1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg. Bundesliga.

Coface Arena.

1. FSV Mainz 05 3

  • P Tietz (68. minute)
  • S Bell (73. minute)
  • N Amiri (83. minute 11m)

VfL Wolfsburg 1

  • M Amoura (3. minute)

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der Bundesliga geht es bei uns aber schon bald wieder weiter, wenn um 18:30 Uhr Union Berlin an der Alten Försterei zum Heimspiel gegen Dortmund lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche in der Bundesliga: Während Mainz am Samstagnachmittag in Leipzig zu Gast ist, geht es für Wolfsburg bereits am Freitagabend mit dem nächsten Auswärtsspiel in Köln weiter.

Nach zwei konstanten Halbzeiten fährt Mainz damit den zweiten Heimsieg in Folge ein und springt mit jetzt 15 Punkten auf den Relegationsplatz. Nur vier Punkte davor rangiert Wolfsburg auf Platz 12 und muss diese Niederlage schleunigst aufarbeiten.

Bis zur 68. Minute lag Mainz zurück und feiert am Ende dennoch einen hochverdienten Heimsieg gegen erschreckend schwache Niedersachsen. Nach dem Blitzstart durch Amoura verfiel Wolfsburg in Passivität, bettelte um den Ausgleich und durfte sich bei Torwart Grabara bedanken, die Führung überhaupt so lange zu halten. Dann aber kam Gamechanger Amiri ins Spiel, der innerhalb von fünf Minuten zwei Ecken servierte, die Mainz in zwei Tore ummünzte. Ein dritter Eckball führte gar noch zu einem Handelfmeter, den Amiri persönlich zur Entscheidung verwertete. Die xG-Werte von 4,04 zu 0,65 sprechen für sich, Wolfsburg hinterlässt nach dieser Nicht-Leistung viele Fragen.

full_time icon

Nein, und auch völlig egal. Abpfiff in Mainz!

comment icon

Links im Strafraum holt Silas nochmal eine Ecke heraus. Sehen wir zum krönenden Abschluss das dritte Mainzer Tor nach einer Ecke?

substitution icon

Jetzt sind beide Wechselkontingente ausgeschöpft: Lee klatscht aufseiten der Rheinhessen mit Böving ab.

comment icon

Ein echtes Aufbäumen der Wölfe bleibt aus. Dieser Auftritt wirft Fragen auf mündet gleich in eine hochverdienten Niederlage.

comment icon

Eine Freistoßflanke von Majer wird an die Sechzehnerkante geklärt, wo Lindström zu einem sehenswerten Scherenschuss ansetzt - direkt in die Arme von Batz.

yellow_card icon

Bundesligadebütant Shiogai will sich den Ball in der Luft an Bell vorbeilegen, der den Japaner schmerzhaft auflaufen lässt und Gelb sieht. 

comment icon

Satte sieben Minuten werden nachgespielt.

substitution icon

Zudem kommt Silas für Torschütze Tietz ins Spiel.

substitution icon

Doppelwechsel diesmal aufseiten der Nullfünfer: Defensivmann Maloney kommt für Angreifer Hollerbach.

comment icon

Immerhin mal ein Lebenszeichen vom VfL. Von der rechten Sechzehnergrenze zieht Daghim nach innen und schließt aus spitzem Winkel ab. Sein Schuss wird entscheidend abgefälscht und rutscht knapp am langen Pfosten vorbei.

comment icon

Gegen Heidenheim konnte Mainz eine Durststrecke und damit zugleich den Vereinsnegativrekord von zuvor saisonübergreifend 13 BL-Heimspielen ohne Sieg stoppen. Und heute scheint man direkt mit dem zweiten Heimsieg in Folge nachlegen zu können.

yellow_card icon

Etwas übermotiviert setzt Kohr von hinten gegen Kumbedi nach und sieht fast schon obligatorisch Gelb.

substitution icon

Außerdem macht Gerhardt für Svanberg Platz.

substitution icon

Auch jetzt reagiert Daniel Bauer mit einem Doppelwechsel und bringt zunächst Neuzugang Shiogai für Eriksen.

