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Uruguay - Portugal

FIFA WM 2018 Achtelfinale

Uruguay 2

  • E Cavani 7', 62'

Portugal 1

  • Pepe 55'

Live-Kommentar

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Uruguay hingegen darf sich aufs Viertelfinale freuen. Gegner dort wird Frankreich sein. Damit soll es das für heute von den Spielen der WM 2018 gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und noch einen schönen Abend! Bis morgen!

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Lange Zeit allerdings rannte der Europameister vor 44.287 Zuschauern in Sochi ratlos an und prallte immer wieder an Uruguays Defensive ab. Dann halfen eine Standardsituation und die Kopfballstärke Pepes weiter, der eine erste Unzulänglichkeit im Abwehrzentrum der Celeste nutzte. Doch Uruguays umgehende Antwort durch Edinson Cavani nur sieben Minuten später traf die Südwesteuropäer ins Mark. Dennoch erschienen die Bemühungen der Männer von Fernando Santos in der Folge vielversprechender, obwohl die ganz klaren Torchancen fehlten. Und so blieb Cristiano Ronaldo und Co. ein weiterer Torerfolg verwehrt. Der Europameister muss das Turnier verlassen.

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Im zweiten Achtelfinale der WM in Russland bestätigte sich die jüngste Formentwicklung beider Mannschaften. Folglich hatte Uruguay das bessere Ende für sich, siegte letztlich gegen Portugal mit 2:1. Mehr als eine Halbzeit lang sah es sogar nach einer deutlicheren Angelegenheit aus. Nach der frühen Führung hatten die Südamerikaner die Sache klar im Griff, ließen hinten gar nichts anbrennen und schafften sich mit ihren beiden Topstürmern immer wieder Entlastung. Chancen für weitere Treffer blieben allerdings rar. Nach dem Seitenwechsel passierte nach vorn praktisch gar nichts mehr, da wurde überhaupt nur noch ein Torschuss der Urus gezählt. Und mit dem portugiesischen Ausgleich nahm die Partie noch einmal Dynamik auf.

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Dann ist es vorbei, der Schlusspfiff ertönt. Uruguay steht im Viertelfinale!

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Portugal wird noch eine Ecke zugesprochen. Torwart Rui Patricio eilt mit nach vorn. Der Ball segelt von der rechten Seite herein. Doch kein Portugiese kommt zum Abschluss.

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Nach einer Schwalbe von Ricardo Quaresma regt sich Cristiano Ronaldo mächtig auf und sieht die erste Gelbe Karte dieser Partie. Es ist seine persönlich zweite im Turnier, was eine Sperre nach sich ziehen würde.

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Stattdessen gibt es für die Urus Entlastung. Luis Suarez behauptet den Ball auf rechts. Auf der gegenüberliegenden Seite stürmt Cristian Rodriguez nach vorn. Der Pass von Suarez kommt an, der gerade eingewechselte Mittelfeldspieler bringt den Ball im Sechzehner aber nicht unter Kontrolle.

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Mit dem Mute der Verzweiflung laufen die Iberer immer wieder in Richtung Strafraum. Einen klaren Abschluss bekommt der Europameister nicht.

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Eben läuft die reguläre Spielzeit ab. Portugal erhält vier Minuten Gnadenfrist.

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In die Zweikämpfe werfen sich die Urus nach wie vor aufopferungsvoll. Und sie tun das weitestgehend fair. Eine Gelbe Karte haben wir in diesem Achtelfinale noch gar keine gesehen.

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In dieser Phase schaffen sich die Südamerikaner zumindest ansatzweise Entlastung. Zu Ende gespielt bekommen sie ihre Angriffe nicht - wollen sie auch nicht unbedingt. Hauptsache es bringt Zeit.

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Und so verrinnen die Minuten. Was fällt den Portugiesen noch ein? Wo bleibt die ultimative Schlussoffensive?

