Stade Rennes - Olympique Marseille; Frankreich, Ligue 1

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Stade Rennes - Olympique Marseille. Frankreich, Ligue 1.

Stade de la Route-de-Lorient.

Stade Rennes 1

  • A Thomasson (52. minute)

Olympique Marseille 0

    Live-Kommentar

    Das wars von dieser Stelle vom Auftakt des 4. Spieltages in der Ligue 1. Bereits morgen melden wir uns aus Frankreich wieder, wenn Strasbourg Tabellenführer Monaco empfängt (17:15 Uhr). Bis dahin und noch einen schönen Abend. 

    Und so gehts weiter: Für beide Teams beginnt kommende Woche die Europa League, Rennes ist am Mittwoch bei Sturm Graz zu Besuch. OM spielt einen Tag später bei Besiktas. In der Ligue 1 gehts am Sonntag drauf gegen PSG, während  Stade Rennes am Samstag bei OL antreten muss. Schwere Brocken, wie mans auch dreht und wendet. 

    Durch den Sieg setzt sich Rennes zumindest vorläufig an die Spitze der Tabelle der Ligue 1, Marseille steht auf Platz 11, da werden aber im weiteren Verlaufe des Spieltages wohl noch einige Teams vorbeiziehen können. Könnte eine ungemütliche Woche für Bruno Genesio werden. 

    Traumstart für Rennes, Katastrophenstart für Marseille. Rennes bringt ein 1:0 ziemlich problemlos über die Zeit und fährt den dritten Dreier der Saison ein. Dabei kam Marseille hier richtig gut in die Partie, kontrollierte die erste Halbzeit über weite Phasen, blieb aber im Abschluss zu harmlos oder scheiterte am guten Samba. Nach der Pause wandelte sich das Bild komplett. Rennes übernahm die Kontrolle und gab sie nicht mehr her. OM blieb nach der Pause harmlos, der Sieg von Rennes hätte auch höher ausfallen können, wenn nicht müssen.               

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    Und dann ist Schluss.

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    Wieder ein taktisches Foul von OM gegen einen Konter, Timothy Weah muss dieses Foul fast schon begehen. Und wird natürlich verwarnt. 

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    Abdallah holt noch einmal eine Ecke für OM heraus. Könnte die letzte Szene sein. Der Ball kommt gut an die Torraumgrenze, Cornelius steigt einsam zum Kopfball hoch und köpft genau in die Arme von Samba. Das wird nichts mehr. 

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    Vier Minuten gibts obendrauf. 

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    Und dann geht auch noch Paixao vom Feld. Faris Moumbagna übernimmt. 

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    Und für Innenverteidiger Nayef Aguerd übernimmt Derek Cornelius.

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    Bei OM geht jetzt der vor allem in der ersten Hälfte auffällige Amine Gouiri, Tadjidine Mmadi bekommt noch ein paar Minütchen. 

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    Seltsame Bankentscheidung, der eingewechselte Al Tamari muss schon wieder runter. Angeschlagen ist der nicht. Eliezer Mayenda kommt rein, muss undurchschaubare taktische Gründe haben. Ganz, ganz eigenartig. Von Al Tamari ging in der zweiten Hälfte die größte Bedrohung auf. Der Spieler reagiert auch unwirsch. 

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    Amine Harit unterbindet einen Konter, lässt Camara über die Klinge springen. Ganz klar Gelb. 

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    Die Vorstöße von OM bleiben in der zweiten Hälfte zu ausrechenbar, die Flügelwechsel geschehen mit Ansage, darauf kann sich die Verteidigung von Rennes in der Regel gut einstellen. Zudem fehlt den Vorstößen von OM das Tempo.

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    Gut zehn Minuten bleiben OM noch, hier vielleicht doch noch etwas mitzunehmen. Einfach wird das nicht, Rennes ist in der zweiten Hälfte ganz klar tonangebend. Und mit frischen Leuten wie Dia kann man gut kontern. 

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    Bei OM kommt Neal Maupay für Himad Abdelli.

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    Und anstelle von Ludovic Blas wird nun Sebastian Szymanski aktiv. 

