1. FC Magdeburg - Karlsruher SC; 2. Bundesliga
SPIELENDE
n.V.
LIVE
Verl.
HZ
1. FC Magdeburg - Karlsruher SC. 2. Bundesliga.
Avnet Arena.
1. FC Magdeburg 6
- M Zukowski ( 11m, 11m)
- A Garcia MacNulty ()
- E Iyoha ()
- R Simic ()
- L Mergner ()
Karlsruher SC 1
- D Ofli ()
Für den Moment soll es das aus der 2. Bundesliga gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Weiter geht es am Abend mit der Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem 1. FC Kaiserslautern. Dann sind wir wieder live am Ball. Bis dahin!
Dank dieses Dreiers klettern die Magdeburger in der Tabelle auf Platz 4, während der KSC auf Rang 15 abrutscht. Nun stehen für beide Klubs Pokalaufgaben an, Karlsruhe muss am Dienstag nach Mönchengladbach, der FCM nach München zum FC Bayern. Danach reisen die Sachsen-Anhalter zum Zweitligaspiel nach Darmstadt. Und die Badener empfangen am kommenden Samstag Heidenheim.
Somit gewinnt der 1. FC Magdeburg sein Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 6:1. Dabei hatten die Gäste zu Beginn besser in die Partie gefunden, früh ein Abseitstor erzielt. Doch Mitte der ersten Hälfte kamen die Hausherren allmählich besser ins Spiel, erzielten ebenfalls ein Abseitstor und gingen per Foulelfmeter in Führung. Zur Pause deutete noch nichts auf ein derart deutliches Resultat hin, doch dann rollten die Sachsen-Anhalter nach Wiederbeginn förmlich über den Gegner hinweg, verbuchten innerhalb von acht Minuten drei Tore und stellten so die Weichen auf Sieg. Der FCM erwies sich als überaus effizient beim Ausnutzen der Torchancen. Dagegen blieben die Badener über weite Strecken trotz aller Bemühungen ziemlich harmlos.
Dann beendet Schiedsrichter Felix Wagner das Treiben auf dem Platz.
Tor
Tooooor! 1. FC MAGDEBURG - Karlsruher SC 6:1. Von der linken Seite bringt Richmond Tachie eine Flanke an. Christoph Kobald kann das eigentlich unbedrängt per Kopf klären, befördert den Ball aber direkt zu Leon Mergner. Der 20-Jährige nimmt die Kugel halblinks an der Strafraumgrenze volley mit dem rechten Fuß und trifft wunderschön oben links ins Tor. Das ist sein erster Treffer überhaupt in der 2. Liga.
Aus der zweiten Reihe zieht Lilian Egloff mit dem rechten Fuß ab. Der Ball flattert mittig aufs Tor zu. Dominik Reimann greift sich das Spielgerät.
Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Sechs Minuten Zuschlag soll es noch geben.
Louey Ben Farhat möchte sich im Strafraum mit einer feinen Ballannahme zwischen zwei Magdeburgern hindurchwinden. Doch an einem Tag wie heute funktioniert auch das nicht.
Trotz des klaren Spielstandes liefern beide Mannschaften ein recht munteres Spielchen. Es geht hin und her. Den Magdeburgern dürfte das deutlich mehr Spaß bereiten.
Links im Sechzehner zieht Richmond Tachie, der eben noch einen aussichtsreichen Angriff vertändelt hat, mit dem rechten Fuß ab. Zum zweiten Mal darf Hans Christian Bernat heute einen Ball halten. Die fünf anderen Dinger, die aufs Tor kamen, waren drin.
Nach drei Heimspielen ohne Gegentreffer kassiert Dominik Reimann also mal wieder eins. Doch mehr als Ergebniskosmetik ist das für den KSC nicht.
Tor
Tooooor! 1. FC Magdeburg - KARLSRUHER SC 5:1. Aus dem Mittelkreis spielt Tim Civeja einen guten Pass, schickt Shio Fukuda links in den Sechzehner. Der Japaner dreht ab, nimmt den nachrückenden Deniz Ofli mit. Dessen direkter Linksschuss zischt flach ins lange Eck. Für Ofli ist das der erste Saisontreffer in der 2. Liga.
Vorlage
Vorlage Shio Fukuda
In der Avnet Arena haben sich heute 21.146 Zuschauer eingefunden. Von denen, die es mit dem FCM halten, wird keiner sein Kommen bereuen.
