VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfB Stuttgart - VfL Wolfsburg. Bundesliga.

MHP ArenaZuschauer57.500.

VfB Stuttgart 4

  • D Undav (21. minute)
  • J Leweling (30. minute, 42. minute)
  • N Nartey (95. minute)

VfL Wolfsburg 0

    Live-Kommentar

    Von dieser Stelle soll es das gewesen sein. Wir danken für das Interesse und verweisen auf die nun direkt folgende Partie zwischen Eintracht Frankfurt und dem SC Freiburg. Selbstverständlich sind wir auch da live am Ball. Viel Spaß!

    Nach den gestrigen Siegen der Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt ist Wolfsburg nun also Siebzehnter, liegt zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz und drei hinter dem vollends rettenden Ufer. Als nächste Aufgabe bietet ein Heimspiel am kommenden Samstag gegen den HSV die Gelegenheit, etwas Zählbares zu holen. Stuttgart sichert Platz 4 und tritt am 25. Spieltag parallel in Mainz an.

    So gewinnt der VfB Stuttgart gegen den VfL Wolfsburg mit 4:0. Insbesondere aufgrund der ersten Hälfte geht dieses klare Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung. Die Gäste haben diese Partie fast schon mit der Art hergeschenkt, wie sie die Begegnung angegangen sind. Anfangs waren die Wölfe überhaupt nicht auf dem Platz und wurden dann zum Spielball stark auftrumpfender Schwaben. Die einzige nennenswerte Torchance der Niedersachsen kam mit Glück in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs zustande. Zwar nahm der VfL nach Wiederbeginn aktiver am Spiel teil, tat das aber auch nur deshalb, weil sich die Hausherren nach ihrem überragenden Auftreten auch mal zurücklehnen wollten. Dennoch gab der VfB die Kontrolle nie aus der Hand und blieb die deutlich bessere Mannschaft.

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    Dann beendet Schiedsrichter Patrick Ittrich das Treiben auf dem Platz.

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    Tooooor! VFB STUTTGART - VfL Wolfsburg 4:0. Für den vermeintlichen Schlusspunkt sorgen die Schwaben. Atakan Karazor kurbelt den Angriff an, spielt nach links zu Tiago Tomas. Der Portugiese schickt Nikolas Nartey in den Sechzehner. Links nahe dem Torraum schießt dieser mit dem linken Fuß. Konstantinos Koulierakis grätscht noch dazwischen und fälscht unhaltbar ab. Die Kugel springt an den langen Innenpfosten und von dort ins Tor. Für den Mittelfeldspieler bedeutet das den zweiten Saisontreffer in der Bundesliga.

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    Vorlage Tiago Barreiros de Melo Tomás

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    Auf der Gegenseite probiert sich Jeremy Arevalo aus der zweiten Reihe, setzt seinen Linksschuss aber deutlich links am Tor vorbei.

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    Zumindest lässt sich feststellen, dass sich die Wölfe nach der über weite Strecken desolaten ersten Hälfte nicht haben hängenlassen. Insbesondere Kento Shiogai bemüht sich unermüdlich, schießt aber erneut nicht platziert genug. So lässt sich Alexander Nübel nicht überwinden.

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    Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Drei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Darüber hinaus hat Chris Führich sein Tagwerk verrichtet. Für die Schlussphase übernimmt Tiago Tomas. Mit den Spielerwechseln sind wir durch.

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    Bilal El Khannouss geht danach auch gleich raus, wird durch Jeremy Arevalo ersetzt.

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    Bilal El Khannouss meckert in Richtung des Unparteiischen und bekommt von diesem anschließend heftig die Leviten gelesen. Gelb gibt es obendrauf. Für den 21-Jährigen ist das die fünfte Verwarnung der laufenden Bundesligasaison. Das zieht eine Sperre nach sich.

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    Erneut hat Jeanuel Belocian Probleme. Und diesmal wird der angeschlagene Franzose aus dem Spiel genommen. Als Ersatz steht Aaron Zehnter bereit. Damit schöpft Daniel Bauer sein Wechselkontingent restlos aus.

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    Dann kommt bei den Stuttgartern mal wieder Schwung rein. So gelangt man zügig in den Sechzehner. In halblinker Position zieht Ermedin Demirovic mit dem linken Fuß ab. Kamil Grabara wirft sich ins kurze Eck und pariert.