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    Dann stehen ein paar Wechsel an. Bei Rennes kommt Boulaye Dia für Esteban Lepaul.

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    Nach Ballgewinn im Gegenpressing kommt der Ball ins Zentrum zu Camara, der es mal aus der Distanz versucht. Etwas zu hoch, de Lange muss diesmal nicht eingreifen. 

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    Nehmen wir nur die zweite Hälfte, wäre der Ausgleich durchaus schmeichelhaft gewesen. 

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    Kurz darauf wird auch OM im Strafraum vorstellig. Aus dem Zentrum legt Harit nach links auf Emerson, der sofort zum Tor flankt, am langen Torraumeck ist der eher kleine Paixao mit dem Kopf zur Stelle und trifft die Oberkante der Latte. Ganz schön was los jetzt. 

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    Nächstes Beispiel, Al Tamari wühlt sich im Strafraum durch, legt dann zurück, perfekt auf für Thomasson, der sofort abschließt und aus sechs Metern an der Latte scheitert. Das Tor wackelte wohl noch minutenlang, so viel Wucht war hinter diesem Abschluss. 

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    Rennes lässt in dieser Phase aber auch einiges liegen. Nächste Möglichkeit, als eine Flanke von rechts in den Strafraum geblockt wird, rollt der Ball genau in den Fuß von Camara, der eigentlich nur etwas zielen müsste, dann aber genau auf den Verteidiger vor ihm schießt.

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    Der verwarnte Przemyslaw Frankowski macht bei Rennes Platz für Bryan Reynolds.

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    Wunderbarer Konter der Gastgeber, die sich in der eigenen Hälfte spielerisch aus dem Pressing lösen. Rongier spielt dann aus der eigenen Hälfte einen flachen, langen Ball in die rechte Halbspur, wo dann Blas losmarschiert. Von rechts zieht er in den Sechzehner, schießt aufs lange Eck. De Lange ist noch mit den Fingerspitzen dran. Rettung in höchster Not. 

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    Erster Impuls dann wohl von der Gästebank. Angel Gomes geht für Keyliane Abdallah.

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    Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld kann Rennes über die linke Seite kontern, Lepaul treibt den Ball bis zum Strafraumeck und versucht es dann mit einem Kunstschuss ins lange Kreuzeck, trifft den Ball dann mehr mit der Fußspitze als der Seite. Dementsprechend fällt die Flugkurve des Balles aus. 

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    Genesio muss sich gegen seinen alten Klub langsam etwas einfallen lassen. Ein paar Impulse von der Bank könnten OM nicht schaden, bevor hier gleich das 2:0 fällt. 

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    Die Partie ist mit der der ersten Hälfte überhaupt nicht zu vergleichen. Das Tempo hat angezogen, es geht jetzt rauf und runter, dabei hat Rennes eindeutig Oberwasser. 

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    Riesenchance für Lyon. Abdelli läuft rechts den Strafraum an, spielt scharf ins Zentrum. Die Aktion von Gouiri ist dann überragend, wie er mit dem Außenrist den Ball wunderbar für Höjbjerg auflegt. Der hat aus neun Metern freie Schussbahn ... und scheitert an Samba. Besser kann man das nicht spielen, aber deutlich besser abschließen.

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    Und Rennes ist jetzt am Drücker. Nächster Vorstoß, Blas scheitert mit einem freien Kopfball am gut reagierenden de Lange. OM  schwimmen gerade die Felle ein wenig davon. Nach der ersten Hälfte war das so nicht unbedingt zu erwarten. 

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    Aufs gesamte Spiel bezogen ist diese Führung vielleicht etwas glücklich. Aber es ist auch kein Zufall, dass Al Tamari an diesem Treffer entscheidend beteiligt war. Der bringt ganz neue Aspekte in das Offensivspiel der Rennais.

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    Tooor! RENNES - Marseille 1:0. Dafür fällt jetzt auf der Gegenseite der Treffer. Rennes kommt über rechts. Blas flankt scharf zum langen Pfosten, per Kopf legt Al Tamari drei Meter hinter dem langen Pfosten quer und Thomasson drückt den Ball dann aus drei Metern über die Linie. 

