Spanien - Argentinien; FIFA WM 2026 Finale

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Spanien - Argentinien. FIFA WM 2026 Finale.

MetLife StadiumZuschauer80.663.

Spanien 1

  • F Torres (106. minute)

Argentinien 0

  • E Fernández (s/o 93. minute)
  • L Paredes (s/o 126. minute)

Live-Kommentar

Und damit kommen wir hier zum Ende. Das war also der Liveticker zum Finale der WM 2026 zwischen Spanien und Argentinien. Herzlichen Dank fürs Mitlesen und eine gute Nacht.

Die nächste Fußball-Weltmeisterschaft wird im Jahr 2030 stattfinden. Spanien wird dann als Titelverteidiger einer von drei Ausrichtern sein, gemeinsam mit Portugal und Marokko.

Nun setzen die Spanier zur obligatorischen Ehrenrunde im Stadion an. Nach 39 Tagen und 104 Partien findet die WM 2026 mit einem verdienten Titelträger ihren Abschluss.

Spaniens Kapitän Rodri geht als Letzter auf die Bühne. Er bekommt von Infantino und Trump den Pokal überreicht, und dann ist nach einem langen Abend der große Moment gekommen. Rodri streckt den Weltmeisterpokal in die Höhe, unter dem Jubel seiner Mitspieler, Fans und Landsleute.

Nun sind die Sieger an der Reihe. Die spanischen Spieler gehen nacheinander zum Podium, bekommen dabei abwechselnd von Infantino und Trump die Goldmedaille überreicht. Der spanische König Felipe VI. ist ebenfalls mit auf der Bühne und verteilt freudestrahlend Glückwünsche.

Jetzt gehen die Argentinier zum Podium, die spanischen Spieler stehen dabei fairerweise Spalier und applaudieren dem Gegner. Angeführt von Kapitän Messi holen sich die Spieler der Albiceleste die Silbermedaillen ab, werden danach von ihren Fans lautstark gefeiert. Und nun bricht es auch aus Messi heraus, der argentinische Superstar steht vor der Kurve und bricht dabei in Tränen aus.

Wir kommen zum Preis für den besten Spieler des Turniers, und erneut darf dafür ein spanischer Akteur auf die Bühne. Diesmal ist es Kapitän und Taktgeber Rodri, der ein starkes Turnier spielte und dafür nun zu Recht ausgezeichnet wird.

Auch die Auszeichnung als bester Torwart des Turniers geht an einen Spanier. Die hat sich Unai Simon, der im gesamten Turnier nur einen Gegentreffer hinnehmen musste und auch heute fehlerfrei blieb, auch redlich verdient.

Die nächste Auszeichnung darf sich Pau Cubarsi abholen. Der spanische Verteidiger wird zum besten jungen Spieler der WM gekürt. Der 19-Jährige ist damit Nachfolger von Enzo Fernandez, der mit seinem Platzverweis heute ein unglückliches Endspiel erlebte. 

Zunächst schreiten Schiedsrichter Slavko Vincic und sein Team zur Bühne und bekommen Medaillen überreicht. Der Unparteiische kann mit seinem Auftritt zufrieden sein. Er setzte auf eine eher großzügige Linie, hätte hier und da vielleicht schneller Gelb zücken können, lag in den wirklich entscheidenden Szenen aber stets richtig.

Bald ist es nun so weit. Zunächst bringt der ehemalige spanische Nationalspieler Sergio Ramos den WM-Pokal zur Bühne. Kurz darauf erscheinen Infantino und Trump und schreiten gemeinsam zum Podium.

Nachdem Messi heute ohne weitere Treffer geblieben ist, steht Kylian Mbappe als bester Torschütze dieser WM fest. Der französische Stürmer sichert sich mit zehn Turniertreffern den Goldenen Schuh, Messi folgt mit acht Toren auf dem zweiten Platz in der Torschützenliste. Der Engländer Bellingham und Norwegen-Stürmer Haaland teilen sich mit jeweils sieben Treffern den dritten Platz.

Während die Bühne für die anstehende Pokalübergabe aufgebaut wird, feiern die Spanier ihren Triumph, auf argentinischer Seite verdrücken dagegen einige Spieler Tränen. Die Trophäe wird FIFA-Chef Gianni Infantino gemeinsam mit dem US-Präsidenten Donald Trump übergeben. Zusätzlich zum Pokal soll es zum ersten Mal auch Meisterringe geben, die von der FIFA an die siegreiche Mannschaft ausgeteilt werden.

Messi verpasst also den zweiten WM-Titel. Der achtmalige Weltfußballer lässt sich nach dem Abpfiff auf den Rasen sinken, nimmt die Enttäuschung äußerlich stoisch hin, während die Spanier ausgelassen feiern. Ist das der Schlusspunkt in der Länderspielkarriere des 39-Jährigen?

Argentinien trat in diesem Endspiel lange sehr defensiv auf, nach dem Platzverweis für Fernandez (90.+3) umso mehr. In der Verlängerung wollte sich der dezimierte Titelverteidiger ins Elfmeterschießen retten, der Plan wurde durch den Treffer von Torres durchkreuzt. In den verbleibenden Minuten versuchte die Albiceleste nochmal alles, Messi leitete noch einige gefährliche Szenen ein. Simeone hatte in der Nachspielzeit nochmal eine Großchance, jagte die Kugel aber über den Kasten. Damit blieb die Titelverteidigung für die Südamerikaner aus.

Der amtierende Europameister Spanien krönt sich also zum Weltmeister, zum zweiten Mal nach 2010. Dafür musste La Roja zwar sehr viel Geduld aufbringen, stellt aber am Ende den verdienten Sieger. Schon in der regulären Spielzeit gab man klar den Ton an, hatte mehr Spielanteile und die besseren Chancen. Insgesamt kam Spanien auf 20 Abschlüsse und einen xG-Wert von 1,94, während Argentinien nur zwei Abschlüsse und einen xG-Wert von 0,2 vorweisen kann. Der eingewechselte Ferran Torres wurde mit dem entscheidenden Treffer in der 106. Minute zum Matchwinner und sicherte seinem Land den Titel.

Kurz nach Abpfiff kommt es zu unschönen Szenen. Paredes, der zur Halbzeit eingewechselt wurde und schon nach wenigen Minuten am Rande einer Gelb-Roten agierte, verliert nun völlig die Kontrolle. Der Argentinier geht erst auf Eric Garcia los, stößt dann auch Gegenspieler Gavi zu Boden und versucht, diesem ins Gesicht zu schlagen. Die eigenen Mitspieler müssen Paredes zurückhalten, das Vergehen dürfte in jedem Fall noch Konsequenzen haben.

