1. FC Nürnberg - Dynamo Dresden; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Nürnberg - Dynamo Dresden. 2. Bundesliga.

Grundig Stadion.

1. FC Nürnberg 3

  • M Zoma (9. minute, 48. minute, 75. minute)

Dynamo Dresden 0

    Live-Kommentar

    Das war es also vom 1. Spieltag der neuen Saison! Wir freuen uns jetzt schon auf mehr, am Freitag geht es unter anderem mit Holstein Kiel gegen St. Pauli weiter. Bis dahin!

    In sechs Tagen steht für den Club bereits das wichtige Frankenderby auf dem Programm, am Samstag geht es zum Nachbarn aus Fürth. Dresden ist am Sonntag gegen Darmstadt gefordert.

    Mit dem ersten Auftaktsieg in der 2. Liga seit sieben Jahren springt Nürnberg auf den 2. Tabellenplatz und darf sich also direkt oben anmelden. Nach einem Spieltag hat die Tabelle aber natürlich noch keine Aussagekraft. Das gilt auch für Dresden, das nun auf Rang 17 steht.

    Mohamed Ali Zoma. Mehr muss man zu diesem Spiel eigentlich nicht sagen. Der Offensivmann der Nürnberger entschied das Spiel mit drei Toren im Alleingang, dabei machte Dresden kein allzu schlechtes Spiel. Nach dem ersten Gegentreffer hatte Dynamo eine starke Antwort parat und war zunächst sogar die bessere Mannschaft, die letzte Wucht im offensiven Drittel fehlte jedoch. So drehte Nürnberg wieder auf und machte noch vor der Pause das 2:0. Nach dem Seitenwechsel fand Dresden überhaupt kein Durchkommen mehr, nur drei Torschüsse gab Dynamo nach der Pause ab. Spätestens nach dem 3:0 war die Partie entschieden, bei 16:9 Torschüssen geht der Heimsieg für Nürnberg in Ordnung.

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    Das wars aus Nürnberg! Der FCN schlägt Dresden zum Auftakt mit 3:0.

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    Das Spiel ist durch, Nürnberg schafft es nun sehr oft, an der Eckfahne Zeit und vor allem Standards herauszuholen. Ein großes Interesse an weiteren Toren ist nicht mehr da, so plätschert die Partie dem Ende entgegen.

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    Otto kann schon wieder lachen, Teamkollege Fernandez macht sich über die Optik des Turbans lustig. Dann ist wohl alles in Ordnung, fünf Minuten Nachspielzeit bekommen wir noch.

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    Da fließt etwas Blut, Otto bekommt nun einen Turban. Er wird wohl weiterspielen können, kurz ist das Spiel jedoch noch pausiert. Dann bekommen wir noch einige Minuten.

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    Das Spiel ist nochmal unterbrochen, weil Otto nach einer Dresdner Ecke liegen bleibt. Der Abwehrmann ist mit Heß zusammengeprallt, dem brummt der Schädel ordentlich. Die letzten Wechseloptionen hat Klose bereits gezogen.

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    ... und Adriano Grimaldi darf für Piet Scobel ran.

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    Standing Ovations im Max-Morlock-Stadion, denn der Matchwinner verlässt den Rasen. Mohamed Ali Zoma erzielte heute alle drei Tore und wird nun durch Rayan Ghrieb ersetzt ...

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    Der FCN will sogar mehr und kommt über rechts. Masouras schickt Becker auf die Reise, im Rückraum wartet Scobel freistehend. Becker flankt aber Richtung langer Pfosten, dort ist Heß einen Tick zu klein.

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    Der Club spielt nun beflügelt, Fernandez und Markhiyev spielen Masouras halbrechts vor dem Strafraum frei. Der Grieche zieht sofort ab, verfehlt das linke Eck jedoch deutlich.

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    ... und Nicolai Rapp hat ebenfalls Feierabend, Luca Herrmann kommt für ihn.

