FC St. Pauli - 1. FC Köln; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC St. Pauli - 1. FC Köln. Bundesliga.

Millerntor-StadionZuschauer29.546.

FC St. Pauli 1

  • K Mets (69. minute)

1. FC Köln 1

  • L Waldschmidt (86. minute 11m)

Live-Kommentar

So viel für heute aus der Bundesliga. Morgen gehts ab 15:30 Uhr weiter, Hoffenheim, Leverkusen und Leipzig liefern sich ein Fernduell um die CL-Tickets. Und im Norden gibts das traditionsreiche Derby zwischen Werder und dem HSV. Schönen Abend noch und bis dahin!

Und so gehts nächste Woche für beide Teams weiter. Der Effzeh empfängt dann zu Hause den Nachbarn aus Leverkusen. St. Pauli dagegen ist am nächsten Abstiegshighlight beteiligt. Es geht runter an die Brenz zum 1. FC Heidenheim.

Der Blick auf die Tabelle: St. Pauli wird den Spieltag auf dem Relegationsplatz beenden, hat nun fünf Zähler Vorsprung vor Wolfsburg, zwei Rückstand auf Werder. Der Effzeh macht einen Platz gut und verbessert sich auf Rang 12. Die Kölner könnten im weiteren Verlaufe des Spieltages noch vom HSV oder Bremen - die beiden treffen aufeinander - sowie Gladbach passiert werden. Eng gehts in der unteren Tabellenhälfte zu. 

Beim Abstiegsduell zwischen St. Pauli und Köln werden die Punkte geteilt. Für St. Pauli ist ein Punkt zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel. Die Gastgeber waren das bessere Team, erarbeiteten sich aus dem Spiel heraus Chancen, das gelang dem Effzeh eher nicht. Die xG-Werte verdeutlichen die Vorteile der Hamburger, die Hausherren stehen am Ende bei 1,92, Köln bei 1,29 - daran hat der Strafstoß große Anteile. Mets war der Mann des Spiels, erzielte die Führung für St. Pauli und verschuldete einen unnötigen Elfmeter.

full_time icon

Schlusspfiff!

comment icon

Die Schlussphase wird jetzt richtig wild, ständig wechselt der Ballbesitz, es geht rauf und runter, aber ohne Strafraumnähe. In Abschlusspositionen kommen beide Teams nicht mehr. 

yellow_card icon

Danel Sinani kassiert Gelb für ein Foul im Offensivpressing gegen Lund.

comment icon

St. Pauli jetzt doch mit dem Mute der Verzweiflung, presst hoch, gibt aber auch Räume im Mittelfeld frei. 

comment icon

Man merkt auch, dass die Gastgeber nervös sind, ihre klare Linie verloren haben. Das Offensivspiel stockt schon kurz hinter der Mittellinie. Sollte hier noch ein weiterer Treffer fallen, würde ich eher auf die Kölner wetten. 

comment icon

In der Schlussphase sind es die Gäste, die aktiver sind. St. Pauli muss diesen Rückschlag erst einmal verdauen. 

comment icon

Acht Minuten gibts obendrauf. Alter Schwede. 

comment icon

Ironie der Geschichte, im Hinspiel war Köln hochüberlegen und musste spät den Ausgleich, den überaus glücklichen, hinnehmen. Heute ists umgekehrt. 

substitution icon

War zugleich die letzte Aktion von Mathias Pereira Lage, der nun durch Martijn Kaars ersetzt wird. 

yellow_card icon

Aber auch El Mala wird für diese Aktion verwarnt. 

yellow_card icon

Nach dem Tor geraten Pereira Lage und El Mala aneinander. Jöllenbeck nimmt sich beide zur Brust. Verwarnt erst den Hamburger ...

penalty_goal icon

Tooor! St. Pauli - KÖLN 1:1. El Mala übergibt Waldschmidt den Ball. Und der verlädt Vasilj und schweißt den Ball neben den rechten Pfosten. 

highlight icon

Bitter für Mets, Kaminski wäre mit dem Ball ins Toraus gelaufen. Aber so kann es nur eine Entscheidung geben. Jöllenbeck gibt Elfmeter. 