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Das Spiel ist zu Ende! Spanien schlägt Argentinien nach Verlängerung mit 1:0 und ist neuer Weltmeister. Glückwunsch nach Spanien!

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Messi schlägt einen Freistoß aus der eigenen Hälfte hoch und weit nach vorne. Der Ball ist aber etwas zu weit, Simon kommt aus seinem Kasten und fängt ihn ab.

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Argentinien bringt in Unterzahl nochmal viel Kraft auf und sorgt in der Nachspielzeit für Druck. Spanien zieht sich zurück und will nur noch den knappen Vorsprung über die Ziellinie bringen.

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Wahnsinn! Es gibt sie tatsächlich noch, die ganz späte XXL-Chance zum Ausgleich! Messi schlägt die anschließende Ecke von rechts an den kurzen Pfosten. Eigentlich ist die Hereingabe ziemlich schwach, doch ein Argentinier verlängert die Kugel ins Zentrum an den Elfmeterpunkt. Und dort lauert der völlig freie Simeone! Der Argentinier schließt aus zentralen zehn Metern ab, jagt den Ball aber kläglich über die Latte.

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Es gibt fünf Minuten Nachspielzeit.

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Und Argentinien kommt noch einmal! Messi ist wieder der Ausgangspunkt, spielt auf rechts in den Lauf des startenden Simeone. Der erläuft die Kugel rechts im Sechzehner und gibt flach und scharf vor den Kasten. Senesi will aus kurzer Distanz abschließen, zwei Verteidiger hindern ihn im Verbund noch daran und klären zur Ecke.

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Das Spiel läuft weiter, Argentinien wirft in Unterzahl nochmal alles nach vorne. Ergibt sich in den Schlussminuten noch eine Großchance zum Ausgleich? Es wäre nicht das erste Mal in diesem Turnier, dass der Titelverteidiger den Kopf noch irgendwie aus der Schlinge zieht.

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Nochmal Messi. Halbrechts vor dem Sechzehner kommt er an den Ball, zieht nach der Annahme mit dem Vollspann ab. Merino, der sich in die Schussbahn stellt, bekommt den Ball an den Kopf und geht zu Boden. Das Spiel ist unterbrochen. Merino muss behandelt werden, wird aber wohl weitermachen können.

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Messi versucht es nochmal, schlägt eine Flanke von rechts, die Garcia ins Aus klärt. Die fällige Ecke wird kurz ausgespielt, dann kommt Messi erneut an die Kugel. Er will von rechts wohl flanken, der Ball wird aber immer länger und gefährlich, landet am Ende knapp hinter der Latte auf dem Tornetz. Das ist die erste argentinische Halbchance in diesem Finale.

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Erneut zappelt der Ball im Netz, wieder ist Torres der vermeintliche Torschütze, wird aber zurückgepfiffen. Nach einem Ballgewinn spielt Yamal in der Mitte steil in die Gasse. Torres ist frei durch und schiebt den Ball aus 15 Metern flach ins rechte Eck. Weil er einen Tick zu früh startete, geht aber die Abseitsfahne hoch.

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Spanien hält den Ball jetzt nochmal länger in den eigenen Reihen, begleitet von lauten Ole-Rufen der spanischen Fans auf den Rängen. Die Argentinier bekommen keinen echten Zugriff auf den Gegner. 

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Mac Allister sieht nach einem Foul an Cucurella in der gegnerischen Hälfte die Gelbe Karte. 

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Was fällt der Albiceleste jetzt noch ein? Wechseln kann der Titelverteidiger nicht mehr, das Personal auf dem Feld muss es richten. Nach dem Gegentreffer folgen umgehend Angriffe, bisher aber ohne echte Torannäherung.

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In den restlichen Minuten wird es jetzt natürlich ein ganz anderes Spiel. Argentinien ist gefordert und muss angreifen, um in Unterzahl irgendwie auszugleichen. Spanien zieht sich nach dem Führungstreffer sofort zurück. Und Ferran Torres ist nur noch Minuten vom lebenslangen Status als spanischer Volksheld entfernt.

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Toooooor! SPANIEN - Argentinien 1:0. Da ist der Führungstreffer für Spanien! Yamal zieht auf rechts zwei Mann auf sich, legt zurück zum freien Porro. Der flankt direkt hoch und weit an den zweiten Pfosten. Williams legt mit dem Kopf zurück. So kommt Torres aus sieben Metern frei an den Ball und zum Abschluss. Mit der Innenseite jagt er das Spielgerät kontrolliert halblinks unter die Latte, Martinez ist diesmal ohne jede Abwehrchance.

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Vorlage Nico Williams

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Die zweite Hälfte der Verlängerung läuft.

Der spanische Sturmlauf geht weiter, die argentinische Null bleibt aber stehen. Auch in der Verlängerung hatten die Iberer ihre Chancen, Williams und Merino scheiterten jeweils freistehend per Kopf. Nun sind nur noch 15 Minuten zu absolvieren. Fällt dabei der entscheidende Treffer, oder geht es ins Elfmeterschießen? Es bleibt spannend.

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Der Schiedsrichter pfeift zur Halbzeit der Verlängerung.

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Es wird wieder hitziger. Torres gibt seinem Gegenspieler Tagliafico im Vorbeigehen einen Schubser mit, der nimmt die Einladung gerne an und geht zu Boden. Generell gibt es jetzt wieder viele Unterbrechungen, die natürlich eher den dezimierten Argentiniern zugutekommen.

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Es gibt drei Minuten Nachspielzeit.

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Argentinien-Coach Lionel Scaloni ist nach einem Zweikampf mit der Entscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden. Er fordert einen Foulpfiff und sieht nach seinem Protest die Gelbe Karte.

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Riesenchance! Williams zieht auf links mit dem Ball ein Stück nach innen, flankt scharf vor den Kasten. Direkt am Fünfer setzt sich Merino gut durch und kommt zum Kopfball, den er denkbar knapp neben den rechten Pfosten setzt.

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Wechsel bei Argentinien: Marcos Senesi kommt für Stürmer Julian Alvarez, der heute unauffällig blieb.

