VfL Osnabrück - 1. FC Magdeburg; 2. Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfL Osnabrück - 1. FC Magdeburg. 2. Bundesliga.

Osnatel ArenaZuschauer15.741.

VfL Osnabrück 0

    1. FC Magdeburg 3

    • A Nollenberger (24. minute, 35. minute)
    • E Iyoha (69. minute)

    Live-Kommentar

    Das wars an dieser Stelle. Um 20:30 Uhr machen wir mit Kaiserslautern vs. Karlsruhe weiter. Vielen Dank für das Interesse und bis dahin!

    Magdeburg rehabilitiert sich damit für das schlimme 1:6 zum Saisonstart und ist in der neuen Spielzeit angekommen. Nächste Woche geht es im DFB-Pokal gegen Balingen, ehe Kiel kommt. Osnabrück macht dagegen den Fehlstart perfekt und bildet das Schlusslicht der Tabelle. Im DFB-Pokal geht es erst im September gegen den FC Bayern, deswegen sind für den 18.8. und 21.8. nochmal zwei Testspiele geplant, ehe es erst am 28.8. gegen den VfL Bochum in der 2. Liga weitergeht. 

    Der zweite Durchgang war offener und ausgeglichener, Magdeburg bewies aber, dass es nicht nur Dominanz, sondern auch Umschaltspiel kann und sorgte mit dem 3:0 durch Iyoha für die frühe Entscheidung gegen einen erst im zweiten Durchgang aufmüpfigen Aufsteiger. Trotzdem kann Osnabrück auf der zweiten Hälfte aufbauen. Insgesamt hat das Schultz-Team heute aber viel lernen müssen.

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    Schlusspfiff. 

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    Osnabrück hat die Gegenwehr eingestellt. Das Spiel trudelt aus. 

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    Vier Minuten Nachspielzeit. 

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    Gleichzeitig betritt der erfahrene Jaeckel den Rasen. Und spielt jetzt für Hyryläinen. 

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    Auch Magdeburg wechselt nochmal. Baars kommt für den gewohnt starken Atik. 

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    Kammerbauer macht Feierabend. Opitz kommt rein. 

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    Über Langeweile dürfen wir uns echt nicht beschweren. Vor allem im zweiten Durchgang. Obwohl das Spiel entschieden ist, ist ganz schön viel los. Kumulierte 31 Torschüsse (12:19) belegen das eindrucksvoll. 

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    Ein leichter Tritt von Tachie ermöglicht Osnabrück die nächste Chance. Meißner zieht den Freistoß vor dem linken Strafraumrand mit Schnitt aufs Tor. Weder Freund noch Feind kommen ran. Und der Ball springt knapp am langen Pfosten vorbei. 

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    Gleichzeitig kommt auch noch Reitz ins Spiel und übernimmt die Position von Mergner. 

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    Mit Nollenberger verlässt der Doppeltorschütze aus dem ersten Durchgang die Partie. Ein Spiel, das er in Erinnerung behalten wird. Dzogovic betritt für die letzten Minuten den Rasen. 

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    Im Zuge der folgenden Ecke pflückt Reimann den Ball dann sicher aus der Luft. Und macht seine bärenstarke Sequenz damit perfekt. 

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    Schlussphase. Osnabrück wird hier keine drei Tore mehr schießen. Aber eins? Das wäre verdient. Doch Henning scheitert nach einem langen Ball völlig frei vor Reimann am gegnerischen Keeper. Sichert danach die Kugel, legt nochmal zurück für Riesselmann. Doch auch der scheitert am famosen Magdeburger Keeper, der eine tolle Doppelparade zeigt. 

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    Osnabrück bleibt tapfer. Spielt sich auf der rechten Seite frei, dann flankt Wagner und findet den Kopf von Riesselmann, der knapp übers Tor köpft. 

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    Wechsel beim VfL Osnabrück: Henning kommt für Jacobsen. 

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    Fabers Grätsche im Mittelfeld gegen Nollenberger wirkt harmlos, ist sie aber nicht. Nollenberger verletzt sich dabei sogar, muss behandelt werden. Und spätestens die Verletzungsfolge macht die Gelbe Karte, die Faber sieht, vertretbar. 

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    Das ist ein Haken zu viel von Riesselmann. Meißner setzt ihn gut in Szene, acht Meter vor dem Tor muss Riesselmann eigentlich schon schießen, dribbelt aber nochmal auf, gegen Michel, dann nochmal, gegen Jannik Müller, und dann ist es ein Abwehrbein zu viel und MacNulty kann klären. 