comment icon

Mets wollte die Hereingabe blocken, geht dabei runter und trifft mit dem Knie die Hacken von Kaminski, das sieht jetzt auch Jöllenbeck am Bildschirm. 

comment icon

Kaminski geht im Strafraum ins Dribbling gegen Mets und kommt zu Fall. Es dauert ein wenig, dann gibt Jöllenbeck das Zeichen, die Situation wird vom VAR unter die Lupe gelegt. 

comment icon

Köln fehlen aber auch die nötigen Ideen, haben wir heute schon häufiger gesehen, Steckpässe ins Nichts. Alles Laufwege, die nicht abgesprochen oder eintrainiert sind. Nicht nur einmal nach einem solchen Pass war Vasilj der einzige in Ballnähe. 

comment icon

Die Geißbockelf setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest und lässt den Ball um den Strafraum laufen. Das Tempo ist nicht das allerhöchste, bislang lässt sich das gut verteidigen. 

substitution icon

Und für Isak Johannesson kommt Luca Waldschmidt.

substitution icon

Doppelwechsel bei den Gästen. Sebastian Sebulonsen räumt das Feld für Felipe Chavez.

comment icon

Daran, dass sie noch fünf Treffer brauchen, um Werder von Platz 15 zu verdrängen, denken die Hamburger jetzt sicherlich nicht. Spatz in der Hand und so. 

substitution icon

Erneut wechselt Blessin: Andreas Hountondji geht runter, um für Connor Metcalfe Platz zu machen.

yellow_card icon

El Mala wird über links steil geschickt, droht Ando zu entweichen, der behilft sich mit einem Griff ans Trikot. Tatort Grundlinie, links an der Strafraumgrenze. Der Pauli-Spieler wird verwarnt. 

comment icon

Über Ballbesitz versucht der Gast nun, zurück in die Partie zu kommen. St. Pauli lässt sich etwas tiefer in die eigene Hälfte drängen. 

comment icon

Jetzt ist der Effzeh natürlich gefordert. Ob der in der Lage ist, den Schalter jetzt umzulegen? Allein, mir fehlt der Glaube. 

yellow_card icon

Andreas Hountondji läuft Schwäbe an, als der den Ball schon sicher hat und prallt auf den Kölner Torsteher. Dafür gibts in dieser sehr fairen Partie die erste Karte. 

substitution icon

In den Torjubel gibts den nächsten Kölner Wechsel: Alessio Castro-Montes räumt das Feld für Kristoffer Lund.

goal icon

Tooor! ST. PAULI - Köln 1:0. Ecke Sinani diesmal von der rechten Seite. Der Ball fliegt lange und hoch, kommt hinter dem langen Pfosten runter. Wahl legt per Kopf quer, und der freistehende Mets trifft per Kopf aus vier Metern. Wenn die Stürmer nicht treffen, müssen das die beiden Innenverteidiger eben übernehmen. 

comment icon

Vorlage Hauke Wahl

comment icon

Mal schauen, ob sich das demnächst auch in Zahlen niederschlägt. Bis eben hatte der Effzeh in der zweiten Hälfte 60 Prozent Ballbesitz, hatte aber jetzt Probleme, Entlastung zu finden. 

comment icon

Die Gastgeber haben jetzt wieder das Kommando übernommen. Das erinnert jetzt wieder stark an die halbe Stunde vor der Halbzeit. 

comment icon

Der Ball kommt nicht schlecht, nah ans Tor, Rasmussen kann den Kopfball aber aus kurzer Distanz nicht mehr drücken. St. Pauli lässt viel liegen, warum sollte das heute anders sein. 

comment icon

Ecke St. Pauli. Sinani wieder von links. 

substitution icon

Erster Wechsel bei St. Pauli. Lars Ritzka macht für Manolis Saliakas Platz.