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    Auf der Gegenseite aber eine Großchance für Marseille. Harit geht nach Doppelpass mit Höjbjerg rechts zur Grundlinie, aus sechs Metern schießt er aufs kurze Eck, Samba kann blocken. Harit bleibt in der Situation, nimmt den Abpraller und legt geistesgegenwärtig ins Strafraumzentrum auf den freien Gomes, der eigentlich Zeit ab, jedoch sofort den Abschluss nimmt und übelst verzieht. 

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    Nächster Vorstoß von Rennes, und wieder weiß sich Al Tamari gut in Szene zu setzen. Der sorgt hier für einige Unruhe in der Abwehr von OM, auch wenn das bisher noch nicht zum Erfolg führte. 

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    Erste Szene für den Neuen bei Rennes. Nagida schickt Al Tamari auf der linken Seite in die Tiefe, auf der Grundlinie geht der zum Tor schießt, der abgefälschte Schuss kommt auf dem Tornetz runter. Und dann, endlich, zehn Sekunden später, geht die Fahne hoch. Al Tamari war zu früh gestartet. 

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    Und dann kann Stinat die zweite Hälfte auch schon anpfeifen. 

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    Wechsel bei Rennes,  Issa Soumare kommt nicht zurück aufs Feld. Suleiman Al Tamari soll ihn ersetzen.

    Der Gast aus Marseille kam hier zunächst besser in die Partie, spielte in der Anfangsphase sehr dominant, Rennes zog sich tief in die eigenen Spielfeldhälfte zurück und ließ die Gäste anlaufen. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte wurden auch die Gastgeber aktiver. So dass sich eine relativ offene Begegnung entwickelte. Unter dem Strich geht das 0:0 also in Ordnung. 

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    Damit ist die einminütige Nachspielzeit auch beendet. Die Teams begeben sich in die Pause. 

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    Gute Variante. Mit einem Hackentrick von Rongier wird der Ball für Blas aufgelegt, der so beim Abschluss nicht mehr von der Mauer behindert wird. Blas schießt aus 20 Metern aufs linke untere Eck, de Lange streckt sich und fischt den Ball noch weg. 

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    Kurz vor der Pause kommen die Gastgeber nach einem Dribbling von Thomasson, der von Höjbjerg einfach umgestoßen wird, nochmal zu einer guten Freistoßposition. 

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    Eine Halbfeldflanke von der linken Seite wird von der OM-Abwehr geblockt, aber der Ball kommt zentral bei Rongier runter, der sofort wieder abdrücken will. Diesmal trifft er den Ball besser als in der Anfangsphase, doch Aguerd bekommt im Strafraum noch den Kopf hinhalten. Und die Situation so entschärfen. 

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    Doch auch Przemyslaw Frankowski wird nicht vergessen. 

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    Rudelbildung bei einer Auseinandersetzung zwischen Paixao und Frankowski. Direkt vor den Trainerbänken. Die Coaches greifen schlichtend ein. Doch die Sünder werden verwarnt. Erst sieht Paixao Gelb. 

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    Eigentlich eine gute Gelegenheit für Rennes, als man im Mittelfeld einen Rückpass abfangen kann. Aber in der Vorwärtsbewegung verliert dann Lepaul so viel Tempo, dass sich die Defensive von OM wieder formieren kann. Eine Ecke ist am Ende das höchste der Gefühle. Und die verpufft einfach. 

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    Die Gastgeber kontern. Ein langer Ball auf Blas und es wird richtig gefährlich. Blas nimmt dem Ball vor dem Strafraum sauber an, zieht dann nach innen, um sich in Schussposition zu bringen. Im letzten Moment kann Aguerd den Ball rausstochern! Starke Defensivaktion des Innenverteidigers!

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    Auf der Gegenseite wirds knapper. Und es kommt auch zum Abschluss. Gomes spielt Höjbjerg auf der rechten Strafraumseite an, der trifft aber aus halbspitzem Winkel und 16 Metern nur das Außennetz. Der Winkel war zudem so, dass Samba wohl zur Stelle gewesen wäre. 

