1. FC Magdeburg - Holstein Kiel; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Magdeburg - Holstein Kiel. 2. Bundesliga.

Avnet Arena.

1. FC Magdeburg 2

  • M Zukowski (72. minute)
  • L Hyryläinen (81. minute)

Holstein Kiel 0

    Live-Kommentar

    Hinter die Berichterstattung von dieser Partie und damit dem 3. Spieltag im Unterhaus können wir jedenfalls einen Haken setzen. Ihnen noch einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.

    Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden und zugleich sehr anspruchsvollen Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Magdeburg am Sonntag bei der formstarken Hertha zu Gast ist, empfängt Kiel am Samstagnachmittag den nicht minder formstarken Club aus Nürnberg zu Hause. 

    In der Liga ist es damit nach dem Auftaktdebakel gegen Braunschweig der zweite Dreier in Folge, was nach drei Spielen sechs Punkte und Platz 5 in der Tabelle ergibt - damit lässt sich an der Elbe gut leben. Und Kiel? Tja, die Ansätze waren ja auch heute da, irgendwie ist da aber noch der Wurm drin. Es hätten auch schon sieben Punkte sein können, stattdessen bleibt Holstein sieglos und ist mit zwei Zählern Vorletzter.

    Strahlende Gesichter in Magdeburg, wo effiziente Hausherren einen glücklichen 2:0-Heimsieg gegen Kiel feiern. Die Störche hatten nicht nur mehr vom Spiel (65 Prozent Ballbesitz), sondern bei xG-Werten von 0,83 zu 2,11 lange auch die deutlich besseren Chancen. Während Kiel aber einfach zu schludrig mit seinen Möglichkeiten umging, schlug Magdeburg mit seiner ersten richtigen Chance eiskalt durch Torjäger Zukowski nach Vorarbeit von Atik zu. Die Kieler haben nicht nur in dieser Szene enorm schlecht verteidigt, sondern gaben auch neun Minuten später bei der Vorentscheidung durch Hyryläinen nach einer Ecke keine gute Figur ab. Magdeburg wusste diese Fehler zu bestrafen und feiert den dritten Pflichtspielsieg in Folge. 

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    Es bleibt beim 2:0 - Schlusspfiff in Magdeburg. 

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    Auch die zweite offensive Lebensversicherung hat Feierabend. Kapitän Atik wird durch Neuzugang Simic ersetzt.

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    Doppelwechsel bei den Hausherren: Torschütze Zukowski weicht für Tachie. 

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    Drei Minuten gibt es obendrauf. 

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    De Regt zieht auf links bis kurz vor die Grundlinie und flankt hoch nach innen, wo Harres seinen Kopfball aus acht Metern nicht richtig gedrückt bekommt - kein Problem für Reimann.

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    Eine Flanke aus dem linken Halbfeld verlängert Harres im Strafraum tief an den zweiten Pfosten, wo Alidou im Zweikampf mit Dzogovic aber nicht mehr hinkommt. 

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    Kurz darauf zieht auch Petrik Sander seinen dritten Joker, bringt bei den Elbestädtern Dzogovic für Nollenberger ins Spiel. 

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    Bei den Kielern muss jetzt natürlich offensiv gewechselt werden: Alidou kommt für Meffert ins Spiel. 

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    Nekic unterbindet einen Konter der Gäste, senst Atik nach dessen Ballgewinn am eigenen Sechzehner um und sieht Gelb. 

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    Gegen St. Pauli kam Kiel nach einem 0:2-Rückstand noch zurück. Aber reicht dafür heute überhaupt noch die Zeit?

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    Tooor! MAGDEBURG - Kiel 2:0. Ist das die Entscheidung? Ausgangspunkt ist ein Eckball auf der linken Seite, den Atik kurz ausführt und auf Nollenberger spielt. Entlang der linken Grundlinie läuft Nollenberger bis vor den Sechzehner und flankt dann präzise an den zweiten Pfosten, wo Hyryläinen viel zu frei steht und aus vier Metern wuchtig ins rechte Eck einnickt. Da hat die Zuordnung bei den Störchen überhaupt nicht gestimmt.