Auswechslung
Bei den Hausherren hat Luka Hyryläinen sein Tagwerk verrichtet, räumt das Feld zugunsten von Leon Mergner. Mit den Spielerwechseln sind wir nun durch.
Auswechslung
Aufseiten der Gäste wird Kevin Wiethaup erlöst. Dafür soll Tim Civeja die Schlussphase bestreiten. Damit schöpft Maximilian Senft sein Wechselkontingent restlos aus.
In halblinker Position liegt der Ball zum Freistoß für die Hausherren bereit. Falko Michel nimmt mit dem rechten Fuß ganz genau Maß und wuchtet seinen Rechtsschuss direkt oben rechts an den Querbalken.
Nur die zweite Hälfte betrachtet, hat der KSC sogar etwas mehr Ballbesitz, weiß damit aber gar nichts anzufangen. Stattdessen schalten die Gastgeber immer wieder schnell um und haben so viel Zug in ihren Aktionen.
Auswechslung
Nach seinen zwei Torvorlagen darf auch Torben Müsel Feierabend machen. Dafür übernimmt Falko Michel.
Auswechslung
Der zweite mit Gelb belastete Magdeburger geht runter. Für Baris Atik kommt Richmond Tachie.
Jetzt treibt Marvin Wanitzek einen Karlsruher Angriff an, nimmt auf links Kevin Wiethaup mit. In der Box legt der sich den Ball auf den rechten Fuß und schießt. Und so darf Dominik Reimann auch mal einen Ball halten.
Tapfer mühen sich die Badener weiter ab. Und jetzt gibt es endlich mal einen nennenswerten Torabschluss. Rechts im Sechzehner zieht Lilian Egloff mit dem rechten Fuß ab und schießt über den rechten Torwinkel.
Tor
Tooooor! 1. FC MAGDEBURG - Karlsruher SC 5:0. Die Gäste agieren im Spielaufbau unpräzise. Da funkt Torben Müsel dazwischen, spielt diesmal gezielt flach nach vorn und in den Lauf von Roko Simic. Dieser kommt halbrechts in der Box unbedrängt zum Rechtschuss und versenkt diesem im kurzen Eck. Der gerade eingewechselte Stürmer hebt entschuldigend die Hände, hat in der vergangenen Saison noch für den KSC gespielt.
Vorlage
Vorlage Torben Müsel
Auswechslung
Und für Alexander Nollenberger kommt Herbert Bockhorn.
Auswechslung
Erstmals wird beim FCM getauscht. Doppeltorschütze Mateusz Zukowski geht raus. Dafür übernimmt Roko Simic.
Vielmehr müssen die Karlsruher zusehen, hier nicht noch völlig unter die Räder zu geraten. Die Magdeburger haben ihre Chancen ziemlich effizient genutzt. Und es ist ja noch eine halbe Stunde zu spielen - einschließlich Nachspielzeit.
Innerhalb von exakt acht Minuten machen die Hausherren hier drei Tore und entscheiden aller Voraussicht nach dieses Spiel vorzeitig. Was soll der bislang völlig harmlose KSC da noch ausrichten?
Tor
Tooooor! 1. FC MAGDEBURG - Karlsruher SC 4:0. Einen Einwurf nimmt Torben Müsel links in der eigenen Hälfte mit der Brust an und haut das Ding dann einfach diagonal nach vorn. Emmanuel Iyoha hat viel Platz, kurvt in den Sechzehner und schießt mit dem linken Fuß aus halbrechter Position und 15 Metern flach ins kurze Eck. Magdeburgs bester Saisontorschütze steht jetzt bei sechs Treffern.
Vorlage
Vorlage Torben Müsel
Auswechslung
Und anstelle von Viktor Bergh mischt nun Deniz Ofli mit.
Auswechslung
Maximilian Senft sieht sich zum Handeln gezwungen, nimmt Sandro Tremoulet runter und bringt Louey Ben Farhat.
Tor
Tooooor! 1. FC MAGDEBURG - Karlsruher SC 3:0. Auf der rechten Seite tritt Baris Atik zum Freistoß an, flankt den Ball scharf nach vorn in den Sechzehner. Dort läuft Anselmo MacNulty zielstrebig in Position, hat das perfekte Timing und köpft aus etwa sieben Metern mittig an die Lattenunterkante. Die Kugel springt hinter der Linie auf und der Ire dreht jubelnd ab. Der gebürtige Andalusier feiert sein erstes Zweitligator.