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    Die Begegnung ist mittlweile etwas offener, auch wenn Rennes immer noch auf die erste echte Chance wartet. Soumare kommt von der linken Seite zum Flanken, Camara lauert schon, aber Egan-Riley kann verhindern, dass die Flanke einen Abnehmer findet. 

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    Himad Abdelli verhindert mit einem taktischen Foul, dass Camara einen Konter anziehen kann. Dafür gibts die erste Karte der Partie. 

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    Die Ecke von der linken Seite wird weit vor den Strafraum geklärt. Und Weah nimmt aus 30 Metern Maß, wenn der nicht so mittig gekommen wäre, hätte der einschlagen können. So kann Samba den Schuss aber mit den Fingerspitzen über die Latte lenken. 

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    Harit verschafft sich über die rechte Seite Platz gegen Nagida und kommt auf Strafraumhöhe zum Flanken, mehr als eine Ecke springt aber nicht dabei heraus. 

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    Nach längerer Pause sehen wir jetzt wieder einen Torschuss der Gäste. Schon ziemlich optimistisch, der Versuch von Höjbjerg aus 30 Metern. Der Schuss geht deutlich über den Kasten von Samba. 

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    Immerhin, beim Ballbesitz kann Rennes in dieser Phase aufholen. Doch das gefährlichere Team bleibt OM. Jeder Vorstoß der Marseiller wirkt gefährlich, obschon die Situationen selten ausgespielt werden. Die Angriffe haben aber mehr Potenzial.

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    Die Partie ist gerade unterbrochen, weil Weah wohl Oberschenkelprobleme hat. Der massiert das Bein kurz selbst und kann zumindest vorerst weitermachen.

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    War das ein Zeichen dafür, dass Rennes jetzt langsam aufwacht? Die Heimelf wird in diesen Minuten auf jeden Fall aktiver. 

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    Konterchance für Rennes, mit zwei Diagonalbällen von Soumare von links und Rongier von rechts wird das Mittelfeld schnell überbrückt. Rongiers Ball kommt dann schon in den Strafraum, wo der erste Kontakt Soumares mit dem Ball aber nicht sauber ist. Der Ball springt zu weit weg vom Fuß und ein Verteidiger kann dazwischengehen. 

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    Auf zwei Abschlüsse kommt OM bisher, das ist angesichts der Überlegenheit der Gäste fast ein bisschen wenig. Jetzt tauchen auch die Gastgeber erstmals in der Statistik auf, auch wenn die Chance für Rongier eher zufällig entsteht, ein Querschläger am Strafraum, Rongier trifft aber beim Schuss von der Strafraumgrenze den Ball nicht richtig. 

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    Viertelstunde gespielt, und OM gibt hier den Ton an. Die Defensive steht sicher, der Ball läuft gut durchs Mittelfeld, eigentlich fehlt einem gelungenen Start in die Partie nur ein Treffer. Bisher läuft das Spiel an Rennes vorbei. 

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    Mit dem Pressing hat Rennes so richtig Probleme, hohe Balleroberung der Gäste diesmal. Und wenn der Pass auf Paixao nur ein wenig genauer gekommen wäre, wäre der Weg zum Tor freigewesen. Gomes hatte nach Ballgewinn sofort weitergeleitet auf Gouiri, der dann etwas überhastet reagierte und die Chance war dahin. 

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    Riesenchance für OM. Die Gastgeber gehen ins Pressing und werden mal so richtig auseinandergenommen. Ausgehend vom Torhüter geht blitzschnell über die rechte Seite. Höjbjerg schickt Weah in die Tiefe, der legt auf Strafraumhöhe in den Rücken der Abwehr und Paixao hat aus 13 Metern einen völlig freien Abschluss. Samba taucht rechtzeitig ab und kann den Einschlag des verdeckten Schusses verhindern. 

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    Sehen wir mal von dem einen Konter ab, spielt in den ersten zehn Minuten eigentlich nur der Gast. Rennes hat noch nicht richtig Zugriff aufs Spiel. 

