1. FC Nürnberg Frauen - VfL Wolfsburg Frauen; Frauen-Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Nürnberg Frauen - VfL Wolfsburg Frauen. Frauen-Bundesliga.

Grundig Stadion.

1. FC Nürnberg Frauen 2

  • F Proniez (14. minute, s/o 51. minute)
  • K Bednorz (39. minute)

VfL Wolfsburg Frauen 8

  • J Minge (56. minute 11m, 75. minute, 79. minute 11m)
  • C Zicai (61. minute, 65. minute)
  • W Arasniewicz (68. minute)
  • C Küver (89. minute)
  • E Peddemors (95. minute)

Live-Kommentar

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Fazit: Der VfL Wolfsburg dreht eine zunächst völlig überraschende Partie und gewinnt am Ende deutlich mit 8:2 beim 1. FC Nürnberg. Nach der 2:0-Pausenführung der Gastgeberinnen nahm das Spiel kurz nach Wiederbeginn eine entscheidende Wendung. In der 51. Minute sah Proniez Gelb-Rot und ließ den FCN damit für fast die gesamte zweite Hälfte in Unterzahl zurück. Wolfsburg nutzte die Überzahl anschließend konsequent aus und spielte seine individuelle Klasse eindrucksvoll aus. Die Wölfe entschieden den zweiten Durchgang mit 8:0 für sich und machten aus einem 0:2-Rückstand noch einen souveränen 8:2-Erfolg. Damit übernimmt der VfL nach dem ersten Spieltag die Tabellenführung.

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Spielende

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Tooor für VfL Wolfsburg, 2:8 durch Ella Peddemors. Der nächste Fernschuss sitzt. Peddemors dribbelt sich von links nach innen. Aus gut 16 Metern schlenzt sie die Murmel in die rechte obere Ecke. Der VfL nimmt Nürnberg nun regelrecht auseinander.

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Aufgrund der vielen Tore gibt es fünf Minuten oben drauf. Wolfsburg kontrolliert weiter das Geschehen und spielt nach vorne. Fällt hier trotz der hohen Führung noch ein weiterer Treffer?

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Nachspielzeit: Es werden 5 Minuten nachgespielt.

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Auch in den Statistiken hat sich das Blatt durch die Überzahl komplett gewendet. Die Gäste überzeugen mit insgesamt 65% Ballbesitz und 17:12 Torschüssen.

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Tooor für VfL Wolfsburg, 2:7 durch Camilla Küver. Jetzt klappt alles bei den Wölfen. Küver nimmt sich aus der zweiten Reihe ein Herz und zieht aus gut 25 Metern voll drauf. Der Strahl schlägt ins obere rechte Eck ein.

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Beim 1. FC Nürnberg ist mittlerweile Mai für Miller auf dem Spielfeld.

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Wolfsburg verschont nun ihre Gegner und hat ein paar Gänge zurückgeschaltet. Sie überlassen Nürnberg den Spielaufbau und halten sie dabei in der eigenen Hälfte weit vom Strafraum fern.

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Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Laura Miller, Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Franziska Mai

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Die Doppeltorschützin Minge verlässt den Rasen. Für sie kommt Piljic. Die gebürtige Essenerin ist neu aus Leverkusen beim VfL.

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Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Janina Minge, Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Katharina Piljic

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Tooor für VfL Wolfsburg, 2:6 durch Janina Minge. Minge tritt selbst an und verwandelt sicher ihren zweiten Elfmeter. Romero hatte zwar die richtige Ecke, doch der Elfmeter landet zu platziert im unteren linken Eck.

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Wieder gibt es Elfmeter! In einem Zweikampf wird die Kapitänin Minge getroffen und geht zu Boden. Wieder ein klarer Elfmeter.

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Bei Nürnberg betritt Seguin für Papai das Feld und beim VfL Bogaert für Linder.

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Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Emoke Papai, Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Maëlle Seguin

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Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Sarai Linder, Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Lou Bogaert

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Tooor für VfL Wolfsburg, 2:5 durch Ella Peddemors. Das hat sich angebahnt. Peddemors bringt eine Ecke nah vor das Tor. Dann sieht wieder Romero nicht gut aus und faustet den Ball ins eigene Netz.

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Bei den Gastgebern geht nicht mehr viel. Das Spiel ist zwar etwas abgeflacht. Trotzdem spielt nur der VfL in der gegnerischen Hälfte.

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Jetzt scheint es deutlich zu werden. Nürnberg ist komplett von der Rolle und mit der Unterzahl sichtlich überfordert.

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Tooor für VfL Wolfsburg, 2:4 durch Weronika Arasniewicz. Was für ein Bock von Romero. Die Keeperin läuft weit aus dem Tor und will den Ball wegschießen. Dabei trifft sie allerdings nur ihre Gegnerin. Der Ball prallt ab und kullert in Richtung des leeren Kastens. Arasniewicz hat dann leichtes Spiel und netzt sicher zum 4:2 ein.