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    Erster Wechsel bei den Gästen. Tachie kommt für Nadjombe. 

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    Iyoha belohnt sich mit dem Treffer für eine astreine Leistung. Der Neuzugang aus Düsseldorf ist immer wieder Ausgangspunkt gefährlicher Aktionen. Vor allem der Raum, der ihm im zweiten Durchgang gewährt wird, tut ihm gut. 

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    Toooor! VfL Osnabrück - 1. FC MAGDEBURG 0:3. Und blöd auch, dass Magdeburg der Formanstieg des Gegners nicht die Bohne kümmert. Umschaltaktion, Hyryläinen mit dem wunderbaren und öffnenden Pass ins rechte Halbfeld in den Laufweg von Iyoha. Der zieht rechts im Strafraum gegen den chancenlosen Wiemann nach innen. Und schiebt mit links sicher ins lange Eck ein. 

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    Vorlage Luka Hyryläinen

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    57 Prozent Ballbesitz im zweiten Durchgang für den Aufsteiger, fünf zu drei Torschüsse: Es ist ein anderes Spiel als im ersten Durchgang. Blöd nur für die Osnabrücker, dass es schon 0:2 steht. 

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    Nächste ordentliche Chance für Osnabrück. Hyryläinen verlängert unfreiwillig eine Halbfeldflanke von rechts mit dem Kopf in den eigenen Strafraum, wo Riesselmann die unverhoffte Chance per volley nimmt. Und das Tor nicht trifft. 

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    Nadjombe kommt an der Mittellinie zu spät gegen Kammerbauer und sieht die erste Gelbe Karte vom souveränen und fehlerfreien Zweitligadebütanten Hasmann. 

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    Zweite Ecke für Osnabrück, beide im zweiten Durchgang. Münst flankt, abgewehrt, Münst flankt erneut und findet diesmal den Kopf von Jacobsen, der links am Tor vorbeiköpft. 

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    Auf der anderen Seite muss Meißner eine gefährliche Halbfeldflanke von der rechten Seite aus vier Metern per Kopf eigentlich nur über die Linie drücken, er erwischt die Kugel aber nicht sauber und köpft per Aufsetzer nur auf Reimann, der den Ball festmacht. 

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    Magdeburg bleibt aber auch gefährlich. Und Zukowski nähert sich seinem Tor an. Iyoha dribbelt von der rechten Außenlinie nach innen und spielt dann wunderbar steil in den halbrechten Raum zu Zukowski. Der schießt aus spitzem Winkel und 15 Metern. Und scheitert erneut an Krumrey. 

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    Aber die Chancen, sie kommen. Jacobsen spielt aus dem Zentrum in die Tiefe hinter den Strafraumeingang zu Wagner, der sich gegen den Abwehrmann in seinem Rücken behauptet und aus der Drehung nur knapp links am Tor vorbeischießt. Das ist Osnabrücks beste Torgelegenheit bis hierhin. 

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    Der neue Schwung tut dem Spiel ganz gut. Es ist nicht mehr so ruhig und gediegen und einseitig, sondern stressiger, hektischer, aufregender. Wen auch Osnabrück noch zu keinen Torchancen kommt. Die xGoals, 0,2 zu 1,6, sind fast so deutlich wie der Spielstand. 

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    So bleibt der Eindruck bestehen, dass das Spiel offener wird, weil Osnabrück jetzt mehr dran teilnimmt. Aber das schafft Räume für die spielstarken Gäste. Wie jetzt für Atik, der nach einer abgewehrten Freistoßflanke Richtung Mittellinie startet und in den Lauf von Zukowski spielt. Diesmal kein Abseits, der Abschluss ist unter Bedrängnis aber wesentlich schwieriger. Und Krumrey kann parieren.

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    Nein, es bleibt ein Fünkchen Resthoffnung bestehen: Zukowski stand beim Zuspiel von Iyoha knapp im Abseits. Der VAR kassiert den Treffer ein. Da hat Osnabrück viel Glück. 

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    Osnabrück nun also mutiger, attackiert höher. Und das geht gnadenlos schief. Iyoha gewinnt vor der Mittellinie den Ball, schaltet schnell und steckt wunderbar für Zukowksi durch, der im halbrechten Raum frei aufs Tor zuläuft und Krumrey tunnelt. Die Vorentscheidung - oder? Der VAR greift ein.