penalty_goal icon

Tooor! MAINZ - Wolfsburg 3:1. Nach dem Fehlschuss von Tietz übernimmt diesmal Amiri die Verantwortung aus elf Metern - und hat Glück! Erneut ahnt Grabara die rechte Ecke, diesmal kommt er aber zu spät runter und der Flachschuss rutscht unter seinen Händen hindurch ins Tor. Gamechanger Amiri besorgt damit die Vorentscheidung.

highlight icon

Womit hatte Pejcinovic den Ball geblockt? Mit der Hand. Das steht auch außer Frage, aber Pejcinovic steht einen Meter davor und kann die leicht abgespreizte Hand auf Brusthöhe auch überhaupt nicht mehr wegziehen. Dennoch kommt Siebert nach Ansicht der Bilder zu einer sehr harten Entscheidung und zeigt auf den Punkt - Elfmeter für Mainz! 

comment icon

Bei der nächsten Gelegenheit ist das Spiel plötzlich unterbrochen, der VAR schaltet sich ein und bittet Daniel Siebert an den Monitor. Zurück nämlich nochmal zu der Ecke und dem geblockten Kopfball von Bell - ein möglicher Elfmeter steht im Raum. 

highlight icon

Das nächste Tor nach einer Ecke? Diesmal kommt Bell nach der Hereingabe von rechts am Elfmeterpunkt zum Kopfball und wird früh geblockt. 

comment icon

Auf eine Reaktion der Wölfe warten wir vergeblich. Inzwischen ist das wirklich ein erschreckend schwacher Auftritt der Niedersachsen, nach wie vor spielt nur Mainz. 

highlight icon

Fast das 3:1! Hollerbach setzt gut nach und flankt an der rechten Sechzehnergrenze von der Grundlinie nach innen. Mit Innendrall mutiert die Flanke zum Torschuss und senkt sich im langen Eck an die Latte - Grabara wäre machtlos gewesen. Mainz bleibt noch dran, nach einer Tietz-Flanke von links köpft Bell aus sechs Metern unter Bedrängnis am Tor vorbei.

substitution icon

Und noch einer für die Offensive: Vinicius Souza wird durch Majer ersetzt.

substitution icon

Daniel Bauer reagiert mit einem Doppelwechsel und bringt zunächst Lindström für Wimmer.

goal icon

Tooor! MAINZ - Wolfsburg 2:1. Wahnsinn, mit der nächsten Ecke dreht Mainz das Spiel! Erneut serviert Amiri von links hoch und mit Effet an den Fünfer, diesmal schraubt sich Hollerbach aus dem Stand im Rücken von Pejcinovic hoch und verlängert den Ball mit etwas Glück gen linken Pfosten. Die Wölfe spielen offensichtlich auf Abseits und rücken zu spät raus. So darf Bell im Rücken der Abwehr alleinstehend zu einem Ausfallschritt ansetzen und grätscht den Ball mit dem langen Bein aus zwei Metern über die Linie.

comment icon

Vorlage Benedict Hollerbach

comment icon

Nach dem Ausgleichstreffer bleiben die Nullfünfer dran und wollen mehr. Wolfsburg bleibt weiterhin viel zu passiv und schaut nur zu.

yellow_card icon

Mit einer seitlichen Grätsche kommt Vinicius Souza im Mittelfeld zu spät gegen Tietz und holt sich allein für die Intensität Gelb ab. 

goal icon

Tooor! MAINZ - Wolfsburg 1:1. Jetzt ist es passiert, der verdiente Ausgleich! Und natürlich ist Amiri beteiligt, der mit seinem ersten Ballkontakt eine Ecke von links mit viel Effet hoch und zentral vor den Fünfer serviert. Dort schraubt sich Tietz aus dem Stand vor Vavro hoch und drückt seinen Kopfball platziert ins obere linke Eck. Selbst der bärenstarke Grabara kann jetzt nichts mehr ausrichten. 

comment icon

Vorlage Nadiem Amiri

substitution icon

Erster Wechsel beim VfL: In der Offensive macht Torschütze Amoura für Daghim Platz.

highlight icon

Aus dem Nichts kann Wolfsburg brandgefährlich umschalten. Eriksen schickt Amiri, der den Ball in einer Zwei-gegen-Eins-Situation von links nicht zu Pejcinovic rüberkriegt und stattdessen an Kohr hängenbleibt.