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    Vorlage Alexander Nollenberger

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    Bei den Gästen zieht Tim Walter seinen zweiten Joker, Takahashi nimmt den Platz von Tolkin ein. 

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    Einer erste Reaktion der Störche nach dem Rückstand: Therkelsen legt für Meffert ab, der aus halblinken 18 Metern abzieht und den Ball knapp am unteren langen Eck vorbeischlenzt.

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    Zweiter Wechsel bei den Hausherren: Kwarteng wird durch Baars ersetzt. 

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    Bitterer Spielverlauf aus Sicht der Gäste, die in dieser Szene aber überhaupt keinen Zugriff bekommen haben. 

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    Tooor! MAGDEBURG - Kiel 1:0. Wenn man einen Mateusz Zukowski in seinen Reihen hat, dann braucht es auch nicht viele Chancen - Magdeburg geht in Führung! Zunächst verlieren die Störche am gegnerischen Sechzehner den Ball und lassen dann auch noch das nötige Rückzugsverhalten vermissen. So entsteht ein Umschaltmoment für Magdeburg, bei dem Atik mit einem langen Diagonalball im linken Halbfeld freigespielt wird. Atik hat Platz, wird nicht wirklich angegriffen und läuft auf den Sechzehner zu. Dabei verzögert Atik mehrfach, vernachlässigt den überlaufenden Nollenberger und spielt stattdessen rechts in den Strafraum, wo auch Zukowski viel zu frei steht. Nahe dem rechten Fünfereck macht der Pole kurzen Prozess und haut den Ball ins lange Eck.

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    Vorlage Baris Atik

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    Balzis Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld wird in den Rückraum geklärt, wo Tolkin mit seinem Distanzschuss bereits im Ansatz hängenbleibt. 

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    Ein Tor deutet sich in dieser zähen Phase nicht an. Wenn sich jemand den Führungstreffer verdient hätte, dann die Kieler. 20 Minuten bleiben regulär auf der Uhr. 

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    Guter Versuch: Die Elbestädter verlagern das Spiel auf den linken Flügel, wo Atik gegen Sekine aufzieht und es nahe dem linken Sechzehnereck mit einem Schlenzer versucht. Der Ball fliegt auf das lange Kreuzeck zu, geht aber gut einen halben Meter drüber. 

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    In diesen Minuten passiert wenig, stattdessen viel Ballgeschiebe im Mittelfeld. Immerhin hält Magdeburg die Störche wieder weiter weg vom eigenen Tor. 

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    Erster Wechsel aufseiten der Gäste, Debütantenball für Neuzugang de Regt. An seiner Stelle hat Davidsen das Feld verlassen.

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    Kurz nach der Mittellinie dreht sich Harres um Müller, der Harres dann von hinten zu Boden ringt und die insgesamt achte Gelbe Karte in diesem Spiel sieht. 

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    Inzwischen steht Kiel bei einem xG-Wert von 1,62, Magdeburg dagegen weiterhin bei sehr überschaubaren 0,3. Da müssen sich die Störche an den eigenen Schnabel fassen. 

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    Kiel hat also den deutlich besseren Start in diese zweite Hälfte erwischt, war dem Führungstreffer durch Kapralik und Sekine zweimal nahe. Inzwischen hält Magdeburg wieder besser dagegen, dem Spiel nachhaltig seinen Stempel aufdrücken können die Elbestädter aber weiterhin nicht.

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    Szenenapplaus für Zukowski - und das für eine Klärungsaktion. Ein eigener Eckball fliegt den Hausherren um die Ohren, Kiel schaltet über Balzi um. Der legt sich den Ball links an der Mittellinie etwas zu weit vor, sodass Zukowski als letzter Mann zur Stelle ist und den Argentinier fair abgrätscht. 

