Lüneburger SK - Werder Bremen; DFB-Pokal 1. Runde

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Lüneburger SK - Werder Bremen. DFB-Pokal 1. Runde.

Millerntor-Stadion.

Lüneburger SK 0

    Werder Bremen 3

    • J Stage (11. minute)
    • N Füllkrug (53. minute 11m)
    • L Reis (76. minute)

    Live-Kommentar

    Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit dem DFB-Pokal geht es bei uns direkt im Anschluss wieder weiter, wenn ab 18:00 Uhr unter anderem RB Leipzig bei Eintracht Trier gastiert. Viel Spaß damit und bis zum nächsten Mal!

    Bis dahin geht es für Werder in der Bundesliga weiter, wo man am Sonntag in einer Woche zum Auftakt beim SC Freiburg zu Gast ist. Auch Lüneburg muss sich nach diesem Highlightspiel wieder dem Ligaalltag widmen und trifft nächste Woche Sonntag in der Oberliga Niedersachsen auf Egestorf/Langreder. 

    Werder Bremen sichert sich somit seinen Platz in der 2. Runde, die am 27. und 28. Oktober ausgespielt wird. Die Paarungen dafür werden am 5. September ausgelost.

    Glanzlos, aber souverän und letztlich auch ungefährdet: Werder Bremen schlägt den Fünftligisten Lüneburger SK Hansa hochverdient 3:0 und darf sich über den Einzug in die 2. Runde des DFB-Pokals freuen - gar nicht mal so selbstverständlich in Bremen. Bei 72 Prozent Ballbesitz sowie 24:2 Abschlüssen hatte Werder über 90 Minuten alles im Griff und traf durch Rückkehrer Füllkrug acht Minuten nach Wiederbeginn zur Vorentscheidung vom Punkt. Doch auch die Lüneburger gehen nach einem defensiv sehr couragierten Vortrag erhobenen Hauptes vom Platz und werden diesen Tag nicht so schnell vergessen.

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    Die Ecke bringt nichts ein und ist zugleich die letzte Aktion in diesem Spiel - Schlusspfiff!

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    Wilson geht links im Strafraum entschlossen dazwischen und grätscht Itten fair zur Ecke ab.

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    Aus dem rechten Halbfeld serviert LSK-Kapitän Kunze eine Freistoßflanke hinter den zweiten Pfosten, wo der einlaufende Meyer seinen Kopfball aus spitzem Winkel über das Tor drückt. Ohnehin kam Meyer dabei deutlich aus dem Abseits. 

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    Drei Minuten werden nachgespielt.

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    Werder bleibt in diesen Schlussminuten aktiv und hat offensichtlich keine Lust auf einen Ehrentreffer der Lüneburger.

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    Bei einer scharfen Grüll-Flanke von rechts schiebt sich Itten im Zentrum gut vor seinen Gegenspieler und setzt seinen Flugkopfball aus sieben Metern knapp über das Tor. 

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    Musah kann sich vor dem Strafraum gut behaupten und bringt sich halbrechts von der Sechzehnerkante in Abschlussposition. Der Ball rutscht ihm dabei leicht über den Spann und rauscht knapp am rechten Eck vorbei.

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    Letzter Wechsel jetzt auch bei Werder: Musah ersetzt Stage. 

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    Auch der zweite Abschluss für den LSK Hansa ist nicht verkehrt: Erst erobert Muhlack kurz nach der Mittellinie den Ball, dann legt er ihn sich im Halbfeld an einem Bremer vorbei und hält aus zentralen 30 Metern einfach mal drauf. Schlager darf fliegen, am Ende fehlen zum Einschlag im rechten Eck aber doch gut zwei Meter.

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    Aus dem linken Halbfeld hebt Deman den Ball etwas lang an den zweiten Pfosten, wo sich Itten im Rückwärtslaufen lösen kann und seinen technisch anspruchsvollen Kopfball aus fünf Metern an die Oberkante der Latte nickt.

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    Außerdem nimmt Ratzenburg den Platz von Scheuer ein. 

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    Mit einem Doppelwechsel schöpft LSK-Trainer Gibbah sein Wechselkontingent aus: Wolk ist anstelle von Gründker neu dabei. 

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    Tooor! LSK Hansa - WERDER BREMEN 0:3. Die Gäste machen den Deckel endgültig drauf. Im Halbfeld spielt Grüll von rechts nach innen auf Reis, der sich sofort aufdreht, dadurch etwas Platz hat und im Strafraum aus halbrechten 15 Metern abzieht. Wilson hält dabei den Fuß hin und fälscht den Schuss unhaltbar ab, der sich im hohen Bogen über Exner hinweg ins Tor senkt.