substitution icon

Es handelt sich dabei um einen Doppelwechsel aufseiten der Mainzer: Auf der rechten Schiene ersetzt Mwene da Costa positionsgetreu.

substitution icon

Jetzt kann gewechselt werden: Amiri soll das Offensivspiel beleben und ersetzt Nebel.

comment icon

Aufseiten der Mainzer macht sich unter anderem Amiri an der Seitenlinie bereit. Für knapp 30 Minuten scheint es beim zuletzt erkrankten Spielmacher zu reichen.

highlight icon

Der fällige Freistoß ist nicht ohne! Als scharfe Flanke gedacht, serviert Nebel von halblinks mit viel Zug zum Tor an den Fünfer. Dort verpasst aber Tietz knapp mit dem Kopf, so mutiert der Versuch zum Torschuss. Alles andere als einfach für Grabara, der sich aber hellwach zeigt und den Ball blockt. 

yellow_card icon

Kohr schiebt über halblinks an und kommt gegen Wimmer zu Fall, der Kohr von hinten außer Tritt bringt und Gelb sieht. 

comment icon

Die Anfangsviertelstunde nach der Pause gestaltet sich ziemlich zäh. Mainz gibt den Ton an, übt aber kaum Druck auf die Niedersachsen aus. 

comment icon

Es mangelt aber auch einfach an der nötigen Präzision in Reihen der Nullfünfer. Wolfsburg hat sich inzwischen wieder zurückgezogen, seit Wiederbeginn hält man die Räume immerhin dicht. 

comment icon

Dann eben wieder ein Eckstoß. Jetzt führt Nebel kurz aus und spielt auf Sano zurück, der sich den Ball auf den rechten Fuß legt und halblinks von der Strafraumkante früh geblockt wird. 

comment icon

Der nächste ruhende Ball. Eine Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld zieht Nebel diesmal lang an den zweiten Pfosten, wo Wimmer aushilft und mit dem Kopf auf Kosten einer Ecke klärt.

comment icon

Eine Ecke von der linken Seite serviert Nebel zu dicht vor das Tor und versorgt in dieser Form einzig Grabara mit Flankenfutter. 

comment icon

Etwas aktiver sind die Wölfe inzwischen aber schon - noch passiver ging ja ohnehin nicht mehr. Wimmer taucht rechts im Strafraum auf und gibt scharf wie flach an den ersten Pfosten, wo Bell zur Stelle ist. Aus dem Rückraum hält noch Eriksen direkt drauf und verzieht aus halbrechter Position deutlich.

comment icon

Das Spiel ist unterbrochen. Souza kam zuvor beim Nachsetzen deutlich zu spät und hat Nebel dabei kräftig gestempelt. Für Nebel dürfte es aber gleich wieder weitergehen. 

comment icon

Der zweite Durchgang beginnt unaufgeregt, Mainz bleibt zunächst spielbestimmend. 

comment icon

Eine erste Annäherung der Rheinhessen: Kohr schaltet sich mit nach vorne ein, seine Flanke halblinks vor dem Sechzehner zieht aber unberührt am langen Pfosten vorbei.

match_start icon

Das Personal bleibt unverändert, der zweite Durchgang läuft. 

Mit einer mehr als glücklichen Pausenführung für den VfL geht es in die Kabinen. Die Wölfe begannen noch vielversprechend und gingen bereits in der 3. Minute durch Amoura in Führung. Mit Ablauf der Anfangsviertelstunde verloren die Gäste jedoch plötzlich den Faden und verfielen in Passivität. Fortan spielte nur noch Mainz und hatte bei 12:3 Abschlüssen sowie einem xG-Wert von 2,05 zu 0,58 mehrere Hochkaräter. Es sollte aber nicht sein, unter anderem parierte der bärenstarke Grabara einen Tietz-Elfmeter und hielt die VfL-Führung fest.

half_time icon

Halbzeit in Mainz. 

highlight icon

Wahnsinn, kein Tor! Sano kratzt den Ball von der rechten Grundlinie nahe der Eckfahne noch flach nach innen, wo die Kugel am ersten Pfosten durchrutscht und plötzlich halbrechts am Fünfer erneut perfekt für Hollerbach liegt. Mit seinem direkten und strammen Abschluss hat Hollerbach diesmal Grabara bereits überwunden, dahinter rückt aber Vavro ein und rettet auf der Linie glücklich mit dem Fuß.  