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    Drei neue Spieler also, und siehe da, gleich ein Torschuss von Jacobsen, der zur ersten Ecke geblockt wird. Die hebt Münst in den Strafraum, wo Magdeburg klären kann. Aber das ist drei Minuten mehr Offensive als im gesamten ersten Durchgang. 

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    Weiter gehts. Magdeburg unverändert. 

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    Und Riesselmann spielt ab sofort für Badjie. 

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    Kopacz wird von Münst ersetzt. 

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    Satte drei Wechsel bei den Osnabrückern stellen ganz gut dar, dass die erste Halbzeit nicht so lief wie erwünscht. Faber kommt für Lesueur. 

    Hoch verdient und völlig ungefährdet führt Magdeburg nach zwei schönen Toren von Schienenspieler Nollenberger mit 2:0 an der Bremer Brücke. Die Gäste waren im ersten Durchgang die einzigen, die nach vorne spielten und hatten alles im Griff. Osnabrück war durchgehend mit Verteidigungsarbeit beschäftigt, und die gelang nicht mal gut. Es ist eine harte Bewährungsprobe für den Aufsteiger vor ausverkauftem Haus.

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    Pause. 

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    Die eine Chance bekommt Osnabrück dann aber doch noch. Ein Freistoß im rechten Halbfeld wird schnell ausgeführt und rechts zum in den Strafraum einlaufenden Meißner gehoben. Der trifft den Ball beim Schuss aus der Drehung nicht richtig, genau das macht ihn aber so gefährlich. Reimann guckt nur hinterher und die Kugel trudelt knapp am langen Pfosten vorbei. 

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    Kammerbauer flankt, Magdeburg klärt. Allerdings auf Kosten einer Kopfverletzung, Michel rauscht da mit einem Gegenspieler zusammen. Berappelt sich aber schnell. Alles halb so wild. Und weil kein Osnabrücker dran war, warten wir immer noch auf den ersten Strafraumbesuch der Gastgeber. 

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    Ist das ein Konter? Nicht wirklich. Kopacz ist auf der linken Seite allein auf weiter Flur. Zieht aber immerhin den Freistoß, mehr war da nicht drin. 

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    Der Bann ist damit gebrochen, der Spielverlauf ändert sich dadurch aber nicht. Vielmehr bekommt wenig später Magdeburg einen verheißungsvollen Freistoß auf der linken Seite zugesprochen. Den flankt Atik ins Zentrum, wo Osnabrück aber klären kann. 

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    Badjie übernimmt selbst. Legt den Ball über die Mauer. Aber auch einen halben Meter übers Tor. Kein schlechter Versuch vom jungen Stürmer, aber auch nicht gut genug. 

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    Die Chance für den ersten Osnabrücker Torschuss: Badjie dribbelt im linken Halbfeld mal an und wird von Hyryläinen gelegt. Das gibt einen Freistoß aus gut 20 Metern. 

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    Die achte Ecke schon für Magdeburg, abgewehrt, Atik setzt aber nach und gibt den Ball diesmal direkt aufs kurze Eck. Überrumpelt Krumrey damit fast, der Keeper ist aber noch rechtzeitig im Eck. Und wehrt zu Ecke Nummer neun ab, die folgenlos bleibt. 

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    Irgendwo im Verlauf dieser Berichterstattung war von einem "ausgeglichenen Duell" die Rede, das uns erwarten würde. Was für ein Irrglaube. Osnabrück landet heute mal ganz hart auf dem Boden der 2. Liga und ist völlig chancenlos. 

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    Toooor! VfL Osnabrück - 1. FC MAGDEBURG 0:2. Wow, mit einem richtig, richtig schönen Tor legt Magdeburg nach. Nach einem Einwurf auf der linken Seite spielt Nollenberger nach innen zu Atik und startet in den Strafraum durch. Atik bedient den Laufweg mit einem gefühlvollen und wunderbaren Heber in die Box. Und den nimmt Nollenberger links im Strafraum volley und legt ihn ins lange Eck. Diesmal gibts für Krumrey nichts zu halten. Traumtor!

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    Vorlage Baris Atik

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    Die "Final Third Entries" weist der Datenlieferant noch aus. Da steht bei Osnabrück eine zwölf. Hurra. 