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    Vorlage Marco Grüll

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    Endlich der erste Abschluss für den Fünftligisten - und der hat es in sich! Scheuer sichert sich vor dem Sechzehner den zweiten Ball, macht noch ein paar Schritte und visiert dann aus halbrechten 18 Metern hoch das lange Eck an. Dabei verleiht Scheuer der Kugel ganz viel Effet, die sich mit Außendrall knapp am Tor vorbei neben den linken Pfosten dreht. Schlager wäre machtlos gewesen. 

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    Daniel Thioune zieht seinen vierten Joker und bringt Grüll für Njinmah ins Spiel. 

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    Nach der kurz ausgeführten Ecke nimmt sich Chuki ein Herz und visiert vom linken Sechzehnereck das kurze Eck an. Vor dem Fünfer hält noch Pieper mit dem Rücken zum Tor den Hinterkopf hin und lenkt den Ball knapp über das Tor.

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    Links im Strafraum hebt Stage den Ball an den zweiten Pfosten, wo zunächst Chuki mit dem zweiten Kontakt aus halbrechten acht Metern geblockt wird. Der Abpraller bei Itten, der zentral von der Strafraumkante ansatzlos draufhält. Sein Schuss wird abgefälscht und rauscht knapp über das rechte Kreuzeck. 

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    Das sieht man auch nicht täglich: Weil LSK-Torwart Exner einen Krampf hat, verzögert sich die Ausführung einer Ecke für Werder. 

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    Weil der LSK Hansa seit dem zweiten Gegentreffer nun doch etwas mutiger auftritt, hat das Spiel an Schwung gewonnen. Bremen hat aber alles im Griff und hat noch immer keinen gegnerischen Abschluss zugelassen. 

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    Etwas Glück für Schlager, der bei einem langen Ball aus dem Sechzehner kommt und die Kugel dann mit dem Fuß nicht voll trifft. Deman steht aber nah genug daneben und kann den Ball vor Weishaupt sichern.

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    Deman geht auf dem linken Flügel an Weishaupt vorbei und flankt in die Mitte, wo Itten entscheidend bedrängt wird und seinem zu anspruchsvollen Kopfball dadurch keine Richtung verleihen kann.

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    Außerdem übernimmt Weishaupt für Borges.

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    Doppelwechsel aufseiten des Fünftligisten: Thinius wird zunächst durch Tappe ersetzt.

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    Fast das 3:0. Itten macht den Ball halbrechts an der Strafraumkante fest und leitet dann in den Lauf des nachgerückten Njinmah weiter. Aus spitzem Winkel lupft Njinmah die Kugel von der rechten Fünfergrenze über Exner hinweg Richtung Tor, Muhlauf eilt aber zurück und rettet vor der Linie mit starkem Einsatz. 

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    Daniel Thioune zieht seinen dritten Joker und bringt Mittelstürmer Itten neu ins Spiel. Positionsgetreu macht dafür Torschütze Füllkrug bei seinem Comeback Platz.

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    Mit Joker Meyer kommt der LSK jetzt mal in die Umschaltbewegung. Zentral vor dem Sechzehner legt Meyer aber etwas zu weit für Kunze raus, der mit seiner Flanke von der rechten Grundlinie keinen Abnehmer findet.

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    Erster Wechsel aufseiten der Lüneburger: Dörr wird in der Offensive durch Meyer ersetzt. 

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    Und ja, natürlich müssen wir an dieser Stelle von einer Vorentscheidung sprechen. Nach 55 Minuten wartet der Fünftligist schließlich noch immer auf seinen ersten Abschluss.

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    Tooor! LSK Hansa - WERDER BREMEN 0:2. Aus elf Metern stellt sich der Rückkehrer persönlich der Verantwortung vom Punkt. Entschlossen läuft Füllkrug an und verwandelt den Elfmeter souverän im unteren linken Eck. Exner war nach rechts abgetaucht und kann die vermeintliche Vorentscheidung nicht verhindern. 

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    Fabienne Michel zeigt auf den Punkt - Elfmeter für Bremen! Stage setzt links im Strafraum gut nach gegen Thinius und sichert sich den zweiten Ball. Vor der Grundlinie setzt anschließend Muhlack etwas plump zur Grätsche an und berührt zunächst weder Ball noch Gegner. Muhlack zieht aber noch den Fuß hoch und trifft Stage dann doch leicht. 