comment icon

Jenz hat sich dabei wehgetan, nach einer kurzen Behandlungspause geht es für den Verteidiger aber gleich wieder weiter. Fünf Minuten werden im Übrigen nachgespielt.

comment icon

Im Anschluss an eine Ecke flankt Nebel vom rechten Sechzehnereck nach innen, wo Jenz vor Tietz mit dem Kopf zur Stelle ist und klären kann. 

comment icon

Immerhin steht Wolfsburg jetzt wieder etwas stabiler. Dennoch hält Mainz das Spiel tief in der eigenen Häfte der Niedersachsen, alle zehn Feldspieler schalten sich dabei in das Offensivspiel ein. 

comment icon

So in etwa mit Ablauf der Anfangsviertelstunde hat Wolfsburg das Fußballspielen gefühlt eingestellt. Inzwischen zählen wir 10:3 Abschlüsse für die Nullfünfer, die unermüdlich am Ausgleich arbeiten. 

comment icon

Eine Flanke von da Costa wird abgefälscht und landet halblinks vor dem Sechzehner vor den Füßen von Widmer. Der Schweizer hebt den Ball an den zweiten Pfosten, wo Hollerbach seinem Kopfball aus fünf Metern jedoch keine Richtung verleihen kann. 

comment icon

Gefährlich! Eine Nebel-Freistoßflanke aus dem linken Halbfeld setzt einmal auf und rutscht am Sechzehner durch. Halblinks vor dem Fünfer bekommt Tietz im Rücken der Abwehr aber nur noch die Fußspitze dran und stellt Grabara vor keine Probleme.

highlight icon

Links im Strafraum sucht Nebel gegen Kumbedi das Eins gegen Eins und spielt von der Grundlinie an den ersten Pfosten, wo der Ball halbherzig in den Rückraum verlängert wird. Lee steht dort frei und schiebt aus elf Metern ins Tor ein. Und warum so halbherzig? Weil Wolfsburg bereits abschaltet und die Kugel beim Zuspiel von Nebel klar die Linie überschritten hatte - das Tor zählt nicht. 

comment icon

Zumal die Freistoßposition alles andere als verkehrt ist. Aus halblinken 17 Metern nimmt sich Eriksen der Sache an und versucht es flach unter der Mauer hindurch. Die Mainzer Mauer springt auch hoch, blöd nur, dass die davor positionierten eigenen Mitspieler damit nicht gerechnet haben und unfreiwillig blocken. 

yellow_card icon

Wimmer tankt sich mit Tempo dem Sechzehner entgegen und kommt unmittelbar davor zu Fall. Mit einem leichten Kontakt von hinten hatte ihn Neuzugang Posch außer Tritt gebracht und sieht dafür Gelb.

comment icon

Aber was ist denn plötzlich mit dem VfL los? Die Niedersachsen agieren viel zu passiv, Mainz bleibt am Drücker und hätte sich den Ausgleich inzwischen verdient.

highlight icon

Erneut verhindert Grabara den Ausgleich! Bei einem Mainzer Einwurf schauen die Gäste nur zu, so kann da Costa in aller Ruhe von rechts in die Box flanken. Dort landet der Ball zwei gewonnene Kopfballduelle später vor den Füßen von Hollerbach, der halbrechts am Fünfer blank steht und den Ball aus der Luft direkt auf das Tor drückt - wuchtig, aber zu unplatziert. Grabara reagiert stark und entschärft die nächste Großchance mit den Beinen.

comment icon

Mitunter versuchen es die Rheinhessen auch mit dem langen Ball. So auch jetzt der lange Schlag von Bell, doch vor der rechten Grundlinie schirmt Zehnter die Kugel souverän vor Hollerbach ab.

comment icon

Und trotzdem ist Mainz jetzt besser im Spiel und zeigt sich ob des verschossenen Strafstoßes unbeeindruckt. Nach guter Anfangsphase scheinen die Gäste indes ihre Spiellinie verloren zu haben.

comment icon

Ohnehin zählt Grabara zu den besten Schlussmännern in der Bundesliga und ist zudem auch noch ein echter Elfmeterkiller. In dieser Saison hat der Pole bereits den dritten Elfer entschärft. 

