Paris Saint-Germain - FC Toulouse; Frankreich, Ligue 1

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Paris Saint-Germain - FC Toulouse. Frankreich, Ligue 1.

Parc des PrincesZuschauer47.710.

Paris Saint-Germain 3

  • O Dembélé (23. minute, 33. minute)
  • G Ramos (92. minute)

FC Toulouse 1

  • R Nicolaisen (27. minute)

Live-Kommentar

Das wars für heute von dieser Stelle aus der Ligue 1. Die nächste Partie aus der Grande Nation haben wir für Sie am Sonntag im Programm, wenn um 15:00 Uhr Lyon bei Angers antreten muss. Bis dann und noch schöne Feiertage. 

Das nächste Ligaspiel von PSG ist für den 19.4. zu Hause gegen Lyon angedacht. Toulouse hat am nächsten Sonntag den OSC Lille zu Gast. Ganz normale Spielansetzung. 

Damit der Stolz Frankreichs sich nicht überanstrengt, hat der Serienmeister nämlich am kommenden Wochenende spielfrei - das Spitzenspiel gegen Lens wurde auf den 13.5. verlegt. Der Spielplan der Ligue 1 kriecht halt gerne zu Kreuze vor größeren Aufgaben. 

Wie gehts weiter? Bevor PSG in der Ligue 1 wieder antreten muss, stehen zunächst die zwei Viertelfinalpartien in der Champions League gegen Liverpool (8.4./14.4.) an. 

Durch den Dreier baut PSG die Tabellenführung wieder auf vier Zähler aus, Verfolger Lens kann morgen zwar wieder auf einen Zähler verkürzen, hat dann aber wieder ein Spiel mehr als PSG ausgetragen. Toulouse bleibt vorläufig auf Platz 10, könnte im weiteren Verlaufe des Wochenendes noch von Lorient und Stade Brest passiert werden. 

PSG schlägt Toulouse 3:1, ein Sieg, der eigentlich nie ernsthaft in Frage stand. Nach einer überlegen geführten ersten Hälfte beschränkte sich PSG lange Zeit nach dem Seitenwechsel, die Führung zu verteidigen. Toulouse blieb für ein erneutes Comeback zu harmlos. Als die Gäste gegen Ende der Partie etwas öffneten, verprasste PSG ein paar Konterchancen. Was die Gastgeber aber nicht daran hinderte, kurz vor dem Ende nach einem Standard den 3:1-Schlusspunkt zu setzen.

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Wattellier lässt noch einmal anstoßen, pfeift dann aber fast unmittelbar ab. 

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Tooor! PARIS SAINT-GERMAIN - Toulouse 3:1. Bevor Vitinha den Freistoß ausführt, richtet er noch einmal die Haare, schlägt dann halbhoch in den Strafraum auf einen Abwehrspieler. Über den zweiten Ball entsteht dann doch die Chance. Nuno Mendes fängt den Abpraller ab, dribbelt zentral den Strafraum an, legt per Außenrist kurz vor dem Sechzehner nach links, Goncalo Ramos zirkelt dann den Ball mit dem ersten Kontakt aus 17 Metern rechts unten ins Eck. Überragender Abschluss!

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Vorlage Nuno Alexandre Tavares Mendes

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Drei Minuten gibts obendrauf. Neves holt noch einmal einen Freistoß im linken Halbfeld heraus.

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Bisschen wild, diese letzten Minuten, viele Abspielfehler auf beiden Seiten, keiner Mannschaft gelingen konstruktive Spielzüge, als habe man die Partie bereits abgehakt. Für Stimmung müssen die PSG-Fans schon selbst sorgen, die schon seit über einer halben Stunde feiern. 

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Luis Enrique wechselt jetzt nochmal: Desire Doue, heute ohne Torerfolg, geht für Goncalo Ramos.

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PSG lässt in dieser Schlussphase schon einiges an Ballbesitz für Toulouse zu, aber die Gäste sind einfach zu harmlos, um echten Druck entfalten zu können. 

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Außerdem wird Cristian Casseres durch Mario Sauer ersetzt.

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Für Emersonn kommt Jacen Russell-Rowe.

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Dreifachwechsel Toulouse: Djibril Sidibe geht für Ilyas Azizi.