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    Ohne sich ein Bein ausreißen zu müssen, schaukeln die Hausherren die Partie über die Zeit. Wolfsburg hat weiter Ballbesitzphasen, entwickelt aber kaum einmal Zielstrebigkeit. So behält der VfB alles unter Kontrolle.

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    Lorenz Assignon setzt sich gleich in Szene, sucht rechts im Strafraum den Abschluss, verfehlt das Ziel aber deutlich.

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    Ferner geht auch der zweite Stuttgarter Torschütze runter. Für Jamie Leweling kommt Lorenz Assignon.

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    Aufseiten der Hausherren verlässt Deniz Undav den Rasen, den dafür Nikolas Nartey betritt.

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    Und die Wölfe erwecken jetzt auch nicht den Eindruck, hier noch Bäume ausreißen zu wollen und Wunderdinge vollbringen zu können. Der VfL bräuchte ein Tor, um hier vielleicht die nötige Überzeugung erlangen zu können.

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    Auf der Gegenseite wirkt das beim VfB inzwischen etwas zu kompliziert. Im Spiel nach vorn fehlt es an Entschlossenheit. Aber natürlich können sich die Schwaben ein gewisses Nachlassen erlauben, ihre Führung bleibt ungefährdet.

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    Kento Shiogai zeigt sich seit seiner Einwechslung sehr bemüht, bleibt aber hängen. Unmittelbar darauf folgt ein Linksschuss von Jesper Lindström aus der zweiten Reihe und ziemlich zentraler Position. Dieser gerät nicht platziert genug. Alexander Nübel kann den Ball ohne große Mühe stoppen.

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    Stuttgart hat den einen oder anderen Gang zurückgeschaltet, schaut sich jetzt mal an, was die Wölfe so zustande bringen. Das beschert den Niedersachsen etwas Ballbesitz.

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    Erstmals meldet sich Sebastian Hoeneß mit einem Wechsel zu Wort, nimmt Luca Jaquez aus dem Spiel und bringt Ameen Al Dakhil.

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    Dann tritt Christian Eriksen einen Freistoß gefühlvoll in den Sechzehner. Auf Höhe des zweiten Pfostens lässt Yannick Gerhardt die Orientierung völlig vermissen. Dessen Kopfball geht eher nach hinten los. Dabei wäre in Richtung Tor alles frei gewesen. 

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    Nun hat Jeanuel Belocian Schwierigkeiten, sitzt am Boden und lässt sich behandeln. Doch auch hier wird es weitergehen, es geht nur darum, den ersten großen Schmerz zu überwinden.

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    Daniel Bauer legt personell nach, nimmt den Startelfdebütanten Pharell Hensel runter und bringt Jesper Lindström.

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    In jedem Fall lässt sich feststellen, dass die Gäste in den Zweikämpfen deutlich besser dagegenhalten. Das allein jedoch wird hier sicherlich keine wundersame Wendung zur Folge haben.

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    Nun kombinieren sich die Hausherren rechts in die Box. Ermedin Demirovic bedient Chris Führich. Dieser bleibt an Kamil Grabara hängen. Deniz Undav setzt nach, wird aber von Moritz Jenz erfolgreich gestoppt.

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    Dann schalten die Wölfe mal schnell um. Kento Shiogai marschiert halbrechts in den Sechzehner, kommt unbedrängt zum Rechtsschuss. Alexander Nübel hält sicher.

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    Von einem Wolfsburger Aufbäumen ist nichts zu sehen. Es schaut eher so aus, als ginge es darum, hier nicht noch mehr Schaden zu nehmen.

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    Stuttgart gelingt es bislang, die Spannung nach der einseitigen ersten Hälfte aufrechtzuerhalten. Die Wolfsburger Torszene kurz vor dem Pausenpfiff hat da offenbar die Sinne geschärft. Der VfB behält die Kontrolle.

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    Über links greifen die Hausherren an. Deniz Undav bedient Ramon Hendrix. Um dessen Flanke bemüht sich Ermedin Demirovic. Auch Konstantinos Koulierakis grätscht rein. Vom Fuß des Griechen springt die Kugel an dessen Ellbogen. Von VAR-Seite wird im Hintergrund draufgeschaut, eingegriffen wird aber nicht.

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    Inzwischen steht Kumbedi wieder und wird wohl weiterspielen können. Einen Freistoß gibt es übrigens nicht. Es geht weiter mit einer Wolfsburger Ecke, die ohne Ertrag bleibt.