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Spanien läuft weiter an und kommt zum nächsten Abschluss, der bleibt aber harmlos. Nach einer kurzen Passstafette überlässt Pedri vor dem Sechzehner für Yamal. Der zieht aus vollem Lauf ab, setzt den Schuss aber deutlich über den Kasten.

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Noch ein Wechsel bei La Roja: Eric Garcia ist für Aymeric Laporte in der Partie.

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Wechsel bei Spanien: Rodri geht vom Feld und wird durch Martin Zubimendi ersetzt.

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Die Entscheidung bleibt bestehen, der Treffer wird also nicht gegeben. Die genaue Begründung bleibt noch offen, eigentlich kann es sich aber nur um das Foulspiel von Merino an Otamendi handeln. Die Zeitlupe zeigt deutlich, dass der Angreifer seinem Gegenspieler auf den Fuß gestiegen war.

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Der Ball ist im Netz! Aber zählt der Treffer für Spanien? Nach einer flachen Hereingabe von rechts prallt die Kugel zu Merino. Der steht mit dem Rücken zum Tor, stellt den Körper gegen Otamendi, der zu Boden geht. Aus der Drehung will Merino abschließen, Martinez kommt aus seinem Kasten und blockt. Den Nachschuss versenkt der nachrückende Williams im linken Eck. Gleich danach pfeift der Schiedsrichter die Szene ab, wohl wegen Foulspiels. Möglicherweise erwischte Merino Gegenspieler Otamendi am Fuß. Der VAR checkt die Szene, in Kürze wissen wir mehr.

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Damit stehen wir inzwischen bei einem Torschussverhältnis von 16 zu 0. Nach dem Platzverweis stellt sich die Frage, ob wir die Argentinier überhaupt nochmal wirklich in der Offensive sehen, oder ob es nur noch darum geht, sich irgendwie ins Elfmeterschießen zu retten.

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Großchance für Spanien! Pedri hat den Ball halbrechts am Sechzehner, hebt ihn perfekt hinter die Verteidiger zum freistehenden Williams. Der verlängert mit minimaler Berührung mit dem Kopf aufs lange Eck, scheitert aus fünf Metern aber am erneut stark reagierenden Martinez.

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Spanien nutzt die numerische Überlegenheit aus, verlagert das Spiel sofort nach Wiederanpfiff in die gegnerische Hälfte. Nach einem Foul von Porro an Tagliafico kommt Argentinien aber zu einer ersten Verschnaufpause.

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Nachdem sich beide Teams auf dem Platz neu besprochen haben, wird der Rasen schnell nochmal nachgewässert. Dann pfeift der Schiedsrichter zur ersten Hälfte der Verlängerung. Weiter geht's.

Auch im zweiten Durchgang war Spanien die klar aktivere Mannschaft in diesem Finale. Allein in der zweiten Hälfte kam La Roja auf 12 Abschlüsse und steht insgesamt bei einem xG-Wert von 1,2. Der ersehnte Führungstreffer blieb aber aus. Argentinien konzentrierte sich durchgehend auf die Defensive und wartet nach 90 Minuten noch immer auf den ersten Abschluss. Auch der eine entscheidende Geistesblitz von Messi bleibt bisher aus. Nach dem vermeidbaren Platzverweis für Fernandez in der Nachspielzeit wird es für den Titelverteidiger nun noch schwieriger.

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Danach ertönt der Schlusspfiff, die reguläre Spielzeit ist zu Ende. Das WM-Finale geht also in die Verlängerung.

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Da ist nochmal die Riesenchance! Yamal führt den Freistoß aus und bringt den Ball hart und platziert aufs rechte Eck. Keeper Martinez ist mit einer starken Flugeinlage zur Stelle, wehrt den Ball zur Seite ab und rettet sein Team damit in die Verlängerung.

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Das Spiel läuft weiter. Der ebenfalls schon verwarnte Paredes kommt gegen Torres zu spät, bringt ihn zentral vor dem Strafraum zu Fall und hat großes Glück, dass er für den Tritt nicht auch vom Platz muss. Das gibt nochmal eine gefährliche Freistoßposition für die Spanier, der Ball liegt zentral etwa 23 Meter vom Tor entfernt.

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Platzverweis! In der Nachspielzeit geht es nochmal hoch her, Enzo Fernandez sieht Gelb-Rot und muss vom Platz. Martinez pariert auf der einen Seite den Schuss von Williams, dann klärt Paredes. Nach einem Kopfballduell an der Mittellinie liegt der Ball frei, Enzo Fernandez und Cubarsi setzen nach. Der Spanier ist schneller am Ball, doch Fernandez zieht voll durch, erwischt den Gegenspieler klar. Cubarsi wird spektakulär durch die Luft geschleudert, Vincic steht gut und zieht sofort die zweite Gelbe Karte für Fernandez.

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Es gibt nochmal eine Großchance! Argentinien rückt weit auf, Spanien kontert. Williams hat den Ball auf halbrechts und einige Optionen, macht es aber auf eigene Faust. Er dringt in den Sechzehner und schließt fulminant ab. Der Ball kommt hoch aufs kurze Eck, Martinez ist da und pariert.

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Der bereits ausgewechselte Romero sieht wegen Meckerns die Gelbe Karte.

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Messi leitet einen Angriff ein, spielt die Kugel nach rechts, bleibt dann an Laporte hängen, der sich ihm in den Weg stellt und ihn auflaufen lässt. Das führt zu einigen argentinischen Protesten von der Seitenlinie, nach einer kurzen Entschuldigung durch Laporte beruhigt sich die Situation aber schnell wieder.

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Es gibt vier Minuten Nachspielzeit. Krönt sich hier noch einer der Spieler zum Matchwinner und absoluten Helden, oder gehen wir in die Verlängerung? In wenigen Minuten sind wir schlauer.

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Es spielen weiterhin nur die Europäer! Nach einer langen Ballstafette kommt die Kugel nach links zu Williams. Der will in den Sechzehner, rennt sich im Dribbling aber fest. Kurz darauf hat Rodri etwas Platz und versucht es aus der Distanz, jagt die Kugel aus zentraler Position aber deutlich über den Kasten.

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Noch eine Möglichkeit für Spanien. Merino hat den Ball halbrechts in der gegnerischen Hälfte, hebt ihn schön in den Sechzehner. Torres kommt rechts vor dem Tor an den Ball, nimmt ihn aus der Drehung direkt. Bei seinem Versuch aus etwa acht Metern erwischt er die Kugel nicht wie gewollt, setzt sie recht deutlich rechts neben den Kasten.