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    Im Anschluss an Atiks fälliger Freistoßflanke hält Nollenberger den Ball im Spiel. MacNulty flankt dann von halblinks an den ersten Pfosten, wo Tolkin per Flugkopfball zu kurz klärt. Im Rückraum hält Kwarteng aus 15 Metern drauf, ein Kieler wirft sich aber dazwischen und kann blocken.

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    Michel schiebt an und wird in der gegnerischen Hälfte durch Meffert zu Fall gebracht, der Michel von hinten plump in die Füße läuft. Taktischer Natur, entsprechend gibt es auch dafür Gelb. 

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    Kiel bleibt am Drücker. Balzi zieht vor dem Sechzehner von rechts nach innen und will dann auf den freien Harres im Strafraum durchstecken. Harres hatte sich aber bereits nach vorne orientiert und bekommt den Ball dann genau in seinen Rücken. 

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    Nächste Chance für Kiel! Therkelsen verlagert das Spiel auf die rechte Seite, wo Sekine das Eins gegen Eins mit Nollenberger sucht, dabei schnell nach innen zieht. Aus halbrechten 17 Metern hält der Japaner drauf und setzt seinen strammen Versuch nur Zentimeter links am Tor vorbei. Reimann wäre machtlos gewesen.

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    Da muss Kapralik mehr draus machen! Therkelsen zieht gegen Iyoha auf und flankt vom linken Sechzehnerck mit Zug an den zweiten Pfosten. Dort kommt Kapralik im Rücken von Nollenberger völlig frei zum Kopfball und nickt die Kugel aus fünf Metern über das Tor. 

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    Die Gäste erobern den Ball tief am eigenen Sechzehner und wollen dann durch Kapralik umschalten. MacNulty geht dabei nur in den Mann, lässt Kapralik auflaufen und wird zu Recht verwarnt. 

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    Kiel bleibt derweil personell unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

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    Aufseiten der Hausherren hat Petrik Sander die Halbzeitpause für seinen ersten Wechsel genutzt: Während Nadjombe in der Kabine geblieben ist, feiert Sommerneuzugang Müsel sein FCM-Debüt. 

    Nach einem torlosen ersten Durchgang bleibt in Magdeburg noch Luft nach oben. Das gilt vor allem für die Hausherren, die lange Zeit viel zu passiv waren und erst in den letzten rund 15 Minuten etwas besser ins Spiel fanden. Kiel war somit die bessere Mannschaft und hatte bei xG-Werten von 0,17 zu 0,68 auch die deutlich besseren Chancen. Während Harres zweimal knapp scheiterte (24. und 41.), nahm Jarno Wienefeld einen vermeintlichen Elfmeter für die Störche nach VAR-Eingriff zu Recht zurück.

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    Direkt danach ist Halbzeit. 

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    Nach Ablauf der Nachspielzeit zieht Atik eine Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld mit Zug zum Tor in den Sechzehner, wo Zukowski im Rücken der Abwehr einläuft und bei seiner Direktabnahme blank vor Weiner steht. Der Pole erwischt den Ball aber nicht sauber und kam ohnehin deutlich aus dem Abseits. 

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    Drei Minuten werden nachgespielt.

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    Michel will sich an der Mittellinie gegen Davidsen aufdrehen, der den Magdeburger von hinten gar nicht mehr loslassen will und für dieses taktische Foul den gelben Karton in Kauf nimmt. 

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    Fehler von Weiner, der im Aufbau unsauber von hinten raus spielt. Zukowski fängt den Ball halblinks vor dem Sechzehner ab, will mit dem ersten Kontakt etwas überhastet tief auf Atik weiterleiten. Weil Atik aber im Abseits gestanden hätte und inzwischen wieder rausrückt, geht Zukowskis Pass ins Nichts.

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    Gute Chance für Kiel! Nadjombe lädt ein, indem er einen langen Ball per Kopf Richtung eigenen Sechzehner und damit genau auf Harres ablegt. Harres nimmt die Kugel mit dem Rücken zum Tor per Brust an, dreht sich dabei in einer fließenden Bewegung um MacNulty herum und hält aus 16 Metern stramm drauf. Reimann ist im rechten Eck aber zur Stelle und kann den halbhohen Versuch zur Seite abwehren. 

