Preußen Münster - SpVgg Greuther Fürth; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Preußen Münster - SpVgg Greuther Fürth. 2. Bundesliga.

PreußenstadionZuschauer10.279.

Live-Kommentar

Damit können wir einen Haken hinter diese Partie machen. Mit der 2. Bundesliga geht es bei uns bereits heute Abend wieder weiter, wenn ab 20:30 Uhr Darmstadt im Kampf um den Aufstieg zum Verfolgerduell gegen Hannover lädt. Ihnen noch ein schönes Wochenende und bis bald!

Noch ein kurzer Ausblick auf die kommenden Aufgaben beider Mannschaften nächste Woche im Unterhaus: Während Münster am Sonntagnachmittag auf Schalke zu Gast ist, empfängt das Kleeblatt parallel Darmstadt zu Hause im Ronhof.

Und so ändert sich an der Tabellenkonstellation für beide Mannschaften zumindest vorerst nichts. Münster behält die Rote Laterne und liegt zwei Zähler hinter Fürth, das als Vorletzter punktgleich mit dem Tabellenfünfzehnten liegt. Während Braunschweig und Magdeburg aber noch nachziehen können, hat Abstiegskonkurrent Dresden sein Spiel in Nürnberg gewonnen.

Gemischte Gefühle in Münster, wo sich die Hausherren für einen guten Auftritt nicht belohnen konnten und gegen ein schwaches Fürth nicht über das zweite 0:0 in Folge hinauskommen. Zwar gestaltete sich die erste Hälfte sehr zäh, doch merkte Münster schon da in der Endphase, dass beim Kleeblatt heute gar nichts zusammenläuft. So wurden die Adlerträger nach der Pause immer mutiger und ließen bei einem xG-Wert von 1,16 mehrere gute Chancen liegen. Fürth konnte das Spiel zum Ende immerhin beruhigen, blieb offensiv trotz 68 Prozent Ballbesitz aber erschreckend harmlos (xG: 0,19) und holte mit dem Punkt das Maximum heraus.

full_time icon

Der schwach getretene Eckball ist dann nicht weiter der Rede wert - Abpfiff in Münster.

substitution icon

Vor Ausführung der Ecke wechselt Alois Schwartz nochmal und bringt Paetow für Bouchama ins Spiel. 

comment icon

Die Mittelfranken bleiben dran und erarbeiten sich auf der linken Seite noch einen Eckball. 

highlight icon

Das Kleeblatt kommt nochmal! Bei einer Dehm-Flanke von rechts hält Koulis zentral im Fünfer gerade noch das lange Bein rein und kann entschärfen, hinter ihm hätte ansonsten der freistehende Futkeu leichtes Spiel gehabt.

comment icon

Vier Minuten werden nachgespielt. 

comment icon

Die fällige Ecke von der linken Seite löffelt Keller hoch an den zweiten Pfosten, wo sich Schenk verschätzt und unter der Hereingabe hindurchsegelt. Dahinter fehlt es jedoch an einem Abnehmer. 

comment icon

Plötzlich bricht Hrgota auf der linken Seite durch und dringt in den Sechzehner ein. Dort kommt er mit seinem Querpass aber nicht durch und wird auf Kosten einer Ecke geblockt. 

comment icon

Absolute Crunchtime in Münster, fällt hier noch der Lucky Punch? Für das Kleeblatt wäre ein Punkt längst das Maximum in diesem Spiel. 

comment icon

Raschl flankt von rechts hinter den zweiten Pfosten, wo Amenyido den Ball per Kopf im hohen Bogen dicht vor das Tor ablegt. Prüfrock ist zur Stelle und packt souverän zu. 

substitution icon

Aber nicht lange. Heiko Vogel will das Risiko nicht eingehen und nimmt Klaus für Arifi vom Feld.

comment icon

Hoffentlich nicht auf Kosten der kommenden Wochen - Klaus beißt vorerst auf die Zähne.

comment icon

Klaus hat muskuläre Probleme und muss am hinteren Oberschenkel behandelt werden. Der Routinier ist in dieser Saison bereits mehrfach ausgefallen und bringt entsprechend eine Vorgeschichte mit.