Vorlage
Vorlage Baris Atik
Tor
Tooooor! 1. FC MAGDEBURG - Karlsruher SC 2:0. Erneut tritt Mateusz Zukowski zum Strafstoß an, wählt diesmal die linke Ecke. Dorthin ist auch Hans Christian Bernat unterwegs, bleibt bei dem platzierten Rechtsschuss jedoch abermals ohne Abwehrchance.
Felix Wagner wird auch noch zum Monitor gebeten, schaut sich die Bilder an. Bei der Rückkehr auf den Platz verhängt der Feldschiedsrichter den Foulelfmeter.
Rechts im Karlsruher Strafraum tritt Viktor Bergh hinten auf die Ferse von Pierre Nadjombe, zieht diesem den Schuh aus. Zunächst wird das gar nicht so dramatisch gesehen. Doch dann gibt es Einspruch von VAR-Seite.
An der Mittellinie spielt Kevin Wiethaup einen Fehlpass in die Füße von Baris Atik. Dieser passt sofort steil nach vorn in den Lauf von Mateusz Zukowski. Halblinks in der Box setzt der Stürmer zum Linksschuss an. Doch unmittelbar vor dem Treffen des Balls verspringt dieser aufgrund einer Unebenheit im Rasen.
Ohne personelle Veränderungen schicken Petrik Sander und Pascal Ibold ihre Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.
Jetzt rollt der Ball wieder in der Avnet Arena.
Auswechslung
Auch Noel Eichinger kehrt nicht zurück. Ihn ersetzt Lilian Egloff.
Auswechslung
Maximilian Senft wechselt zur Pause. Sebastian Jung bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Rafael Pinto Pedrosa.
Nach 45 Minuten führt der 1. FC Magdeburg im Heimspiel gegen den Karlsruher SC mit 1:0. Dabei erwiesen sich anfangs die Gäste als die bessere Mannschaft. Die Badener gingen die Partie aktiv an, kamen früh zum Torerfolg. Der Treffer aber wurde von VAR-Seite wegen einer Abseitsstellung einkassiert. Auch in den folgenden Minuten gab der KSC den Ton an, nennenswert in Richtung Tor tat sich aber kaum noch etwas. Stattdessen fanden die Hausherren allmählich immer besser in die Partie. Dem FCM wurde ebenfalls ein Abseitstor weggepfiffen. Überdies strahlten auch die Sachsen-Anhalter keine weitere Torgefahr aus. Aber den Elbestädtern wurde ein Foulelfmeter zugesprochen, der ihnen die Führung brachte. Hinsichtlich der größeren Spielanteile und Offensivbemühungen geht das in Ordnung.
Dann bittet Schiedsrichter Felix Wagner die Akteure zur Pause in die Kabinen.
Bei einem Freistoß scheut Baris Atik die 25 Meter Distanz zum Tor nicht, schießt mit dem rechten Fuß direkt drauf. Hans Christian Bernat wirft sich ins linke Eck und hält sicher.
Mittlerweile haben die Gastgeber den Fuß vom Gas genommen, kontrollieren aber zumindest das Geschehen. Erst jetzt kommen die Gäste mal wieder etwas zur Geltung, können sich immerhin am Ball behaupten. Richtung Tor passiert beim KSC seit nahezu einer halben Stunde gar nichts mehr.
Soeben läuft die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs ab. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.
Nach einem Zuspiel von Felipe Chavez feuert Luka Hyryläinen im Strafraum mit dem rechten Fuß. Der Ball fliegt über die Querlatte.
Eine Karlsruher Reaktion bleibt aus, es spielt nur Magdeburg. Die Hausherren marschieren weiter nach vorn. Baris Atik wird in der Box abgeblockt.
Tor
Tooooor! 1. FC MAGDEBURG - Karlsruher SC 1:0. Mateusz Zukowski hält dem Druck stand, schießt den Foulelfmeter mit dem rechten Fuß hart und platziert ins rechte Eck. Hans Christian Bernat hat sich für die andere Seite entschieden und ist ohne Abwehrchance. Für den Polen bedeutet das den vierten Saisontreffer in der 2. Liga.