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    Da fehlt nicht viel! Erevbenagie lässt vor dem Sechzehner mit etwas Glück seinen Gegenspieler stehen und legt dann links im Strafraum zur Mitte ab, wo Chuki aus halblinken 14 Metern im Fallen draufhält. Dabei grätscht Thinius von der Seite dazwischen und fälscht die Kugel nur haarscharf neben den langen Pfosten ab.

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    Nach Vertikalpass von Schmetgens kratzt Njinmah den Ball von der rechten Grundlinie nach innen und wird auf Kosten einer Ecke geblockt, die ohne Folgen bleibt.

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    Jetzt kann es weitergehen, aufseiten der Lüneburger bleibt das Personal unverändert.

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    Auch Mbangula ist in der Kabine geblieben, seinen Platz nimmt fortan das 19-jährige Eigengewächs Erevbenagie ein.

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    Bremen wird den zweiten Durchgang mit zwei frischen Kräften angehen. Neuzugang ist anstelle von Lynen neu dabei.

    Weil in einem der beiden Tornetze ein Loch geflickt werden muss, verzögert sich der Wiederanpfiff um wenige Minuten.

    Mit einem defensiv sehr disziplinierten wie geschlossenen Auftritt hielt Fünfligist Lüneburg den großen Favoriten aus Bremen aus dem Spiel heraus bislang weitgehend in Schach und liegt zur Halbzeit nur 0:1 zurück. Einzig beim ruhenden Ball hatte der LSK anfänglich Schwierigkeiten und fing sich nach einer Ecke den Bremer Führungstreffer durch Stage (11.). Zwar tat sich Werder ansonsten schwer, doch hatte der Bundeligist bei 9:0 Abschlüssen sowie 74 Prozent Ballbesitz alles im Griff.

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    Nach der zweiminütigen Nachspielzeit pfeift Fabienne Michel den ersten Durchgang ab. 

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    Eine Reis-Flanke von rechts wird im hohen Bogen in den Rückraum abgefälscht, wo Deman die Kugel kontrolliert und dann per Dropkick mit dem zweiten Kontakt aus halblinken 17 Metern draufhält. Exner ist im kurzen Eck aber zur Stelle und faustet den halbhohen Versuch sicher zur Seite. 

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    Füllkrug legt sich den Ball vor dem gegnerischen Sechzehner zu weit vor und setzt dann übermotiviert nach. Mit gestrecktem Bein voraus grätscht er dabei Kunze um und sieht völlig zu Recht die Gelbe Karte.

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    Gefühlt befinden wir uns in einer Dauerschleife: Geduldig schieben sich die Gäste den Ball hin und her, können dabei aber nicht die nötigen Raumgewinne verzeichnen und kommen spätestens im letzten Drittel einfach nicht durch.

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    Wenngleich Lüneburg offensiv weiterhin kaum stattfindet, wäre so ein knapper Rückstand zur Pause sicherlich ein Teilerfolg. Regulär bleiben fünf Minuten auf der Uhr.

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    Da war mehr drin: Njinmah zieht von rechts nach innen und spielt vor dem Sechzehner den schnellen Doppelpass mit Reis, der per Hacke und etwas Glück wieder auf Njinmah weiterleitet. Aus 14 Metern ist die Position alles andere als verkehrt, ohne das nötige Zielwasser schiebt Nijmnah den Ball aber viel zu zentral genau in die Arme von Exner.

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    Exner steht wieder auf den Beinen, weiter gehts. 

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    Eine Stage-Flanke von rechts pflückt Exner souverän aus der Luft und kommt dann im Fallen unglücklich auf dem Rücken auf. Der Torwart bleibt liegen und muss behandelt werden. 

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    Mal wieder eine richtige Chance für Bremen: Schmettgens flankt von rechts hoch hinter den zweiten Pfosten, wo sich Füllkrug gut hochschraubt und per Kopf zur Mitte ablegt. Stage hält dort in der Luft den Fuß rein und trifft den Ball nicht richtig. Stattdessen wirft sich Exner entgegen und kann im Verbund mit einem Verteidiger klären.

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    Stage flankt von halblinks mit Zug vor den Torraum, wo ein LSK-Verteidiger zur Stelle ist und den Ball zunächst aus der Gefahrenzone köpft. Der zweite Ball geht im Rückraum an Lynen, der seinen strammen Versuch aus knapp über 20 Metern deutlich zu hoch ansetzt.