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Aus dem Nichts die Großchance für Toulouse. Sidibe wird auf rechts nicht ernsthaft angegriffen, spielt dann Doue am Strafraumeck aus und flankt sofort zum Torraum. Dort ist Kamanzi eingelaufen, der die Flanke nur um Zentimeter verpasst, leicht unterspringt. Das wäre ein freier Kopfball geworden!

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Nächster langer Ball in die Spitze durch PSG, Nuno Mendes wird diesmal hinter die Kette geschickt, und diesmal ist es auch kein Abseits, aber weil der erste Kontakt unsauber ist, springt der Ball für Nuno Mendes zu weit nach vorne, Restes kann an der Strafraumgrenze ungefährdet aufnehmen. 

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Da war mehr drin. Langer Ball aus dem Mittelfeld durch Dembele hinter die Kette auf Doue, der auf Strafraumhöhe querlegen will und völlig überreißt. Der Ball fliegt ins Seitenaus, aber weil dann ohnehin die Fahne hochgeht, muss der Angreifer sich über diesen Zuspielversuch gar nicht erst aufregen. 

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Knappe Viertelstunde vor Schluss. Die Partie droht ein wenig einzuschlafen. PSG macht gerade nicht mehr als unbedingt nötig. Luis Enrique tobt so ein wenig an der Seitenlinie. Ob er was ahnt?

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PSG ist dabei darauf bedacht, den Ball sicher zu kontrollieren, auf den dritten Treffer geht das Team von Enrique jetzt nicht unbedingt mit letztem Nachdruck. Safonov nun unbedrängt, ein Rückpass erreicht ihn, den schlägt er wahllos durchs Zentrum nach vorne, Dönnum kann in zentraler Position abfangen und hält sofort drauf. Überhastet. Er hätte viel mehr Zeit gehabt, verzieht so aber deutlich. Zu Chancen kommt Toulouse hier eigentlich nur, wenn Safonov was anstellt. 

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Noch gute 20 Minuten sind zu spielen. Die Frage ist eigentlich nur, ob es PSG in absehbarer Zeit gelingt, den Sack zuzumachen, oder ob Toulouse hier erneut ausgleichen kann. Die Führung ist schließlich denkbar knapp. 

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Und Kvaratskhelia wird durch Nuno Mendes ersetzt.

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Bei PSG kommt Vitinha für Beraldo.

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Nun folgen ein paar Wechsel: Bei Toulouse kommt für Dayann Methalie nun Warren Kamanzi rein.

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PSG überlässt jetzt den Gästen ein wenig den Ball, die können damit jedoch herzlich wenig anfangen, laufen stattdessen in einen Konter. Das geht schnell und über die rechte Seite. Hakimi flankt von der rechten Strafraumseite auf Dembele, der den Ball direkt weiterleiten will. Etwas zu ungenau, aber es wird zur unfreiwilligen Vorlage für Joao Neves, der von der Strafraumgrenze abdrückt, aber ein Verteidiger kann etwas glücklich blocken. 

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Kurz darauf hat Kang-In Lee auch schon Feierabend, Joao Neves übernimmt für ihn. Neves hatte im Hinspiel dreifach getroffen. Drohgebärde?

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Aber so ganz zufrieden scheint Enrique mit dem Auftritt seiner Mannschaft nach der Pause nicht zufrieden zu sein. Er nimmt sich Lee zur Brust. 

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Wäre auch peinlich genug, zum zweiten Mal mit demselben "Spielzug" düpiert zu werden. 

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Wieder treffen die Gastgeber nach einer Ecke. Lee von rechts, am kurzen Pfosten wird per Kopf verlängert, aus wenigen Zentimetern drückt Dembele am langen Pfosten über die Linie. Aber diesmal war die Abwehr geballt aus dem Torraum gerückt, so dass Dembele eindeutig, überdeutlich aus einer Abseitsposition trifft. So deutlich, dass der VAR gar nicht erst bemüht werden muss. 

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Das Pressing von Toulouse läuft häufig ins Leere. Die Gäste schieben immer wieder Phasen ein, in denen sie übers gesamte Spielfeld pressen, aber diese Situationen spielerisch zu lösen, damit hat PSG überhaupt keine Probleme. 

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Danach übernimmt PSG wieder die Kontrolle, arbeitet sich langsam ins Angriffsdrittel nach vorne, von rechts kommt der Querpass von Lee zum Strafraum, Kvaratskhelia macht dann noch ein paar Schritte, kommt zum Abschluss halbrechts im Strafraum, verzieht jedoch derbe - da hat er die Kugel nicht richtig erwischt.

