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SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart. Bundesliga.

Coface ArenaZuschauer30.500.

1. FSV Mainz 05 1

  • L Barreiro Martins (69. minute)

VfB Stuttgart 3

  • S Guirassy (56. minute, 84. minute, 97. minute)

Live-Kommentar

Das war es von dieser Stelle aus Mainz! Bei uns geht es natürlich ab 18:30 Uhr live weiter, Eintracht Frankfurt ist im Abendspiel zu Gast beim VfL Bochum. Ihnen noch einen schönen Abend und bleiben Sie gesund. Bis zum nächsten Mal, Servus!

Mainz auf der anderen Seite muss hoffen, dass Darmstadt morgen gegen Borussia Mönchengladbach nicht punktet, andernfalls übernimmt der FSV nach dem 4. Spieltag die Rote Laterne. Seit neun Bundesligaspielen warten die Nullfünfer mittlerweile auf einen Sieg, nur einen einzigen Punkt holte das Team von Bo Svensson zum Start in diese Saison. Viel Arbeit also vor dem Auswärtsspiel in Augsburg in einer Woche (Sa., 23.9., 15:30 Uhr). Auch der FCA ist noch ohne Sieg in dieser Saison und steht bei nur zwei Zählern.

Stuttgart feiert damit den Traumstart, drei Siege und neun Punkte aus den ersten vier Spielen, dazu mit 14 Toren die beste Offensive der Liga und mit Guirassy den besten Torschützen in den Reihen - der VfB wird als Tabellenvierter in die neue Woche gehen und kann sich in Ruhe auf das Freitagsspiel gegen Aufsteiger Darmstadt vorbereiten (22.9., 20:30 Uhr).

Die Bundesliga-Saison 2023/24 bleibt eine Serhou-Guirassy-Show! Acht Tore nach vier Spielen - der Franzose schießt den VfB im Alleingang zum Auswärtssieg in Mainz. Die Schwaben waren die selbstbewusstere Mannschaft, entwickelten gegen tiefstehende Mainzer aber eigentlich kaum nennenswerte Ideen - doch wer einen Guirassy in den Reihen hat, der braucht nicht viele Chancen. Den ersten Streich - begünstigt durch einen bösen Fehler von Bell - wusste Mainz noch zu kontern, doch der späte zweite Treffer - nach toller Einzelaktion von Guirassy - sollte der Genickbruch für tapfere Nullfünfer werden.

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Direkt danach ist Schluss, Stuttgart feiert den Traumstart, Mainz bleibt auf einem Pünktchen sitzen.

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Toooor! Mainz 05 - VFB STUTTGART 1:3. Nicht. Zu. Glauben! Dreierpack Guirassy, Deckel drauf in Mainz. Und wieder ist es ein Abschlag von Nübel, der Mainz vor Probleme stellt. Undav leitet zentral vor dem Strafraum per Kopf weiter, Guirassy war durchgelaufen, hebt den Ball mit dem ersten Kontakt etwas unorthodox in die Luft - und trifft dann per Kopf über den entgegeneilenden Zentner zu seinem 8. Saisontor.

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Letzter Wechsel des Tages, Anthony Rouault kommt für Hiroki Ito.

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Auf der anderen Seite klingelt es beinahe - und da hätte Nübel wieder seine Aktien gehabt! Ajorque wuchtet sich vor dem Strafraum in einen hohen Ball, leitet die Kugel so rechts in den Strafraum zu Barkok, der ansatzlos den Volley aus spitzem Winkel wagt. Und Nübel hat Glück, dass er sich das Leder dieses Mal nicht selbst in die Maschen boxt, sondern knapp am Pfosten vorbei zur Ecke klärt.

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Huch? Undav dreht sich an der Mittellinie und zieht einfach mal ab. Bringt aber überhaupt keine Wucht hinter den Schuss, der so ungefährlich in die Arme von Zentner kullert. Immerhin: Es war der erste Torschuss von Deniz Undav in seiner Bundesligakarriere.

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Was fällt den Nullfünfern noch ein? Caci setzt Barkok im Strafraum in Szene, dessen Abschluss aber den Kasten verfehlt. Sechs Minuten Aufschlag wird es geben.

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Kann Mainz diesen späten Schocker nochmal kontern? Leverkusen hat es gestern gegen Bayern vorgemacht und nach 0:1 und 1:2 noch einen Punkt geholt.

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...und Deniz Undav ersetzt Chris Führich, der heute ohne Torbeteiligung blieb.

