1. FC Union Berlin Frauen - Eintracht Frankfurt Frauen; Frauen-Bundesliga
SPIELENDE
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1. FC Union Berlin Frauen - Eintracht Frankfurt Frauen. Frauen-Bundesliga.
An der Alten Forsterei.
1. FC Union Berlin Frauen 0
Eintracht Frankfurt Frauen 1
- L Freigang ()
Fazit: Union Berlin unterliegt auch gegen Eintracht Frankfurt mit 0:1 und kassiert die dritte Niederlage in Serie. Der zweite Durchgang war von einem kämpferischen Spiel geprägt. Union war anzumerken, dass sie mehr zeigen wollten, doch vor allem in der Offensive mangelte es an Sicherheit, Zielstrebigkeit und manchmal auch an Qualität. Es war bezeichnend für den Auftritt der Köpenickerinnen, dass der erste gefährliche Abschluss auf den Kasten erst in der 82. Minute kam. Über 90 Minuten hinweg gelang es den Gastgeberinnen zu selten, Torraumszenen zu kreieren und somit geht der knappe Sieg für Frankfurt in Ordnung. Die Adlerträgerinnen haben leidenschaftlich verteidigt und spät im zweiten Durchgang auf gefährliche Konter gelauert. Sie hätten schon früher die Partie entscheiden können, scheiterten jedoch oft an Nadine Böhi - der besten Spielerin auf Seiten der Unionerinnen. Somit reicht der Treffer von Freigang aus dem ersten Durchgang für den zweiten Saisonsieg und mit sieben Punkten aus drei Spielen kann die Eintracht zufrieden sein. Bei Union sieht das anders aus.
Und es gibt noch einmal die Torchance zum Ausgleich! Weidauer kann nach einem Zuspiel endlich einmal aufdrehen und schickt die aufgerückte Steuerwald in den Strafraum. Aus halbrechter Position kann die Innenverteidigerin abziehen. Ihr Schuss aus zehn Metern geht auf die kurze Ecke. Doch Altenburg bekommt die Hände rechtzeitig hoch, pariert und kann im Nachfassen das Leder festhalten.
Egli wird noch einmal lang geschickt, bekommt den Ball von der Grundlinie jedoch nicht mehr in den Sechzehner. Die Zeit läuft Union davon.
Spielende
Frankfurt verteidigt so gut wie alles weg, was in die Box kommt. Einen abgeprallten Ball will Veit direkt nehmen. Aber Acikgöz geht mit einer überragenden Grätsche an der Strafraumgrenze dazwischen und verhindert den Abschluss.
Nachspielzeit: Es werden 4 Minuten nachgespielt.
Böhi, Böhi und immer wieder Böhi! In der Innenverteidigung vertendeln die Unionerinnen die Kugel und Acikgöz wird von Tolhoek in den Strafraum geschickt. Sie kann den Deckel endgültig draufmachen, scheitert aber ebenfalls aus kurzer Distanz an Böhi. Sollte Union Berlin noch irgendwie zu einem Punkt kommen, müssen sie sich bei ihrer Torhüterin bedanken!
Die letzte Minute läuft. Gelingt den Gastgeberinnen irgendwie der Lucky Punch? Bisher fehlt irgendwie die Fantasy dafür.
Erneut wechselt Niko Arnautis spät. Die Torschützin Freigang und die Vorlagengeberin Memeti gehen vom Feld. Dafür kommen mit Östenstad und Tolhoek zwei weitere Kräfte auf den Rasen. Frankfurt will nun den Bus parken.
Auswechslung
Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Laura Freigang, Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Marthine Östenstad
Auswechslung
Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Erëleta Memeti, Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Danique Tolhoek
Böhi hält Union irgendwie im Spiel! Nun kommen die Gäste zu Kontern. Nach einem Ballverlust reicht ein langer Ball in die Spitze und Freigang marschiert alleine in den Sechzehner. Auf der rechten Seite wäre Memeti dabei, doch die Kapitänin macht es selbst. Aus 14 Metern will sie die Kugel an Böhi vorbeischieben, die erneut zur Stelle ist und den Abschluss pariert. Das muss eigentlich die Entscheidung sein und Freigang entschuldigt sich danach richtigerweise bei Memeti.