Gelbe Karte
Vor der Ausführung des Strafstoßes gibt es lange Diskussionen. Warum Baris Atik da die Nerven des Magdeburger Schützen auf die Folter spannt, ist nicht ganz ersichtlich? In jedem Fall holt er sich seine zweite Gelbe Karte der Saison ab.
Gelbe Karte
Elfmeter für den 1. FC Magdeburg! Bei einem hohen Ball in den Gästestrafraum erwischt Sandro Tremoulet die Beine von Luka Hyryläinen. Der Finne geht zu Boden, der Pfiff ertönt. Zudem gibt es Gelb für den Übeltäter - dessen dritte Karte in dieser Zweitligasaison.
Erneut probieren es die Magdeburger aus der Distanz. Felipe Chavez tut das mit dem rechten Fuß und verzieht deutlich. Kurz darauf scheut Chavez den Abschluss. Das Zusammenspiel mit Baris Atik gestaltet sich zu kompliziert. Zudem wird Letzterer von Kevin Wiethaup gefoult. Der Pfiff aber bleibt aus.
Dann haut Felipe Chavez von links draußen drauf, möchte Hans Christian Bernat überraschen und trifft das Außennetz. Wenig später feuert Zukowski aus großer Distanz. Der Rechtsschuss streicht nicht so weit am rechten Torwinkel vorbei.
Magdeburg müht sich, Wege in den Sechzehner zu finden. Das gestaltet sich schwierig. Und als dann Mateusz Zukowski mal gefunden wird, wird dieser zu weit nach links abgedrängt.
Mittlerweile ist der Ballbesitz deutlich in Richtung der Sachsen-Anhalter gekippt. Wir bewegen uns auf stattliche 70 Prozent zu. Die anfangs so aktiven Karlsruher treten nur noch selten in Erscheinung.
In leicht nach links versetzter Position legt sich Alexander Nollenberger den Ball hinter dem Standbein vor, nimmt sich dann den Distanzschuss. Diesen setzt der Flügelspieler zu hoch an.
Allmählich arbeiten sich die Sachsen-Anhalter besser in diese Partie, verschaffen sich gerade ausgiebig Ballbesitz und verlagern das Geschehen in die gegnerische Hälfte.
Nun gibt es den ersten Eckstoß für die Hausherren. Felipe Chavez nimmt sich auf der rechten Seite der Sache an und tritt den Ball hoch herein. Doch dann wird den Magdeburgern ein Offensivfoul von Torben Müsel an Sandro Tremoulet abgepfiffen.
Dann sorgt Shio Fukuda für eine Karlsruher Abschlusshandlung. Rechts an der Strafraumgrenze zieht der Japaner ab. Der Rechtsschuss rollt deutlich am langen Eck vorbei.
Links aus der eigenen Hälfte spielt Baris Atik einen brillanten Steilpass. Mateusz Zukowski geht auf und davon, schließt halblinks in der Box zielsicher ab und trifft ins kurze Eck. Doch der Abseitspfiff ertönt umgehend. Auch das Magdeburger Tor zählt also nicht.
Weitere nennenswerte Torraumszenen gibt es nicht. Sporadisch ist der Gastgeber bemüht, etwas entgegenzusetzen.
Karlsruhe lässt sich nicht beirren, kümmert sich weiter aktiv ums Spiel und versucht, etwas nach vorn zu inszenieren.
Dr. Robert Kampka und Vanessa Kaminski nehmen das Tor ganz genau unter die Lupe und erkennen eine Abseitsposition des Torschützen Noel Eichinger. Nachdem Felix Wagner diese Information erhalten hat, spricht der Schiedsrichter dem Treffer über sein Mikrofon die Anerkennung ab. Es bleibt beim 0:0.
Marvin Wanitzek geht links raus und kümmert sich um die erste Ecke der Partie. Diese segelt hoch in den Torraum, wird aus einem Pulk von Spielern heraus verlängert. Dann steht dort Noel Eichinger ganz frei und köpft aus allenfalls einem Meter mühelos ein. Doch vor den VAR-Monitoren herrscht Geschäftigkeit.
Gelbe Karte
Mateusz Zukowski setzt einem langen Ball nach. Den fängt Hans Christian Bernat sicher ab. Das Nachhaken mit dem Fuß ist unnötig und beschert Zukowski eine frühe Gelbe Karte. Das ist seine dritte Verwarnung in dieser Zweitligasaison.