comment icon

Doch auch Münster macht es unnötig spannend! Bei einem No-Look-Rückpass vor dem eigenen Sechzehner hat Hendrix Glück, dass Schenk den Ball im letzten Moment vor Futkeu wegschlägt.

comment icon

Das Kleeblatt lädt mal wieder ein! Im Aufbau wird Bjarnason an der linken Sechzehnergrenze angelaufen und spielt einen katastrophalen Pass zur Mitte, den Elvedi nicht erreichen kann. Lokotsch spritzt zwar dazwischen, macht jedoch zu wenig draus. Aus zentralen 18 Metern schließt der Joker direkt ab, verliert dabei das Gleichgewicht und setzt sein Schüsschen in die Arme von Prüfrock.

comment icon

Zwar ist Elvedi nach einem langen Abschlag in der eigenen Hälfte mit dem Kopf zur Stelle, doch sind die Abstände in den Reihen der Fürther teils abenteuerlich groß. So darf sich Bouchama den zweiten Ball in aller Ruhe sichern und legt vor dem Sechzehner auf Raschl ab. Aus zentralen 20 Metern gerät Raschl etwas in Rückenlage und verzieht deutlich.

comment icon

Nach unzähligen Übersteigern windet sich Makridis links im Strafraum stark an Dehm vorbei und spitzelt den Ball links vom Fünfer unter Druck im letzten Moment noch zur Mitte. Elvedi steht dabei richtig und kann klären. 

comment icon

Die letzten zehn Minuten sind angebrochen. Aus der zwischenzeitlichen Umklammerung der Hausherren konnte sich das Kleeblatt befreien und hat es zumindest geschafft, das Spiel jetzt ausgeglichen ins Mittelfeld zu verlagern. 

substitution icon

Es handelt sich dabei um einen Doppelwechsel, positionsgetreu nimmt zudem Dehm rechts hinten den Platz von Reich ein. 

substitution icon

Kurz darauf kullern die Tränen. Mit dick bandagiertem Knie humpelt der untröstliche John vom Feld und muss durch Green ersetzt werden.

substitution icon

Während John noch immer auf dem Spielfeld behandelt wird, wechselt zunächst Alois Schwartz und wirft Ex-Fürther Raschl für Preißinger rein. 

highlight icon

Ist das bitter. Erst letzte Woche hat Marco John nach einer mehrmonatigen Verletzungspause sein Comeback gefeiert, jetzt langt sich der Fürther nach einem Ausfallschritt sofort an das Knie und muss behandelt werden. 

comment icon

Münster spielt einen Umschaltmoment nicht sauber aus, links im Strafraum geht Bouchama viel zu plump zu Boden und bekommt dafür zu Recht keinen Elfmeter.

comment icon

Aus einem leichten Stempler von Hendrix macht Futkeu vor der linken Grundlinie relativ viel und holt damit einen Freistoß heraus. In der Folge flankt Klaus lang und hoch an den zweiten Pfosten, wo Schenk souverän zupackt. 

comment icon

Vielleicht ist das eine Art Placebo-Effekt. Zwar sind Keller und John bislang kein Faktor im Fürther Spiel, doch scheint sich das Kleeblatt nach diesem Doppelwechsel etwas stabilisiert zu haben. 

comment icon

20 Minuten vor Ende läuft Münster so langsam die Zeit davon. Zumindest fehlt bislang die Vorstellungskraft dafür, wie hingegen die Gäste aus "Färdd" heute ein Tor schießen sollen. 

substitution icon

Auch Alois Schwartz wechselt jetzt zum ersten Mal und bringt in der Offensive Lokotsch für Mees neu in Spiel. 

comment icon

Nach Foul von Preißinger an Klaus ruht der Ball aufseiten der Fürther in durchaus aussichtsreicher Position 25 Meter halblinks vor dem Tor. In der Folge zieht Klaus den Ball durchaus druckvoll über die Mauer, jedoch auch direkt in die Hände von Schenk.

comment icon

Die ersten frischen Impulse aufseiten der Mittelfranken waren längst überfällig. Nach dem bisherigen Verlauf des zweiten Durchgangs ist das 0:0 aus Sicht der Spielvereinigung längst schmeichelhaft.