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    Nach wie vor verteidigt Lüneburg sehr couragiert, verschiebt konsequent und bietet kaum Tiefe an. In dieser Form bleibt für Bremen Geduld gefragt. 

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    Halbrechts vor dem Sechzehner steckt Stage in den Lauf von Füllkrug durch, der jedoch deutlich aus dem Abseits kam und zurückgepfiffen wird. 

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    Njinmah verlagert links in den Strafraum, wo Deman den Ball hoch ins Zentrum hebt. Zwar bekommt Füllkrug am Fünfer einen leichten Schubser von Wilson ab und kommt zu Fall, doch lässt Schiedsrichtern Michel zu Recht laufen. 

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    Borges ist über links zunächst schneller als Schmetgens und kappt dann vor dem Sechzehner am Verteidiger vorbei zur Mitte ab. Weil er sich den Ball dabei aber zu weit vorlegt, kann Lynen die Kugel wegschlagen. 

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    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass sich Werder aus dem Spiel heraus noch schwer tut. Der Fünftligist bleibt nach dem Rückstand diszipliniert und kriegt die Halbräume gut geschlossen.

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    Im Rahmen einer etwas längeren Ballbesitzphase springt aufseiten der Lüneburger zumindest eine Flanke heraus. Von rechts hoch in die Box geschlagen, wo Pieper vor Scheuer mit dem Kopf zur Stelle ist und klären kann. 

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    Bremen hat bislang alles im Griff und ist die deutlich überlegene Mannschaft. Underdog Lüneburg kann zumeist nur hinterherlaufen und wartet noch auf die erste eigene Torannäherung. 

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    Thinius will den Ball abschirmen und erwischt dabei Deman mit dem Arm deutlich im Gesicht - Freistoß für Bremen nahe dem linken Sechzehnereck. Mbangula versucht es in der Folge direkt, Exner ist im kurzen Eck aber zur Stelle und pariert mit beiden Fäusten. 

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    Das hätte eigentlich schon das 2:0 sein müssen - erneut nach einem Eckstoß. Dieses Mal zieht Mbangula die Ecke von rechts in die Mitte, wo Füllkrug komplett unbewacht einläuft und sich aus zentralen acht Metern hochschraubt. Weil das Timing aber nicht ganz stimmt, drückt der Rückkehrer den Ball knapp über das Tor. 

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    Tooor! LSK Hansa - WERDER BREMEN 0:1. Aus dieser Ecke resultiert dann auch die Führung für den großen Favoriten. Deman serviert die Hereingabe von der linken Seite vom Tor weg zentral vor den Fünfer. Dort kann sich Stage zu einfach von Gegenspieler Borges lösen und muss bei seinem Kopfball aus sieben Metern nicht einmal hochspringen. Stage trifft die Kugel perfekt und versenkt sie platziert im rechten Eck. 

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    Vorlage Olivier Deman

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    Die Lüneburger machen dabei vor allem das Zentrum dicht. Immer wieder müssen die Gäste das Spiel über die Außen aufziehen und schlagen jetzt mal eine recht unpräzise Flanke von links. Muhlack steht im Sechzehner aber richtig und klärt per Kopf auf Kosten einer Ecke.

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    Noch kommt Bremen im letzten Drittel trotz 84 Prozent Ballbesitz nicht zur Entfaltung. Der Fünfligist macht seine Sache konzentriert, schiebt situativ hoch drauf und steht bislang gut. 

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    Korrektur: Es war sogar das Toraus. In der Folge bringt die erste Ecke für den LSK Hansa aber nichts ein. 

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    Jetzt auch die erste Annäherung des großen Underdog: Mit einem Pass in die Tiefe wird Borges gegen Schmetgens ins Laufduell über halblinks geschickt. Schmetgens ist aber besser positioniert und grätscht den Ball vor dem Sechzehner ins Seitenaus.

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    Und natürlich hat Bremen von Beginn an die Spielkontrolle übernommen. Der Fünftligist verteidigt derweil geschlossen und wird versuchen, die Null möglichst lange zu halten. 

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    Direkt die erste sehr gute Chance für Bremen: Stage geht auf der rechten Seite bis zur Grundlinie und flankt flach in den Sechzehner, wo Njinmah zunächst am Ball vorbeischlägt. Dahinter steht aber Reis ungedeckt und jagt die Kugel aus zwölf Metern mit dem ersten Kontakt über das Tor. 