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    Kurz vor der Halbzeit sind die Elbestädter inzwischen besser im Spiel und halten das Geschehen mit jetzt 45 Prozent Ballbesitz ausgeglichener.

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    Kapralik nimmt rechts am Sechzehnen den überlaufenden Sekine mit, der an der Grundlinie einen Eckball herausholt. Die Ecke bringt in der Folge nichts ein - Offensivfoul.

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    Kiel wird besser. Nollenberger legt auf der linken Seite zur Mitte für Kwarteng ab, der sich mit einer Körpertäuschung in Abschlussposition bringt und seinen Versuch aus halblinken 18 Metern deutlich zu hoch ansetzt.

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    Atik flankt aus dem linken Halbfeld mit Zug zum Tor an den ersten Pfosten, wo Zukowski einläuft und knapp per Hinterkopf verpasst. Dahinter fliegt der Ball in die Arme von Weiner.

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    Die anschließende Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld serviert Balzi lang und weit in den Sechzehner, wo der Ball zwei Kopfballverlängerungen später plötzlich Meffert vor die Füße fällt. Zentral vor dem Fünfer schließt Meffert aber nur halbherzig ab und wird geblockt - da war mehr drin! Die Szene bleibt sogar noch heiß, hinter dem linken Pfosten bekommt Harres seinen anspruchsvollen Kopfball aber nicht auf das Tor gedrückt.

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    Therkelsen erobert den Ball an der linken Seitenauslinie gegen Nadjombe und will dann aufziehen. Nadjombe hält Therkelsen dabei von hinten fest und sieht Gelb. 

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    Was bei dieser Szene auch nicht untergehen sollte: Nach dem Zweikampf zwischen Reimann und Davidsen hatte Wienefeld noch kurz abgewartet und erst abgepfiffen, nachdem Balzi den freien Ball aus halbrechten elf Metern über das halbverwaiste Tor geknallt hatte. Ein Tor hätte gezählt. 

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    Mit Ansicht der Bilder sieht dann auch Jarno Wienefeld, was wir bereits gesehen haben: Reimann war zuerst am Ball, in der Folge ist der Auffahrunfall mit Davidsen entsprechend auch kein Foulspiel. Wienefeld revidiert somit seine Entscheidung und nimmt den Strafstoß zu Recht zurück.

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    Aber die Beschwerden sind berechtigt. Deswegen schaltet sich jetzt auch der VAR ein und bittet Wienefeld persönlich an den Monitor.

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    Die Magdeburger beschweren sich lautstark über diese Entscheidung, Atik sieht Gelb. 

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    Jarno Wienefeld zeigt auf den Punkt - Elfmeter für Kiel! Kapralik dringt über rechts in den Strafraum ein, wo seine Hereingabe vor der Grundlinie nach vorne Richtung Elfmeterpunkt geblockt wird. Während Davidsen zum Ball läuft, stürmt auch Reimann aus seinem Tor und patscht den Ball ein My vor Davidsen mit der Hand weg. Erst dann kommt es zum Auffahrunfall. Ist das also wirklich ein Elfmeter?

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    Und wenngleich das die erste dicke Möglichkeit war, wäre eine Führung für Kiel inzwischen auch verdient. Von Magdeburg kommt zu wenig. 

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    Die bislang beste Chance in diesem Spiel! Nekic schlägt den Ball im Aufbau vor der Mittellinie nach vorne und findet damit rechts im Strafraum den Lauf von Harres, der vom schlechten Stellungsspiel der Magdeburger profitiert. Harres sieht, dass Reimann weit vor dem Tor steht, nutzt das aus und hebt den Ball mit dem ersten Kontakt aus elf Metern gen langes Eck. Reimann kann nur noch hinterherschauen und atmet auf, als die Kugel knapp vorbeirollt.