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Uruguays Innenverteidigung macht das Zentrum dicht und klärt auch diese Flanke von Ricardo Quaresma, die von der rechten Seite herein fliegt und sich auf Höhe des zweiten Pfostens senkt.

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Auch Fernando Santos bringt jetzt eine dritte frische Kraft. Den Platz von Joao Mario nimmt Manuel Fernandes ein.

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Portugal drängelt gewaltig, setzt sich am gegnerischen Strafraum fest. Es braucht aber mehr Abschlüsse.

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Oscar Tabarez schickt noch einen frischen Mann aufs Feld. Nahitan Nandez macht Platz für Carlos Sanchez. Das ist der dritte Spielerwechsel Uruguays. Einen vierten dürften die Südamerikaner in einer eventuellen Verlängerung vornehmen. Dass es so weit kommt, hoffen sie natürlich nicht.

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Und auch Cristiano Ronaldo probiert es aus der zweiten Reihe. Dem Superstar aber gönnen die Urus gar nichts, der wird abgeblockt.

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Es müssen allerdings auch Distanzschüsse herhalten, schließlich braucht es Bälle in Richtung Tor. Raphael Guerreiro setzt seinen Linkschuss zu hoch an.

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Immerhin findet der Europameister jetzt immer mal wieder Lücken und kommt häufiger zum Abschluss. Uruguay verteidigt längst nicht mehr so effizient. Darüber hinaus passiert bei den Südamerikanern nach vorn kaum noch etwas.

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Unverdrossen rennen die Iberer an. Die Zeit drängt. Eine Viertelstunde bleibt, um ein weiteres Mal eine Antwort zu finden.

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Zugleich wird auf portugiesicher Seite getauscht. Goncalo Guedes hat seine Schuldigkeit getan und wird durch Andre Silva ersetzt.

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Dann darf die Celeste einen Ersatz für Edinson Cavani auf den Rasen schicken. Cristhian Stuani übernimmt dessen Job.

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Folglich agieren die Südamerikaner derzeit in Unterzahl, stehen tief in der eigenen Hälfte.

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Gestützt von Cristiano Ronaldo humpelt Edinson Cavani vom Feld. Das schaut nicht gut aus. Der Stürmer Uruguays deutet an, dass es nicht weiter geht.

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Dann fliegt ein hoher Ball aus dem linken Halbfeld in die Box. Fernando Muslera muss hin. Dem Keeper rutscht der Ball jedoch aus den Händen. Unverhofft bekommt Bernardo Silva die Schusschance, trifft aber das verlassene Tor nicht.

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In jedem Fall geht der Europameister mit mehr Zug zu Werke. Da ist Tempo drin, das schaut durchaus vielversprechend aus.

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Für Portugal geht der ganze Ärger damit wieder von vorn los. Erneut laufen die Iberer einem Rückstand hinterher - mit dem Unterschied, dass sie jetzt wissen müssten, wie sie zum Erfolg kommen können.

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Nun sieht sich auch Fernando Santos zum Handeln gezwungen. Für Adrien Silva kommt Ricardo Quaresma.

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Dann entschließt sich Oscar Tabarez zum ersten Wechsel des Spiels, holt den aus der Vorrunde mit Gelb vorbelasteten Rodrigo Bentancur vom Feld, um Cristian Rodriguez zu bringen.

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Tooor! URUGUAY - Portugal 2:1! Die Reaktion der Südamerikaner ist gnadenlos. Mit einem zielstrebigen Angriff gelangt die Celeste zum Erfolg. Aus dem Zentrum spielt Rodrigo Bentancur nach links in den Sechzehner. Dort nimmt Edinson Cavani den Ball direkt mit dem rechten Fuß und trifft ins lange Eck.

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Vorlage Rodrigo Bentancur Colmán

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In der Tat bleiben die Portugiesen initiativ. Der Schuss von Goncalo Guedes wird abgeblockt.