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    Im Kampf um den Ball steigt Atakan Karazor auf das linke Schienbein von Sael Kumbedi. Der 20-Jährige liegt am Boden und muss behandelt werden.

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    Ohne personelle Veränderungen schickt Sebastian Hoeneß seine Mannschaft in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder in der MHPArena.

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    Und anstelle von Lovro Majer soll ab sofort Kento Shiogai etwas bewegen.

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    Auch Adam Daghim kehrt nicht zurück, dafür ist nun Jonas Adjetey dabei.

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    Zur Pause holt Daniel Bauer im Rahmen der Möglichkeiten zum Rundumschlag aus, wechselt dreimal. Mohammed Amoura bleibt in der Kabine. Dafür spielt fortan Dzenan Pejcinovic.

    Nach 45 Minuten führt der VfB Stuttgart im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg mit 3:0 - und das ist auch in der Höhe absolut verdient. Über weite Strecken bekamen die Zuschauer in der MHPArena einen Klassenunterschied dargeboten. Die Hausherren waren vom Anpfiff weg voll da, während die Wölfe anfangs überhaupt nicht stattfanden. In allen Belangen spielten die Schwaben auf einem viel höheren Niveau und ließen die überforderten Gäste ein ums andere Mal alt aussehen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis die Tore fielen. Aus Wolfsburger Sicht bestätigte sich, was Daniel Bauer bereits nach der 2:3-Heimniederlage gegen Augsburg feststellte, dem VfL fehlt es an Qualität. In dieser Verfassung wird man die Klasse nicht halten können.

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    Dann bittet Schiedsrichter Patrick Ittrich die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Urplötzlich eröffnet sich den Gästen eine Kontergelegenheit. Lovro Majer marschiert halblinks in den Sechzehner, schießt mit dem linken Fuß. Der Ball springt knapp am rechten Pfosten vorbei.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit des ersten Durchgangs abgelaufen. Zwei Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Eine hohe Hereingabe von Chris Führich lenkt Deniz Undav irgendwie aufs Tor. In hohem Bogen fliegt der Ball in Richtung des rechten Winkels. Im Zusammenspiel mit dem Torgestänge kann Kamil Grabara die Situation bereinigen.

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    Tooooor! VFB STUTTGART - VfL Wolfsburg 3:0. Nach einem weiten Einwurf von Ramon Hendrix von der linken Seite bekommen die Wölfe die Kugel nicht weg. Halblinks im Strafraum fackelt Jamie Leweling nicht lange, feuert direkt so halb aus der Drehung. Den Linksschuss fälscht Konstantinos Koulierakis unglücklich mit dem Rücken ab. So ist Kamil Grabara chancenlos.

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    Halbrechts in Strafraumnähe zieht Deniz Undav ab. Erneut steht den Schwaben ein Gegenspieler im Weg.

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    Ermedin Demirovic stürmt rechts in den Sechzehner, möchte den Ball in die Mitte spielen. Doch ein Wolfsburger Verteidiger geht erfolgreich dazwischen.

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    Unter diesen Umständen ist nahezu jeder Torschussversuch der Wolfsburger eine Erwähnung wert. Jetzt probiert sich Yannick Gerhardt. Doch das Ding kommt nicht aufs Tor. Insofern bleibt Alexander Nübel weitgehend beschäftigungslos.

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    Allerdings bleibt dem VfL ja nichts anderes übrig, als es zu versuchen, die können ja nicht jetzt schon die Waffen strecken. Ein paar Spielanteile bekommen die Gäste durchaus, wissen damit aber wenig anzufangen.

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    Diese Gegentreffer hinterlassen bei den Wölfen natürlich auch Spuren. Angesichts ihrer Situation sind die Niedersachsen ohnehin nicht mit sonderlich viel Selbstvertrauen gesegnet. Und so schaut das hier schon ziemlich aussichtslos aus.

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    Tooooor! VFB STUTTGART - VfL Wolfsburg 2:0. Jetzt werden die Gäste mal so richtig hergespielt. Nach einem Fehlpass von Angelo Stiller tief in der eigenen Hälfte bekommt dieser den Ball umgehend zurück und marschiert los. Durchs Zentrum spielt Stiller den Kollegen Ermedin Demirovic an, der zu Deniz Undav prallen lässt. Dieser schickt Chris Führich links in die Box. Dessen flache Hereingabe zischt durch einige Spieler durch. Auf Höhe des zweiten Pfostens hat Jamie Leweling gar keine Mühe, aus etwa fünf Metern mit dem linken Fuß einzuschießen und seinen sechsten Saisontreffer in der Bundesliga zu markieren.