substitution icon

Außerdem ersetzt Keller Ltaief auf dem linken Flügel.

substitution icon

Erstmals frisches Personal an diesen Nachmittag, Heiko Vogel wechselt doppelt: Dietz macht im zentralen Mittelfeld zunächst für John Platz.

highlight icon

Die bislang beste Chance! Ter Horst hat Zeit und flankt von rechts zentral vor den Fünfer, wo die Zuordnung bei den Fürthern überhaupt nicht stimmt. Zwischen zwei Verteidigern stehen gleich zwei Preußen frei und behindern sich dabei gegenseitig. Letztlich nimmt Amenyido die Kugel etwas unorthodox volley und scheitert aus sieben Metern an einer starken Tat von Prüfrock, der sich wegdrückt und den Ball mit einer Hand über das Tor lenkt.

highlight icon

Schenk muss zum ersten Mal so richtig eingreifen. Auch hier ist es eine Einzelaktion von Hrgota, der aus fast 30 Metern halblinker Position einfach mal draufhält. Weil der stramme Schuss im kurzen Eck unmittelbar vor Schenk noch aufsetzt, wischt Schenk den Ball zunächst nach vorne. Der Torwart richtet sich aber schnell wieder auf und packt im Nachfassen vor Futkeu zu.

comment icon

Auch die zweiten Bälle gehen vermehrt an die Adlerträger. So kann jetzt Hendrix rechts im Strafraum hinter den zweiten Pfosten flanken, wo der einlaufende Makridis am linken Fünfereck direkt volley draufhält und das lange Eck deutlich verfehlt. 

comment icon

Immerhin mal wieder ein offensives Lebenszeichen der Mittelfranken. Mit einem kurzen Schlenker gegen Hendrix zieht Reich von rechts nach innen, aus halbrechten 20 Metern fliegt sein Schuss aber direkt in die Arme von Schenk. 

comment icon

Münster ist inzwischen die klar bessere Mannschaft, was sich auch in xG-Werten von 0,78 zu 0,14 widerspiegelt. Das Kleeblatt macht dagegen ein schwaches Spiel und leistet sich zu allem Überfluss auch defensiv immer wieder einfache Fehler. 

comment icon

Starke Phase der Hausherren. Makridis kommt mit Tempo über links und spielt aus dem Halbfeld diagonal zentral an den Sechzehner, wo Mees bei seiner Direktabnahme nicht mehr ganz hinter den Ball kommt und im Vorwärtsfallen deutlich verzieht.

highlight icon

Münster arbeitet an der Führung! Weil sich zwei Fürther im Aufbauspiel uneinig sind und letztlich beide zögern, spritzt Bouchama noch dazwischen und leitet direkt an den Sechzehner auf Mees weiter. Den herausstürmenden Prüfrock hat Mees bereits umkurvt, Will arbeitet aber stark zurück und trennt Mees halbrechts im Strafraum in höchster Not vom Ball.  

highlight icon

Fast das 1:0 für Münster! Die fällige Ecke von der rechten Seite zieht Preißinger zunächst ganz dicht vor das Tor. Prüfrock verschätzt sich und kommt mit einer Hand nicht hin, stattdessen verlängert Heuer im Spielerpulk per Hinterkopf hinter den zweiten Pfosten. Dort steht Mees zwei Meter vor dem Tor völlig frei, der Offensivmann ist aus spitzem Winkel aber etwas zu überrascht und drückt den Ball direkt aus der Luft deutlich drüber.

comment icon

Die fällige Ecke wird zunächst geklärt, im Rückraum bleibt Münster am Ball. Von halblinks wird die Kugel zentral vor den Fünfer gelöffelt, wo Heuer hochsteigt und im hohen Bogen zentral Richtung Tor köpft. Prüfrock geht auf Nummer sicher und tippt den Kopfball über die Latte. 

comment icon

Eine lange Freistoßflanke der Preußen kurz nach der Mittellinie rutscht zu Heuer durch, der rechts vom Sechzehner flach nach innen spielt. Elvedi steht vor dem ersten Pfosten richtig und klärt auf Kosten einer Ecke.