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    Atik verlagert das Spiel auf den linken Flügel und läuft in der Hoffnung durch, den Ball von Nollenberger direkt in den Strafraum durchgesteckt zu bekommen. Nollenbergers Zuspiel gerät aber viel zu steil und ist für Atik nicht zu erlaufen.

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    Nadjombe nimmt auf der rechten Seite Tempo auf, kurz vor der Mittellinie kommt dabei Therkelsen zu spät von der Seite, fällt plump in Nadjombe und sieht Gelb. 

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    Balzi hat viel Grün vor sich und flankt aus dem rechten Halbfeld hoch hinter den zweiten Pfosten. Am linken Fünfereck kommt Therkelsen inmitten der Rückwärtsbewegung aber nicht mehr ganz hinter den Ball und drückt seinen Kopfball im hohen Bogen harmlos in die Arme von Reimann.

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    Nach wie vor sind die Norddeutschen klar spielbestimmend. Magdeburg lässt sich tief in die eigene Hälfte drücken, läuft bislang fast nur hinterher.

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    Zec hat im zentralen Halbfeld etwas Platz, macht noch ein paar Schritte und hält aus rund 30 Metern einfach mal drauf - deutlich links vorbei.

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    Und da hatte Nollenberger schon wirklich großes Glück. Petrik Sander wird sicherlich bereits darüber nachdenken, den 29-Jährigen als Vorsichtsmaßnahme rauszunehmen.

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    Nollenberger will auf dem linken Flügel gegen Nekic nachsetzen und kommt mit einer riskanten Grätsche zu spät - der Magdeburger hatte bereits in der 6. Minute bekanntlich Gelb gesehen. Weil Nollenberger aber zunächst viel Rasen erwischt, bevor er dann auch Nekic trifft, belässt es Jarno Wienefeld bei einer mündlichen Ermahnung.

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    Kiel beginnt dominant und ist mit fast 70 Prozent Ballbesitz spielbestimmend. In die gefährlichen Räume kommt man bislang aber noch nicht. 

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    Aus dem rechten Halbfeld serviert Balzi die fällige Freistoßflanke mit Zug auf Höhe des ersten Pfostens, wo Sekine den Ball bei seinem Kopfballversuch unsauber mit dem Rücken erwischt. Dadurch nimmt der Ball jedoch eine tückische Flugkurve an und zieht im hohen Bogen knapp am langen Pfosten vorbei. Reimann wäre wohl aber ohnehin zur Stelle gewesen.

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    Erneut das Duell Kapralik gegen Nollenberger. Dieses Mal geht der Kieler auf der rechten Außenbahn mit Tempo vorbei, Nollenberger weiß sich nur noch mit einem Textilprobe zu helfen und sieht für dieses taktische Foul Gelb. 

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    Im hohen Aufbauspiel der Kieler verliert Kapralik den Ball an Nollenberger, der damit den ersten schnellen Umschaltmoment der Elbestädter einläutet. Nollenberger zieht bis links in den Strafraum, behauptet sich dort gegen zwei Gegenspieler und hält halblinks von der Strafraumkante drauf. Weil er dabei die Balance verliert, fehlt dem Flachschuss auf das linke Eck der nötige Druck. Weiner ist zur Stelle und packt im Nachfassen sicher zu.

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    Der fällige Eckball wird in den Rückraum geklärt, wo Zukowski mit seiner verunglückten Volleyabnahme nicht weit kommt. 

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    Über Atik und Nadjombe verlagern die Hausherren das Spiel auf den rechten Flügel, wo Iyoha zumindest die erste Ecke herausholt.

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    Wir sind so weit, Magdeburg hat angestoßen.

    Geleitet wird die Partie von Jarno Wienefeld, der dabei von Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen und Mario Hildenbrand an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Lennart Kernchen, vor den Bildschirmen bilden Dr. Arne Aarnink und Dr. Henrik Bramlage das VAR-Duo.