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    Vorlage Chris Führich

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    Abermals läuft der Ball gut bei den Hausherren. Halblinks in Strafraumnähe zieht Angelo Stiller ab. Dessen Linksschuss fehlt es allerdings an Zielgenauigkeit.

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    Ohne Frage ist diese Führung in hohem Maße verdient. Obwohl sich die Wölfe mittlerweile als Teilnehmer dieser Bundesligapartie zu erkennen gegeben haben, bleibt die Überlegenheit der Schwaben deutlich.

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    Tooooor! VFB STUTTGART - VfL Wolfsburg 1:0. Auf der linken Seite bittet Chris Führich den einmal mehr überforderten Sael Kumbedi zum Tanz, flankt dann halbhoch in die Mitte. Den scharf getretenen und mehrfach abgefälschten Ball kann Ermedin Demirovic nicht annehmen, die Kugel springt zu Deniz Undav. Der Stürmer wuchtet das Spielgerät aus gut fünf Metern mit dem rechten Fuß entschlossen unter die Latte in die Maschen. Stuttgarts bester Schütze in dieser Bundesligasaison kommt jetzt auf 14 Treffer.

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    Vorlage Ermedin Demirovic

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    Dann macht sich Patrick Ittrich auf den Weg zur Wolfsburger Bank, richtet einige Worte an Daniel Bauer und zeigt dem Gästetrainer die Gelbe Karte.

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    Diese eine Offensivszene haben die Wolfsburger offenbar gebraucht. Plötzlich fangen die Niedersachsen an, Fußball zu spielen, erarbeiten sich mit einer weiteren guten Szene eine Ecke. Als diese von links hereinsegelt, geht Mohammed Amoura per Kopf zu Werke. Gegen einen Pulk von Spielern kommt Alexander Nübel schwer durch, bringt aber eine Faust an die Kugel.

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    Dann senden die Gäste ein Lebenszeichen. Halblinks in Strafraumnähe setzt Pharell Hensel den ersten Torschuss des VfL ab. Der Startelfdebütant verfehlt die Kiste.

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    Links im Sechzehner bekommt Chris Führich den Ball, kann das Spielgerät in aller Ruhe annehmen. Sael Kumbedi stellt sich dann eher alibihaft in den Weg. Führich setzt seinen Rechtsschuss aufs lange Eck. Kamil Grabara pariert gut.

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    Bislang ist das eine eklatante Stuttgarter Überlegenheit. Und das sind ja nicht nur weit über 75 Prozent Ballbesitz, die Schwaben gewinnen auch fast alle Zweikämpfe (an die 90 Prozent). Wie lange geht das in der Form für die Wölfe noch gut?

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    Mühelos nehmen die Schwaben die Niedersachsen gerade wieder in den Würgegriff, gelangen immer wieder spielerisch in die Box. Dort wird nun Deniz Undav mit dem Rücken zum Tor angespielt. Dessen Plan, irgendwie aus der Drehung abzuschließen, geht nicht auf.

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    Inzwischen bemühen sich die Wölfe, hier mal ein wenig am Spiel teilzunehmen. Sonderlich lang an der Kugel kann man sich nicht behaupten. Und dann lässt der VfB Ball und Gegner wieder mustergültig laufen.

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    Dann tauchen die Gäste mal zaghaft in des Gegners Hälfte auf. Prompt startet der VfB einen Konter. Auf rechts ist der flinke Jamie Leweling unterwegs, passt flach in die Mitte. Halbrechts in der Box schließt Ermedin Demirovic unter Bedrängnis direkt ab. Kamil Grabara ist im kurzen Eck und hält.

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    Weiterhin halten wir uns nahezu pausenlos in der Wolfsburger Hälfte auf. Der VfL bekommt weiterhin keinerlei Spielanteile.

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    Auf dem rechten Flügel ist Ermedin Demirovic unterwegs, spielt den Ball flach in den Sechzehner. Dort spaziert Atakan Karazor heran, kommt in zentraler Position zum Schuss. Dieser wird letztlich abgefälscht und von Kamil Grabara sicher gefangen.