Böhi pariert erneut! Von der linken Seite bringt Freigang den fälligen Eckball in die Mitte und findet Ilestedt. Aus sieben Metern kommt die Verteidigerin zum Kopfball. Aber Böhi ist zur Stelle und reagiert hervorragend. Sie fischt den Ball aus der Luft und Union kann klären!
Freigang wird auf der rechten Seite in den Sechzehner geschickt und sucht aus spitzem Winkel den Abschluss. Ihr Schuss aus elf Metern wird leicht abgefälscht und geht am langen Pfosten vorbei.
Auswechslung
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Eileen Campbell, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Leela Egli
Das war die gefährlichste Szene der Gastgeberinnen! Janssens wird mit einem tollen hohen Zuspiel auf der rechten Seite hinter die Kette geschickt. Endlich stimmt die Boxbesetzung der Berlinerinnen und Janssens hat in der Mitte drei Anspielstationen. Ihre Hereingabe findet Campbell, die acht Meter vor dem Kasten komplett blank steht. Sie versucht die Kugel volley zu nehmen, trifft den Ball aber nicht richtig. So kann Altenburg den Ball sicher fangen. Da wäre sicher mehr drin gewesen.
Es wird noch einmal defensiver. Bennison ersetzt Blomqvist in der Schlussphase und soll das 1:0 der Gäste über die Zeit bringen.
Auswechslung
Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Rebecka Blomqvist, Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Hanna Bennison
Die Schlussviertelstunde ist inzwischen angelaufen. Frankfurt möchte diese drei Punkte aus der Hauptstadt an den Main bringen und steht nun tief. So fällt es den Unionerinnen weiterhin schwer, sich Torraumszenen zu erspielen.
Gelbe Karte
Gelbe Karte für Noemi Ivelj (Eintracht Frankfurt). Ivelj hatte sich bereits das gesamte Spiel auf eine Karte beworben, nun ist es soweit. Nachdem sie einen Konter von Weidauer mit einem Foul unterbindet, zieht Westerhoff zu Recht die Gelbe Karte.
Janssens verhindert die Entscheidung! Mit großartiger Übersicht bedient Krumbiegel auf der linken Seite Memeti, die viel Platz hat. Mit Tempo marschiert sie in den Sechzehner und übersieht auf der rechten Seite Freigang, die völlig blank steht. Stattdessen lässt sie mit einem Haken Schneider aussteigen und will aus sechs Metern selbst abschließen. Im letzten Moment wirft sich jedoch Janssens dazwischen und klärt zum Eckball.
Nach einiger Zeit wird es mal wieder gefährlich. Eine Lührßen-Hereingabe entwickelt sich zum Torschuss. Die Kugel senkt sich gefährlich in Richtung lange Ecke, landet allerdings nur auf dem Tordach.
Für Hausicke war es ein schwieriges Debüt. Sie verlässt nun das Feld und wird durch Veit ersetzt.
Auswechslung
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Lina Hausicke, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Jella Veit
Bisher bringen die Wechsel bei Union noch nicht den gewünschten Erfolg. Deshalb bereitet Eta an der Seitenlinie den nächsten Wechsel vor.
Auch bei den Frankfurterinnen gibt es den ersten Wechsel. Arnautis nimmt mit Ruso eine Offensivkraft vom Feld und bringt mit Krumbiegel eine frische Kraft fürs Mittelfeld.
Auswechslung
Auswechslung bei Eintracht Frankfurt: Hayley Raso, Einwechslung bei Eintracht Frankfurt: Paulina Krumbiegel
Hausicke liefert bei ihrem Debüt nicht den besten Auftritt. Erneut verliert sie die Kugel im Spielaufbau und Memeti fängt die Kugel ab. Das Drei-gegen-zwei spielen die Frankfurterinnen allerdings schwach aus. Memeti will Freigang in der Mitte bedienen, die jedoch einen Schritt im Abseits steht.