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Es bleibt bei diesem vereinzelten Ausflug nach vorne, danach zieht sich die Albiceleste wieder weit zurück. Spanien hält den Ball in der gegnerischen Hälfte und sucht die entscheidende Lücke.

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Argentinien kommt zu einem Konter, bei dem Messi auf rechts den Ball nach vorne treibt, dann mit dem Außenrist in die Gasse spielt. Molina sprintet hinterher, ist aber auf sich allein gestellt und kommt nicht an die Kugel, die von einem Verteidiger abgelaufen wird.

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Enzo Fernandez beschwert sich über einen ausbleibenden Foulpfiff, sieht dafür die Gelbe Karte. Das quittiert der Mittelfeldspieler mit höhnischem Applaus und hat Glück, dass er dabei ohne Gelb-Rot davonkommt.

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Noch eine gute Möglichkeit für die Iberer. Pedri steckt auf halbrechts durch in den Lauf von Williams, der flankt in die Mitte. Torres steigt völlig frei hoch, verpasst aber knapp. Hinter ihm kommt Laporte zum Kopfball, wird aber von zwei Verteidigern bedrängt. Er bringt den Ball trotzdem aufs linke Eck, scheitert dabei an Martinez.

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Spanien drängt jetzt immer mehr auf den Treffer. Der Europameister hält das Spiel in der gegnerischen Hälfte und den Druck hoch. Argentinien verweigert weiterhin jede Offensive, scheint auf Kontersituationen zu lauern, die sich aber nicht ergeben. Wie lange geht das gut?

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Gefährlich! Diesmal ist es Cubarsi, der in zweiter Reihe etwas Platz hat und aus halblinker Position abzieht. Sein Schuss kommt halbhoch aufs rechte Eck. Martinez pariert, lässt aber wieder gefährlich zur Seite prallen, muss dann schnell erneut eingreifen, um vor dem lauernden Merino zu klären.

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Nächster Abschluss für Spanien. Pedri wird von Rodri per Kurzpass bedient, dreht vor dem Sechzehner auf, schließt aus 17 Metern ab. Dabei wird er leicht geschubst und gerät außer Balance, sodass sein Schuss kein großes Problem für Martinez im Tor darstellt.

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Mikel Merino ist für Dani Olmo im Spiel. Der Edeljoker wurde bereits zweimal mit späten Treffern in diesem Turnier zum Matchwinner, heute bietet sich die nächste Chance dazu.

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Nächster Doppelwechsel bei La Roja, es kommen zwei neue Kräfte für die Offensive. Einer davon ist Nico Williams, der für Alex Baena kommt und für frische Gefahr vom linken Flügel sorgen soll.

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Argentinien wagt sich mal nach vorne, über Molina und Messi kommt die Kugel nach rechts zu Simeone. Der gibt flach in den Rückraum und will damit den lauernden Messi bedienen. Den Braten hat die Verteidigung aber gerochen, das Zuspiel wird unterbunden.

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Das Spiel läuft wieder. 

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Noch ein Wechsel bei Argentinien, bereits der fünfte von Trainer Lionel Scaloni. Er bringt Giuliano Simeone für Rodrigo De Paul.

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Argentinien muss erneut wechseln: Abwehrchef Cristian Romero zeigte kurz vor der Trinkpause an, dass er Probleme hat. Für ihn kommt Facundo Medina neu in die Partie.

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In den ersten Minuten der zweiten Hälfte wirkte Argentinien etwas aktiver, im Rückblick täuschte das aber. Inzwischen ähnelt das Spielgeschehen nämlich wieder der ersten Hälfte: Spanien macht das Spiel, Argentinien wartet ab. Und so kommt Spanien inzwischen auf acht Abschlüsse und 64 Prozent Ballbesitz, während Argentinien noch immer ohne jeden Abschluss bleibt. Früher oder später wird die Albiceleste aber die Handbremse lösen, davon kann man ausgehen.

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Dann geht es in die zweite Trinkpause, beide Mannschaften können sich in der dreiminütigen Unterbrechung neu sammeln.

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Da ist die nächste Chance für Spanien. Yamal setzt sich auf rechts gegen zwei Bewacher gut durch, flankt vor den ersten Pfosten. Torres steigt völlig ungestört hoch, köpft aus sechs Metern aber genau in die Arme von Martinez.

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Spanien verstärkt den Druck, versucht es in diesen Minuten immer wieder über die Außen und mit Hereingaben. Argentinien agiert jetzt ähnlich defensiv wie in der ersten Hälfte, kommt kaum zur Entlastung.

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Nächster Abschluss für Spanien. Olmo kommt vor dem Sechzehner an den Ball, wird nicht wirklich angegriffen, also zieht er aus 20 Metern ab. Sein Aufsetzer kommt zentral auf den Kasten und ist eigentlich ungefährlich. Martinez wehrt ihn zwar ab, lässt ihn dabei aber zur Seite prallen und hat Glück, dass dort kein Gegenspieler lauert.

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Pedri ist im spanischen Mittelfeld ebenfalls neu dabei, für ihn geht Fabian Ruiz vom Rasen.

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Doppelwechsel bei Spanien, Luis de la Fuente bringt neue Impulse. Zunächst kommt dabei mit Ferran Torres ein frischer Stürmer, er ist für Mikel Oyarzabal im Spiel.

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Nach einem Foul von Paredes gibt es Freistoß für Spanien, rechts vor dem Sechzehner, um die 27 Meter vom Kasten entfernt. Baena läuft über die Kugel, Yamal führt aus. Sein Schuss landet aber in der Mauer.

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Es ist noch nicht das Finale der Superstars. Yamal tut sich auf dem rechten Flügel noch eher schwer, seit seiner Chance in den Anfangsminuten konnte er sich kaum mehr in Szene setzen. Auch diesmal verliert er im Mittelfeld den Ball. Auf der anderen Seite wartet Messi noch auf seine erste wirklich auffällige Aktion.

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Dritter Wechsel beim Titelverteidiger: Mit Molina ist ein neuer Rechtsverteidiger im Spiel, Montiel geht für ihn vom Feld.

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Spanien wird zweimal hintereinander gefährlich. Zunächst sucht Oyarzabal direkt am Sechzehner den Doppelpass mit Ruiz, doch Otamendi grätscht dazwischen und verhindert den Abschluss des Stürmers. Kurz darauf spielt Cubarsi durch die rechte Halbspur gut in den Lauf von Olmo. Der erreicht das Zuspiel kurz vor der Grundlinie und spielt flach in den Rückraum. Cucurella will abschließen, diesmal klärt Montiel mit einer gut getimten Grätsche.