Dann schauen die Gastgeber auch erstmals kurz im Sechzehner vorbei, ohne dabei einen nennenswerten Akzent setzen zu können. Auf der Gegenseite segelt kurz darauf eine Flanke von Sebastian Jung in den Strafraum, findet dort aber keinen Abnehmer.
Zumindest zeigen sich die Magdeburger jetzt in der gegnerischen Hälfte, können sich dort über zahlreiche Einwürfe eine Weile halten.
Äußerst agil legen die Gäste los, sind unübersehbar bemüht, etwas auf die Beine stellen zu wollen. Vom FCM gibt es dagegen noch nicht viel zu sehen.
Soeben ertönt in der Avnet Arena der Anpfiff, die Hausherren stoßen an.
Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Felix Wagner. Der 25-jährige Referee kommt zu seinem zwölften Einsatz in der 2. Liga. Zur Hand gehen ihm dabei die Assistenten Martin Speckner und Simon Schreiner sowie der Vierte Offizielle Lasse Koslowski. Mit der Videoüberwachung wurden Dr. Robert Kampka und Vanessa Kaminski betraut.
Während der vergangenen Saison gingen beide Partien an den KSC - die in Magdeburg Anfang März mit 3:1. Das bedeutete den dritten Sieg in Folge gegen den FCM, sieben Partien sind die Badener ungeschlagen. Letztmals punkten konnten die Elbestädter im September 2024 hier an dieser Stelle (2:2). Der letzte Sieg der Sachsen-Anhalter geht auf die Zweitligasaison 2022/2023 zurück, als man in Karlsruhe 3:2 gewann. Heimsiege feierten die Magdeburger 2018 in der 3. Liga (2:0) und beim allerersten Aufeinandertreffen beider Klubs im Jahr 2000 im DFB-Pokal (5:3). Letzteres passierte noch im altehrwürdigen Ernst-Grube-Stadion.
Für den KSC begann die aktuelle Spielzeit mit einem 2:1-Heimsieg gegen Bielefeld. Und zuletzt gewann man zu Hause gegen Darmstadt mit 4:0. Dazwischen jedoch hatten die Badener eine Serie von sechs Partien ohne Sieg zu verkraften. Von den dabei erlittenen vier Niederlagen setzte es drei in Serie - und das ohne eigenes Tor. In der Fremde ergatterten die Karlsruher Punkte in Kaiserslautern (0:0) und Hannover (2:2). Auf St. Pauli wurde 0:2 verloren. Auf Reisen konnte man lediglich das Pokalspiel in Münster für sich entscheiden (2:1).
Aus tabellarischer Sicht hat hier der Sechste den Dreizehnten zu Gast. Zwischen beiden Mannschaften liegen fünf Punkte. Für den FCM war die jüngste Pleite im Ostduell bei Dynamo Dresden sicherlich schmerzlich. Damit endete eine Serie von drei Partien ohne Niederlage. Doch nachdem die Bördestädter in der vergangenen Saison die schwächste Heimmannschaft der Liga waren, funktioniert es jetzt zu Hause viel besser. Zwar setzte es zum Saisonauftakt noch eine böse 1:6-Klatsche gegen Braunschweig, seither jedoch fuhr man drei Siege in Folge ein und blieb dabei ohne Gegentreffer - 2:0 gegen Kiel, 3:0 gegen Kaiserslautern und 3:0 gegen Hannover.
Aufseiten der Gäste sieht Maximilian Senft nach dem 4:0-Heimsieg vor sechs Tagen gegen Darmstadt keinen Grund, an seiner Anfangsformation etwas zu verändern.
Für den Karlsruher SC stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Bernat - Kobald, Franke, Tremoulet, Bergh - Jung, Wiethaup, Wanitzek, Väänänen, Eichinger - Fukuda.
Im Vergleich zur 0:2-Niederlage am vergangenen Sonntag in Dresden nehmen Petrik Sander und Pascal Ibold zwei Wechsel vor. Anstelle von Herbert Bockhorn (Bank) und Moritz Kwarteng (muskuläre Probleme) rücken Alexander Nollenberger und Felipe Chavez in die Startelf.
Gleich zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten und dabei zunächst der Magdeburger Mannschaftsaufstellung: Reimann - Nadjombe, Müller, MacNulty, Nollenberger - Hyryläinen, Chavez, Müsel - Iyoha, Zukowski, Atik.
Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 9. Spieltages zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem Karlsruher SC.