Immerhin kommt mal ein Schuss auf Altenburg. Aus 22 Metern zieht Bauereisen einfach mal ab. Doch ihr Abschluss geht harmlos in Richtung Tor und kullert in die Hände der Keeperin.
Verändern diese Wechsel nun das Offensivspiel der Köpenickerinnen? Bisher haben sie in 240 Spielminuten nur einen Treffer erzielen können. Auch heute lassen sie in der Offensive einiges vermissen. Mit Weidauer und Bauereisen soll sich das ändern.
Marie-Louise Eta nimmt bei den Gastgeberinnen einen Dreifachwechsel vor, um die Offensive zu beleben. Reissner, Steinert und Kapitänin Heiseler gehen vom Platz. Dafür kommen Judit Pujols, Bauereisen und Weidauer frisch auf den Rasen.
Auswechslung
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Judith Steinert, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Judit Pujols
Auswechslung
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Lisa Heiseler, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Sophie Weidauer
Auswechslung
Auswechslung bei 1. FC Union Berlin: Naika Reissner, Einwechslung bei 1. FC Union Berlin: Nele Bauereisen
Hausicke spielt die Kugel am Mittelkreis zu schwach zur Mitspielerin und Freigang geht dazwischen. Sofort wollen die Adlerträgerinnen umschalten und Freigang geht auf den Sechzehner zu. Doch zum wiederholten Male steht Steuerwald goldrichtig und trennt die Kapitänin der Gäste vom Ball.
Frankfurt überlässt Union nun auch etwas das Spiel und konzentriert sich auf die Defensive. Sie scheinen nun auf Umschaltspiel zu setzen.
Zu viele Missverständnisse im Offensivspiel sorgen dafür, dass Union nicht zu Chancen kommt. In dieser Phase erobern sie häufig nahe des letzten Drittels die Bälle. Doch der letzte Pass stimmt einfach nicht, oder Bälle gehen zu einfach wieder verloren.
Auf der linken Seite behauptet Raso einen Ball stark und schickt Blomqvist wunderbar hinter die Kette in den Sechzehner. Aber die Fahne geht hoch, da die Angreiferin scheinbar im Abseits stand. Das sah jedoch mehr nach gleicher Höhe aus.
Union scheint sich für den zweiten Durchgang mehr vorgenommen zu haben. Sie schieben deutlich früher vorne drauf und erhöhen den Druck.
Weiter geht's! Unverändert gehen die Teams in den zweiten Durchgang.
Anpfiff 2. Halbzeit
Halbzeitfazit:Zur Pause führt Eintracht Frankfurt gegen Union Berlin verdient mit 1:0. Die ersten 25 Minuten war die Partie ausgeglichen. Beide Teams versuchten mit einem ruhigen Spielaufbau die Ketten zu überspielen und es entwickelte sich eine unterhaltsame Begegnung mit Torchancen auf beiden Seiten. Doch in der 26. Minute sollte sich das Spielgeschehen drehen. Nach einem Freistoß von Memeti brachte Freigang die Kugel per Kopf auf den Kasten. Kurz vor der Linie fälschte Hausicke das Leder unglücklich ab und somit stand es 1:0 für die Frankfurterinnen. Danach spielten nur noch die Adlerträgerinnen. Union wirkte von dem Gegentreffer angeknockt und konnte sich kaum noch befreien. Durch einen Strafstoß hatten die Gäste die Riesenchance auf 2:0 zu erhöhen. Allerdings scheiterte Doorsoun an Böhi im Kasten, die glänzend parierte. Auch in der Folge kontrollierte die Eintracht das Spiel und ließ im ersten Durchgang keinen Schuss auf den eigenen Kasten zu. Die Gastgeberinnen müssen im zweiten Durchgang wieder aktiver werden, um die dritte Niederlage in Serie zu verhindern.
Ende 1. Halbzeit
Blomqvist kontert und marschiert auf den Strafraum zu. Doch Steuerwald macht das überragend, stellt den Körper dazwischen und trennt die Angreiferin fair vom Ball.
Nachspielzeit: Es werden 2 Minuten nachgespielt.
Schneider schießt bei einer Klärungsaktion die Kugel genau ins Gesicht von Raso. Das ist schmerzhaft, aber nach einer kurzen Unterbrechung kann die Stürmerin weiterspielen.
Endlich mal wieder ein Lebenszeichen der Gastgeberinnen. Auf der linken Seite hat Reissner Platz und geht in den Strafraum. Sie versucht links an Doorsoun vorbeizuziehen, was die falsche Entscheidung scheint. Doch ihre geblockte Hereingabe springt glücklich zu Heiseler, die aus sieben Metern abzieht. Doch Ilestedt steht goldrichtig und blockt den Schuss. Der Nachschuss von Campbell aus 20 Metern geht weit über den Kasten.
Doch weiterhin spielen nur die Gäste. Das Gegentor hat die Köpenickerinnen komplett verunsichert. Sie kommen kaum noch in die Zweikämpfe und können sich fast nicht entlasten.
Elfmeter verschossen von Sara Doorsoun, Eintracht FrankfurtDoorsoun übernimmt den Strafstoß. Sie schiebt die Kugel nach halblinks, nicht perfekt platziert, aber mit Kraft. Doch Böhi ahnt die Ecke, ist rechtzeitig unterwegs und kann bärenstark parieren. So hält sie ihr Team im Spiel, das nun wieder mehr zeigen muss.
Gelbe Karte
Gelbe Karte für Nadine Böhi (1. FC Union Berlin). Kurz vor der Ausführung sah Böhi noch die Gelbe Karte. Sie hat Doorsoun vor der Ausführung verhöhnt und dafür Gelb bekommen. Das geht in Ordnung.
Es gibt Elfmeter für die Gäste! Union kann sich seit dem Gegentreffer nicht befreien. Ein Einwurf von der rechten Seite wird von Freigang mit der Hacke in den Sechzehner verlängert. Blomqvist und Campbell gehen zur Kugel und die Berlinerin trifft nur ihre Gegenspielerin. Westerhoff entscheidet schnell und richtig auf Strafstoß.
Wieder sorgt ein Standard für große Gefahr im Sechzehner der Gastgeberinnen! Von der rechten Seite bringt Lührßen die Kugel in die Mitte. Erneut kann sich eine Frankfurterin durchsetzen. Raso schraubt sich hoch und verlängert die Kugel auf den Kasten der Unionerinnen. Diesmal ist Böhi jedoch zur Stelle und pariert glänzend.
Der Treffer scheint seine Wirkung zu haben. Die Köpenickerinnen wirken etwas verunsichert. Das merkt auch das Publikum, das nun versucht das eigene Team wieder ins Spiel zu holen.
Tor
Tooor für Eintracht Frankfurt, 0:1 durch Laura Freigang. Das ist ein bitteres Gegentor für die Gastgeberinnen. Im linken Halbfeld gibt es für die Gäste einen Freistoß. Memeti schlägt den Freistoß weit in den Sechzehner und Freigang steigt am höchsten. Aus neun Metern drückt sie die Kugel in Richtung Tor, aber der Kopfball ist unplatziert und eigentlich kein Problem für Böhi. Doch kurz vor der Linie fälscht Hausicke den Ball bei ihrem Debüt unglücklich und unhaltbar ins eigene Tor ab. Das ist bitter für Hausicke und Union Berlin, die nun erneut einem Rückstand hinterherlaufen.
Heiseler taucht frei im Sechzehner auf und wird von Kamber bedient. Doch bei der Annahme verspringt ihr die Kugel etwas, sodass Doorsoun rechtzeitig vor die Angreiferin kommt und den Abschluss blockt.
Auf der Gegenseite verhindern Schneider und Böhi das 0:1! Freigang kann sich im Zentrum wunderbar lösen und steckt die Kugel perfekt zu Raso durch. Die Stürmerin marschiert in den Strafraum, schlägt einen Haken und kann aus zwölf Metern abziehen. Doch Schneider wirft sich dazwischen. Auch beim Nachschuss hat die Verteidigerin das richtige Stellungsspiel und blockt den Schuss von Raso erneut. Aus der zweiten Reihe versucht es Memeti noch einmal. Sie bringt den Schuss aus 19 Metern in Richtung linke Ecke. Diesmal ist Böhi zur Stelle und faustet die Kugel nach außen weg.
Plötzlich hat Heiseler die Chance auf die Führung! Da haben die Köpenickerinnen das erste Mal Platz und kommen zu einem gefährlichen Abschluss. Reissner wird hinterm Mittelfeld in den Raum geschickt und geht mit Tempo auf den Sechzehner zu. Im perfekten Moment legt sie quer zu Heiseler, die aus 16 Metern direkt abzieht. Ihr Schuss aus zentraler Position geht nur hauchzart am rechten Pfosten vorbei.
Beide Teams egalisieren sich etwas. Immer wieder versuchen sie auf beiden Seiten die Angriffe ruhig aufzuziehen. Doch die Defensivreihen stehen ebenfalls gut und so bleiben Hochkaräter Mangelware.
Frankfurt hat in dieser Phase mehr vom Spiel. Sie lassen den Ball besser laufen und spielen sich bis ins letzte Drittel vor. Doch an der Box scheitert es meistens am letzten Pass.
Bei Lisanne Gräwe scheint die kurze Behandlung an der Seitenlinie ausgereicht zu haben. Die Ex-Frankfurterin steht mittlerweile wieder auf dem Rasen und kann weiterspielen.
Nach einem geklärten Eckball kommt in der zweiten Reihe Acikgöz an die Kugel. Sie verarbeitet den Ball und schlenzt das Leder aus 19 Metern wunderbar in die rechte Ecke. Aber ihr Schuss geht haarscharf am Pfosten vorbei.
Lisanne Gräwe muss an der Seitenlinie behandelt werden. Sie hat wohl einen Schlag aufs Knie abbekommen und zwei Betreuer schauen sich das genauer an. Vorerst sind die Gastgeberinnen in Unterzahl.
Ein Fehler von Doorsoun lädt Kamber ein. Nach einem Einwurf kann die Frankfurter Innenverteidigerin die Kugel nicht sauber verarbeiten. Kamber zieht an ihr vorbei und sucht aus 15 Metern von der linken Seite den Abschluss. Doch der Winkel ist zu spitz und so landet ihr Schuss nur am Außennetz.
Im Zentrum fängt Gräwe, die im Sommer von Frankfurt in die Hauptstadt wechselte, ein schwaches Zuspiel ab. Dadurch kommt Heiseler auf der halbrechten Seite an die Kugel. Doch ihr Flankenversuch rutscht ihr über den Spann und landet in den Armen von Altenburg.
Der Ball rollt und die Gastgeberinnen setzen die Eintracht früh unter Druck. Im eigenen Ballbesitz lassen sie die Kugel laufen und suchen die Lücke.
Spielbeginn
Nadine Westerhoff wird die Partie leiten und führt die Spielerinnen auf den Rasen an der Alten Försterei. Knapp 5.000 Menschen sind vor Ort und sorgen bei besten Bedingungen für eine tolle Atmosphäre. Die Gäste wollen das bittere Ausscheiden der Königsklassen-Qualifikation vergessen machen. Für die Gastgeberinnen geht es darum, die ersten Punkte zu sammeln. Wir freuen uns auf eine packende Begegnung.
Bisher trafen beide Teams in drei Partien aufeinander. 2024 kam es zur Premiere zwischen den beiden Fußballclubs im DFB-Pokal. Die Eintracht konnte das Achtelfinale gegen die damaligen Zweitligisten aus Berlin mit 2:0 für sich entscheiden. In der gleichen Saison gelang den Köpenickerinnen allerdings der erste Aufstieg in die Bundesliga. Im ersten Ligaspiel der beiden Teams konnte Union den Adlerträgerinnen sogar ein 2:2-Unentschieden abringen und die Punkte teilen. Im Rückspiel hatte dann die Eintracht wieder die Kontrolle und gewann mit 4:2. Somit ist Frankfurt gegen Union Berlin bisher ungeschlagen und möchte diese Serie heute fortsetzen.