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Und das Momentum wissen die Südwesteuropäer nun auch auf ihrer Seite, haben sie Uruguay doch den ersten Gegentreffer überhaupt in diesem Turnier beigebracht.

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Bei seiner dritten WM-Teilnahme gelingt Portugals Innenverteidiger der erste WM-Treffer. Und der ist so wichtig. Alles wieder offen in Sochi!

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Tooor! Uruguay - PORTUGAL 1:1! Die folgende Ecke von der linken Seite wird kurz ausgeführt. Dann flankt Raphael Guerreiro in die Mitte. Cristiano Ronaldo springt unter dem Ball durch. Dahinter aber schraubt sich Pepe in die Höhe und schädelt die Pille aus sieben Metern gegen die Laufrichtung von Fernando Muslera ins Netz.

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Vorlage Raphaël Adelino José Guerreiro

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Jetzt finden die Portugiesen mal einen Weg in den Sechzehner. Bernardo Silva bringt den Ball flach von rechts herein, Joao Mario leitet mit der Hacke weiter. Ronaldo legt zurück. Der Schuss von Adrien Silva wird abgeblockt.

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Also probiert es Raphael Guerreiro eben mal aus der Distanz. Bei dem Linksschuss muss Fernando Muslera keinen Finger krümmen, der fliegt links an seinem Gehäuse vorbei.

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Standards helfen den Portugiesen auch nicht weiter. Eine Ecke von der rechten Seite gerät Bernardo Silva zu flach. Damit hat Uruguays Abwehr kein Problem.

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Natürlich betreiben die Südamerikaner eine Menge Aufwand, um die Räume zuzulaufen, nah an den Gegenspielern zu sein. Halten das die Urus bis zum Ende durch?

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Am Bild auf dem Rasen ändert sich zunächst nichts. Die Umsetzung einer besonderen Idee auf Seiten Portugals ist nicht in Sicht.

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Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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Das Runde rollt wieder über das Grüne.

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Dabei hatte Portugal beinahe noch besser ins Spiel gefunden, entwickelte in den ersten Minuten mehr Konstruktivität und Zielstrebigkeit. Mit dem Gegentreffer jedoch wurde der Laden vor der Nase der Iberer zugesperrt. Seither führte kein Weg mehr durch die südamerikanischen Reihen. Auch ein Cristiano Ronaldo vermochte da noch nicht den Unterschied auszumachen. Noch aber bleiben 45 Minuten Zeit. Ideen müssen her. Und es braucht mehr Tempo, um eventuell Räume aufzureißen.

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Uruguay hinterlässt im zweiten Achtelfinale dieser WM bislang einen ganz starken Eindruck, profitierte aber natürlich auch vom frühen Führungstreffer. Den spielten Edinson Cavani und Luis Suarez sehr fein heraus. Darüber hinaus glänzte die Celeste durch ihr phänomenales Defensivspiel. Die Südamerikaner verstanden dieses als gesamt-mannschaftliches Projekt, da arbeiteten auch die Stars mit, opferten sich für Uruguay auf. Die Männer von Trainer Oscar Tabarez ließen noch nahezu überhaupt nichts zu.

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Dann bittet Cesar Ramos Palazuelos die Akteure erst einmal zur Pause in die Kabinen.

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Martin Cacaeres versucht, mit einem langen Einwurf für Gefahr zu sorgen. Das aber gelingt nicht. Mit einer zweiten Welle finden die Urus Edinson Cavani links in der Box. Der probiert es mit vollem Risiko, trifft die Kugel mit dem rechten Fuß aber nicht sauber.

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Kurz nachdem Luis Suarez auf den Rasen zurückkehrt, werden zwei Minuten Nachspielzeit angezeigt.

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Das Spiel läuft zunächst weiter. Suarez liegt immer noch am Boden. Bei nächster Gelegenheit schaut der Schiedsrichter nach und bittet die Betreuer auf den Platz.