comment icon

Im Vergleich zur ersten Hälfte versucht Köln nun, den Spielaufbau der Hamburger früher zu stören. Das wurde vor der Pause vereinzelt versucht, brachte ein paar interessante Ballgewinne ein, aber die Kölner konnten die dann nicht in Torerfolge ummünzen. Logisch, der Spielstand steht ja oben. 

comment icon

Kaminski geht über rechts in die Tiefe und flankt gegen Ritzka von der Grundlinie, aber da fehlt dann im Zentrum ein Abnehmer. Pyrka klärt per Kopf zur Ecke. Die bringt dann aber nichts ein. 

comment icon

Wie in der ersten Hälfte, Köln beginnt stark. Dann wird St. Pauli besser. Diesmal bleiben die Kölner aber aktiver, beteiligen sich ihrerseits viel konstruktiver am Spiel als noch vor der Pause. Die Visiere könnten jetzt offen sein, vermute ich mal. 

highlight icon

Riesenchance für St. Pauli. Sinani flankt von der linken Seite Richtung langer Pfosten, Ando steigt am höchsten und visiert das linke Eck an. Schwäbe ist schon geschlagen, doch auf der Linie bringt Bülter irgendwie noch den Kopf dran. Das war Rettung in höchster Not. Spektakuläre Rettungsaktion von Bülter. 

comment icon

Sehr feiner Steckpass von Rasmussen links in den Strafraum, Hountondji lässt Simpson-Pusey aussteigen, versucht aus kurzer Distanz, Schwäbe am kurzen Pfosten zu überlisten, der bleibt aber hellwach. Der Winkel für Hountondji war aber extrem spitz.

comment icon

Bin mir nicht sicher, ob Vasilj den bekommen hätte, der Ball senkte sich tückisch. 

highlight icon

Wie schon in der ersten Hälfte Köln wieder mit dem besseren Beginn. El Mala zieht aus dem linken  Halbfeld ins Zentrum und hält aus 20 Metern drauf, der Ball prallt mit ziemlicher Schärfe an die Oberkante der Latte. 

comment icon

Achter langer Versuch von Simpson-Pusey, der aber in der Statistik nicht auftaucht, weils ohnehin Abseits war. Aber der Innenverteidiger versucht es weiter unverdrossen. Obwohl von den langen Schlägen in die Spitze noch keiner ankam. Kein einziger. 

substitution icon

So ist es, Wagner reagiert sofort, bleibt ihm gar nichts anderes übrig. Marius Bülter übernimmt die Position von Ache.

comment icon

Der nächste Wechsel beim Effzeh kündigt sich an, beim Sprint bleibt Ache plötzlich stehen und die Zeichen sind eindeutig. Da hat sich eine Muskelfaser verabschiedet. Liveprognose. 

comment icon

War nicht so ganz einfach für Simpson-Pusey, weil Hountondji im Vollsprint angerauscht kam. Aber in die Mitte des Tores klären, mit einem strammen Rückpass noch dazu, das ist riskant. 

highlight icon

Langer Ball bei St. Pauli, sieht man sonst kaum, in die Spitze, aber Simpson-Pusey ist dazwischen, spielt dann einen ziemlich sportlichen Rückpass auf Schwäbe aus 16 Metern. Genau in die Mitte des Kastens. Das wäre ein spektakuläres Eigentor geworden. Im Fallen kann Schwäbe den Ball aber wegschlagen. 

comment icon

Die Partie ist kurz unterbrochen, weil das Tor Schwäbes von Toilettenpapier aus Recyclingproduktion befreit werden muss.

match_start icon

Weiter gehts. 

substitution icon

Wechsel in der Pause bei den Gästen. Für Jan Thielmann kommt Linton Maina rein. 