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Ein ganz ordentlicher Angriff der Gäste, die nach einem langen Ball auf Dönnum gut nachsetzen. Der Norweger kann den Ball festmachen und auf Nachrücker warten. Über Umwege, dabei ist auch viel Zufall im Spiel, landet die Kugel nach einem Abpraller bei Diop, der es wie schon einmal in der ersten Hälfte mit einem Distanzschuss versucht. Die Situation ist der beim 1:0 von Dembele vergleichbar, nur dass Diop einfach den Ball weit weitem nicht so gut trifft. Der Schuss streicht harmlos am linken Pfosten vorbei. 

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Beide Coaches haben zur Pause auf Wechsel verzichtet. Auf seine Portugiesen wird Enrique heute wohl verzichten können. 

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Die zweite Hälfte hat begonnen.

Zur Pause führt PSG 2:1 gegen Toulouse und erlebte grundsätzlich einen gemütlichen Abend. Die Gäste waren einzig nach Standards torgefährlich, konnten einen dieser Standards zum zwischenzeitlichen Ausgleich nutzen. Ansonsten genoss aber PSG viel Ballbesitz, konnte sein Spiel aufziehen - mit der Führung im Rücken, ohne überstürzen zu müssen. 

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Und ohne großartige Ereignisse läuft die Nachspielzeit ab. Wattellier schickt die Teams in die Kabinen. 

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Es gibt eine Minute obendrauf. Reicht völlig, es gab kaum Unterbrechungen in dieser Partie, mal abgesehen von den Toren. 

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Toulouse läuft eigentlich die ganze Zeit hinterher, bekommt kaum Zugriff und kann die Kugel in dieser Phase kaum einmal über drei, vier Ballkontakte hinaus in den eigenen Reihen halten. 

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Und weiter gehts mit viel Ballbesitz für PSG, Toulouse versteckt sich dabei nicht, läuft hoch an, doch die Pariser wollen nichts erzwingen. Safety first. Dann der Rhythmuswechsel mit einem langen Ball, diesmal zu lang für Kvaratskhelia. Aber keine 30 Sekunden später läuft der Ball schon wieder durch die Reihen der Gastgeber. 

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Mit so einer Lücke klappt es diesmal nicht, aber es gibt die nächste Ecke. Kurz ausgeführt, das Ding, Lee bekommt die Kugel am rechten Strafraumeck zurück und flankt scharf auf den lauernden Dembele, diesmal ist jedoch ein Verteidiger dazwischen.

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Die Gastgeber kontrollieren weiter die Partie, nehmen aber jetzt ein wenig Druck raus, man lässt sich der Ball durch die eigenen Reihen laufen, versucht dabei, mit sehr viel Geduld, Lücken im Deckungsverbund aufzutun. 

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Casseres kassiert nach einem taktischen Foul die erste Verwarnung der Partie. 

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Der xG-Wert vom 2:1 durch Dembele war übrigens 0,87, also deutlich höher als bei einem Elfmeter. Das nennt man dann wohl eine hundertprozentige Chance ...

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Ans Hinspiel sei erinnert, das schließlich 6:3 endete. Auch wenn der Spielverlauf damals eindeutiger war. Beide Teams präsentieren sich wieder in Torlaune. 

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Tooor! PARIS SAINT-GERMAIN - Toulouse 2:1 Ecke PSG von rechts durch Lee, Kvaratskhelia verlängert am kurzen Pfosten, Dembele steht zentral im Torraum ungedeckt und trifft aus nicht mehr als 30 Zentimetern aus dem Stand.

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Vorlage Khvicha Kvaratskhelia

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Der Ausgleichstreffer unterstreicht so ein wenig den Eindruck, den man bisher von Toulouse hatte. Echte Torgefahr entwickeln die Gäste am ehesten nach Standards. Das war schon bei den Einwürfen von McKenzie so, der Treffer gerade fiel nach einem Eckstoß. Im Spiel dagegen steht die Abwehr von PSG eigentlich zu stabil. Safonov scheint so ein wenig ein Unsicherheitsfaktor zu sein. 

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Tooor! Paris Saint-Germain - TOULOUSE 1:1. Safonov schenkt durch schwaches Rauslaufen eine Ecke her. Und die hat Folgen. Denn die Gäste kommen postwendend zum Ausgleich. Die Ecke von links schlägt Casseres. Dabei zeigt Safonov Schwächen auf der Linie. Am langen Pfosten legt Sidibe den Ball mit Glück hoch zurück an die Torraumkante, wo Nicolaisen hochspringt und den Ball fast als Bogenlampe ins lange Eck schickt. 