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Im Zweikampf mit Raphael Guerreiro geht Luis Suarez laut schreiend zu Boden. Der Stürmer bekommt den Ellenbogen des Portugiesen in den Rücken, hält sich aber den Kopf.

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Sollte Uruguay aber weiterhin defensiv derart konsequent und insgesamt taktisch so perfekt arbeiten, müssen sich die Portugiesen gewaltig etwas einfallen lassen müssen. Da wird Fernando Santos in der Pause gefordert sein.

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Und das macht es für Portugal so schwer. Noch aber ist eine Menge Zeit, der Europameister braucht nicht hektisch zu werden.

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Neun Feldspieler Uruguays arbeiten konsequent nach hinten, gehen mit zurück bis an den eigenen Strafraum. Lediglich einer der Stürmer darf sich vorn hin und wieder mal ausruhen.

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Von der rechten Seite flankt Nahitan Nandez. Die Hereingabe ist für Luis Suarez etwas zu hoch, die Pille rutscht dem Stürmer über den Scheitel. Links in der Box versucht Edinson Cavani sein Glück. Dem aber verspringt der Ball.

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Der Europameister hat hier ein ganz dickes Brett zu bohren, wird dem Gegner dessen ersten Gegentreffer dieser WM beibringen müssen, sonst geht die WM für Portugal heute zu Ende.

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Das ist natürlich eine Sache für Cristiano Ronaldo. Portugals Kapitän legt sich den Ball knapp 19 Meter vor dem Tor in zentraler Position zurecht. Mit dem rechten Fuß bleibt der 33-Jährige dann aber an Uruguays Mauer hängen.

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Etwas übermotiviert geht Rodrigo Bentancur gegen Goncalo Guedes zu Werke und verursacht einen Freistoß für Portugal in sehr aussichtsreicher Position.

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Auf dem Rasen ruht sich Uruguay keineswegs auf seiner Führung aus. Die Celeste verteidigt sehr aktiv und versucht nach Ballgewinn, schnell umzuschalten.

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Übrigens hat Portugal jedes seine letzten neun WM-Spiele verloren, in denen man mit 0:1 in Rückstand geriet. Gegen diese Serie also müssen Cristiano Ronaldo und Co. auch noch anspielen.

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Allerdings findet die hohe Hereingabe in der Mitte keinen Spieler, der zielgerichtet abzuschließen vermag. Letzlich bekommen das die Südamerikaner problemlos geklärt.

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Nun bietet sich den Portugiesen eine Freistoßgelegenheit aus halbrechter Position ...

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Um den fälligen Freistoß kümmert sich Luis Suarez selbst. Aus mehr als 20 Metern spekuliert der Mann vom FC Barcelona auf die hochspringende Mauer. Der Flachschuss mit dem rechten Fuß fliegt unten aufs rechte Eck zu. Rui Patricio ist auf der Hut und pariert.

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Auf der Gegensseite wird Luis Suarez zweimal kurz nacheinander zugesetzt. Jetzt bringt Jose Fonte den Angreifer zu Fall, was einen Freistoß für Uruguay in aussichtsreicher Position nach sich zieht.

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Cristiano Ronaldo sieht sich jetzt natürlich umso mehr in der Pflicht. Doch den Weltfußballer lassen die Urus natürlich nicht aus den Augen und stellen sich dem Stürmerstar entschlossen entgegen.

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Und wenn dann doch mal etwas durch rutscht, steht da noch Fernando Muslera, der in diesem Augenblick mit einer Hereingabe von Ricardo Pereira von der rechten Seite keine Mühe hat.

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In zentraler Position und gut 20 Meter vor dem Tor erobert William Carvalho den Ball und möchte sofort mit rechts schießen. Auch der Mittelfeldspieler kommt damit nicht durch. Uruguay wirkt hinten unglaublich sattelfest.