Keine Tore zur Pause am Millerntor. Weil die Gäste sich kaum bemühten und St. Pauli das Torschießen wahrlich nicht erfunden hat. Köln erwischte den besseren Start, spielte dominante Anfangsminuten. Doch dann entwickelte sich ein Spiel mehr oder weniger auf ein Tor, Köln gab den Spielaufbau völlig preis, überließ das Mittelfeld St. Pauli und versuchte nur gelegentlich, Nadelstiche zu setzen. St. Pauli war im Abschluss wie üblich zu harmlos. Die mit Abstand wenigsten Tore kommen nicht aus dem Nichts. 

half_time icon

Pünktlich gehts in die Pause. Gab auch keinen Anlass, hier groß nachspielen zu lassen. Effektive Spielzeit fast exakt 30 Minuten.  

comment icon

Simpson-Pusey von der Mittellinie an den Pauli-Strafraum, abgefangen. Kennen wir schon. Das Aufbauspiel ist echt dünn. Geht auch anders, El Mala geht links durchs Halbfeld und schickt Kaminski zur Grundlinie, der spielt mit dem Außenrist ins Zentrum, wo der Ball über Umwege glücklich bei Thielmann landet. Dessen Flachschuss aus 14 Metern wird zur Ecke abgefälscht. In der Entstehung ansehnlich, aber beim Abschluss war auch viel Zufall im Spiel. 

comment icon

Es beschleicht einen der Verdacht beim 18. langen Ball ins Nichts, dass da was mit den Laufwegen nicht stimmt. Aber wofür sind Halbzeitpausen da?

comment icon

Geht langsam auf die Pause zu, xG-Werte zur Partie: St. Pauli bei 0,92 - Köln bei 0,23. Erstaunliche Entwicklung, wenn man bedenkt, dass es in den ersten Minuten so aussah, als wolle der Effzeh die Hamburger einfach überlaufen. 

comment icon

Der Kölner Aufbau bisher: 16 lange Bälle, alle ins Nichts! Immer dasselbe Schema. Diese langen Versuch kamen bisher noch überhaupt nicht an. Sagen sich die Kölner wahrscheinlich, einmal reicht ja. Der Siebzehnte wars übrigens auch nicht. 

comment icon

Ein echtes spielerisches Highlight, und nicht verwunderlich, dass diese Chance, die ja vor allem sehr fein herausgespielt war, von den Gastgebern kam. Der Kölner Aufbau ist ja in der Regel jetzt nur noch ein Wegschießen. Ziemlich schlicht. 

highlight icon

Riesenchance für die Gastgeber. Irvine kommt durchs linke Halbfeld und schickt dann Ritzka in die Tiefe. Der legt mit dem ersten Ballkontakt flach in den Strafraum, Hountondji kann annehmen, nimmt mit dem ersten Ballkontakt seinen Gegenspieler aus dem Spiel und hat nur noch Schwäbe vor sich. Den Schuss aus acht Metern pariert Schwäbe überragend mit dem Fuß. Hat aber Glück, hebt Hountondji DEN nur ein paar Zentimeter an, ist Schwäbe geschlagen. 

comment icon

Bei Kölner Ballbesitz steht Schwäbe oft 20, 25 Meter vor dem Strafraum und wird immer wieder mit einbezogen. Nach Simpson-Pusey hat er die meisten Ballkontakte bei Köln. Und der Verteidiger haut dann meistens einfach die Bälle in die Spitze. 

comment icon

Nun der erste Eckstoß für die Gäste. Nicht gefährlich, direkt in die Arme von Vasilj. Da hätte man sich von der Hereingabe von Castro-Montes doch etwas mehr versprochen. 

comment icon

In gewisser Weise dominiert St. Pauli das Spiel jetzt schon, der Ball läuft bis zum Angriffsdrittel im Mittelfeld gar nicht so schlecht. 

comment icon

Da nicht so viel Konstruktives vor den Toren passiert, schauen wir uns mal an, woran das liegen könnte. Die Passquoten der Teams in der gegnerischen Hälfte könnten eine Antwort geben: Bei St. Pauli sind das um die 70 Prozent, bei den Kölner knapp über 50. Da passiert dann natürlich nicht so viel ...

comment icon

Wieder Sinani von der linken Seite, diesmal bleibt die Abwehr Herr der Lage. Simpson-Pusey köpft den Ball aus der Gefahrenzone, der Kölner Konterversuch erstickt im Ansatz. 