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In den ersten Minuten zeichnet sich schon ab, dass Argentinien nun um mehr Offensive bemüht ist. Paredes soll zudem offenbar für mehr Stabilität und Robustheit im Zentrum sorgen, sein Einsatz ist bislang aber völlig drüber. Kurz nach der Gelben Karte gibt er - erneut abseits des Balles - dem nächsten Spanier einen Rempler von hinten mit.

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Nachdem sich die Situation wieder beruhigt hat, sieht Paredes, der die Rudelbildung mit einem völlig unnötigen Bodycheck abseits des Balls gegen Rodri ausgelöst und im Rudel dann auch Dani Olmo zu Boden gestoßen hatte, die Gelbe Karte.

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Es wird hitzig. Abseits des Balls gibt Paredes seinem Gegenspieler Rodri von hinten einen Check mit der Schulter mit. Rodri geht zu Boden, es kommt zur Rudelbildung mit zahlreicher Beteiligung von beiden Seiten. Es gibt einige Diskussionen und Schubser, Schiedsrichter Vincic ist zur Stelle und muss die Gemüter beruhigen.

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Laporte setzt gegen Montiel nach, geht an der Grundlinie grätschend dazwischen, und sorgt so für die erste Ecke Argentiniens. Die bringt Messi von rechts an den ersten Pfosten. Im dortigen Getümmel prallt die Kugel von einem Argentinier ins Aus, ohne jede Torgefahr.

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In der ersten Minute nach Wiederanpfiff kommt Spanien zur ersten Möglichkeit. Nach einem Fehlpass im Aufbau der Argentinier kommt der Ball zu Baena. Der schlägt vor dem Sechzehner einen schnellen Haken, schließt dann aus 18 Metern ab. Sein flacher Aufsetzer kommt aufs rechte Eck, ist aber kein Problem für den sicher zugreifenden Martinez.

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Die zweite Hälfte läuft.

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Argentinien wechselt in der Pause: Leandro Paredes kommt neu in die Partie, Nico Gonzalez bleibt in der Kabine.

Die Show ist zu Ende, nun geht es an den Abbau. Dazu wird der Rasen planmäßig nochmal bewässert. In Kürze werden die Teams zurückkehren. Warten wir ab, ob und wie sich die ungewohnt lange Halbzeitpause auf das weitere Spielgeschehen auswirkt.

Nach Madonna sind während dieser groß aufgezogenen Show unter anderem BTS, Justin Bieber und Shakira zu sehen und zu hören. Zum Abschluss treten alle Acts nochmal gemeinsam mit einem Kinderchor auf, während der Rasen mit bunten Farben und einem riesigen Kreis bedeckt ist, in dem in Großbuchstaben das Wort "Love" geschrieben steht.

Die Halbzeitshow beginnt nicht auf dem Rasen, sondern in den Katakomben. Von dort aus wird die singende Madonna in einem offenen Wagen in Richtung Rasen gefahren, und auf den vorderen Sitzen sind zwei brasilianische Legenden zu sehen: Ronaldo ist der Fahrer, Ronaldinho grinst neben ihm auf dem Beifahrersitz.

Während sich beide Teams in die Katakomben zurückziehen, beginnen auf dem Feld umgehend die Aufbauarbeiten für die Halbzeitshow. In Anlehnung an den Super Bowl wird es heute erstmals auch bei einem WM-Finale ein Konzert geben. Dafür sind prominente Namen wie Shakira, Madonna, Justin Bieber und die K-Pop-Gruppe BTS angekündigt.

Das WM-Finale lebt bisher klar von seiner Spannung, viele Highlights gab es in der ersten Hälfte nicht. Beiden Mannschaften war der Respekt voreinander und vor der Bedeutung der Partie deutlich anzumerken, dementsprechend gering wurde das Risiko gehalten. Spanien ist bislang die aktivere und gefährlichere Mannschaft, kommt auf knapp 65 Prozent Ballbesitz und hatte durch Yamal (5.), Oyarzabal (40.) und Cucurella (44.) die bisher einzigen Chancen. Argentinien ließ den Gegner kommen, gab sich abwartend und eher defensiv, konnte nach vorne keine Akzente setzen und wartet noch auf den ersten Abschluss in dieser Partie.

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Schiedsrichter Vincic pfeift zur Pause, torlos geht es im WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien in die Kabinen.

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Argentinien bleibt auch in der Nachspielzeit in der Grundausrichtung defensiv, lässt die Spanier kommen und konzentriert sich auf die Abwehrarbeit. Im Spiel nach vorne setzt man oft auf lange Zuspiele, kann damit aber noch für keine Gefahr sorgen - und steht deshalb noch bei 0 Abschlüssen.

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Nach einem langen Ball der Argentinier kommt der schnelle Alvarez hinter die Abwehr und eilt der Kugel hinterher. Keeper Simon hat aber auch diesmal das richtige Timing, kommt rechtzeitig aus seinem Kasten und klärt.

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Vier Minuten sind als Nachspielzeit angezeigt.

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Argentinien muss zum ersten Mal wechseln: Verteidiger Martinez bleibt im eigenen Strafraum liegen und deutet an, dass er wegen Muskelproblemen nicht weiterspielen kann. Für ihn kommt kurz darauf der erfahrene Otamendi in die Partie.

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Nächste gute Möglichkeit für Spanien. Cucurella wird freigespielt, hat in der Nähe des linken Strafraumecks genug Platz für den Abschluss. Er zieht den Ball flach in Richtung langes Eck. Da fehlt nicht viel, der Ball rollt aber etwa einen Meter am rechten Pfosten vorbei.

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Oyarzabal kontrolliert ein Zuspiel halbrechts vor dem Sechzehner, steckt in die Gasse durch zum mitaufgerückten Porro. Der hebt die Kugel vor den Kasten, die lauernden Olmo und Baena kommen aber nicht in Ballnähe und bleiben ohne Abschluss.

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Argentinien rückt etwas auf, leistet sich aber einen Fehlpass. Den Gegenangriff stoppt Lisandro Martinez, der gegen Oyarzabal zuerst klammert, dann grätscht und dabei nur den Gegner erwischt. Schiedsrichter Vincic, der bisher eine eher großzügige Linie fährt, zückt nun zum ersten Mal Gelb.