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    Der Coach wechselt nochmal doppelt: Ben Bobzien weicht für Nils Fröling ...

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    Damit sollte das Spiel im Normalfall entschieden sein. Dresden wirkt auch etwas geschockt von diesem dritten Gegentor, Nürnberg lässt nun Ball und Gegner laufen. Oder sieht Trainer Stamm noch eine Chance?

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    Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - Dynamo Dresden 3:0. Aber der Nachschuss sitzt! Schreiber hält den Elfmeter von Zoma, die Kugel prallt jedoch zu Zoma zurück, der dann aus zehn Metern keine große Mühe mehr hat, den Ball ins Netz zu setzen. Schreiber ist sogar noch dran, kann aber nichts mehr ausrichten.

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    Zoma tritt an mit der Chance auf seinen Dreierpack. Er visiert das linke Eck an, schießt aber nicht platziert genug. Schreiber ahnt das Eck und wehrt ab ...

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    Für das Foul sieht Straudi noch Gelb.

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    Elfmeter für den 1. FC Nürnberg! Der Freistoß wird schnell ausgeführt, Becker nimmt einen Chippball vor dem Strafraum stark an und steckt dann zu Lubach durch. Der neue Mann ist durch, wird aber von hinten von Straudi zu Fall gebracht. Klare Sache.

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    Jetzt gibt es die erste Gelbe Karte des Spiels für Keller für ein taktisches Foul an Lubach.

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    ... und Rafael Lubach ist für Julian Justvan neu dabei.

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    Klose reagiert auf die wilden Minuten und wechselt doppelt: Auf der rechten Seite macht Tim Janisch Platz für Neuzugang Giannis Masouras ...

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    Auf der Gegenseite fast das 3:0! Zoma setzt sich links an der Box stark gegen Straudi durch und bringt den Ball aus sehr spitzem Winkel aufs Tor. Keller stoppt den Ball vor der Linie, Heß setzt dann den Nachschuss aus acht Metern links vorbei. Direkt danach gibt es die nächste Trinkpause.

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    Der Club wirkt jetzt aber verunsichert, Dresden ist da. Bobzien geht links an die Grundlinie, seine Hereingabe landet irgendwie bei Inanoglu, der den Ball eigentlich mit der Hand stoppt. Aber die Szene bleibt heiß, der Ball landet bei Hauptmann, dessen Schuss von Kalogeropoulos gestoppt wird.

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    Der Freistoß bringt nichts ein, es lag eine Abseitsstellung vor. Dann aber der dicke Fehler von Reichert! Der Keeper spielt einen katastrophalen Fehlpass im eigenen Strafraum, Dresden nutzt das direkt aus. Daferner ist völlig frei am Elfmeterpunkt, zögert aber zu lange und wird noch von Markhiyev am Abschluss gehindert.

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    Eric Porstner ist anscheinend mit den Kräften am Ende, für das Eigengewächs kommt ein anderes Eigengewächs: Tobias Heß feiert sein Profidebüt.

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    Im zweiten Durchgang hat Dresden zwar etwas mehr Ballbesitz (55 Prozent), aber so richtig gefährlich wird es weiterhin nicht. Die neuformierte Viererkette des FCN hat alles im Griff und kann das Spiel immer wieder beruhigen. Jetzt gibt es aber Freistoß Dynamo rechts vor den Sechzehner.

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    ... und mit Kaan Inanoglu für Jakob Lemmer steht ein weiterer Neuzugang auf dem Platz.

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    Dresden nutzt die nächsten Wechsel, es gibt frisches Offensivpersonal: Christoph Daferner kommt bei seinem Ex-Klub zum Einsatz, Vincent Vermeij geht auf die Bank ...

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    Eine Ecke von der linken Seite ist im ersten Versuch nicht gefährlich, dann flankt Porstner den zweiten Ball von links zurück ins Zentrum. Fernandez kommt zum Kopfball aus 15 Metern, doch damit bereitet er Schreiber keine großen Probleme.