comment icon

St. Pauli läuft an und Köln schnell die Bälle weg. Die Gäste haben ein wenig den Faden verloren. Aber aus dem Spiel heraus werden die Gastgeber bisher nicht gefährlich. Dafür jetzt die nächste Ecke ...

comment icon

Da hätte mehr draus werden können. Sinani fängt tief in der gegnerischen Hälfte einen Aufbaupass ab, nimmt Hountondji mit, die Kölner Abwehr kurz ungeordnet. Aber dann spielt Sinani einen nicht abgesprochenen Steckpass ins Nichts. Chance vertan.

comment icon

Das Offensivspiel der Gäste beschränkt sich mittlerweile auf lange Bälle aus der Abwehrkette. Wirkt jetzt nicht so prickelnd. 

comment icon

Die Gäste erwischten den besseren Start, doch das Bild hat sich gewandelt. Die Hamburger jetzt auch mit Übergewicht beim Ballbesitz, 62 Prozent, die Kölner werden passiver, lassen sich tiefer in die eigene Spielhälfte drücken. 

comment icon

Hat also ein Weilchen gedauert, doch nun ist auch St. Pauli im Spiel, die Pässe werden sicherer, man erlaubt sich nicht mehr so viele Ballverluste, das Spielgeschehen verlagert sich gerade Richtung Kölner Tor. 

highlight icon

Eckstoß für die Gastgeber. Sinani bringt die Ecke von links, per Kopf wird der Ball vom Ando verlängert zum langen Pfosten, wo Hountondji aus drei Meter zum Kopfball kommt. Eigentlich eine Großchance. Doch der Angreifer kommt nicht richtig hinter den Ball, wird am Ende mehr eine Rückgabe. Leichte Unsicherheit in dieser Situation von Schwäbe, der einfach nur auf der Linie wartete. 

comment icon

Hoher Ball in die Spitze bei St. Pauli. Auch diese Hereingabe wird geblockt, aber Pereira Lage kann den Abpraller übernehmen, schießt sofort aus 20 Metern, bekommt noch ordentlich eine von Martel mit und verzeiht deutlich. Man kann den Hamburger ein wenig verstehen, der sich wundert, dass ihm kein Freistoß zugesprochen wird. 

comment icon

Nächster Abschluss der Gäste, von der rechten Seite kommt der Ball diagonal ins Zentrum, das war gut gespielt von Ache, der den Ball auch erobert hatte. El Mala übernimmt dann 20 Meter vor dem Strafraum, lässt sich auch von Wahl nicht stören, schließt fast von der Strafraumgrenze ab, verzieht jedoch deutlich. Die Geißbockelf schießt sich langsam ein. 

comment icon

Nach einer Halbfeldflanke, die geblockt wird, kann Kaminski vor dem Sechzehner in zentraler Position den Ball aufnehmen, zieht den Sprint an und geht halbrechts in den Strafraum. Kurz scheint da eine Lücke zu sein, doch beim Abschluss wird er dann doch geblockt. Ganz nette Einzelleistung.

comment icon

Leichte optische Vorteile für die Gäste, die zwar noch nicht in die gefährlichen Zonen kommen, aber viel Ballbesitz genießen, die Breite und Länge des Spielfeldes voll ausnutzend. Die Gastgeber sind noch nicht so richtig in der Partie. 

comment icon

Pereira Lage bleibt nach einem Luftzweikampf kurz auf dem Rasen liegen, Sebulonsen hatte ihn leicht unterlaufen. Der Hamburger kam etwas unglücklich auf dem Arm aus. Die Partie wird kurz unterbrochen, ein Wechsel ist aber nicht vonnöten. 

comment icon

Die Gäste hatten Anstoß. Und so schnell geben sie den Ball nicht wieder her. St. Pauli ist vor allem mit der Arbeit gegen den Ball beschäftigt. Das Tempo ist zu Beginn recht hoch. 

match_start icon

Matthias Jöllenbeck gibt jetzt das unüberhörbare Zeichen, dass die Partie jetzt läuft. 

