am langen Pfosten kommt Mainka zum Kopfball. Der rauscht wie ein Strich 30 Zentimeter über die Latte.

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    Schnatterer bringt einen Freistoß aus dem rechten Mittelfeld in den Strafraum, Kiels Stürmer ist mit hinten und klärt zur Ecke.

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    Otto bleibt nach einem Zweikampf kurz liegen, das Spiel läuft aber weiter. Und so schlimm scheint es nicht gewesen zu sein. Als der Heidenheimer merkt, dass er keinen Freistoß bekommt, steht er direkt wieder auf.

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    Jetzt haben wir doch die Action, die wir vor ein paarMinuten noch vermisst haben. Weiter so, Männer.

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    Den anschließenden Freistoß aus gut 25 Metern zieht Theuerkauf auf die rechte Ecke. Der Schuss ist aber etwas zu zentral und Gelios nimmt sicher auf.

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    Mohr tankt sich im Mittelfeld durch, doch Darko Todorovic rennt ihn von hinten um. Foul und erste Karte der Partie.

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    Serra! Nach einem Steckpass kommt der Kieler Stürmer zentral im Strafraum zum Abschluss, trifft den Ball aber nicht richtig. So kullert das Spielgerät links in Richtung Toraus, bleibt aber sogar noch vor der Linie liegen. Müller nimmt auf.

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    Und im Gegenzug kommt direkt Heidenheim. Gelios fängt einen Weitschuss sicher.

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    Kiel kontert und beinahe klingelt es im Heidenheimer Kasten. Serra legt rechts raus auf Reese, der wählt die flache Hereingabe. Fünf Meter vor dem Tor kommt dann Özcan ran, trifft den Ball aber nicht richtig. So pariert Müller und nimmt den Ball im Nachfassen auf.

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    Während die erste Viertelstunde durchaus unterhaltsam war, schläft die Partie jetzt etwas ein. Zumindest vor den Toren ist nichts mehr los.

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    So ganz haben die beiden Teams die Platzverhältnisse noch nicht analysiert. In Mittelfeld bleibt der Ball beinahe liegen, sobald er auftitscht, je näher es an die Strafräume geht, desto schneller wird er. So verschätzt sich Schnatterer bei einem Durchstecker auf Busch und es gibt Einwurf für Kiel.

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    An deren Ende stoppt Griesbeck den Ball mit dem rechten Unterarm. So ist die ganze Mühe dahin.

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    Jetzt versucht der 1. FCH, sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen. Immerhin gibt es eine Einwurfserie.

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    Und dann wirft Todorovic einen Einwurf ins Toraus...

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    Die Himmelsschleusen sind weiter komplett geöffnet. Zum Glück ist das Spiel nach einer Viertelstunde bereits deutlich besser als das Kieler Wetter.

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    Dieses Mal schlägt Özcan eine sehr hohe Hereingabe, doch im Strafraum wird ein Stürmerfoul abgepfiffen.

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    Nächste Ecke für die Gastgeber.

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    Thesker versucht, Mühlings Ecke zentral im Strafraum als Dropkick direkt zu nehmen, schlägt aber eher ein Luftloch. Hoch fliegt der Ball durch den Strafraum und Heidenheim klärt.

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    Und dann geht's doch schnell. Lee flankt aus dem linken Halbfeld, Griesbeck klärt etwas unbeholfen zur Ecke.

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    Die Holsteiner nehmen mal etwas Tempo raus und bauen in der Abwehrreihe gemächlich auf.

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    Flanke Reese von rechts, in der Mitte kommt Serra mit dem Kopf ran. Der Druck der Abwehr ist aber groß, so geht der Kopfball weit drüber.

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    Im Gegenzug kommt Kiel. Özcan schießt, Müller pariert zur Ecke. Die verpufft dann aber gänzlich.

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    Die Ecke selbst wird nicht gefährlich, bei der zweiten Hereingabe dann aber schon. Griesbeck kommt rechts in Strafraum an den Ball, sein Schuss wird aber geblockt.

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    Uiiii, Kiel will jetzt doch mal von hinten aufbauen, beim Pass ins Mittelfeld rutschen aber gleich zwei Spieler weg. So kommt Heidenheim an die Kugel, Schnatterer zieht aus gut 20 Metern ab. Gelios pariert zur Ecke und darf sich da auch bei der Latte bedanken.

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    Erstes dickes Ding: Kleindienst tankt sich rechts an den Strafraum und visiert das rechte Kreuzeck an. Gelios ist aber auf dem Posten und pariert stark.

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    Busch kratzt einen Ball gerade noch so von der Torauslinie und flankt von rechts in den Kieler Strafraum. Aber Wahl steht perfekt und köpft den Ball aus der Gefahrenzone.

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    Mit großen Kombinationen im Mittelfeld halten sich beide Teams bislang nicht auf. Da bleibt der Ball nämlich gerne mal im Schlamm liegen. Hoch und weit bringt bekanntlich Sicherheit.

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    Aus dem Freistoß entsteht keine Gefahr. Bislang merkt man den Teams die schwierien Platzverhältnisse durchaus an. Die Stockfehler nähern sich dem zweistelligen Bereich.