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    Jetzt mal wieder der FCN, der sich in Person von Fernandez viel Platz im Mittelfeld verschafft. Der Mittelfeldmann treibt die Kugel nach vorne und nimmt dann links Zoma mit, dessen Direktversuch von Straudi zur Ecke geklärt wird.

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    Jetzt spielen sich die Dresdner mal über die rechte Seite durch, Lemmer hat da viel Platz. Straudi hinterläuft, aber Lemmer versucht es mit einem Schuss vom rechten Strafraumeck. Doch dieser ist zu hoch angesetzt.

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    Viel ist in dieser Anfangsphase der zweiten Hälfte nicht los, der Club will das Geschehen kontrollieren und mit ruhigem Spielaufbau nach vorne kommen. Das klappt aktuell nur selten, dafür steht auch die Defensive der Mittelfranken sehr gut.

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    Immerhin mal wieder ein offensives Lebenszeichen von Dynamo. Auf der linken Seite hat Bobzien etwas Platz, die Flanke auf Vermeij sieht gut aus. Der Stürmer steigt hoch, trifft aber die Kugel nicht sauber und kann sie per Kopf nicht aufs Tor bringen.

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    Von Dresden muss jetzt natürlich wieder mehr kommen. Straudi taucht nun erstmals auf der rechten Seite in der Offensive auf, er geht ins Duell mit Porstner. Straudi flankt am Ende vom Strafraumeck ins Nichts, keine Gefahr für Reichert.

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    Da fehlt nicht viel! Markhiyev bekommt die Kugel in der gegnerischen Hälfte und marschiert halbrechts nach vorne. Er wird nicht angegriffen, also kommt der Schuss aus 20 Metern. Der flache Versuch geht einen halben Meter links vorbei.

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    Und damit rein in den zweiten Durchgang!

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    Dresden wechselt zur Pause: Jonas Sterner war mit Zoma überfordert, er wird durch Sommerneuzugang Simon Straudi ersetzt.

    Der Club startete stark in die Partie und ging prompt durch Zoma in Führung, doch Dynamo schüttelte das schnell ab. Dresden war plötzlich die aktivere Mannschaft und kam immer wieder zu guten Aktionen, die letzte Torgefahr blieb bei den sechs Torschüssen jedoch aus. So fand Nürnberg wieder in sein dominantes Spiel, gegen Ende der ersten Hälfte drückte der Club nochmal aufs Gaspedal (am Ende neun Torschüsse). Zomas 2:0 wurde zwar lange überprüft, Zweifel gab es bei der Korrektheit des Treffers jedoch nicht. Kommt Dresden hier nochmal zurück?

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    Dresden hat nochmal eine Schusschance durch Lemmer, aber danach ist Pause in Nürnberg! Der Club führt durch einen Doppelpack von Zoma mit 2:0.

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    Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - Dynamo Dresden 2:0. Die Überprüfung dauerte zwei Minuten an, doch jetzt ist klar, dass das Tor zählt! Beim Schuss von Janisch stand Zoma tatsächlich nicht im Abseits, aus acht Metern setzt er die Kugel ins rechte Eck und schnürt den Doppelpack!

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    Der Ball ist drin, aber die Fahne sofort oben! Justvan bleibt mit seinem Freistoß noch an der Mauer hängen, doch Janisch bekommt einen zweiten Versuch in zentraler Position. Der Rechtsverteidiger schießt mit seinem rechten Fuß, Schreiber lenkt die Kugel gerade noch an die Latte. Zoma verwertet den Abpraller ins Netz, stand der Italiener wirklich im Abseits?

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    Es gibt nochmal einen Freistoß für Nürnberg in guter Position. Becker wird halbrechts vor dem Strafraum gelegt, das sind rund 21 Meter Torentfernung.

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    Drei Minuten werden noch nachgespielt.