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Svensson kann nicht mehr wechseln, aber Hoeneß hat noch zwei Asse im Ärmel. Für Enzo Millot kommt Jamie Leweling...

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Toooor! Mainz 05 - VFB STUTTGART 1:2. Unfassbar! Mainz verliert den Ball im Mittelfeld, dann macht es Stuttgart über Mittelstädt erst schnell und anschließend über Guirassy auch noch sehenswert. Mittelstädt marschiert halblinks auf den Strafraum zu und legt ab für Guirassy, der den Schlenzer links im Strafraum antäuscht und damit van den Berg an die Würstchenbude schickt. Mit einer fließenden Bewegung geht der Franzose am letzten Abwehrspieler vorbei und schiebt die Kugel dann an Zentner vorbei ins kurze Eck. Saisontor Nummer 7 am 4. Spieltag!

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Vorlage Maximilian Mittelstädt

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Stiller kann vorerst weiterspielen. Aber der Spielfluss ist aktuell stark gestört, seit dem Ausgleich der Mainzer hat man das Gefühl, dass beide Mannschaften mit einem Punkt zufrieden sein könnten.

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Der nächste Spieler liegt verletzt am Boden, dieses Mal ist es der Stuttgarter Angelo Stiller. Auch hier bahnt sich ein Wechsel an.

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Für den angeschlagenen Onisiwo - es zwickt am rechten Bein, womöglich im hinteren Oberschenkel - kommt Papela.

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So wirklich erzwingen will es vorerst aber keine der beiden Mannschaften, bloß kein Gegentor ist jetzt wohl eher die Devise. Derweil deutet Onisiwo an, dass er ausgewechselt werden muss - und weil Bo Svensson nicht sofort reagiert, setzt sich der Angreifer wenig später auf den Boden und erzwingt damit seine Auswechslung.

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Die Schlussviertelstunde bricht in wenigen Augenblicken an, wird hier eine der beiden Mannschaften noch auf die drei Punkte gehen? Mainz hat nach den Wechseln viel Offensive auf dem Feld, Stuttgart könnte mit Undav noch einen weiteren Angreifer bringen.

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Bei 12:12 Torschüssen und 2:2 Abschlüssen AUF das Tor ist das Spiel nun wieder maximal ausgeglichen. Auch wenn sich der Ausgleich überhaupt nicht abgezeichnet hatte.

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Toooor! FSV MAINZ 05 - VfB Stuttgart 1:1. Keine 60 Sekunden nach Krauß' Pfostentreffer zappelt der Ball dann doch im Netz! Und auch hier sieht Nübel ganz schlecht aus! Ein hoher Ball in den Strafraum fällt Barreiro Martins rechts im Strafraum vor die Füße, den ersten Kontakt bekommt der Mainzer gar nicht kontrolliert auf das Tor, doch Barreiro Martins setzt gedankenschnell nach und spitzelt die Kugel aus kurzer Distanz von rechts neben dem Pfosten nochmal aufs Tor. Nübel reagiert zu spät und boxt die Kugel nur noch ins eigene Netz.

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Vorlage Karim Onisiwo

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Wow! Krauß ist noch keine 60 Sekunden auf dem Feld und macht mit seiner ersten Aktion beinahe den Ausgleich! Zentral vor dem Strafraum wird der neue Mann angespielt, bringt die Kugel mit zwei Kontakten unter Kontrolle und spitzelt ihn dann unter Druck in Richtung linkes Eck. Nübel schaut wie versteinert zu und hat Dusel, dass das Leder nur an den Pfosten hoppelt.

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Auch Hoeneß wechselt und bringt mit Maximilian Mittelstädt frische Beine für Silas.

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...und Aymen Barkok positionsgetreu für Jae-Sung Lee.

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Dann wird gewechselt, Svensson bringt mit Tom Krauß einen Mittelfeldspieler für Verteidiger Stefan Bell...

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Ein taktisches Foul par excellence. Caci bricht nach einem Ballgewinn im Mittelfeld durch, Anton schnappt sich den Mainzer und ringt ihn nieder, ehe er Unheil anrichten kann. Dafür gibt es natürlich eine mehr als verdiente Gelbe Karte.

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Für Stuttgart ist die Führung natürlich perfekt: Mainz muss nun offensiver werden, das bietet etwas mehr Platz für die schnellen Offensiven Führich, Silas und Guirassy. Und aktuell liegt eher das zweite Gäste-Tor in der Luft.