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    Wir sind so weit, Bremen hat angestoßen. 

    Geleitet wird die Partie von Fabienne Michel, die dabei von Nikolai Kimmeyer und Philipp Hofheinz an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Niclas Rose, ein Videoassistent steht im Pokal erst ab der 2. Runde zur Verfügung. 

    Zum Duell zwischen einem Bundesligisten und einem fünft- oder niedriger klassigem Team kam es im DFB-Pokal bislang 102-mal. Nur ein einziges Mal schied dabei der Bundesligist aus, als sich Nürnberg 2001 in der 1. Runde gegen den SSV Ulm blamierte (1:2). Die Bremer selbst haben ihre bisherigen drei Spiele gegen Fünftligisten jeweils souverän gewonnen - zuletzt 2019 in der 1. Runde gegen Atlas Delmenhorst (6:1).

    Diesen Traum wollen natürlich hochfavorisierte Bremer zunichtemachen, denen erneut eine schwierige Saison prognostiziert wird. Zwar weiß auch Thioune um die "etwas holprige Vorbereitung", doch sind zumindest heute trotz Personalsorgen keine Ausreden erlaubt. Außerdem ist Werder auf Wiedergutmachung aus, nachdem letzte Saison im Pokal bereits zum Auftakt gegen Bielefeld Endstation war (0:1). Und nicht nur das. Bremen schied in drei der letzten fünf Jahre in der 1. Runde aus, kam zudem nur einmal über die 2. Runde hinaus. 

    Schon die bloße Teilnahme an dieser 1. Runde gleicht aus LSK-Sicht einem Wunder. Im entscheidenden Niedersachsenpokalfinale Ende Mai lag Lüneburg gegen Bersenbrück zur Halbzeit nämlich bereits 0:3 zurück, ehe man nach der Pause aufdrehte und sich noch im Elfmeterschießen erstmals überhaupt im 125. Vereinsjahr den Niedersachsenpokal sicherte. Lüneburg hat sich damit zum insgesamt vierten Mal für den DFB-Pokal qualifiziert und träumt nach dem bislang letzten Auftritt 2017 (1:3 gegen Mainz) vom ersten Sieg.

    Schlag auf Schlag geht es in der 1. Runde des DFB-Pokals weiter, wo es heute am Millerntor von St. Pauli zum Duell David gegen Goliath kommt. Für das Spiel des Jahres ist der Lüneburger SK Hansa nämlich umgezogen und darf als Oberligist vor der Traumkulisse von rund 30.000 Zuschauern vom großen Wunder träumen. Während der LSK um Kapitän Kunze dieses "absolute Highlight" genießen will, hat Werder Bremen eine Woche vor dem Bundesligastart einen Pflichtsieg zum Saisonauftakt natürlich fest eingeplant.

    Mit dieser Elf startet Werder Bremen also offiziell in die neue Saison. Natürlich springt dabei sofort der Name von Rückkehrer Niclas Füllkrug ins Auge, der offensichtlich direkt einsatzbereit ist. Im Tor war eigentlich Hein als neue Nummer eins eingeplant. Weil der Este aber mit muskulären Problemen ausfällt, rückt Neuzugang Schlager zwischen die Pfosten. Neben Schlager feiert auch Neuzugang Reis sein Pflichtspieldebüt, zudem läuft Youngster Schmetgens nach zwei Kurzeinsätzen letzte Saison erstmals von Beginn an für die Profimannschaft auf.

    Und hier die Aufstellung der Gäste aus Bremen: Schlager - Schmetgens, Pieper, Friedl, Deman - Lynen - Stage, Reis - Nijnmah, Mbangula - Füllkrug.

    Der Lüneburger SK Hansa ist bereits vor drei Wochen in die neue Oberligasaison gestartet und holte vergangene Woche beim 2:2 gegen die Zweitvertretung von Meppen den ersten Punkt am 2. Spieltag. Im Vergleich dazu nimmt Trainer Tarek Gibbah heute nur eine personelle Änderung vor und beordert in der Dreier- respektive Fünferkette Wilson anstelle von Beer (Bank) in die Startelf. 

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der nominellen Hausherren: Exner - Wilson, Hübner, Borges - Muhlack, Thinius - Perera, Kunze - Gründker, Scheuer - Dörr. 

    Herzlich willkommen zur 1. Runde des DFB-Pokals 2026/27 zur Begegnung zwischen dem Lüneburger SK Hansa und Werder Bremen.

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