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    Dicke Chance aufs 2:0! In der eigenen Hälfte löst sich der FCN vom Gegenpressing von Dynamo, Becker schickt dann Zoma links auf die Reise. Der Italiener zieht am Strafraum ins Zentrum und jagt den Ball aus 17 Metern rechts am Tor vorbei. Was wäre der Club nur ohne Mohamed Ali Zoma.

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    Die nächste Nürnberger Aktion, jetzt geht der Club doch aufs zweite Tor. Porstner nimmt links Becker mit, der sofort ins Zentrum flankt. Die Hereingabe ist für Scobel einen Tick zu hoch, der Kopfball des Angreifers geht weit drüber.

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    Da war eigentlich mehr drin für den FCN, der defensiv in dieser Phase nichts mehr zulässt. Justvan wird zwischen den Ketten gefunden und sieht rechts Janisch. In der Mitte wartet Scobel völlig frei, aber Janisch kann die Kugel nicht kontrollieren und kommt nicht zu einer Flanke.

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    Endlich mal wieder eine Abschlussaktion der Franken. Diesmal taucht Markhiyev auf der linken Seite des Strafraums auf, jetzt kommt auch seine Flanke im Zentrum bei Scobel an, der jedoch aus acht Metern über den Kasten köpft.

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    Der Club kommt hingegen kaum noch zu gefährlichen Aktionen. Janisch spielt hier Markhiyev mal rechts am Sechzehner frei, der Finne geht dann bis an die Grundlinie, bleibt aber mit seiner Hereingabe hängen. Ein 2:0 liegt also nicht in der Luft.

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    Dann mal wieder die Gäste. Sterner hat auf der rechten Seite viel Platz, das haben die Dresdner sehr gut aufgelöst. Seine flache Hereingabe ist nicht ungefährlich, Kalogeropoulos klärt vor Reichert per Grätsche zur Ecke. Eine durchaus riskante Klärungsaktion. Bei der folgenden Ecke köpft Vermeij weit drüber.

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    Scobel erläuft einen Fehlpass der Dresdner in der gegnerischen Hälfte und nimmt dann Justvan mit. Der Offensivmann der Nürnberger sucht den Weg ins Zentrum und zieht dann aus 21 Metern ab. Der abgefälschte Versuch ist kein Problem für Schreiber.

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    Der Club will das Spiel nun mit längeren Ballbesitzphasen beruhigen, die chaotische Spielweise spielt dann doch eher den Dresdnern in die Karten. Mittlerweile hat sich Dynamo aber defensiv besser auf Zoma und Co. eingestellt.

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    Jetzt gibt es erstmal eine Trinkpause, allerdings nicht so wie bei der WM, sondern weil es heute in Nürnberg sehr heiß ist. Gleich geht es weiter.

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    Jetzt geht es hin und her. Erst setzt Zoma vorne nach und eröffnet so die Schusschance für Fernandez, der jedoch direkt in die Arme von Schreiber schießt. Auf der anderen Seite rollt wieder der Konter, Bobzien will vor dem Strafraum den mitlaufenden Vermeij mitnehmen, aber Otto passt glänzend auf und grätscht die Kugel weg.

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    Bei einem langen Pass auf Bobzien verlässt Reichert seinen Strafraum und köpft die Kugel zur Seite. Allerdings direkt in die Füße von Vermeij, der sofort aus über 30 Metern volley abzieht und weit drüber schießt.

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    Unverdient ist die Führung für Nürnberg nicht, aber der Club muss aufpassen, nicht zu passiv zu werden. Seit dem Tor kam der FCN kaum noch nach vorne, Dresden ist voll da und geht fast schon wütend in die Offensive.

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    Eine Ecke von Nürnberg wird beinahe zum Konter für Dresden. Die kurze Variante von Markhiyev erläuft Bobzien und ist dann beinahe frei durch, doch Porstner macht das als letzter Mann stark und stoppt den Lauf fair.