comment icon

Mit einem schnellen Antritt aus dem Stand tankt sich Ltaief auf der linken Seite gegen ter Horst bis zur Grundlinie und flankt hoch an den zweiten Pfosten, wo Futkeu mindestens einen Kopf zu klein ist. Dahinter ist Makridis vor Reich zur Stelle. 

comment icon

Mit 62 Prozent liest sich die bisherige Zweikampfquote der Mittelfranken überraschend stark. Aber gut, bei dem ganzen Mittelfeldgeplänkel wurden im ersten Durchgang auch kaum wirklich wichtige Zweikämpfe geführt. 

match_start icon

Beide Mannschaften kommen personell unverändert aus der Kabine, der zweite Durchgang läuft.

Wenige Strafraumaktionen, kaum Chancen, ganz viel Leerlauf - folgerichtig geht es in diesem zähen Kellerduell torlos in die Kabinen. Die Hausherren überließen den Fürthern bewusst das Spiel, die bei 72 Prozent Ballbesitz mit Ausnahme eines Distanzschusses von Hrgota (25.) jedoch nichts damit anzufangen wussten. Das merkten mit fortlaufender Zeit auch die Preußen und tauten zum Ende selbst etwas auf. Münster zeigte dabei ein, zwei ordentliche Ansätze und wird nach der Pause an die Schlussphase anknüpfen wollen. 

half_time icon

Halbzeit in Münster. 

comment icon

Eine Minute gibt es obendrauf. 

comment icon

Die Strafraumaktionen der Adlerträger häufen sich. Hendrix flankt von rechts flach an den ersten Pfosten, wo Münz rechtzeitig einrückt und auf Kosten einer Ecke klären kann. Bei der fälligen Ecke ahndet Jarno Wienefeld ein Offensivfoul.

comment icon

Münster traut sich inzwischen auch etwas mehr. Und warum denn auch nicht, offensiv kriegt das Kleeblatt schließlich noch gar nichts gebacken. 

comment icon

Gleich nochmal Münster. Noch tief aus der eigenen Hälfte spielt Amenyido einen öffnenden Diagonalball und setzt damit ter Horst auf der rechten Seite in Szene. Auf Sechzehnerhöhe gibt ter Horst flach vor den ersten Pfosten, wo Mees mit Bjarnason in seinem Rücken direkt abschließen muss und den Ball aus ungünstiger Position nicht auf das Tor lenken kann. 

highlight icon

Der bislang beste Offensivvortrag von Münster! Nach Ballverlust der Fürther verlagert Bouchama kurz nach der Mittellinie auf die linke Seite, wo Makridis den eingestarteten Amenyido genau im Blick hat und aus dem Halbfeld hinter den zweiten Pfosten flankt. Für einen kontrollierten Abschluss kommt der Stürmer aber etwas zu spät und grätscht den aufsetzenden Ball aus fünf Metern deutlich rechts vorbei.

comment icon

Klaus hebt den Ball in den Sechzehner, wo Hrgota Gegenspieler Koulis in seinem Rücken hat und plötzlich zu Fall kommt. Koulis macht aber wenig bis gar nichts, Jarno Wienefeld winkt zu Recht ab. 

comment icon

In dieser Form könnte der ruhende Ball ein ganz wichtiger Faktor aufseiten der Münsteraner werden. Nach einem Foul an Mees ruht die Kugel 30 Meter zentral vor dem Tor. Heuer macht es direkt mit Gewalt und schießt deutlich über das Tor.

comment icon

Und so ist das bis hierhin eine enorm zähe Nummer. Von 70 Prozent Ballbesitz kann sich das Kleeblatt nichts kaufen, Münster steht gut und beschränkt sich darauf. 

comment icon

Inzwischen ist auch schon eine halbe Stunde ins Land gezogen. Wir erinnern uns an den Distanzschuss von Hrgota nach einer Einzelaktion, ansonsten ist noch nichts Nennenswertes passiert. 

comment icon

Makridis hält halblinks aus der zweiten Reihe drauf, sein Schuss wird geblockt und rutscht dann in den Sechzehner durch. Im Rücken der Abwehr stehen gleich zwei Adlerträger frei und kriegen den Abpraller nicht kontrolliert - ohnehin stehen gleich beide deutlich im Abseits.