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    Null Torschüsse, null Ballkontakte in der gegnerischen Box, null Ecken, null xGoals, nicht mal ins Abseits sind die Osnabrücker gerannt. Eine offensive Nicht-Leistung des Aufsteigers bisher. Auch nach dem Rückstand ändert sich das nicht. 

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    Und Magdeburg lässt nicht nach, kommt durch Atik zur nächsten guten Torchance. Der Stürmer zieht von der linken Seite nach innen und schießt aus gut 25 Metern. Und verfehlt den linken Pfosten nur um einen halben Meter. 

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    Ein Tor also, das vor allem auf einem Torwartfehler basiert, der Schuss darf Krumrey so nicht durchrutschen, auch wenn vor ihm noch ein Kollege seinen Kopf reinhält und für Irritation sorgt. Was es aber nicht weniger verdient macht. Magdeburg liefert einen sachlichen, nüchternen und überlegenen Auftritt ab. Osnabrück zahlt bis hierhin Lehrgeld. 

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    Toooor! VfL Osnabrück - 1. FC MAGDEBURG 0:1. Der sechsten Ecke folgt ein Einwurf auf der linken Seite. Den führt Nollenberger auf Tobias Müller aus. Ein einfacher doppelter Doppelpass, dann ist Nollenberger links an der Strafraumkante für den Abschluss positioniert. Und den zieht er aus spitzem Winkel über die Hände von Krumrey hinweg ins lange Eck. Der war haltbar!

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    Vorlage Tobias Müller

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    Auch bei der fünften Ecke haben sich Atik und Michel etwas Besonderes ausgedacht. Diesmal spielt Magdeburgs Leistungsträger den Ball flach an den seitlichen Strafraumeingang, wo Michel ihn verlängern will. Auch das ist nicht ungefährlich und ein Osnabrücker Abwehrbein muss zur sechsten Ecke klären. 

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    Die schlägt Atik rein. Gewieft, hinten auf die andere Seite des Strafraums. Dort setzt Michel zum schwierigen Volley an. Und bleibt an einem Abwehrbein hängen. 

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    Immer noch 77 Prozent Ballbesitz für Magdeburg. Von Osnabrück kommt echt gar nichts. Das kann eigentlich nicht mehr lange gutgehen. Nollenberger holt die Ecke auf der linken Seite heraus. 

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    Das geht als echte Großchance durch. Die TV-Wiederholung macht deutlich, dass allein schon Nollenbergers Kopfball den Weg ins Tor gefunden hätte, wäre Krumrey nicht dran gewesen. Da fehlte nicht viel zur verdienten Führung für die dominanten und ballsicheren Gäste. 

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    Wenig später wird es ernster. Nadjombe flankt aus dem linken Halbfeld. Nollenberger köpft am langen Pfosten ins Zentrum, Krumrey ist mit den Fingerspitzen dran, das war wichtig, so wird es für Zukowski schwierig, den Ball aus drei Metern über die Linie zu drücken. Er verstolpert und trifft nur den Pfosten, legt dann selbst nochmal zurück für Mergner. Und der wird geblockt. 

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    Das geht als erster Abschluss durch: Nollenberger flankt aus dem linken Halbfeld. Lesueur klärt das nur unzureichend. Iyoha pflückt die Kopfball-Bogenlampe sauber mit dem Spann aus der Luft. Und dreht den Ball aus halbrechter Position einen Meter am langen Pfosten vorbei. 

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    80 Prozent Ballbesitz für Magdeburg in den ersten zwölf Minuten, aber null Durchschlagskraft. Und Osnabrück gefällt sich darin, jeden gewonnenen Ball nach vorne zu schlagen und wieder freizugeben. Um sich wieder im dichten 5-2-3-System aufzustellen. 

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    Es verhärtet sich der Eindruck, dass das hier heute schwere Kost werden könnte. Spielerischer Glanz bleibt bislang gänzlich aus. Das ist Zweitligaarbeit at its best in dieser Anfangsphase. Eine Mannschaft spielt, passt und rotiert. Die andere verteidigt. 

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    Die hohen Spielanteile werden dann erstmals in einen Eckball umgemünzt. Der wird von den Magdeburgern kurz ausgeführt. Am Ende hebt Nollenberger den Ball aber aus dem Halbfeld ungefährlich in die Arme von Krumrey. Auf den ersten Abschluss müssen wir noch warten. 