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Vorlage Djibril Sidibé

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Hörte sich jetzt vielleicht bei der ersten Beschreibung nicht so an, aber das war ein überragender Treffer, wie aus dem Handgelenk geschüttelt. Dembele nahm die Glückwünsche der Kollegen grinsend entgegen. 

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Tooor! PARIS SAINT-GERMAIN - Toulouse 1:0. Aber dann so ein Ding! Hakimi geht auf rechts hinter die Kette und legt quer. Ein Verteidiger stochert die Hereingabe hoppelnd zur Strafraumgrenze. Und dort steht Dembele. Der fackelt nicht lange, der überlegt nicht. Der nimmt den Halbvolley direkt und knallt ihm aus 17 Metern unter die Latte, als gäbe es nichts Einfacheres. 

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Andererseits, SO häufig kam jetzt auch PSG noch nicht in die wirklich gefährlichen Zonen ...

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Die Spielanlage beider Teams wirkt durchaus ähnlich, das Passspiel von Toulouse in der gegnerischen Hälfte anschaulich, aber im Angriffsdrittel, das war schon mehrfach zu erkennen, gibts einen deutlichen Qualitätsunterschied.

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Weiter Einwurf von McKenzie, seine Spezialität, auf Strafraumhöhe, Gboho legt mit dem Rücken zum Tor für Diop auf, der aus 20 Metern noch einen Haken schlägt, um dann abzuschließen. In der Entstehung ganz gefällig, aber Safonov muss nicht eingreifen, der Ball geht deutlich links am Kasten vorbei. 

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Toulouse wagt sich ein bisschen raus aus dem Schneckenhäuschen, VOR dem Sechzehner läuft der Ball gefällig, aber in den Strafraum geht halt nichts durch. Nach so einem versuchten Steckpass in die Gefahrenzone kann PSG kontern, das geht zügig über rechts mit Hakimi und Dembele, letzterer zieht vor dem Strafraum nach innen, hatte mehrere Passoptionen, wähnt da aber eine Lücke im Zentrum und schlenzt aus 18 Metern - knapp links am Tor vorbei.

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Ist dann doch jetzt ziemlich schnell gegangen, bis PSG die 80 Prozentmarke bei Spielanteilen geknackt hat. 

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Kann schon sagen, nach dem wackligen Beginn, der nicht länger als zwei Minuten dauerte, hat PSG das Spiel mittlerweile im Griff. Das Gegenpressing ist brutal erfolgreich. Ist die Kugel mal weg, erobert man gerade zum bereits dritten, vierten Mal den Ball noch tief in der gegnerischen Hälfte zurück. Könnte ein langer Abend für Toulouse werden. 

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PSG setzt sich vor dem Strafraum fest, holt nach Ballverlust den Ball im offensiven Halbfeld im Gegenpressing zurück und es geht schnell. Dembele dribbelt auf links zum Strafraum, passt kurz auf Kvaratskhelia. Der hat aber keinen ganz sauberen ersten Kontakt, frei vor Restes wird die Vorlage für sich selbst zu lang und der Keeper der Gäste behält erneut die Oberhand gegen den Georgier. 

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Viel Aufwand dafür, dass der Freistoß am Ende ausgespielt wird. Aber es steckte wohl ein spielerischer Plan dahinter, der dann nicht aufging. Wirkte auf den ersten Blick auch ziemlich kompliziert, da griffen noch nicht alle Rädchen ineinander. 

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Lee schickt Hakimi auf rechts in die Tiefe, der holt ein paar Meter neben dem Strafraum einen Freistoß heraus. Lee und Hakimi stehen zur Ausführung bereit. 

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Zu Beginn zeigte PSG leichte Unsicherheiten im Spielaufbau, gab im Zentrum ein paar leichte Ballverluste, doch das sieht schon nach knappen fünf Minuten ganz anders aus. 

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Bei diesem Versuch musste sich Restes im Tor der Gäste schon mal ganz lang strecken, löst diese Aufgabe allerdings gut. 

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Das sieht auf der anderen Seite ganz anders aus, erstmals wird schnell das Mittelfeld überbrückt, Kvaratskhelia dribbelt den Strafraum an und scheitert dann aus 16 Metern mit einem feinen Schlenzer aufs lange Eck. 