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Jetzt gibt es aber mal wieder einen Abschluss, und eine recht gute Chance. Wieder für Spanien: Mit einer schnellen Kombination durch die Mitte spielt sich der Europameister an den Strafraum, aus halblinker Position legt Fabianz Ruiz mit dem ersten Kontakt quer. Olmo verpasst das Zuspiel in seinen Rücken noch, so kommt die Kugel zu Oyarzabal. Aus zentralen 17 Metern zieht Spaniens bester WM-Torschütze direkt und flach ab, der Ball kommt aber zu zentral auf den Kasten. Martinez ist zur Stelle und fängt ihn sicher ab.

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Cucurella interpretiert seine Rolle auf links sehr offensiv, hält sich die meiste Zeit tief in der gegnerischen Hälfte auf. Nach einem flachen Zuspiel nimmt er die Kugel gut mit der Hacke mit, wird dann aber vom grätschenden Montiel gestoppt.

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Das gegenseitige Abtasten und Belauern geht weiter. Beide Mannschaften suchen zwar abwechselnd den Weg nach vorne, können sich aber im vorderen Drittel nicht durchsetzen. Und so bleibt Yamals Torchance aus der 5. Minute noch immer der einzige Abschluss dieser Partie. Zahlreiche kleinere Fouls tun ihr Übriges, Spielfluss kommt nur selten auf.

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Freistoß für Argentinien auf dem linken Flügel, Messi führt kurz aus und erhält die Kugel zurück. Er tunnelt Yamal und lässt ihn stehen, läuft sich gegen den zweiten Gegenspieler aber fest. Spaniens Konterversuch wird dann mit einem frühen Foul gestoppt.

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Spanien nähert sich dem Tor, es bleibt aber bei Ansätzen. Baena schlägt links neben dem Sechzehner einen guten Haken und lässt seinen Gegner aussteigen. Seine Hereingabe ist dann aber zu kurz und wird am ersten Pfosten geklärt.

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Porro spielt den Ball von der rechten Seite quer und ungenau in die Mitte, sorgt damit für Gefahr im eigenen Sechzehner. Diesmal lauert De Paul, Cucurella behält aber die Ruhe und klärt mit dem Kopf zum eigenen Keeper.

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Kurzer Schreckmoment für die Spanier: Cubarsi spielt einen etwas zu kurzen Rückpass, Alvarez lauert und kommt um ein Haar an die Kugel. Keeper Simon ist aber gerade noch zur Stelle und klärt zur Seite.

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Das Spiel läuft weiter.

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Beiden Teams ist deutlich anzumerken, wie viel heute auf dem Spiel steht. Beide sind um Sicherheit und Kontrolle bemüht, niemand will zu viel riskieren. Die Spanier strahlen etwas mehr Gefahr aus und hatten durch Yamal die bisher einzige Chance der Partie. Argentinien lässt es bislang ruhiger angehen, kommt auf knapp 38 Prozent Ballbesitz und wartet noch auf den ersten Abschluss.

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Rodri hält den nach vorne losdribbelnden Messi im Mittelfeld fest und sorgt für das nächste Foul, hat dabei etwas Glück, dass er mit einer Ermahnung davonkommt. Danach pfeift Schiedsrichter Vincic zur ersten dreiminütigen Trinkpause.

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Cucurella schaltet sich auf links mit ein, geht ins Duell mit De Paul und will flanken. Sein Gegenspieler bekommt noch den Fuß dazwischen, blockt den Ball ins Aus und sorgt für die nächste Ecke. Die bringt Baena in die Mitte, seine ungefährliche Hereingabe landet aber in den Armen von Martinez.

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Messi hat im Mittelfeld etwas Platz und dribbelt nach vorne, spielt dann halbhoch vor den Sechzehner zu Gonzalez. Der Ex-Stuttgarter will direkt mit der Hacke ablegen, bringt den Ball aber nicht beim Mitspieler an. Gleich danach geht auch die Abseitsfahne hoch.

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Fernandez will rechts in der argentinischen Hälfte den Ball hoch und weit nach vorne schlagen, Olmo kommt beim Nachsetzen zu spät und fährt ihm in die Parade. Dafür ertönt der bereits siebte Foulpfiff in diesem sehr umkämpften Finale - und auch hier wäre eine Gelbe Karte nachvollziehbar gewesen. Abschlüsse gab es dagegen nach der frühen Möglichkeit für Yamal in der 5. Minute keine mehr.

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Die Spanier suchen erneut Yamal, der auf rechts einen hohen Ball diesmal stark kontrolliert, einen Haken schlägt, den Ball dann flach in die Mitte bringt. Keeper Martinez taucht schnell ab und hält das Leder fest.

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Den fälligen argentinischen Freistoß hebt De Paul aus dem Zentrum hoch in den Sechzehner. Gonzalez stiehlt sich davon und hat rechts vor dem Tor eigentlich viel Platz, kann die Kugel aber nicht mehr erreichen.

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Es wird etwas ruppiger, mit Fouls auf beiden Seiten. Mac Allister kommt auf Höhe der Mittellinie mit einer Grätsche gegen Olmo klar zu spät und räumt ihn heftig ab, da wäre Gelb eigentlich zwingend gewesen. Wenig später stößt Baena im Mittelfeld Messi bei der Ballannahme von hinten um.

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Spanien kommt bislang auf 68 Prozent Ballbesitz, bestimmt damit in der Anfangsphase den Rhythmus. Superstar Messi kommt auf argentinischer Seite erst auf einen Ballkontakt. Aber das hat bei ihm ja wenig zu bedeuten, wie wir nicht erst bei diesem Turnier gelernt haben.

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Argentinien-Verteidiger Martinez klärt eine Flanke vor dem Tor eher unorthodox, sorgt damit für die erste Ecke der Partie. Nach der Hereingabe von rechts kommt Olmo links vor dem Tor an den Ball, wird nach der Annahme aber sofort angegangen und bleibt ohne Abschluss.

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Auf der anderen Seite spielt Rodri den Ball hoch aus dem Zentrum nach rechts. Zielspieler ist Yamal, der kann die Kugel direkt an der Seitenlinie unter Bedrängnis aber nicht kontrollieren und sorgt für einen gegnerischen Einwurf.

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Die Albiceleste versucht das gegnerische Pressing jetzt mit einem langen Ball auf links auszuhebeln. Gonzalez startet durch und will die Kugel kontrollieren, Porro ist aber eng an ihm dran und entscheidet das Duell für sich.