    Zum insgesamt neunten Mal treffen Kiel und Magdeburg heute in der 2. Liga aufeinander. Nachdem der FCM aus den ersten drei Duellen nur einen Punkt geholt hatte, blieben die Elbestädter seitdem in fünf Spielen bei drei Siegen und zwei Unentschieden ungeschlagen. Letzte Saison trennte man sich in Magdeburg nach mehreren Traumtoren 3:3, im Rückspiel Anfang Mai feierte dann Magdeburg einen hochverdienten 3:1-Erfolg an der Kieler Förde - ein direktes Eckballtor von Baris Atik inklusive. 

    Gepunktet haben die Störche derweil in beiden Ligaspielen, den ersten Sieg gab es aber erst im Pokal. Zuvor war Holstein Kiel mit zwei Unentschieden in die Saison gestartet, die im Kontrast zueinanderstanden: Während man in Darmstadt eine 2:0-Führung völlig unnötig noch spät aus der Hand gab, kam Kiel zu Hause gegen St. Pauli selbst nach einem 0:2-Rückstand noch spät zurück. Auffällig waren zuletzt vermehrt Fehler im Spielaufbau. Walter verteidigte jedoch die riskante Spielweise und will weiterhin daran festhalten.

    Was war das für ein Horrorstart für den FCM in diese Saison. Zu Hause gegen Braunschweig ging Magdeburg mit 1:6 unter und musste schon am 2. Spieltag eine Reaktion zeigen. Doch die Elbestädter meldeten sich zurück, feierten in Osnabrück einen hochverdienten 3:0-Erfolg und ließen letzte Woche auch im Pokal nichts anbrennen. In der Hoffnung, "mit den beiden Erfolgen in die Spur gekommen" zu sein, will Sander mit seiner Mannschaft direkt nachlegen und jetzt auch zu Hause die ersten Punkte einfahren.

    Die Auftakthürde im DFB-Pokal jeweils erfolgreich genommen, wollen Magdeburg und Kiel den Schwung zum Abschluss des 3. Spieltages in die Liga mitnehmen. Wohin die Reise der Mannschaften in dieser Saison gehen könnte, lässt sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschätzen - beide zeigten bereits vielversprechende Ansätze, offenbarten aber auch noch Schwächen. Die jeweils offensive Ausrichtung verspricht ein kurzweiliges Spiel, bei dem Petrik Sander zum 100. Mal in der 2. Liga als Trainer an der Seitenlinie steht.

    Kiel war zum Auftakt des DFB-Pokals im altehrwürdigen Grünwalder Stadion bei Regionalligist 1860 München zu Gast und tütete gegen aufopferungsvoll kämpfende Löwen einen glanzlosen 2:0-Sieg ein. Tim Walter nimmt heute zwei Wechsel vor und beginnt zwischen den Pfosten, wo Pokaltorwart Rothenhagen seinen Platz erwartungsgemäß wieder für Weiner räumen muss. Außerdem erhält Davidsen den Vorzug vor Alidou (Bank). Auf der Bank nimmt heute auch Neuzugang de Regt Platz.

    Und hier die Aufstellung der Gäste aus dem hohen Norden: Rothenhagen - Sekine, Nekic, Zec, Tolkin - Meffert - Kapralik, Balzi, Davidsen, Therkelsen - Harres.

    In der 1. Runde des DFB-Pokals bekam es Magdeburg am vergangenen Wochenende mit dem Bahlinger SC zu tun und gab sich beim 4:0-Erfolg gegen den Oberligisten keine Blöße. Im Vergleich dazu nimmt Petrik Sander heute eine personelle Änderung vor und muss dabei auf den krankheitsbedingten Ausfall von Reitz reagieren, der durch Kwarteng ersetzt wird. Bayern-Leihgabe Chavez feiert derweil sein Kaderdebüt und sitzt zumindest auf der Bank. 

    Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Aufstellung der Hausherren: Reimann - Nadjombe, Müller, MacNulty, Nollenberger - Kwarteng, Hyryläinen, Michel - Iyoha, Atik - Zukowski.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 3. Spieltages zwischen dem 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel.

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