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Gelbe Karte für Sarai Linder (VfL Wolfsburg). Linder kommt zu spät und sieht Gelb.

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Tooor für VfL Wolfsburg, 2:3 durch Cora Zicai. Das Spiel ist gedreht! Eine Flanke landet eigentlich bei einer Verteidigerin. Diese nimmt den Ball jedoch unsauber an und Zicai reagiert blitzschnell. Direkt hält sie ihren Fuß rein und netzt zur Führung ein.

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Auch die Wölfe bringen noch einmal neue Kräfte. Für Kleinherne und Vallotto kommen Carleer und Arasniewicz.

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Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Sophia Kleinherne, Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Lieske Carleer

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Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Smilla Vallotto, Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Weronika Arasniewicz

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Tooor für VfL Wolfsburg, 2:2 durch Cora Zicai. Innerhalb von fünf Minuten gleichen die Wölfe aus und neutralisieren den Spielstand. Bei einem Gestocher nach einer Ecke landet der Ball bei Zicai. Diese zieht voll drauf, sodass der Ball vom Innenpfosten im linken Eck landet.

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Adlani reagiert nun auf die Unterzahl und den Gegentreffer und bringt Lapassouse, Homann und Pollak für Coutel, Meroni und Bednorz.

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Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Charline Coutel, Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Louna Lapassouse

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Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Lara Meroni, Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Sanja Homann

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Auswechslung bei 1. FC Nürnberg: Keira Bednorz, Einwechslung bei 1. FC Nürnberg: Julia Pollak

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Tooor für VfL Wolfsburg, 2:1 durch Janina Minge. Die Kapitänin geht voran und verwandelt sicher durch die Mitte zum 1:2.

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Elfmeter! Im rechten Strafraum geht Zicai nach einem klaren Foul von der Torschützin Bednorz zu Boden. Wolf zeigt ohne Zweifel auf den Punkt.

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Jetzt nimmt das Spiel natürlich einen ganz anderen Lauf. Wolfsburg spielt jetzt nur noch nach vorne und drängt auf den Anschlusstreffer. Auf der anderen Seite schmeißen sich die Gastgeber in jeden Ball.

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Gelb-Rote Karte für Fany Proniez (1. FC Nürnberg). Das ist natürlich bitter. Proniez unterbindet zwar clever einen Konter, war aber schon vorbestraft. Deshalb sind die Nürnberger jetzt mit einer Frau weniger auf dem Rasen.

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Was ist los mit der Defensive der Gäste? Kleinherne gerät im eigenen Strafraum unter Bedrängnis und wird den Ball nicht los. Gefährlich kann sie den Ball nur noch zur Ecke klären. Diese bringt keine Gefahr.

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Lerch reagiert auf den Rückstand und bringt Wedemeyer für Bjelde.

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Weiter geht's. Die Gastgeber haben die zweite Hälfte eröffnet.

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Auswechslung bei VfL Wolfsburg: Thea Bjelde, Einwechslung bei VfL Wolfsburg: Marie-Joelle Wedemeyer

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Anpfiff 2. Halbzeit

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Halbzeitfazit:Der 1. FC Nürnberg überrascht zur Pause und führt mit 2:0 gegen den VfL Wolfsburg. Die Gastgeberinnen treten mutig auf, verstecken sich keineswegs und belohnten sich bereits in der 14. Minute durch Proniez mit der Führung. Anschließend wurden die Wölfinnen zwar stärker und übernahmen zunehmend die Kontrolle, im letzten Drittel fehlten den Gästen jedoch die Ideen und die nötige Präzision. Kurz vor der Pause setzte Nürnberg dann den nächsten Nadelstich. Bednorz erhöhte auf 2:0 und sorgte damit dafür, dass der Außenseiter mit einer komfortablen Führung in die Kabine geht.

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Ende 1. Halbzeit

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Nürnberg versucht nun wieder sich mit langen Bällen aus der Gefahrenzone zu befreien. Das klappt auch gut und bringt ihnen viel Zeit, da Miller und Papai die Murmel immer wieder behaupten können.

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Nachspielzeit: Es werden 2 Minuten nachgespielt.

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Die Gastgeber verschanzen sich nun wieder in der eigenen Hälfte und wollen unbedingt mit dem 2:0 in die Pause. Wolfsburg steht wieder zu zehnt in der gegnerischen Hälfte und spielt mit viel Druck nach vorne.

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Tooor für 1. FC Nürnberg, 2:0 durch Keira Bednorz. Die Ecke führt zum 2:0. Lein bringt eine Ecke hoch in den Strafraum. Die Gäste bekommen den Ball nicht geklärt und Bednorz geht zu Boden. Da Papai über den Ball tritt landet diese bei der am Boden liegenden Bednorz. Mit viel Entschlossenheit stochert sie den Ball über die Linie und lässt sich feiern.