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    Die Reaktion von Dynamo auf den Gegentreffer ist richtig gut, Nürnberg wird aktuell an den Strafraum gedrängt. Zwei Ecken holen sich die Gäste heraus und belagern dabei in Arsenal-Manier den Fünfer. Doch der FCN übersteht die Standards.

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    Dresden sucht die schnelle Antwort! Hauptmann hat auf der linken Seite viel Platz und flankt ins Zentrum, wo ein großes Durcheinander entsteht. Wagner und Lemmer setzen am Fünfer nach, Reichert, Porstner und Otto müssen Kopf und Kragen riskieren, klären aber letztlich. Gefährliche Szene! Fernandez muss daraufhin kurz behandelt werden.

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    Tooooor! 1. FC NÜRNBERG - Dynamo Dresden 1:0. Mit der ersten richtigen Chance gehen die Franken in Führung, und natürlich ist es Zoma! Auf der linken Seite leitet der Linksaußen den Angriff selbst ein, er löst die enge Situation mit einem kurzen Pass auf Becker und startet durch. Becker reagiert schnell und schickt Zoma auf die Reise, der Sterner locker enteilt. Links am Strafraum angekommen, schießt er die Kugel flach ins linke untere Eck.

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    Vorlage Finn Becker

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    Jetzt gibt es zumindest einen Hauch von Torgefahr. Zoma steckt links zu Porstner durch, der den Ball wuchtig und halbhoch an den Fünfer bringt. Scobel kommt dort nicht heran, aber Schreiber hat Probleme mit der Hereingabe. Erst im Nachfassen packt der Keeper zu.

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    Der Club startet mit viel Ballbesitz, kommt aktuell auf 67 Prozent. Klose will von seinem Team mehr dominanten Fußball sehen, tatsächlich findet der FCN über links die ein oder andere Lücke. Gefährlich wurde es aber noch nicht.

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    Jetzt meldet sich auch Nürnberg erstmals an. Porstner bricht links durch, seine Flanke landet dann zunächst bei Dresden. Doch der Club setzt nach, Becker wird in die Box geschickt und chippt die Kugel an den Fünfer, wo Rossipal vorsichtshalber zur Ecke klärt. Diese bringt nichts ein.

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    Nach elf Sekunden hat Dresden direkt die erste Chance, wobei Bobzien bei einer Kopfballverlängerung von Vermeij klar im Abseits stand. Die Szene läuft weiter, Bobzien ist links durch und findet Lemmer vor dem Fünfer, der links am Tor vorbeischießt.

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    Anpfiff im Max-Morlock-Stadion!

    Zu guter Letzt blicken wir noch auf das Schiedsrichtergespann, das heute von Jarno Wienefeld geleitet wird. Seine Assistenten an den Linien sind Luca Jürgensen und Mario Hildebrand, Felix Weller ist der Vierte Offizielle. Als Videoschiedsrichter agiert Patrick Alt, der von Riem Hussein unterstützt wird.

    In der vergangenen Saison gewann jeweils das Auswärtsteam, in Dresden setzte sich Nürnberg mit 2:1 durch und in Nürnberg gewann die SGD mit 2:0. Es war erst der zweite Dresdner Erfolg gegen Nürnberg in bislang 18 Begegnungen (zehn Nürnberger Siege). Doch Vorsicht Club: Zuletzt gewann Nürnberg vor sieben Jahren ein Auftaktspiel in der 2. Bundesliga, damals gab es ausgerechnet in Dresden ein 1:0. Bei Dynamo ist es erst zwei Jahre her, in der 3. Liga gab es einen 2:1-Auswärtssieg bei Viktoria Köln.

    Dresden hat im Sommer ordentlich Geld in die Hand genommen, für die vier fest verpflichteten Leihspieler wurden insgesamt 3,25 Millionen Euro ausgegeben. Neben Rapp wurden noch sieben weitere Spieler geholt, alle ablösefrei: Brooklyn Ezeh (Hannover), Simon Straudi (Energie Cottbus), Ahmet Muhamedbegovic (Olimpija), Tobias Raschl (Münster), Kenneth Schmidt (Düsseldorf), Kaan Inanoglu (Eintracht Frankfurt II) und Till Neininger (Leihe von Wolfsburg). Mit Stamm sitzt auf der Trainerbank sowieso ein bekanntes Gesicht.