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Spanien wirkt in den Anfangsminuten etwas wacher und aggressiver, kommt durch frühes Pressing zu einigen Balleroberungen. Argentinien versucht mit eigenem Ballbesitz dagegenzuhalten, kommt aber bislang nicht wirklich in die Gefahrenzone.

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Auf der anderen Seite beinahe die erste gefährliche Aktion von Lionel Messi. Nach einem Fehler der Spanier im Mittelfeld spielt Alvarez auf links sofort in den Lauf von Messi. Keeper Simon reagiert frühzeitig, kommt weit aus seinem Kasten und kann klären.

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Yamal taucht gleich nochmal gefährlich im Sechzehner auf. Nach einem Ballverlust der Argentinier kommt Rodri ans Leder und spielt ihn flach in den Lauf von Yamal. Der erläuft den Ball rechts im Sechzehner und gibt flach in die Mitte, die Hereingabe wird aber geblockt.

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Die erste Großchance für Spanien! Yamal hat den Ball auf rechts, sucht und findet Olmo mit einem Flachpass in den Sechzehner. Der lässt direkt zurückprallen. So kommt Yamal rechts in der Box an die Kugel und schließt sofort ab. Dabei schiebt er den Ball flach und eher unplatziert aufs kurze Eck. Der Ball wird noch leicht abgefälscht, Martinez hat ihn dann im Nachfassen sicher.

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Der erste spanische Ausflug in die gegnerische Hälfte endet früh durch einen Fehlpass. Gonzalez geht dazwischen und sichert sich im Mittelfeld die Kugel, Porro stoppt ihn mit dem ersten Foul der Partie.

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Spanien beginnt mit dem gewohnt sicheren Passspiel und baut ruhig von hinten heraus auf, Argentinien sieht sich das erst einmal an.

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Und los! Schiedsrichter Slavko Vincic pfeift die Partie an, der Ball rollt in New Jersey. Auf ein spannendes Finale.

Nun sind beide Mannschaften auf dem Rasen und stellen sich für die Nationalhymnen auf, bei strahlendem Sonnenschein und 26 Grad Ortstemperatur. Beide Mannschaften laufen heute in ihrer traditionellen Montur auf, Spanien in blauen Hosen und roten Trikots, Argentinien ganz klassisch mit den blau-weiß-gestreiften Trikots.

Gerade eben wurde dem Publikum der so begehrte WM-Pokal präsentiert, nun steht die Hollywood-Legende Tom Cruise auf dem Rasen und hält eine Rede, in der er nochmal auf die Bedeutung der Weltmeisterschaft und des Endspiels eingeht. In den Katakomben stehen derweil die Spieler bereit, in Kürze wird es also losgehen.

Austragungsort des Endspiels ist das MetLife Stadium, das während der WM unter dem offiziellen Namen "New-York-New-Jersey-Stadion" firmiert. Das Stadion liegt acht Kilometer westlich von New York und fasst 82.500 Plätze. Hier fanden bereits sieben Partien statt, die allesamt ausverkauft waren, unter anderem die 1:2-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft in der Gruppenphase gegen Ecuador. Wenige Stunden vor dem Anpfiff waren noch Tickets für das Finale zu ergattern, was sicher auch an den exorbitant hohen Preisen lag.

Die Teams haben ihr Warmmachprogramm absolviert und sind in die Kabinen zurückgekehrt. Die Sängerin Jennifer Hudson wird nun die US-Nationalhymne vortragen. Wir werfen währenddessen einen Blick auf die Unparteiischen: Geleitet wird das Finale vom slowenischen Schiedsrichter Slavko Vincic. Dem 46-Jährigen stehen dabei die Assistenten Tomaz Klancnik und Andraz Kovacic zur Seite. Ein deutscher Unparteiischer findet sich ebenfalls im Referee-Team: Bastian Dankert ist als Video-Assistent im Einsatz.

Mit einem Sieg heute wäre Argentinien nach Italien (1938) und Brasilien (1962) erst die dritte Mannschaft, die den WM-Titel verteidigen kann. Damit würde sich eine bemerkenswerte Erfolgsserie fortsetzen, die mit der Amtszeit von Trainer Lionel Scaloni begann. Der gewann mit der Albiceleste die Copa America in den Jahren 2021 und 2024, holte 2022 den Weltmeistertitel, und kann nun also den vierten großen Titel in Folge einfahren.

Messi gönnt sich seine Auszeiten auf dem Feld, ist aber in entscheidenden Momenten zur Stelle. Mit acht Turniertoren ist er nach Kylian Mbappe (10) aktuell zweitbester Torschütze des Turniers. Im Halbfinale war er mit zwei Assists wieder spielentscheidend. Holt er heute seinen zweiten WM-Titel, würde er sich umso mehr aus dem großen Schatten von Diego Maradona lösen, und seinen Anhängern ein weiteres schlagkräftiges Argument in sämtlichen GOAT-Debatten liefern.

Die Defensive der Argentinier kann nicht mit der spanischen mithalten, in den letzten fünf Spielen spielte man nie zu Null. Dafür sucht die Offensive turnierweit ihresgleichen: Mit 19 Treffern kommt Argentinien auf die meisten Treffer aller WM-Teams. Das Erfolgsrezept ist dasselbe wie bei der erfolgreichen WM 2022: Das Kollektiv kämpft und rackert, Messi regelt den Rest. Der inzwischen 39-Jährige ist immer noch die alles überstrahlende Figur.

Wenn Argentinien spielt, ist immer viel los. Der Titelverteidiger definiert sich über große Emotionalität und Kampfgeist, bringt aber auch enorme spielerische Klasse mit. Die Kombination war gegen England gut zu beobachten: Bis zum 0:1 war man eher auf Zerstören aus, nach dem Gegentreffer schaltete man zwei Gänge hoch, spielte die Engländer an die Wand und drehte die Partie.

Rein ergebnistechnisch marschiert Argentinien mit weißer Weste durch diese WM. In sieben Spiele gab es sieben Siege. Doch La Albiceleste musste sich den Weg ins Finale hart erkämpfen. Im Sechzehntelfinale gegen Kap Verde musste man in die Verlängerung, im Viertelfinale gegen die Schweiz ebenso. Gegen Ägypten im Achtelfinale lag man bis zur 79. Minute mit 0:2 zurück, im Halbfinale gegen England stand es in der 85. Minute noch 1:0 für den Gegner. Am Ende jubelten immer Messi und Co. Heute auch?