Vor allem der VAR könnte bei den aktuellen Sichtverhältnissen Probleme bekommen. Auch die Torlinientechnik könnte betroffen sein. Aber die Sicht wird langsam besser. 

Der Spielbeginn verzögert sich etwas, weil ziemlich gezündelt wird, der Rauch legt sich aufs Spielfeld. Die Teams halten sich schon mal mit Bälle spielbereit.

Der letzte Besuch der Kölner am Millerntor liegt schon eine ganze Weile zurück, ligamäßig ging man sich lange Jahre geflissentlich aus dem Weg. Im September 2018 war das, damals noch in der 2. Liga. Die Kölner gewannen nach 0:3 Rückstand noch 5:3. Sieben Jahre vorher gabs das letzte Duell in der Bundesliga. Das gewannen wiederum die Hamburger 3:0. Und stiegen am Ende trotzdem ab, als abgeschlagenes Schlusslicht.  

Und wie siehts für den Effzeh aus? Bei einem Dreier bestünde akute Schwindelgefahr. Die Kölner würden dank ihres vorzüglichen Torverhältnisses in die obere Tabellenhälfte springen. So hoch hinaus gings zuletzt am 13. Spieltag! Ein Remis wie im Hinspiel beim 1:1 wäre vor allem für St. Pauli eigentlich zu wenig.  

In solchen Zusammenhängen wird gerne von einem Sechs-Punkte-Spiel gesprochen. Das trifft aber eigentlich nur auf St. Pauli zu, das also bis auf zwei Punkte an Köln heranrücken könnte und es im Tabellenkeller etwas enger machen könnte. Um Werder von Platz 15 zu verdrängen, müsste aber schon ein Kantersieg her - die Niederlage gegen die Bayern hat St. Pauli ordentlich reingerissen,  mit sechs Toren Unterschied müssten die Hamburger heute gewinnen. 

So siehts in der Tabelle aus: St. Pauli ist aktuell Sechzehnter, die Wölfe haben vier Punkte Rückstand, Werder auf dem 15. Platz noch drei Punkte Vorsprung. Der Effzeh ist Dreizehnter mit einem Fünf-Punkte-Polster auf die Hansestädter. 

Sechs Punkte holten die Domstädter also aus den letzten vier Partien. Der Vergleich fällt klar zu Gunsten der Gäste am Millerntor aus. Im Vergleichszeitraum holte St. Pauli lediglich einen Zähler - gegen Union Berlin kurz vor dem Rausschmiss von Baumgartner. Es wird Frühling und die Trainer fallen. Und am vergangenen Wochenende gabs eine tüchtige Abreibung gegen die Bayern. 

Wenns darum geht zu klären, wer der beiden Teams die bessere Form aufweist, ist die Antwort schnell gefunden. Trainerübergreifend ist das Team von Wagner seit vier Partien ungeschlagen, zwei Remis gabs vor dem Rausschmiss von Kwasniok, ein Remis und einen Sieg, den ersten seit Ende Januar am letzten Wochenende gegen Werder, gabs unter Interimscoach Wagner.  

Nach dem 3:1 gegen Werder hat Wagner eine Veränderung vorgenommen, in der Viererkette beginnt Castro-Montes für Lund rein. 

Und so hat Interimscoach Rene Wagner aufgestellt: Schwäbe - Sebulonsen, Simpson-Pusey, Özkacar, Castro-Montes - Johannesson, Martel, Thielmann, Kaminski - Ache, El Mala.

Im Vergleich zum 0:5 gegen die Bayern gibts lediglich eine Veränderung. Für den gelbgesperrten Fujita beginnt heute Irvine. Jones, Smith und Sands fehlen aufgrund von Verletzungen. 

So spielt St. Pauli: Vasilj - Ando, Wahl, Mets - Pyrka, Rasmussen, Irvine, Ritzka, Sinani, Pereira Lage - Hountondji. 

Damit die Liga die Chance hat, sich an diesem Wochenende langsam zu steigern, gehts heute mit Abstiegskampf los. Der Effzeh läuft am Millerntor auf. Schauen wir auf die Formationen. 

Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 30. Spieltages zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Köln.