    Acht Neuzugänge hat Nürnberg bislang geholt, nur zwei davon starten. Giannis Masouras (Omonia Nikosia) hat auf der rechten Abwehrseite das Duell gegen Eigengewächs Tim Janisch vorerst verloren, links hinten kommt ein Einsatz für den neuesten Neuzugang Andrea Ceresoli (Atalanta) noch zu früh. Auch Leihspieler Mikayil Faye (Stade Rennes, ehemals Barcelona) ist noch nicht fit genug. Vorne hat der Club mit Rayan Ghrieb (Magdeburg), Sigurd Haugen (1860 München, fehlt heute krankheitsbedingt) und Can Moustfa (Energie Cottbus) neue Optionen.

    Auch der FCN ist bei einigen auf der Rechnung, obwohl der Club seine komplette Viererkette verloren hat: Henri Koudossou (Bielefeld), Fabio Gruber (Mainz), Luka Lochoshvili (Köln) und Berkay Yilmaz (Freiburg) haben den Verein verlassen. Doch gerade im Mittelfeld konnten Spieler wie Adam Markhiev, Javi Fernandez, Finn Becker oder Julian Justvan gehalten werden, auch der Toptorjäger Mohamed Ali Zoma (14 Tore) ist noch da.

    Was geht bei Dresden in der neuen Saison? Tatsächlich wird Dynamo hin und wieder als Überraschungsteam bei Prognosen genannt und das aus gutem Grund. Die SGD schloss die Rückrundentabelle auf Platz 4 ab, die Klasse wurde nach einer schwachen Hinrunde eindrucksvoll gehalten. Zudem gab es im Sommer kaum Verluste auf Spielerseite, lediglich Kofi Amoako ist zum Hamburger SV gewechselt. Ansonsten konnte die Stammelf gehalten und punktuell verstärkt werden.

    Bei den Sachsen und Trainer Thomas Stamm findet man sogar nur einen Neuzugang in der Startformation, Nicolai Rapp kam vom Karlsruher SC und startet im Mittelfeld. Außerdem konnten vier Spieler, die in der vergangenen Saison ausgeliehen wurden, mittlerweile fest verpflichtet werden: Jonas Sterner (Hannover), Thomas Keller (Heidenheim), Robert Wagner (Freiburg) und Ben Bobzien (Mainz). Auch sie beginnen.

    Dresden geht mit folgender Elf in die Partie: Schreiber - Sterner, Keller, Müller, Rossipal - Wagner, Rapp - Lemmer, Hauptmann, Bobzien - Vermeij.

    Ins dritte Jahr von Trainer Miroslav Klose startet der FCN auf der Spielerseite mit etwas mehr Kontinuität, lediglich zwei Neuzugänge finden sich heute in der Startelf wieder. Die neue Innenverteidigung bilden Alexios Kalogeropoulos (Olympiakos Piräus) und Fynn Otto (SC Verl), mit Javi Fernandez konnte die Leihe vom FC Bayern aus der vergangenen Rückrunde zudem verlängert werden. Auch er darf heute beginnen, ebenso wie Mohamed Ali Zoma, der noch von einigen Vereinen umworben wird.

    Heute steigen die letzten sechs Teams in die neue Saison der 2. Liga ein, in Nürnberg steht gegen Dresden ein echtes Traditionsduell an! Zunächst blicken wir auf die Aufstellungen dieses Spiels, angefangen bei den Franken: Reichert - Janisch, Kalogeropoulos, Otto, Porstner - Markhiyev, Fernandez - Justvan, Becker, Zoma - Scobel.

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen dem 1. FC Nürnberg und Dynamo Dresden.