Doch Spanien ist natürlich nicht nur Yamal. Die Tiefe des Kaders ist die große Stärke. Mit Stürmer Oyarzabal (fünf Turniertore), Olmo, Baena, oder den Jokern Merino und Torres gibt es eine ganze Reihe weiterer Offensivspieler, die jederzeit ein Spiel entscheiden können. In der Zentrale zieht Rodri die Fäden, der nach seinem Kreuzbandriss und langer Verletzungspause immer besser in Tritt kommt und ein starkes Turnier spielt.

Auf spanischer Seite dürfte es heute besonders auf die Leistung von Lamine Yamal ankommen. Viel wurde im Vorfeld des Endspiels über das ominöse Foto geschrieben und gesprochen, das den heute 19-Jährigen als Säugling ausgerechnet mit Lionel Messi zeigt. Yamal hatte in der vergangenen Saison mit Verletzungen zu kämpfen, wirkte zu Beginn des Turniers nicht wirklich fit, kam aber zuletzt in der K.o.-Runde immer besser in Form.

La Roja kommt inzwischen auf eine eindrucksvolle Serie von 37 Partien, in denen man nie innerhalb der regulären Spielzeit oder Verlängerung verlor. Die letzte Niederlage ohne Elfmeterschießen gab es im März 2024 gegen Kolumbien. Bleibt man auch heute ohne Niederlage, würde das einen neuen Rekord auf Länderspielebene bedeuten.

Die Spanier definieren sich also nicht nur durch ihre traditionelle Spielstärke, sondern treten auch defensiv ungemein stabil auf. Das war auch beim 2:0 im Halbfinale gegen Frankreich gut zu beobachten. Die Abwehrstärke der Iberer nimmt schon historische Ausmaße an. Im Schnitt ließ man bei dieser WM einen gegnerischen xG-Wert von nur 0,31 zu. Seit Beginn der Datenerfassung im Jahr 1966 kam kein WM-Teilnehmer auf einen besseren Wert.

Spaniens Auftakt bei dieser WM verlief holprig, das 0:0 gegen Kap Verde war eine der großen Überraschungen des Turniers. Umso eindrucksvoller, wie die Mannschaft von Luis de la Fuente nach dem Weckruf durch das Turnier marschierte: Sechs Siege in Folge, dabei nur ein (!) Gegentor. Die Furia Roja blieb also in sechs von sieben Spielen ohne Gegentor. Das ist neuer Bestwert in der WM-Geschichte. Zudem lagen die Iberer bislang bei dieser WM nicht eine Sekunde in Rückstand.

Drei Änderungen gibt es dagegen im argentinischen Team. Im Vergleich zum 2:1-Sieg im Halbfinale gegen England rückt Gonzalo Montiel auf der Rechtsverteidigerposition für Nahuel Molina in die Startelf. Auf den Flügeln sind Rodrigo De Paul und Nico Gonzalez, die nach ihren Einwechslungen gegen England für frischen Wind sorgten, für Leandro Paredes und Giuliano Simeone neu dabei. Matchwinner Lautaro Martinez, der gegen England für den Siegtreffer sorgte, beginnt als Joker. Damit beginnt Julian Alvarez erneut neben Superstar Lionel Messi im Doppelsturm.

In dieser Besetzung läuft Argentinien heute auf (4-4-2): Emiliano Martinez - Gonzalo Montiel, Cristian Romero, Lisandro Martinez, Nicolas Tagliafico - Rodrigo De Paul, Alexis Mac Allister, Enzo Fernandez, Nico Gonzalez - Lionel Messi, Julian Alvarez.

In der spanischen Startelf gibt es keine Änderungen, Trainer Luis de la Fuente vertraut exakt demselben Personal wie im Halbfinale gegen Frankreich. Auf der Doppelsechs erhält damit Fabian Ruiz erneut vor Pedri den Vorzug und läuft neben Rodri auf. Auf dem rechten Flügel wird wie gewohnt Lamine Yamal wirbeln, vorne soll Mikel Oyarzabal für Torgefahr sorgen.

Spanien geht mit folgender Aufstellung ins WM-Finale (4-2-3-1): Unai Simon - Pedro Porro, Pau Cubarsi, Aymeric Laporte, Marc Cucurella - Rodri, Fabian Ruiz - Lamine Yamal, Dani Olmo, Alex Baena - Mikel Oyarzabal.

Zurück zum Sportlichen: Es ist das erste Mal in der WM-Geschichte, dass zwei amtierende Kontinentalmeister im Finale aufeinandertreffen: Titelverteidiger Argentinien ist amtierender Copa-America-Sieger, Spanien geht als Europameister ins Duell. Rein qualitativ könnte das Endspiel also kaum hochwertiger besetzt sein. Zur Einstimmung folgen hier alle wichtigen Informationen und Fakten zur Partie. Kommen wir zunächst zu den Aufstellungen.

Und wenn wir schon beim Rahmenprogramm sind: auch in der Halbzeit wird es eine Show geben. Über deren Länge ist im Vorfeld viel diskutiert worden. Normalerweise sollen Halbzeitpausen ja maximal 15 Minuten dauern, heute dürften es eher um die 25 Minuten sein, mindestens. Dabei sollen unter anderem die Popstars Shakira, Madonna und Justin Bieber auftreten.

Das WM-Finale ist längst nicht nur eine Fußballbegegnung, sondern ein Riesenevent. Schon um 13:30 Uhr Ortszeit, also 90 Minuten vor Anpfiff, sollte im Stadion in New Jersey die große Schlussfeier beginnen, die laut Fifa "Musik, Unterhaltung und Fußball zu einem globalen Fest verschmelzen lässt". Mit leichter Verspätung ging es los. Hauptact der Feier ist Post Malone, neben ihm werden bis zum Anpfiff noch weitere Stars wie Robbie Williams oder Nicole Scherzinger zu sehen und zu hören sein.

Vorhang auf zur größten und bedeutendsten Partie, die der Fußball zu bieten hat: Spanien und Argentinien stehen sich im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegenüber. Nach 39 Tagen und insgesamt 103 Partien fällt also heute die Entscheidung darüber, welche Fußballnation sich den begehrtesten Titel der Sportart sichert - und damit Geschichte schreibt.

Herzlich willkommen zum Finale der FIFA Weltmeisterschaft 2026 zwischen Spanien und Argentinien.