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    Der Auftakt in dieses auf dem Papier sehr ausgeglichene Duell verläuft gemächlich und ohne große Aufreger. Und so, wie wir uns das vorgestellt haben: mit spielbestimmenden Gästen aus Magdeburg. Und einem dicht gestaffelten und konsequent verteidigenden Aufsteiger. 

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    Justin Joel Hasmann pfeift die Partie an. Und das zum ersten Mal in dieser Liga in seiner Karriere. Der 27-Jährige feiert heute sein Zweitligadebüt als Spielleiter und darf sich auf eine stimmungsvolle Bremer Brücke freuen. 

    Das setzte Osnabrück dafür nachträglich unter der Woche, als mit Daniel-Kofi Kyereh ein prominenter, aber auch leidgeplagter Profi neu verpflichtet wurde. Der stark veranlagte Offensivspieler verließ Freiburg nach drei von Verletzungen verseuchten Jahren und strebt seinem ersten Profieinsatz seit 2023 entgegen. Heute wird es nicht so weit sein, Kyereh steht noch nicht im Kader von Trainer Schultz. 

    Aufsteiger Osnabrück bewies aber gegen Bundesliga-Absteiger Heidenheim, dass es in diesem Jahr zu Recht eine Klasse höher antritt und eine Bereicherung für die Liga werden kann. Beim 3:4 in der Voith Arena fielen fünf Tore noch vor dem Seitenwechsel und zwei in der Schlussphase der Partie. Beinahe wäre dem Neuling ein erstes Ausrufezeichen gelungen.  

    Deswegen ist in Magdeburg keiner in Panik verfallen. Deutliche Worte sollen unter der Woche aber durchaus gefallen sein. Und der Resetknopf wurde gedrückt. Das Spiel heute wird als zweiter Saisonstart auserkoren. Mit Osnabrück steht der scheinbar richtige Gegner gegenüber. Gegen den Aufsteiger hat Magdeburg in den letzten zehn Spielen sieben Mal gewonnen und nur zwei Mal verloren. 

    Vom Sieg in der Vorbereitung gegen Bundesliga-Aufsteiger Paderborn oder dem 1:1 gegen Premier-League-Vertreter West Ham United war nichts mehr zu sehen. Stattdessen ließ sich Magdeburg auch in numerischer Gleichzahl herspielen und lag schon vor dem Platzverweis für Bockhorn mit 0:3 hinten. Am Ende stand zum sechsten Zweitligastart der Klubgeschichte die vierte Niederlage bei nur zwei Remis zu Buche. Und Magdeburg ist das erste Tabellenschlusslicht der neuen Spielzeit. 

    Eine gute Saisonvorbereitung mit ordentlichen Testspielergebnissen wurde in 90 Minuten mit den Füßen niedergestrampelt. Und Magdeburg ist schwer auf die Schnauze geflogen. Nicht unserer Worte, das würden wir uns nicht anmaßen, sondern die von FCM-Sportdirektor Peer Jaekel nach dem blamablen 1:6 der Magdeburger zum Saisonstart zu Hause gegen Braunschweig vor einer Woche. 

    Magdeburg hat nicht nur den Saisonauftakt mit 1:6 gegen Braunschweig verloren, sondern auch Herbert Bockhorn, der mit Rot vom Platz flog und jetzt erstmal zwei Spiele abkühlen darf. Nicht nur er wird heute ersetzt. Auch Jaeckel und Kwarteng verlieren ihr Startelfmandat. Trainer Sander setzt dafür auf Nadjombe, Jannik Müller und Mergner. 

    So beginnt der 1. FC Magdeburg: Reimann - Nadjombe, Tobias Müller, Garcia MacNulty, Nollenberger - Michel, Hyryläinen, Mergner - Iyoha, Zukowski, Atik. 

    Osnabrück verlor beim Zweitligacomeback vor einer Woche ein vor allem im ersten Durchgang spektakuläres Spiel mit 3:4 bei Absteiger Heidenheim. Aufstiegstrainer Timo Schultz reagiert mit einer personellen Veränderung: Lesueur spielt für Faber, der erstmal auf die Bank rückt. Der Rest bleibt unangetastet. 

    So spielt der VfL Osnabrück: Krumrey - Fabinski, Jannik Müller, Wiemann - Lesueur, Wagner, Jacobsen, Kammerbauer - Kopacz, Meißner, Badjie. 

    Herzlich willkommen in der 2. Bundesliga zur Begegnung des 2. Spieltages zwischen dem VfL Osnabrück und dem 1. FC Magdeburg.

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