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Die ersten Aktionen gehören tatsächlich den Gästen, die hier in Pink auflaufen. Guter Kontrast zum Dunkelblau der Gastgeber. Die Gäste lassen den Ball gefällig bis zum Strafraum laufen, wo sich letztlich aber dann keine Lücken ergeben.

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Ist natürlich auffällig, dass bei PSG die Portugiesen draußen bleiben. Aber das hat den ganz einfachen Hintergrund, dass die mit der Nationalelf eine anstrengende USA-Reise hinter sich haben und erst später als andere Spieler zurückkamen. 

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Eric Wattellier gibt das Spiel im Parc des Princes frei. 

Toulouse ist im Unterschied zu PSG noch im Pokal vertreten, hat die letzten beiden Spiele gegen Metz (18.) und Lorient (10.) gewonnen, davor gabs eine Heimniederlage gegen Marseille (3.), über das man wenige Tage davor im Pokal nach Elfmeterschießen die Oberhand behielt. 

Ein Blick auf die Formkurven beider Teams: Von den letzten acht Pflichtspielen hat PSG nur eines verloren, und zwar das letzte Heimspiel gegen Monaco (2:3). Bisher übrigens die einzige Niederlage in der vor eigenem Publikum in der Ligue 1, die andere Heimniederlage dieser Spielzeit gabs in der Königsklasse gegen die Bayern.

Das Hinspiel am 3. Spieltag entwickelte sich zu einem echten Spektakel, dass die Hauptstädter 6:3 gewannen. Was sich allerdings spannender anhört, als es in der Tat war, der Sieg von PSG, das zwischenzeitlich 4:0 und 6:1 führte, war damals nie gefährdet. 

Die Bilanz der letzten Jahre beschreibt die Distanz zwischen beiden Klubs ganz gut. Von den letzten 14 Aufeinandertreffen hat Toulouse nur eines für sich entscheiden können, das Gastspiel vor zwei Jahren am vorletzten Spieltag, als PSG bereits als Meister feststand.  

Angesichts des Restprogramms sind besagte Hoffnungen allerdings wirklich sehr vage, Toulouse spielt noch gegen fast alle Mannschaften der oberen Tabellenhälfte, abgesehen vom designierten Absteiger aus Nantes. Da müsste dann schon sehr viel zusammenkommen.

Toulouse liegt derzeit auf Platz 9, jenseits von Gut und Böse. 37 Zähler haben "Le Tefece" auf dem Konto sieben Spieltage vor dem Saisonende, vom ersten Europa-Pokal-Platz trennen neun Zähler, vom Relegationsplatz 15. Einem entspannten Saisonausklang steht da eigentlich nichts mehr im Wege, obschon noch vage Hoffnungen auf einen internationalen Startplatz bestehen. Über Pokal wie Liga.

An sich ist die Ausgangslage klar. Als Tabellenführer, amtierender Meister und Champions-League-Sieger geht PSG natürlich als Favorit in diese Begegnung. Die Pariser liegen mit einem Zähler Vorsprung vor Lens an der Spitze der Ligue 1 und haben dazu noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.

Martinez wechselt nach dem Sieg gegen Lorient zwei Spieler aus, Methalie und Emersonn beginnen für Hidalgo, der gesperrt ist, sowie Russell-Rowe.

Carles Martinez lässt diese Elf starten: Restes - McKenzie, Koumbassa, Nicolaisen - Methalie, Casseres, Diop, Sidibe, Dönnum, Gboho - Emersonn.

Nach dem 4:0 gegen Nizza nimmt Enrique drei Wechsel vor:  Hakimi, Beraldo and Dembele beginnen für den verletzten Mayulu sowie Nuno Mendes und Vitinha.

So hat Luis Enrique aufgestellt: Safonov - Zabarnyi, Pacho, Lucas Beraldo - Hakimi, Zaire-Emery, Lee, Hernandez - Doué, Dembele, Kvaratskhelia.

Wir steigen ein in den 28. Spieltag der Ligue 1 mit einer Partie des Ligaprimus gegen das Schlusslicht - aber nur der oberen Tabellenhälfte. Gelingt der Mannschaft aus der Languedoc dasselbe Kunststück wie einst im Mai vor zwei Jahren?

Herzlich willkommen in der Ligue 1 zur Begegnung des 28. Spieltages zwischen Paris St.-Germain und dem FC Toulouse.