comment icon

Bei der fälligen Ecke kommt der Ball über Umwege nochmal zu Will, der ihn vom linken Sechzehnereck hoch vor den Fünfer hebt. Bjarnason steigt zwar am höchsten, kriegt in seinen Kopfball aber weder Richtung noch Druck rein. 

highlight icon

Genug abgetastet! Hrgota legt sich den Ball im Halbfeld an Preißinger vorbei und hat anschließend etwas Platz. Aus halbrechten 23 Metern zieht sein strammer Schuss nur knapp am linken Pfosten vorbei, wobei Schenk bei einer Flugeinlage auch noch mit den Fingerspitzen dran war. 

comment icon

Wie lange können sich zwei Mannschaften zu Beginn eines Spiels eigentlich abtasten? In Münster sind es bislang 24 Minuten. 

comment icon

Nach einer kurzen Behandlungspause steht Amenyido wieder auf den Beinen und wird das Spiel vorerst fortsetzen können. 

comment icon

Amenyido sitzt auf dem Boden. Im Zweikampf mit Münz an der rechten Seitenauslinie hatte der Stürmer einen Bodycheck abbekommen und ist dann schmerzhaft gegen die Bande geprallt. 

comment icon

Noch alles ziemlich halbgar. Während es beim Kleeblatt nicht über leeres Ballgeschiebe hinausgeht, kommt Münster bislang noch nicht in die Umschaltbewegung. 

comment icon

Tatsächlich ist dieser Freistoß von Klaus auch als Abschluss durchgegangen - der erste in diesem Spiel. Und Münster hat inzwischen auch das, was man wollte: 65 Prozent Ballbesitz für das Kleeblatt. 

comment icon

Ltaief zieht im Tempodribbling von links nach innen und schlägt vor der linken Sechzehnergrenze einen schnellen Haken, bei dem ter Horst zu spät kommt. Die fällige Freistoßflanke von Klaus könnte auch als erster Schuss durchgehen, rollt aber flach genau in die Arme von Schenk. 

comment icon

Im Anschluss an einen Einwurf hat Ex-Fürther Jaeckel etwas Platz im linken Halbfeld und hebt den Ball gefährlich gen langen Pfosten. Gleich mehrere Preußen laufen im Rücken der Abwehr ein, Prüfrock spielt aber gut mit und faustet den Ball aus der Gefahrenzone.

comment icon

Und das zeigt sich jetzt auch, die Hausherren drehen den Spieß in diesen Minuten um und lassen sich gemütlich fallen. Mal sehen, was das Kleeblatt so im Angebot hat. 

comment icon

Will Münster überhaupt den Ball? Vorrangig wollen die Hausherren auch heute über schnelle Umschaltmomente kommen, aus dem Positionsspiel heraus blieb man in Kiel blass. 

comment icon

Ansonsten erleben bislang einen doch ziemlich gemächlichen Beginn in Münster. Das Kleeblatt agiert noch sehr abwartend und überlässt Münster bewusst den Ball. 

comment icon

Bei einem etwas schlampigen Preißinger-Zuspiel im Aufbau spritzt Will im Mittelkreis dazwischen und setzt damit Futkeu in Szene. Hendrix kann den Fehler von Preißinger aber ausbaden und Futkeu am Sechzehner vom Ball trennen. 

comment icon

Die fällige Hereingabe von links rutscht am ersten Pfosten zunächst durch, ehe Fürth im Gewühl klären kann. Ohnehin hat Jarno Wienefeld zu Recht ein Offensivfoul an Hrgota geahndet. 

comment icon

Makridis darf auf der linken Seite ein erstes Mal Tempo aufnehmen und wird am Ende seines Antritts immerhin auf Kosten einer ersten Ecke geblockt. 

match_start icon

Wir wären so weit, Münster hat angestoßen.

Geleitet wird die Partie von Jarno Wienefeld, der dabei von Asmir Osmanagic und Oliver Lossius an den Seitenlinien assistiert wird. Vierter Offizieller ist Leonidas Exuzidis, vor den Bildschirmen bilden Bastian Dankert und Dr. Riem Hussein das VAR-Duo.