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Mit langen Bällen können sich die Gastgeber immer wieder befreien und sich nun eine Ecke herausspielen.

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Die Wölfe sind nun am Drücker und drängen auf den Ausgleich. Dabei wechseln sie oft die Flügel und verlagern das Spiel vom Zentrum auf die Außenbahnen. Nürnberg steht tief und kommt nicht aus der Defensive.

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Jetzt geht es nur noch hin und her. Torgefahr bleibt jedoch aus, da die Pässe im letzten Drittel viel zu ungenau sind, sodass es direkt wieder in die andere Richtung geht.

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Die Nürnbergerinnen haben nun viel zutun in der Defensive und setzten alles in die Zweikämpfe. Damit stören sie ihre Gegnerinnen früh im Spielaufbau und nehmen dafür auch Gelbe Karten in Kauf.

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Gelbe Karte für Lara Meroni (1. FC Nürnberg). Kleinherne wird im eigenen Strafraum aggressiv von Meroni abgeräumt. Auch sie wird verwarnt, sodass nun beide Außenspielerinnen der Gastgeber vorbestraft sind.

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Gelbe Karte für Fany Proniez (1. FC Nürnberg). Die Torschützin verhindert die schnelle Ausführung eines Freistoßes und sieht dafür Gelb.

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Jetzt gibt es eine Ecke nach der anderen für die Gäste. Huth bringt diese auf den ersten Pfosten. Allerdings ist der Winkel für einen Kopfball zu spitz, sodass der Ball ins Aus fliegt.

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Nun werden die Wölfe ein wenig aktiver und scheinen aufzuwachen. Immer weiter schieben sie ihr Spiel nach vorne und haben sich nun in der gegnerischen Hälfte festgesetzt.

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Die verkraftet Wolfsburg den Rückstand. Diese wirken weiter überfordert und zeigen sich ideenlos. Leichtsinnig verlieren sie oft den Ball und verstecken sich zu sehr in der eigenen Hälfte.

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Tooor für 1. FC Nürnberg, 1:0 durch Fany Proniez. Dann ist es passiert. Die Ecke wird kurz ausgeführt und landet über Papai flach an der Strafraumgrenze bei Proniez. Dort steht die 23-jährige völlig allein und hält aus zentraler Position aus 16 Metern einfach drauf. Der Schuss landet perfekt im rechten Winkel. Johannes hat keine Chance und muss hinter sich greifen.

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Nürnberg bleibt auch offensiv das aktivere Team. Wolfsburg schwimmt mittlerweile im eigenen Strafraum und muss eine Ecke nach der anderen verteidigen.

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Nach dem turbulenten Beginn haben sich die Teams nun etwas zurückgezogen. Wolfsburg lässt ihre Gegner das Spiel aufbauen und stören sie nicht im Spielaufbau.

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Die Nürnbergerinnen verstecken sich hier keineswegs. Der schon beschriebene neue Spielansatz zeigt direkt Wirkung und es geht mit viel Mut nach vorne.

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Auf der Gegenseite geht es direkt weiter. Huth bringt den Ball von der rechten Außenseite des Strafraums an den linken Fünf-Meter-Raum. Dort lauert Prasnikar und zieht per Volley direkt ab. Romero taucht blitzschnell ab und kann die Murmel in letzter Sekunde zur Seite klären.

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Gleich die erste Chance für die Gastgeber. Papai steckt den Ball durch in den rechten Strafraum. Dort kommt Proniez an den Ball und schließt direkt ab. Doch der Schuss aus gut 14 Metern ist zu unplatziert und kann von Johannes entschärft werden.

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Das Spiel läuft. Die Gäste in den weißen Trikots haben angestoßen.

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Spielbeginn

Die Spielerinnen sind auf dem Platz. Unter starkem Regen wird gleich der Ball rollen.

Die Rollen sind vor dem Anpfiff klar verteilt. Wolfsburg reist als Vizemeister und Anwärter auf die internationalen Plätze nach Nürnberg und geht als Favorit in die Partie. Für die ClubFrauen bietet der schwierige Auftakt dagegen direkt die Gelegenheit zu zeigen, wie weit die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer bereits ist. Während der VfL nach der Supercup-Niederlage den ersten Pflichtspielsieg der Saison einfahren möchte, kann Nürnberg vor heimischer Kulisse ohne großen Druck in die Partie gehen und versuchen, dem Favoriten mit Mut, Intensität und aggressivem Pressing einen unangenehmen Nachmittag zu bereiten.

Im Gegensatz zu Nürnberg hat Wolfsburg bereits ein Pflichtspiel in den Beinen. Am vergangenen Wochenende traf der VfL im Supercup auf den FC Bayern und musste sich mit 0:3 geschlagen geben.