penalty_saved icon

Tietz nimmt sich der Sache aus elf Metern an, verzögert den Anlauf und visiert mit einem durchaus platzierten Versuch halbhoch das rechte Eck an. Doch Grabara pariert den Strafstoß überragend! Mit einer Hand greift der Pole über und lenkt den Ball um den Pfosten. 

highlight icon

Und dann zeigt Daniel Siebert auf den Punkt, Elfmeter für Mainz! Einen zweiten Ball köpft Tietz links vom Sechzehner kurz nach innen, wo Lee die Kugel festmacht und sich dann Richtung Grundlinie orientiert. Von hinten trifft Souza zwar nicht den Ball, doch kommt Lee auch sehr einfach zu Fall. Offensichtlich reicht dieser leichte Kontakt unten am Fuß aber aus - auch der VAR schaltet sich nicht ein.

comment icon

Die nächste Unterbrechung. Diesmal kam Pejcinovic gegen Kohr zu spät und hat den Schlappen drübergehalten. Für Kohr geht es aber schnell wieder weiter. 

comment icon

Weiter gehts. Die Ecke von rechts wird in den Rückraum geköpft, wo Hollerbach vor dem Sechzehner direkt abschließt und mit seinem Aufsetzer hängenbleibt. Kurz darauf wird da Costa zurück auf das Feld gewinkt.

comment icon

Rechts im Strafraum holt Hollerbach gegen Jenz eine Ecke heraus, die Ausführung lässt aber auf sich warten. Zuvor war Zehnter da Costa unglücklich auf den Fuß gestiegen, der mit schmerzverzerrtem Gesicht behandelt werden muss. 

comment icon

Da Costa schiebt über rechts an und läuft bei einem versuchten Doppelpassversuch mit Nebel durch. Das Zuspiel von Nebel ist aber zu steil und bleibt für da Costa vor der Grundlinie unerreicht. 

comment icon

Die Wölfte machen in dieser Anfangsphase einen enorm wachen Eindruck und sichern sich immer wieder die zweiten Bälle. Mainz dagegen fehlt zu Beginn noch die nötige Schärfe. 

comment icon

Der nächste Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte diesmal durch Pejcinovic. Aus dem Zentrum verlagert der 20-Jährige auf die linke Seite, wo Amoura im Tempodribbling leicht nach innen zieht und seinen Schlenzer halblinks von der Strafraumkante zu hoch ansetzt.

comment icon

Wolfsburg erzielte in der laufenden Bundesligasaison im Übrigen bereits sechs Tore nach hohen Ballgewinnen und damit ligaweit die meisten. Mal sehen, ob der Ballgewinn vor der Führungstor heute auch noch als "hoch" durchgeht.

highlight icon

Wie reagiert Mainz auf diesen frühen Schock? So! Zehnter spielt einen viel zu kurzen Rückpass, den Tietz halbrechts im Strafraum erläuft. Grabara spielt dabei gut mit, verkürzt den Winkel und macht das kurze Eck zu. Nahe dem rechten Fünfereck schließt Tietz ab und bleibt am polnischen Schlussmann hängen.

goal icon

Mainz - WOLFSBURG 0:1. Blitzstart für die Niedersachsen! Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld setzt Kumbedi aus dem Halbfeld Pejcinovic auf dem rechten Flügel ein und rückt sofort nach. Pejcinovic legt den Ball nach innen, wo Kumbedi rechts im Strafraum direkt mit Tempo zur Grundlinie zieht und dann auf Fünferhöhe flach querlegt. Auch zentral vor dem Tor stehen die Mainzer zu weit weg, so kann Amoura in seinem Rücken die Hacke lässig reinhalten und befördert den Ball aus drei Metern sehenswert ins Netz.

comment icon

Vorlage Saël Kumbedi

comment icon

Auf dem rechten Flügel legt sich Wimmer den Ball an Kohr vorbei und flankt kurz vor der Grundlinie nach innen, wo die Mainzer klären können.

match_start icon

Wir wären so weit, Mainz hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Daniel Siebert, der dabei von Jan Seidel und Rafael Foltyn an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Dr. Robin Braun, vor den Bildschirmen bilden Benjamin Cortus und Thorsten Schiffner das VAR-Duo.