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    Und da wäre das erste Foul der Partie. Busch stößt Özcan von hinten um. Freistoß im Mittelfeld.

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    Kiel das erste Mal im Vorwärtsgang, Reese flankt von rechts in die Mitte. Serra macht im Strafraum den Ball fest, wird aber gestellt. Heidenheim bereinigt die Situation.

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    Gelios fängt eine Flanke von links sicher ab.

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    Schon jetzt steht fest: Der Ball holpert eher über den Platz, als dass er rollt. Kreisklasse calling.

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    Los geht's in Kiel. Robert Kempter gibt die Partie frei.

    Leider stört ein Fan die Schweigeminute. Die Antwort des Stadions: "Nazis raus!"

    Die Teams kommen auf den Rasen. Gleich folgt nach den schrecklichen Anschlägen in Hanau noch eine Schweigeminute.

    Bleibt noch der Blick aufs Hinspiel: Robert Leipertz und zweimal Kleindienst schossen Kiel mit 3:0 aus der Voith-Arena zu Heidenheim.

    Starkregen in Kiel: Der Platz gleich eher einem durchweichten Acker. Das könnte sicher für die eine oder andere kuriose Situation sorgen. Vor allem die Keeper müssen auf dem Posten sein.

    Übrigens: Heidenheim hat schon den ersten Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Andreas Greipl, immerhin Vize-Kapitän beim Jahn, kommt aus Regensburg.

    FCH-Coach Frank Schmidt sah das ähnlich: "Kiel ist eine Mannschaft mit sehr viel Offensivpower. Sie spielen sehr variabel, aber auch von der Grundausrichtung her sehr offensiv. Unsere Aufgabe ist es, gerade auswärts, möglichst wenig zuzulassen. Kiel hat bisher in der ersten Halbzeit die meisten Tor geschossen und wir die wenigsten bekommen. Da wird es spannend, wer sich durchsetzen wird."

    Kiels Trainer Ole Werner ging im Vorfeld von einer ausgeglichenen Partie aus: "Es ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten. Heidenheim ist auf allen Positionen stark besetzt. Vom Leistungsniveau sind - mit Ausnahme der obersten drei Teams - alle Mannschaften recht nah beisammen."

    Im Vorfeld stand dieses Spiel der 2. Bundesliga kurzzeitig so ein ganz kleines bisschen auf der Kippe. Gestern musste eine Fliegerbombe im Umfeld des Stadions entschärft werden. Doch das ist ohne Probleme verlaufen.

    Die Holsteiner wiederum sind super ins Jahr 2020 gestartet. Auf ein 1:1 gegen Darmstadt folgten drei Siege, so bleibt die Hoffnung auf den Aufstieg zumindest am Leben. Treffsicherster Kieler in der Rückrunde ist bis dato Salhi Özcan mit zwei Toren, Iyoha, Serra, Reese, Porath und Thesker trafen je einmal.

    Wichtiger Faktor beim FCH ist dabei Tim Kleindienst. Der Stürmer hat nicht nur gegen Nürnberg mit zwei Treffern den Punkt gerettet, sondern alle drei Rückrunden-Treffer der Heidenheimer erzielt. Da fällt es nicht so sehr ins Gewicht, dass Mr. Heidenheim, Marc Schnatterer, erst bei zwei Saisontoren steht. Wobei er mit sieben Assist - alle in der Hinrunde - bester Vorlagengeber im Verein ist.

    Die besseren Karten hat dabei noch der Gast aus Heidenheim. Mit 35 Punkten liegt der FCH 6 Zähler hinter Hamburg und Stuttgart. Da war der späte Ausgleich von Doppelpacker Kleindienst gegen Nürnberg natürlich sehr wichtig, um nicht weiter abreißen zu lassen. Wobei die Ausgangslage natürlich eine deutlich bessere sein könnte, aber nur ein Sieg in der Rückrunde (2 Unentschieden, 1 Niederlage) sind dann doch zu wenig.

    Es ist das Verfolgerduell der 2. Bundesliga: Der Vierte ist zu Gast beim Fünften, für beiden Teams zählt also nur ein Sieg, wenn die leise Aufstiegshoffnung weiter bestehen soll.

    Nach dem 2:1-Sieg in Aue wechselt Holstein-Trainer Ole Werner auf zwei Positionen: Phil Neumann (Bänderriss im Sprunggelenk) und Emmanuel Iyoha (Bank) machen Platz für Darko Todorovic und Fabian Reese. Bei Heidenheim tauscht Frank Schmidt nach dem 2:2 gegen Nürnberg einmal: David Otto beginnt für den gelbgesperrten Niklas Dorsch.

    Die Gäste in Heidenheim starten in derselben Formation: Müller - Busch, Mainka, Hüsing, Föhrenbach - Otto - Schnatterer, Griesbeck, Theuerkauf, Mohr - Kleindienst.

    Beginnen wir mit den Aufstellungen. Holstein Kiel tritt im 4-1-4-1 an: Gelios - Todorovic, Wahl, Thesker, van den Bergh - Ignjovski - Lee, Mühling, Özcan, Reese - Serra.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 23. Spieltages zwischen Holstein Kiel und dem 1. FC Heidenheim.