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Nun zieht Osmers das Ungemüt der Mainzer auf sich. Ito stellt die Hüfte im Luftduell gegen Barreiro rein, bringt den Abwehrspieler damit heftig zu Fall. Der Unparteiische gibt aber nur Einwurf für den FSV.

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Das Tor hat das ganze Spiel geweckt. Mainz drängt nach vorne, Stuttgart kontert über die linke Seite mit Führich, der einen Haken in die Mitte schlägt, die Strafraumlinie entlang tänzelt, mit seinem Schuss dann aber trotzdem an einem Mainzer Abwehrbein hängen bleibt. Der geblockte Ball fällt links in der Box runter, wo der VfB ihn sofort wieder kontrolliert und Führich in die zweite Chance bringt. Der Schlenzer aus 13 Metern rauscht am langen Eck vorbei.

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Links im Mittelfeld kommt Angelo Stiller zu spät in den Zweikampf und räumt seinen Gegenspieler ab. Verdiente Gelbe Karte!

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Bo Svensson reagiert sofort, bringt mit Ludovic Ajorque einen frischen Angreifer für den umtriebigen, aber glücklosen Marco Richter.

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Mainz ist von diesem kapitalen Bock seines Abwehrchefs geschockt, braucht jetzt wohl ein wachrüttelndes Signal von außen.

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Tooooor! Mainz 05 - VfB STUTTGART 0:1. Richter schießt rechts vorbei, also machen wir mit Abstoß für Stuttgart weiter. Der wird kurz rechts raus gespielt, wo Stenzel zurückspielt auf Anton, der fast von der eigenen Grundlinie den Ball unter Gegnerdruck über die rechte Seite nach vorne prügelt. Und was eigentlich nach Ballgewinn Mainz aussieht, entpuppt sich dann als katastrophaler Stellungsfehler von Bell, der den Befreiungsschlag unterläuft und so die Tür aufmacht für Serhou Guirassy. Der sagt danke, geht mit Tempo auf Zentner zu und überlupft den Mainzer Keeper lässig zu seinem 6. Saisontor.

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Vorlage Waldemar Riptsov Anton

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Jetzt kommt aber etwas Musik in die Bude! Wieder ein schlampiger Ballverlust der Mainzer, so kommt Ito links im Strafraum zum Abschluss, den aber Bell blockt. Im Gegenzug hat Richter die nächste Abschlusschance, schießt aber artistisch rechts am Kasten vorbei.

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Zu schlampig, zu kopflos. Erst will Kohr mit dem Kopf durch die Wand und lädt so Stuttgart zum Konter ein, den Guirassy zentral bis vor den Strafraum trägt. Eigentlich herrscht Gleichzahl, vier Angreifer gegen vier Verteidiger, aber der VfB nimmt das Tempo raus und steht am Ende ohne Abschluss da.

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Der erste Abschluss in der zweiten Halbzeit gehört den Gästen. Führich wird halblinks vor dem Sechzehner angespielt, hat etwas Platz und versucht es dann auf eigene Rechnung. Seinen Schuss aus 20 Metern trifft er aber nicht sauber, so hoppelt das Leder ungefährlich links am Kasten vorbei.

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Aufmerksam von Nübel! Mwene ist auf seiner rechten Seite hellwach, schnappt sich einen Pass auf Führich und hat dann viel grüne Wiese vor sich. Auf Höhe der Mittellinie bereits versucht er den Pass in den Lauf von Onisiwo, der aber viel zu steil gerät. Nübel steht hoch und klärt vor dem Angreifer.

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Mainz und die langen Bälle, Stuttgart und der Versuch, über Ballkontrolle und Kurzpassspiel zu Chancen kommen. Ein Bild, das wir schon aus dem ersten Durchgang kennen.

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Mainz stößt an, ohne Wechsel auf beiden Seiten gehen wir rein in den zweiten Spielabschnitt!

Und Mainz? Verteidigt das sehr ordentlich, sucht hier und da den Weg nach vorne und entwickelte nach sieben, acht Minuten auch einen kleinen Sturmlauf, der in der besten Chance von Richter mündete (10. Minute). Zwischenzeitlich hatten die Hausherren 5:1 Torschüsse und ließen die Anhänger hoffen, dass man hier den Negativlauf brechen würde, doch nach und nach gab Mainz die Kontrolle wieder an Stuttgart ab und durfte sich am Ende bei Zentner bedanken, dass die Null noch steht.

Stuttgart steht bislang in dieser Saison für Spektakel, davon sind wir heute aber noch weit entfernt. Der VfB ist zwar die aktivere Mannschaft, die den Aufwind und das Selbstvertrauen der letzten Wochen erkennen lässt, gegen kompakte, um Sicherheit bemühte Mainzer ist den Schwaben aber noch nichts eingefallen, um die beste Offensive des Ligastarts weiter anzuheizen. So war es ein haarsträubender Patzer von van den Berg, der die Gäste kurz vor der Pause beinahe zur Führung eingeladen hätte (38. Minute). Es war allerdings die einzige nennenswerte Chance, auch wenn auf dem Papier fünf Abschlüsse und über 60 Prozent Ballbesitz stehen.

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Ereignislose 60 Sekunden enden mit dem Halbzeitpfiff in der Mewa Arena.

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Millot versucht den Steckpass für Guirassy, Bell ist aufmerksam und hält den Fuß dazwischen. Im zweiten Anlauf feuert Ito aus der zweiten Reihe ein ordentliches Stück über das Ziel. Angezeigte Nachspielzeit: eine Minute.

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Stuttgart hadert mit dieser neuen Linie des Unparteiischen nun auch ein wenig, weil Osmers unverständlicherweise ein klares Foul von Barreiro Martins links am Strafraumeck nicht ahndet. Die Gäste wollen offenbar noch vor der Pause ein Ausrufezeichen setzen!

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Bell fährt dem wendigen Guirassy 30 Meter zentral vor dem Tor von hinten in die Beine. Osmers hatte die erste Gelbe Karte früh gezückt, seine Linie aber mittlerweile korrigiert und lässt nun mehr Gnade vor Recht walten. Den Freistoß feuert der Franzose höchstpersönlich in die Mauer.

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Das MUSS die Führung für Stuttgart sein! Lee spielt einen harmlosen Rückpass auf van den Berg, der am eigenen Strafraum aber zu lange für seine Entscheidung braucht und sich den Ball von Millot abluchsen lässt. Der Stuttgarter spielt sofort ins Zentrum, bedient Torjäger Guirassy am Elfmeterpunkt, doch der schlägt ein Luftloch. Macht nichts, dahinter ist noch Silas - und der scheitert an einer starken Parade von Zentner.

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Bei all dem Ballbesitz der Stuttgarter bleibt dennoch anzumerken: zielstrebiger ist Mainz! Richter wird links vor dem Strafraum in Szene gesetzt, fackelt nicht lange und zieht nach einem kurzen Hacken ab. Anton blockt den Schuss, auch hier wäre womöglich ein Querpass die bessere Option gewesen. Aber eben nicht die zielstrebigere.

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Karazor räumt Barreiro Martins mit einer gefährlichen Grätsche von der Seite ab, schwierig nachzuvollziehen, warum Harm Osmers da die Gelbe Karte stecken lässt. Vielleicht auch, weil der Mainzer ohne viel Theater wieder aufsteht und weiterspielen will.

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Interessant vielleicht anzumerken: Stuttgart hat eine gute, hohe Staffelung im Mittelfeld, lässt so keinen Spielaufbau der Mainzer zu. Und auf Hokuspokus haben die Mainzer in der aktuellen Verfassung keine Lust, so wird oft der lange Pass gesucht.

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Eine halbe Stunde ist rum und es ist ein Spiel der vielen Phasen: Kontrolle Stuttgart, Poweroffensive Mainz, Kontrolle Stuttgart - und jetzt gerade haben wir die Phase der vielen kleinen Fehler, so kommt kein Spielfluss mehr auf und ich kann Ihnen wenig erzählen.

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Hoppla! Einen langen Ball will Anton per Kopf zu seinem Torwart zurückspielen, verliert dabei aber komplett die Orientierung und schenkt den Mainzern einen Eckball. Bleibt aber unbestraft, weil dieser Eckball genau in die Arme von Nübel fliegt.

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Muss ich den Gedanken mit den Pässen abbrechen, denn plötzlich kommt ein langer Schlag von van den Berg die rechte Seite entlang in den Lauf von Kohr, den dort offenbar kein Stuttgarter auf dem Zettel hatte. Der Mittelfeldmotor ist auf und davon, sein Zuspiel in die Mitte klärt dann aber Anton akrobatisch zur Ecke.

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Die Gäste haben hier mittlerweile knapp zwei Drittel Spielanteile und eine Passquote nahe der 90 Prozent, während Mainz gerade einmal 70 Prozent der Zuspiele an den eigenen Mann bringt.

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Richter macht da weiter, wo er vor seinem Wechsel bei der Hertha aufgehört hatte: mit schlechten Entscheidungen. Lee wäre auf der rechten Seite in aussichtsreicher Position gestartet, aber Richter schlägt im Mittelfeld einen Haken und sucht dann den Steckpass gegen fünf Stuttgarter Verteidiger. Funktioniert natürlich nicht.

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War nur ein kurzes Aufzeigen der Hausherren, die Schwaben haben sich die Überraschung aus den Knochen geschüttelt und das Kommando wieder übernommen.

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Dann meldet sich Stuttgart mal wieder in der Offensive. Führich setzt sich auf der linken Außenbahn durch und flankt hoch in den Strafraum, findet dort aber nur Leuchtturm Bell. Dessen Kopfballabwehr verkommt allerdings zur Bogenlampe, die Guirassy auf den Plan bringt. Aber der Angreifer kann seinen Kopfball aus neun Metern nicht platzieren und verfehlt das rechte Eck deutlich.

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Dann sitzt Karazor plötzlich auf dem Hosenboden und braucht ärztliche Betreuung. Scheint einen Schlag auf den linken Fuß abbekommen zu haben, kommt aber schon nach wenigen Augenblicken zurück auf das Feld.

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Hinterlässt aber alles Eindruck bei den Stuttgartern, die ihre anfängliche Kontrolle längst abgegeben haben. Zwar hat der VfB 60 Prozent Ballbesitz, aber in Sachen Abschlüsse steht es 5:0 (!) für Mainz.

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Hohes Tempo in den ersten Minuten, nun bricht Millot im Gegenzug auf der rechten Seite durch, Anthony Caci fällt den Angreifer mit einer harten Grätsche und verdient sich damit eine frühe Gelbe Karte.

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Mainz lebt! Über die rechte Seite kommt die nächste Angriffswelle, etwas unorthodox schaufelt Bell den zweiten Ball aus der rechten Strafraumhälfte hoch in die Mitte, wo die Stuttgarter Abwehr aus Angst vor einem Elfmeter zu zaghaft agiert. Und so kommt Richter erneut in Schussposition, zimmert die Kugel dieses Mal Vollspann aus zehn Metern halblinker Position auf das kurze Eck und scheitert am starken Nübel.

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Wird nun aber eine etwas offenere Angelegenheit, weil Mainz nun selbst den Weg nach vorne sucht. Kohrs Distanzschuss fälscht Zagadou zur Ecke ab, die kurz ausgeführt wird und Richter zentral vor dem Strafraum in Abschlussposition bringt - der trifft das Leder aber unsauber.

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Dann trauen sich die Hausherren mal nach vorne, was aber eher zur eigenen Gefahr wird: Stuttgart bringt einen langen Einwurf von Caci unter Kontrolle, dann versucht Ito auf der linken Seite den langen Ball auf den formstarken Führich. Der hat aber gleich zwei Bewacher und erreicht das Zuspiel ohnehin nicht.

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Der VfB bestimmt das Geschehen in den Anfangsminuten, allerdings noch lange nicht so, dass es für Mainz gefährlich würde. Silas geht mal rechts bis zur Grundlinie durch, wird dort von Fernandes aber fair gestoppt.

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Schon in den ersten Minuten ist zu sehen, was eigentlich niemanden so wirklich überraschen dürfte: Stuttgart kommt mit Schwung und Selbstvertrauen, Mainz ist um Sicherheit bemüht.

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Los geht's! Die Hausherren stoßen an, der Ball rollt.

Um Zählbares zu holen, müssen die Hausherren aber die hervorragende Offensive der Gäste in den Griff bekommen: In allen elf Bundesliga-Spielen seit Sebastian Hoeneß' Amtsantritt trafen die Stuttgarter und erzielten dabei 27 Tore, nur Borussia Dortmund war in der Zeit erfolgreicher (30). Die Schwaben schossen bereits elf Saisontore - Ligabestwert zusammen mit Bayer Leverkusen und neuer Vereinsrekord nach drei Spielen - und haben mit Serhou Guirassy auch den besten Torschützen der noch jungen Saison in ihren Reihen (5 Tore).

Trotzdem darf die Auswärtsschwäche der Stuttgarter gerne als Motivationstropfen für die Mainzer gelten: Von den vergangenen 28 Bundesliga-Partien in der Fremde konnte der VfB gerade einmal zwei gewinnen (darunter fällt allerdings auch das 4:1 in Mainz am 33. Spieltag der Vorsaison) und verlor mehr als die Hälfte (15, 11 Unentschieden).

Gegen die Mainzer sind die heutigen Gäste zudem seit sechs Ligaspielen unbesiegt (4S, 2U), der VfB gewann dabei auch zwei der letzten drei Gastspiele in Mainz. Da erscheint es plötzlich auch gar nicht mehr so relevant, dass Stuttgart seine Punkte bislang im eigenen Stadion holte, wohingegen man beim Auswärtsspiel in Leipzig gewaltig unter die Räder kam (1:5). Der letzte Sieg der Nullfünfer geht auf das Jahr 2019 zurück.

Mit Stuttgart kommt nun ein Gegner in die Mewa Arena, der den Mainzern weder liegt noch vergleichbar schlecht in Form ist - im Gegenteil, mit sechs Punkten nach drei Partien erlebte der VfB seinen besten Saisonstart seit 15 Jahren: 2008/09 waren es auch sechs Punkte, am Ende landeten die Schwaben auf Platz 3. Schon jetzt hat der VfB mehr Punkte auf dem Konto als nach den ersten neun (!) Spielen der Vorsaison (5).

Schon zum Abschluss der letzten Saison stotterte der FSV-Motor gewaltig - was man angesichts der Rolle, welche Mainz beim Bundesliga-Finale gegen Dortmund spielte, vielleicht nicht mehr so präsent im Unterbewusstsein hat. Die Rheinländer sind mittlerweile seit acht Ligaspielen ohne Sieg, neben zwei Unentschieden setzte es dabei gleich sechs Pleiten!

Drei Spiele, kein Sieg, nur ein Punkt - den Auftakt in die Spielzeit 2023/24 haben die Nullfünfer kräftig in den Sand gesetzt. Positiv bleibt einzig, dass man sich im Pokal bei Elversberg schadlos gehalten und die nächste Runde erreicht hat. Und natürlich, dass man heute kein Auswärtsspiel hat, nachdem man bei Union (1:4) und in Bremen (0:4) bisher nur blauen Augen auf Reisen kassiert hat.

Sebastian Hoeneß hat nach dem 5:0-Heimsieg gegen Freiburg natürlich wenig Gründe, an seiner Startelf etwas zu verändern - einzig Enzo Millot rückt in die Startformation, weil Yeong Jeong mit Südkorea bei den Asienspielen weilt. Deniz Undav steht nach auskurierter Knieblessur wieder im Kader, darüber hinaus müssen die Schwaben nur auf Josha Vagnoman (Rückstand nach Mittelfußverletzung), Nikolas Nartey (Knie-OP nach Knorpelschaden) und Thomas Kastaranas (muskuläre Probleme) verzichten.

Und das ist die Gästeelf aus Stuttgart, weiterhin im 4-2-3-1-System: Nübel - Stenzel, Anton, Zagadou, Ito - Karazor, Stiller - Silas, Millot, Führich - Guirassy.

Das bedeutet zwei Änderungen bei Bo Svensson im Vergleich zum 0:4 vor der Länderspielpause in Bremen: Marco Richter beginnt in der Offensive anstelle von Gruda (fehlt), während Bell in die Dreierkette zurückkehrt und Hanche-Olsen ersetzt (Sprunggelenksprobleme). Ludovic Ajorque (Oberschenkelverletzung) und Aymen Barkok (muskuläre Probleme) sind zudem wieder fit und sitzen auf der Bank, Silvan Widmer (Aufbautraining nach Achillessehnen-OP), Jonathan Burkardt (Aufbautraining nach Knie-OP), Maxim Leitsch (Innenbandverletzung im Knie) und Nelson Weiper (Muskelfaserriss im Oberschenkel) fehlen dagegen weiterhin.

Wir beginnen mit einem Blick auf die Aufstellungen und starten bei den Gastgebern. Mainz bleibt dem 3-4-2-1-System treu und läuft wie folgt auf: Zentner - van den Berg, Bell, Fernandes - Caci, Barreiro, Kohr, Mwene - Richter, Lee - Onisiwo.

Nach drei Spieltagen wollen wir noch keine Abstiegsgespenster heraufbeschwören oder gar von Geheimfavoriten an der Tabellenspitze wissen. Doch so harmlos diese Partie daherkommt, so richtungsweisend kann sie für die Mainzer und Stuttgarter bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der neuen Saison werden. Auf geht's!

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 4. Spieltages zwischen dem FSV Mainz 05 und dem VfB Stuttgart.