Beide Mannschaften konnten im Übrigen erst eine weiße Weste wahren. Und während Mainz in vier der fünf BL-Spiele unter Fischer in Führung lag und dabei noch sieben Punkte verspielte, sind es die Wölfe, die in der gesamten Saison die meisten Zähler nach einer Führung aus der Hand gaben (15). In einem zerfahrenen Hinspiel rettete Amiri einen Punkt für Mainz und verwandelte kurz vor Schluss einen Elfmeter zum 1:1-Endstand. Die Bilanz der letzten fünf Duelle ist mit je einem Sieg und gleich drei Unentschieden ausgeglichen.

Davon kann Gegenüber Daniel Bauer ein Lied singen, der nach dem 1:1 gegen Heidenheim "keine Erklärung" für den schwachen ersten Durchgang hatte. Damit hat es der VfL nach dem späten 2:1-Heimsieg gegen St. Pauli verpasst, gegen ein weiteres Kellerkind nachzulegen und sich noch weiter von unten zu distanzieren. Und so ist das heutige Spiel durchaus richtungweisend, zumal die Wölfe nach dem 1:8-Debakel zum Jahresauftakt in München inzwischen die drittschwächste Defensive der Liga stellen (38 Gegentore).

Nach dem erlösenden zweiten Saisonsieg im letzten Heimspiel gegen Heidenheim (2:1) wollte Mainz in Köln nachlegen und musste stattdessen die erste Niederlage im siebten Pflichtspiel unter Urs Fischer hinnehmen. Zwar hat der Schweizer die Nullfünfer stabilisiert, doch zeigte sich solch ein Leistungsabfall nach der Pause in Ansätzen zuvor bereits gegen Union (2:2) und auch den FCH. Ob fehlendes Selbstverständnis oder doch ein Kraftproblem, jedenfalls weiß Fischer: "Eine gute Halbzeit reicht in der Bundesliga nicht."

Als Kellerduell geht Mainz gegen Wolfsburg zwar nicht durch, dennoch müssen die Wölfe höllisch aufpassen, sich nicht auch noch mit nach unten ziehen zu lassen. Als Tabellenzwölfter ist das Polster auf den Relegationsplatz mit fünf Punkten schließlich nicht das größte und würde bei einer Niederlage heute auf vier Zähler schrumpfen. Mainz dagegen hat seit gestern Abend wieder die rote Laterne inne und ist vier Punkte hinter dem rettenden Ufer weiterhin dringend auf Zählbares angewiesen.

Auch für die Wölfe verlief der zurückliegende Spieltag ernüchternd, nachdem man im Heimspiel gegen Kellerkind Heidenheim nicht mehr über den Ausgleich zum 1:1 und eine gerechte Punkteteilung hinauskam. Gleich vier Wechsel nimmt Daniel Bauer heute an seiner Startelf vor: Während Kapitän Arnold (Gelbsperre) und der angeschlagene Koulierakis (muskuläre Probleme) nicht zur Verfügung stehen, sitzen Bürger und Majer auf der Bank. Neu ins Team rücken dafür Kumbedi, Vavro, Vinicius Souza und auch der zuletzt angeschlagene Pejcinovic. Neuzugang Kento Shiohai nimmt derweil auf der Bank Platz.

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Wolfsburg: Grabara - Kumbedi, Vavro, Jenz, Zehnter - Souza, Gerhardt - Wimmer, Eriksen, Amoura - Pejcinovic. 

Vergangene Woche gastierte Mainz in Köln und musste sich nach einem kompletten Leistungseinbruch im zweiten Durchgang trotz Pausenführung letztlich verdient mit 1:2 geschlagen geben. Im Vergleich dazu nimmt Urs Fischer heute zwei personelle Änderungen vor: Neuzugang Posch (Leihe aus Como) rückt bei seinem Debüt für die Nullfünfer direkt in die Startelf und verdrängt in der Dreierkette Youngster Potulski auf die Bank. Zudem ist der zuletzt erkrankte Hollerbach wieder fit und erhält im Angriff den Vorzug gegenüber Silas. Amiri fehlte zuletzt ebenfalls krank und sitzt zumindest auf der Bank.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Batz - Kohr, Bell, Posch - da Costa, Sano, Widmer - Nebel, Lee - Tietz, Hollerbach.

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 19. Spieltages zwischen dem FSV Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg.