1. FC Union Berlin - Borussia Dortmund; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

1. FC Union Berlin - Borussia Dortmund. Bundesliga.

An der Alten Forsterei.

1. FC Union Berlin 0

    Borussia Dortmund 2

    • E Can (10. minute 11m)
    • N Schlotterbeck (53. minute)

    Live-Kommentar

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    Und anstelle von Diogo Leite spielt fortan Oliver Burke.

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    Aufseiten der Hausherren macht Aljoscha Kemlein Feierabend, Andras Schäfer übernimmt.

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    Dann erarbeiten sich die Hausherren zumindest mal wieder eine Ecke. Auf der rechten Seite schreitet Woo-Yeong Jeong zur Tat. Seine weite Flanke nimmt Andrej Ilic rechts am Torraum mit dem Kopf. Gregor Kobel ist im Kurzen Eck und greift zu.

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    Trotz der größeren Spielanteile der Köpenicker scheint der BVB die Sache unter Kontrolle zu haben. Die Dortmunder treten clever auf, reißen sich kein Bein aus und lassen dennoch nichts anbrennen.

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    Dann nimmt Niko Kovac seinen mit Gelb belasteten Kapitän vom Feld. Emre Can reicht die Binde an Nico Schlotterbeck weiter, bekommt zum Dank ein Küsschen. Neu im Spiel ist dann Aaron Anselmino.

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    Seit Wiederbeginn hat Union deutlich mehr Ballbesitz, entwickelt allerdings gar keine Durchschlagskraft mehr. Zug zum Tor muss aber alsbald wieder her, denn schließlich gilt es, zwei Treffer aufzuholen.

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    Darüber hinaus räumt Josip Juranovic zugunsten von Stanley Nsoki das Feld.

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    Erstmals greift einer der Trainer aktiv ein. Steffen Baumgart nimmt Ilyas Ansah runter, schickt dafür Livan Burcu auf den Rasen.

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    Die Eisernen wissen natürlich auch um die Situation. Jetzt greift sich Ilyas Ansah im Zweikampf mit Emre Can ins Gesicht. Aber da ist nicht wirklich etwas.

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    Noch immer scheint Enre Can sehr von Emotionen getrieben und sollte sich alsbald beruhigen, will er sich nicht noch eine Karte einfangen.

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    Nach einem Foul rückt Emre Can den Ball nicht raus. Janik Haberer angelt sich die Kugel von ihm, legt sie zu Boden, um den Freistoß auszuführen. Can stößt ihn von hinten um. Warum eigentlich? Mit der Gelben Karte ist der BVB-Kapitän für diese unnötige Aktion gut bedient. Es handelt sich um seine dritte Verwarnung in dieser Bundesligasaison.

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    Auch in der zweiten Hälfte erwischen die Gäste den besseren Start und krönen das mit dem frühen Treffer.

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    Tooooor! 1. FC Union Berlin - BORUSSIA DORTMUND 0:2. Die fällige Ecke bringt Julian Ryerson von der linken Seite hoch herein. Rechts im Torraum schraubt sich Nico Schlotterbeck in die Höhe, köpft aus vier, fünf Metern oben aufs kurze Eck. Frederik Rönnow kommt zu spät, ist zwar noch dran am Ball, kann den aber nicht mehr aufhalten. So kommt der Innenverteidiger zu seinem dritten Saisontor in der Bundesliga.

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    Vorlage Julian Ryerson

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    An der Strafraumgrenze legt Maximilian Beier den Ball klug zu Jobe Bellingham ab. Dessen abgefälschten Rechtsschuss pariert Frederik Rönnow gut, lenkt den Ball zur Ecke.

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    Im Kampf um den Ball tritt Andrej Ilic Waldemar Anton unabsichtlich auf den linken Fuß. Das tut natürlich weh, aber der Dortmunder beißt dann auf die Zähne.

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    Für den ersten Torabschluss der zweiten Hälfte sorgen die Gäste. Maximilian Beier beschwört mit seinem Schuss aber keine gefahr herauf, der rollt zwei, drei Meter rechts am Tor vorbei.

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    Behutsam geht man den zweiten Durchgang an. Dortmund ohnehin - aber auch Union hat Mühe, sofort wieder den Rhythmus aufzunehmen. 

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder an der Alten Försterei.

    Nach 45 Minuten liegt der 1. FC Union Berlin an der Alten Försterei gegen Borussia Dortmund mit 0:1 zurück. Bis Mitte der ersten Hälfte lieferten die Gäste in der Tat ein gutes Auswärtsspiel, gingen aktiv und zielstrebig zu Werke. Unterstützt durch das frühe Elfmetertor waren die Westfalen die bessere Mannschaft, hätten durchaus einen zweiten Treffer nachlegen können. Doch dann stellten die Schwarz-Gelben den Spielbetrieb allmählich ein. Nun kamen die Eisernen besser zur Geltung, drehten den Ballbesitz knapp zu ihren Gunsten und kamen vornehmlich über Standards zu Torabschlüssen. Noch aber wollte der Ausgleich nicht gelingen.

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    Dann bittet Schiedsrichter Robert Hartmann die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Union nimmt noch einmal Anlauf, erarbeitet sich noch einen Eckball. Daraus ergibt sich diesmal nichts.

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    Soeben ist die reguläre Spielzeit abgelaufen. Vier Minuten soll es noch obendrauf geben.

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    Nach einem kurz ausgeführten Freistoß gelangen die Gäste seit längerer Zeit mal wieder in den Sechzehner. Links in der Box zieht Fabio Silva mit dem rechten Fuß ab. Der Schuss bleibt hängen.

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    Andrej Ilic und Waldemar Anton beharken sich. Der Serbe fährt dann den Arm nach hinten aus, die Hand geht da Richtung Hals. Als Schlag muss man das wohl nicht werten. Der Referee holt beide zu sich und richtet eindringliche Worte an die Streithähne.

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    Dortmund lässt das alles geschehen, unternimmt überhaupt nichts nach vorn und lässt dem Gegner Standards zu. Wie lange wird das aus Dortmunder Sicht gutgehen?

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    Und man schafft es immer wieder in den Sechzehner - vorzugsweise natürlich über Standards. Und dann ist da auch Danilho Doekhi zu beachten, der tief zum Kopfball runtergeht, aber nicht genug Druck dahinter bekommt.

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    So läuft das Ganze ziemlich zäh. Aber Union hat den Kampf angenommen, arbeitet unverdrossen.

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    Union rackert sich ab, sorgt inzwischen für eine offene Partie. Dagegen ist der BVB offensiv nicht mehr so aktiv, da tut sich seit zehn Minuten kaum noch etwas.

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    In nach rechts versetzter Position liegt der Ball zum Freistoß für Union bereit. Man bereitet alles für eine Flanke vor, doch dann schießt Josip Juranovic direkt. Der Versuch misslingt völlig und verfehlt das Ziel um mehrere Meter.

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    Zumindest erarbeiten sich die Eisernen jetzt ihre dritte Ecke. Diese segelt von links hoch herein. Am Torraum kommt Diogo Leite zum Kopfball, setzt den aufs rechte Eck. Doch Gregor Kobel ist zur Stelle und hält.

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    Union kommt über Bemühungen und Ansätze bislang nicht hinaus, spielt hier an der Alten Försterei klar die zweite Geige.

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    Bei einem Freistoß sucht Felix Nmecha den direkten Weg zum Tor, setzt seinen Rechtsschuss aber deutlich zu hoch an.

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    Während der Ballbesitz ziemlich gleich verteilt ist, wirken die Borussen doch tonangebend. Die Gäste gehen viel konstruktiver zu Werke, spielen zielgerichtet Richtung Sechzehner und Tor und könnten schon höher führen.

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    Dann werden die Dortmunder wieder gefährlich. Im Strafraum nimmt Serhou Guirassy den Ball mit dem Rücken zum Tor an, hat aber wenig Übersicht. Mit Glück springt die Kugel zurück zu Jobe Bellingham. Dessen Rechtsschuss aus etwa zehn Metern bleibt hängen. Sekunden später zieht Fabio Silva aus der Drehung und etwas größerer Distanz ab. Der Rechtsschuss zischt knapp am linken Pfosten vorbei.

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    Nun haben die Köpenicker den Gegentreffer verdaut, unternehmen etwas nach vorn, erarbeiten sich ihre erste Ecke. Nach der kurzen Ausführung flankt Janik Haberer. Die Kopfballverlängerung Andrej Ilic verfehlt das Ziel.

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    Aus kurzer Distanz bekommt Maximilian Beier einen Ball ins Gesicht. Das führt zu einer leichten Blutung. Der Stürmer muss kurz beim Unparteiischen vorstellig werden, der das unter die Lupe nimmt und befinden, dass Beier weiterspielen darf,

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    Abermals taucht der BVB im Sechzehner auf. Serhou Guirassy versucht, sich dort durchzutanken. Wenig später schießt Julian Ryerson halbrechts aus dem Hintergrund. Der Ball kommt nicht durch.

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    Von der rechten Seite flankt Julian Ryerson. In der Mitte kommt Fabio Silva zum Kopfball und platziert den genau in die fangbereiten Arme von Frederik Rönnow.

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    Tooooor! 1. FC Union Berlin - BORUSSIA DORTMUND 0:1. Emre Can übernimmt die Verantwortung, schießt den Foulelfmeter mit dem rechten Fuß hart und platziert unten ins linke Eck. Obwohl Frederik Rönnow den Braten riecht, ist der Torwart ohne Abwehrchance. Der BVB-Kapitän markiert seinen dritten Saisontreffer in der Bundesliga - alle übrigens per Strafstoß.

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    Elfmeter für Borussia Dortmund! Durch die Mitte stürmt Serhou Guirassy in den Sechzehner, legt ihn am Elfmeterpunkt rechts an Frederik Rönnow vorbei. Der Keeper ist nur leicht an der Kugel, räumt den Stürmer dabei heftig ab. Robert Hartmann pfeift und zeigt auf den Punkt.

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    Über eine Standardsituation schaffen es die Hausherren in die Box. Der Freistoß segelt von links hoch herein. Im Zentrum kommt Andrej Ilic zum Kopfball. Diesen hält Gregor Kobel.

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    Union ist bemüht, aktiv am Spiel teilzunehmen. Die Eisernen zeigen sich in der gegnerischen Hälfte. Den Weg in den Strafraum finden auch sie aber noch nicht.

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    Dortmund hat zunächst häufiger den Ball, strukturiert nach vorn gelangen die Schwarz-Gelben allerdings noch nicht.

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    Soeben ertönt an der Alten Försterei der Anpfiff, die Gäste stoßen an.

    Kurz vor Spielbeginn widmen wir uns dem Schiedsrichtergespann. An der Pfeife agiert Robert Hartmann. Der 46-jährige Referee hat die Assistenten Christian Leicher und Tobias Schultes sowie den Vierten Offiziellen Frank Willenborg an seiner Seite. Mit der Videoüberwachung wurden Guido Winkmann und Frederick Assmuth betraut.

    Die Hinrundenpartie ging Ende August mit 3:0 an den BVB, für den das der zweite Zu-Null-Heimsieg gegen Union nacheinander war. Ihr letztes Heimspiel gegen die Borussen gewannen die Eisernen in der vergangenen Saison mit 2:1. In der Spielzeit davor hatte Dortmund hier mit 2:0 die Nase vorn.

    Fünf Partien ist Union ungeschlagen. Nach den Siegen gegen Leipzig (3:1) und in Köln (1:0) folgten zuletzt drei Unentschieden - unter anderem zu Jahresbeginn hier an dieser Stelle gegen Mainz (2:2). Die letzten Niederlagen fingen sich die Eisernen Ende November/Anfang Dezember ein. Vor der Pleite in Wolfsburg (1:3) unterlagen die Köpenicker auch zu Hause gegen den FC Bayern München (2:3 im Pokal) und RB Leipzig (1:3).

    Ferner sind die Westfalen nicht nur die zweitbeste Heimmannschaft, sondern belegen auch in der Auswärtstabelle den zweiten Rang. Die einzige Saisonniederlage in der Bundesliga fing sich der BVB in der Fremde ein - Mitte Oktober beim FC Bayern (1:2). Seither ist man in elf Meisterschaftsspielen unbezwungen (sieben Siege). Auf Reisen befanden sich darunter zwei Siege in Augsburg (1:0) und Leverkusen (2:1) sowie drei Unentschieden.

    Aus tabellarischer Sicht hat der Neunte den Zweiten zu Gast. Die Wege beider Mannschaften haben sich um 15 Punkte getrennt. Mit Spitzenreiter FC Bayern München kann der BVB allerdings nicht Schritt halten, der ist um elf Zähler enteilt, man könnte aber aufgrund der Niederlage des Rekordmeisters verkürzen. Die Borussen bauen auf die zweitstärkste Defensive (17 Gegentreffer) und den drittbesten Angriff (35 Saisontore).

    Aufseiten der Gäste gibt es nach der 0:2-Niederlage in der Champions League bei Tottenham Hotspur vier Veränderungen. Yan Couto, Ramy Bensebaini, Julian Brandt und Karim Adeyemi finden sich auf der Dortmunder Bank wieder. Dafür beordert Niko Kovac heute Emre Can, Julian Ryerson, Fabio Silva und Maximilian Beyer von Beginn an auf den Platz.

    Für Borussia Dortmund stehen anfangs folgende elf Akteure auf dem Rasen: Kobel - Can, Anton, Schlotterbeck - Ryerson, Bellingham, Nmecha, Svensson - Beier, Silva - Guirassy.

    Im Vergleich zum 1:1 vor sechs Tagen in Stuttgart nimmt Steffen Baumgart zwei Wechsel vor. Anstelle von Andras Schäfer und Livan Burcu rücken Woo-Yeong Jeong und Ilyas Ansah in die Startelf der Köpenicker.

    An dieser Stelle gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zunächst der Mannschaftsaufstellung des 1. FC Union Berlin: Rönnow - Doekhi, Querfeld, Leite - Haberer, Khedira, Kemlein, Juranovic - Jeong, Ansah - Ilic.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 19. Spieltages zwischen Union Berlin und Borussia Dortmund.