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    Vom Anpfiff weg hat der VfB das Kommando übernommen, ist ausnahmslos am Ball und nistet sich in der gegnerischen Hälfte ein. Die Wölfe laufen bislang nur hinterher.

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    Soeben ertönt in der MHPArena der Anpfiff, die Hausherren stoßen an.

    Kurz vor dem Anstoß schauen wir auf das Schiedsrichtergespann. Mit der Spielleitung wurde Patrick Ittrich betraut. Der 47-jährige Referee baut auf die Unterstützung der Assistenten Thomas Gorniak und Dr. Jan Clemens Neitzel-Petersen. Als Vierter Offizieller fungiert Michael Bacher. Vor den VAR-Monitoren haben Katrin Rafalski und Christian Fischer das Geschehen im Blick.

    Übrigens ging die Hinrundenpartie vom 7. Spieltag Mitte Oktober mit 3:0 an den VfB. Doch beim letzten Aufeinandertreffen hier an dieser Stelle hatten die Wölfe vor gut einem Jahr mit 2:1 das bessere Ende. Somit geht der letzte schwäbische Heimsieg auf die Spielzeit davor zurück, im Oktober 2023 gab es ein 3:1.

    Stuttgart belegt in der Rückrundentabelle Rang 5. Als drittbestes Heimteam haben die Schwaben zu Hause einzig Anfang Dezember eine Partie gegen den FC Bayern München verloren (0:5). Seither ist man in der Liga vor heimischem Publikum fünf Begegnungen ungeschlagen (drei Siege). Allerdings setzte es am Donnerstag hier an dieser Stelle eine 0:1-Niederlage, die freilich nicht so sehr schmerzte. In der Europa League hatte man sich bei Celtic Glasgow ein Polster verschafft und konnte sich den Ausrutscher erlauben. Der VfB erreichte dennoch das Achtelfinale und trifft dort auf den FC Porto.

    Zusammen mit Frankfurt stellt der VfL mit bereits 49 Gegentreffern die Schießbude der Liga. Was heute zum Tragen kommt, die Wölfe spielen lieber auswärts als daheim. In der Fremde fuhren die Niedersachsen einen Sieg und zwei Punkte mehr ein als daheim. Doch inzwischen liegt der letzte Auswärtssieg fast drei Monate zurück, der gelang Mitte Dezember in Mönchengladbach (3:1). Danach setzte es auf Reisen drei Pleiten, ehe beim letzten Gastspiel in Leipzig ein Punkt abfiel (2:2). Darüber hinaus schauen die Wolfsburger aktuell auf sechs sieglose Spiele zurück (vier Niederlagen). Den letzten Dreier fuhr die zweitschlechteste Rückrundenmannschaft Mitte Januar gegen St. Pauli ein (2:1).

    In dieser Partie treffen zwei Welten aufeinander. Der gastgebende Tabellenvierte spielt um einen Platz in der Champions League. Dem Vorletzten aus Wolfsburg fehlen zwei Punkte zum Relegationsplatz und drei zum vollends rettenden Ufer.

    Aufseiten der Gäste gibt es nach der 2:3-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Augsburg zwei Veränderungen. Denis Vavro (Bank) und Mattias Svanberg (angeschlagen nicht im Kader) sind nicht in der Wolfsburger Anfangsformation zu finden. Dafür beordert Daniel Bauer heute Konstantinos Koulierakis und Pharell Hensel (Startelfdebüt bei den Profis) von Beginn an auf den Platz.

    Für den VfL Wolfsburg stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Grabara - Kumbedi, Jenz, Koulierakis, Belocian - Eriksen, Gerhardt - Daghim, Majer, Hensel - Amoura.

    Im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage am Donnerstag in der Europa League gegen Celtic Glasgow nimmt Sebastian Hoeneß fünf Wechsel vor. Anstelle von Josha Vagnoman (Oberschenkelprobleme), Maximilian Mittelstädt, Chema Andres, Badredine Bouanani und Tiago Tomas (alle Bank) rücken Ramon Hendriks, Angelo Stiller, Chris Führich, Bilal El Khannouss und Ermedin Demirovic in die VfB-Startelf.

    An dieser Stelle gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Nachmittags und dabei zunächst der Stuttgarter Mannschaftsaufstellung: Nübel - Jeltsch, Jaquez, Hendriks - Leweling, Karazor, Stiller, Führich - El Khannouss - Undav, Demirovic.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 24. Spieltages zwischen dem VfB Stuttgart und dem VfL Wolfsburg.