Trotz der Veränderungen verfügt Wolfsburg weiterhin über enorme individuelle Qualität. Mit Huth und Minge stehen mehrere erfahrene Nationalspielerinnen im Kader, hinzu kommen junge Spielerinnen wie Cora Zicai und Ella Peddemors. Die Wölfinnen besitzen viel Tempo und spielerische Qualität im Offensivbereich und können Gegner sowohl über längere Ballbesitzphasen als auch mit schnellen Angriffen unter Druck setzen. Die 72 Ligatore der Vorsaison unterstreichen diese offensive Stärke. Die Herausforderung besteht allerdings darin, nach den zahlreichen Veränderungen möglichst schnell wieder die gewohnte Konstanz zu finden. Gerade die neu zusammengestellte Defensive und Offensive müssen sich im Saisonverlauf noch weiter einspielen.

Auf der anderen Seite reist mit dem VfL Wolfsburg einer der großen Namen des deutschen Frauenfußballs nach Franken. Die Wölfinnen beendeten die vergangene Saison mit 58 Punkten und 72 erzielten Treffern auf dem zweiten Tabellenplatz. Nur der überragende FC Bayern, der ohne Niederlage Meister wurde, lag vor dem VfL. Auch in dieser Saison sieht Trainer Stephan Lerch seine Mannschaft als ersten Verfolger der Münchnerinnen. Gleichzeitig befindet sich Wolfsburg erneut in einem personellen Umbruch. Mit Alexandra Popp, Lineth Beerensteyn und Vivien Endemann verließen unter anderem mehrere wichtige Offensivkräfte den Verein. Dafür wurde der Kader mit Spielerinnen wie Giovanna Hoffmann, Lara Prasnikar, Cecilie Floe Nielsen und der vom FC Chelsea ausgeliehenen Mara Alber neu aufgestellt.

Mit Adlani hat sich auch die Spielidee verändert. Der FCN möchte mutiger mit dem Ball auftreten, längere Ballbesitzphasen entwickeln und den Gegner gleichzeitig aggressiv und möglichst weit vorne unter Druck setzen. Erste Fortschritte waren bereits in der Vorbereitung zu erkennen. Unter anderem gewann Nürnberg mit 3:1 gegen den niederländischen Vizemeister Ajax Amsterdam und erkämpfte gegen die TSG Hoffenheim ein 0:0. Besonders bemerkenswert war zudem das 2:2 gegen den Deutschen Meister Bayern München. Mit Keira Bednorz, Charline Coutel und Alexsandra Lobanova kamen außerdem interessante Verstärkungen hinzu. Lobanova soll der Defensive mehr Stabilität und Qualität im Spielaufbau geben, während Coutel im Mittelfeld vor allem mit ihrer Ruhe am Ball und Pressingresistenz helfen soll.

Für die Nürnberger war die vergangene Saison vor allem ein erfolgreicher Kampf um den Klassenerhalt. Als Aufsteiger beendete der FCN die Spielzeit mit 22 Punkten auf dem elften Tabellenplatz und hielt die Konkurrenz aus Hamburg, Essen und Jena hinter sich. Endgültig gesichert wurde der Verbleib in der Bundesliga am vorletzten Spieltag durch einen überzeugenden 3:0-Heimsieg gegen die SGS Essen. Damit schreiben die ClubFrauen in dieser Saison Vereinsgeschichte, denn erstmals tritt die Mannschaft zwei Spielzeiten in Folge in der höchsten deutschen Spielklasse an. Die Zielsetzung ist unter dem neuen Cheftrainer Omar Adlani dennoch ambitionierter geworden. Nürnberg möchte nicht nur auf den Klassenerhalt schauen, sondern in jedem Spiel konkurrenzfähig sein und sich in der Tabelle möglichst weit nach oben orientieren.

Zum Auftakt der neuen Saison in der Frauen-Bundesliga wartet auf den 1. FC Nürnberg direkt eine der schwierigsten Aufgaben der Spielzeit. Am Samstagnachmittag empfangen die ClubFrauen im Max-Morlock-Stadion den amtierenden Vizemeister VfL Wolfsburg. Während Nürnberg nach dem erfolgreichen Klassenerhalt in der vergangenen Saison den nächsten Schritt machen möchte, gehen die Wölfinnen erneut mit deutlich höheren Ambitionen in die Spielzeit. Wolfsburg will sich in der Spitzengruppe behaupten, erster Verfolger des FC Bayern bleiben und sich über die Bundesliga erneut für die Champions League qualifizieren.

Hallo und herzlich willkommen zum ersten Spieltag der Bundesliga der Frauen. Ab 14:00 Uhr trifft der 1. FC Nürnberg auf den VfL Wolfsburg.

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