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    Da wirds erstmals gefährlich, und zwar OM, per Steckpass wird Gouiri halbrechts im Strafraum gefunden. Und der geht sofort ins Dribbling, auf der Grundlinie kommt er am ersten Gegenspieler noch vorbei, der zweite kann ihn dann jedoch abdrängen. Sonst wäre die Schussbahn frei gewesen.

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    Dann aber der Ballverlust bei OM, und Rennes schaltet über links und Soumare um. Der ist schnell, aber verzieht etwas seine Hereingabe auf Strafraumhöhe, keine Chance für Lepaul, da noch ranzukommen. 

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    Auch in den nachfolgenden Szenen ist OM das aktivere Team. Rennes hat sich etwas zurückgezogen, gibt das Mittelfeld preis. OM lässt den Ball laufen und sucht nach Lücken. Rennes gegen den Ball mit einem deutlichen 4-1-4-1. 

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    Die Gäste erwischen hier den besseren Start, setzen sich gleich mal in und am Strafraum fest, diese ersten Offensivaktionen werden dann aber jäh von einem Abseitspfiff unterbrochen.

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    Ein ganz besonderes Spiel ist dies für Bruno Genesio, der hier in Rennes ab 2021 zwei sehr erfolgreiche Spielzeiten verbrachte. 

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    Jeremy Stinat pfeift an. 

    Beim Stichwort Europa League sind wir auch schon beim heutigen Gegner. OM startete mit einem 4:0 gegen Racing in die neue Saison, da war die Welt noch in Ordnung. Ein Besuch in Monaco (0:2) endete mit einer Niederlage, aber das 2:3 gegen den FC Paris vom vergangenen Wochenende war schon ein kleine Überraschung. So teilt man sich nach drei Spieltagen den 10. Tabellenrang mit Lens. 

    Dem Auftaktremis folgten zwei Siege aus der Kategorie Pflicht: nach einem 3:2 gegen Aufsteiger Le Mans holte Rennes im Anschluss auch bei Angers einen Dreier. Beide Siege waren zu erwarten, besonders bei einem Team, das internationale Ambitionen hegt. Rennes vertritt die französischen Farben schließlich in der Europa League. 

    Dahinter hat sich ein Verfolgerfeld aus vier ungeschlagenen Teams mit sieben Punkten eingereiht, mittendrin Stade Rennes. Die Rennais sind übrigens mitverantwortlich dafür, dass PSG so schwer in die Gänge kommt. Gleich im Auftaktspiel rang man dem Ligakrösus zwei Zähler ab, verspielte erst in der Schlussphase eine 2:0-Führung. 

    Der Blick auf die Tabelle der Grande Nation lässt einen zurzeit tatsächlich etwas stutzen. Während Meister und Champions-League-Sieger PSG den schlechtesten Saisonstart seit 19 Jahren hinlegt und im unteren Tabellendrittel hängt, hat sich die AS Monaco schon ein kleines Polster angefressen und führt mit drei Siegen die Liga an. 

    Im Unterschied zu seinem Gegenüber macht es sich Genesio sehr einfach, er lässt dieselbe Elf auflaufen, die zuletzt zu Hause dem FC Paris 2:3 unterlag. 

    Und so lässt Bruno Genesio spielen: de Lange - Weah, Egan-Riley, Aguerd, Emerson - Abdelli, Höjbjerg, Harit, Gomes, Igor Paixao - Gouiri.

    Haise mit drei Veränerungen nach dem 2:1 gegen Angers: Aboubakar Nagida, Adrien Thomasson und Issa Soumare starten für Sebastian Szymanski, Mousa Al Tamari und Quentin Merlin, die zunächst auf der Bank Platz nehmen.  

    Franck Haise stellt so auf: Samba - Frankowski, Cresswell, Rouault, Nagida - Camara, Rongier, Thomasson - Blas, Lepaul, Soumare.

    Mit der Partie in Rennes eröffnen wir den 4. Spieltag in der Ligue 1, vergangene Saison lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen ums internationale Geschäft. Diesmal - so früh in der neuen Spielzeit - sieht das zunächst ein wenig anders aus. Der Blick auf die Formationen. 

    Herzlich willkommen in der Ligue 1 zur Begegnung des 4. Spieltages zwischen Stade Rennes und Olympique Marseille.

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