Im Hinspiel Anfang November standen jeweils die Vorgänger beider Trainer noch an der Seitenlinie. Alles deutete dabei auf ein torloses und leistungsgerechtes Remis hin, ehe Jannik Dehm in der 5. Minute der Nachspielzeit einen Distanzhammer auspackte und dem Kleeblatt einen 1:0-Heimsieg bescherte. Alle der bisherigen drei Duelle zwischen den Preußen und Fürth endeten mit umkämpften Heimsiegen. Münster will dieses Muster aufrechterhalten, wartet jedoch seit inzwischen acht Heimspielen auf einen Dreier (4U, 4N).

Von vielen bereits abgeschrieben, hatte Fürth die plötzliche Wende unter Heiko Vogel eigentlich bereits geschafft. Mit zehn Punkten aus vier Spielen sprang man zwischenzeitlich über den Strich und punktete dabei gegen drei Topteams. Zuletzt musste Fürth aber zwei vermeidbare Niederlagen hinnehmen, sowohl in Karlsruhe (1:3) als auch gegen Paderborn war man ebenbürtig und hatte das Spielglück nicht auf seiner Seite. Dennoch hat sich die Mannschaft deutlich stabilisiert und spielt derzeit auch nicht wie ein Absteiger.

Was bleibt nach dem Pflichtspieleinstand von Alois Schwartz als Preußen-Trainer in Kiel? Nach zuvor drei Pleiten am Stück, in denen es elf Gegentore hagelte, konnte man zumindest die Gegentorflut stoppen. Jedoch auf Kosten der Offensive, die sich bei nur 33 Prozent Ballbesitz auf Umschaltmomente beschränkte. Mit der Ende-Entlassung hat sich Münster auch vom spielerischen Ansatz verabschiedet, Schwartz setzt im Abstiegskampf auf die Basics und seine "drei Schlagworte": Disziplin, Teamgeist, Siegeswillen.

Wenngleich in dieser verrückten Liga gefühlt jedes zweite Spiel ein Abstiegskracher ist, erleben wir heute in Münster mit Blick auf die Tabelle den absoluten Abstiegsgipfel. Letzter gegen Vorletzter - mehr geht nicht. Auf Platz 17 liegt das Kleeblatt nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter dem Relegationsplatz und auch nur drei Punkte hinter dem Tabellenelften. Zwei Zähler hinter den Mittelfranken hat Münster die rote Laterne inne und könnte heute mit einem Sieg selbst über den Strich springen. 

In einem ausgeglichenen Spiel auf hingegen gehobenen Zweitliga-Niveau ließ das Kleeblatt letzte Woche gegen Paderborn die Effizienz vermissen und unterlag zu Hause 0:2. Heiko Vogel tauscht seine Startelf heute auf zwei Positionen aus und muss zunächst in der Innenverteidigung handeln, wo Bjarnason den gelbgesperrten Ziereis ersetzt. Zudem erhält Reich rechts in der Viererkette den Vorzug vor Dehm (Bank).

Und hier die Aufstellung der Gäste aus Mittelfranken: Prüfrock - Reich, Elvedi, Bjarnason, Münz - Dietz, Will - Klaus, Hrgota, Ltaief - Futkeu.

In einem Kellerduell auf unterstem Zweitliga-Niveau verpasste Münster letzte Woche den Befreiungsschlag und kam in Kiel nicht über eine zähe Nullnummer hinaus. Im Vergleich dazu nimmt Alois Schwartz zwei personelle Änderungen vor und muss zunächst auf die Gelbsperre von Schulz reagieren, der im Mittelfeld durch Preißinger vertreten wird. Außerdem sitzt der noch etwas angeschlagene Batista Meier auf der Bank, der in Kiel aufgrund einer Schulterverletzung früh ausgewechselt wurde und heute durch Bouchama ersetzt wird.

Widmen wir uns zunächst dem Personal und beginnen mit der Anfangself der Hausherren: Schenk - Heuer, Koulis, Jaeckel - ter Horst, Preißinger, Hendrix, Bouchama - Mees, Amenyido, Makridis.

Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 29. Spieltages zwischen Preußen Münster und der SpVgg Greuther Fürth.