Auch bei den Gästen gibt es einige Wechsel. Cheftrainer Niko Arnautis wechselt dreimal im Vergleich zum Spiel gegen PSG unter der Woche. Östenstad und Krumbiegel sitzen heute zunächst auf der Bank. Für sie stehen Ivelj und Doorsoun neu in der Viererkette. Auch im zentralen Mittelfeld kommt es zu einer Veränderung. Wolter ersetzt heute Abend Bennison.
Bei den Gastgeberinnen nimmt Cheftrainerin Marie-Louise Eta vier Veränderungen im Vergleich zum 0:1 gegen Freiburg vor. In der Defensive ersetzt Steinert Tysiak. Im Mittelfeld kommt Lina Hausicke nach ihrem Transfer von Werder zu ihrem Debüt. Sie ersetzt Veit im Mittelfeld. Auf der linken Seite kommt Heiseler für Egli zum Einsatz. Auch im Sturmduo gibt es einen Wechsel. Reissner startet für Weidauer.
Doch auch die Frankfurterinnen treten noch nicht so souverän auf, wie sie es sich gewünscht hätten. Am ersten Spieltag gewann die Eintracht zuhause gegen den 1. FC Köln mit 2:0 - eine Pflichtaufgabe für die Adlerträgerinnen. An Spieltag zwei gingen die Frankfurterinnen ebenfalls als klarer Favorit ins Duell mit Nürnberg und wollten nach zwei Spielen sechs Punkte auf dem Konto haben. Doch gegen die Franken hatte die Eintracht erhebliche Schwierigkeiten. Noch in Durchgang eins kassierten die Frankfurterinnen einen Gegentreffer und liefen danach einem Rückstand hinterher. Bis in die Schlussphase sah es nach einer Überraschung für Nürnberg aus, ehe Tolhoek die Eintracht kurz vor dem Abpfiff erlöste. Dennoch entspricht das Unentschieden sicher nicht den Erwartungen der Eintracht-Anhänger. Nach dem Ausscheiden in der Champions-League-Qualifikation gegen Paris Saint-Germain und dem Unentschieden am vergangenen Spieltag gegen Nürnberg sind die Adlerträgerinnen heute Abend auf Wiedergutmachung aus.
Für die Köpenickerinnen war der Saisonauftakt alles andere als rosig. Bereits am ersten Spieltag empfingen die Unionerinnen den amtierenden Meister und Pokalsieger FC Bayern München vor heimischem Publikum. Die große Überraschung blieb am ersten Spieltag aus und die Berlinerinnen verloren mit 1:4. Am zweiten Spieltag musste Union bis ganz in den Süden nach Freiburg reisen. Diesmal gestaltete sich die Partie ausgeglichener, aber letztlich fuhren die Berlinerinnen ebenfalls ohne Punkt in die Hauptstadt zurück. Durch den Gegentreffer von Karl verlor Union gegen den Sportclub mit 0:1, obwohl sie mehr Anteile vom Spiel hatten. Heute erwartet die Köpenickerinnen zuhause ebenfalls ein hartes Los, denn mit Eintracht Frankfurt kommt ein starker Gegner in die Bundeshauptstadt. Doch langsam brauchen die heutigen Gastgeberinnen etwas Zählbares auf dem Konto, um nach drei Spieltagen nicht mit Null Punkten im Tabellenkeller festzusitzen.
Hallo und herzlich willkommen zur Google Pixel Frauen-Bundesliga. Zum Abschluss des 3. Spieltags empfängt Union Berlin heute Abend Eintracht Frankfurt. Ab 18:00 Uhr rollt der Ball an der Alten Försterei und wir sind pünktlich vor dem Anpfiff mit dem Liveticker zur Stelle.