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Nach einem Ballverlust der Portugiesen in der eigenen Hälfte schaltet Edinson Cavani schnell, sucht sofort Luis Suarez. Der kommt rechts in der Box nur unter Bedrängnis zum Abschluss und vermag seinen Rechtsschuss nicht richtig zu platzieren.

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Lucas Torrerira braucht eine Weile, um sich zu erholen. Dann aber geht es natürlich weiter. In so einem Spiel möchte keiner ohne wirklich triftige Gründe freiwillig vom Platz.

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Aktuell allerdings finden sich keine Lücken. Cristiano Ronaldo probiert es mit Gewalt. Da aber steht Lucas Torrerira im Weg und blockt das Geschoss ab. Das allerdings ist mit Schmerzen verbunden.

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Die Initiative geht auch deutlich an die Südwesteuropäer über, die derzeit vornehmlich den Ball führen. Uruguay nimmt sich erst einmal etwas zurück und lässt den Gegner machen.

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Mit seinem zweiten Turniertor setzt Edinson Cavani den Europameister unter Druck. Nun sind die Portugiesen gefordert, müssen sich weiter und intensiver um ihr Angriffsspiel bemühen.

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Tooor! URUGUAY - Portugal 1:0! Welch grandioses Zusammenspiel der beiden Top-Stürmer der Südamerikaner. Ganz weit draußen auf dem rechten Flügel setzt Edinson Cavani zur Spielverlagerung an. Der lange Pass landet auf links bei Luis Suarez. Unterdessen sprintet Cavani in Richtung Tor, bekommt dort die präzise Flanke von Suarez auf den Kopf serviert und vollstreckt aus etwa fünf Metern.

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Vorlage Luis Alberto Suárez Díaz

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Beide Seiten entwickeln erstaunlich viel Offensivpotenzial. Nun sind wieder die Portugiesen an der Reihe. Aus nahezu zentraler Position versucht sich Cristiano Ronaldo mit dem linken Fuß. Der Schuss gerät nicht platziert genug, weshalb Fernando Muslera nicht sonderlich ins Schwitzen kommt.

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Ertrag zieht die Ecke nicht nach sich. Die Hereingabe von rechts ist deutlich zu hoch angesetzt.

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Auf der Gegenseite bemühen sich auch die Urus um die Offensive. Nahitan Nandez holt gegen Jose Fonte einen ersten Eckstoß heraus.

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Zügig bekommen wir die erste Abschlusshandlung zu sehen. Joao Mario flankt von der linken Seite weit in den Strafraum. Auf Höhe des zweiten Pfostens erwischt Bernardo Silva die Hereingabe, bekommt aber nicht genügend Druck hinter seinen Kopfball, der über den Kasten von Fernando Muslera fliegt.

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Sommerlich warm zeigt sich das Wetter am Schwarzen Meer. Die Temperaturen bewegen sich noch bei etwa 25 Grad. Vom wolkenlosen Himmel drohen im Spielverlauf keinerlei Niederschläge. Der Rasen präsentiert sich in hervorragender Verfassung und sollte alle Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Fußballabend vor etwa 44.000 Zuschauern bieten.

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Soeben ertönt der Anpfiff des Schiedsrichters und der Ball setzt sich in Bewegung.

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Nachdem die Melodien verklungen sind, begeben sich die Teams zum Fototermin. Anschließend treten sich die beiden Mannschaftskapitäne Diego Godin und Cristiano Ronaldo zur Platzwahl gegenüber. Ersterer gewinnt die Seitenwahl, damit bekommen die Portugiesen den Ball und dürfen anstoßen.

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Unterdessen finden sich die Hauptdarsteller auf dem Rasen des Olympiastadions von Sochi ein und nehmen ganz diszipliniert Aufstellung für den offiziellen Teil dieser Veranstaltung. Kurz darauf ertönen die Nationalhymnen.

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Kurz vor Spielbeginn gilt unser Interesse dem Unparteiischengespann. Die drei Herren aus Mexiko kommen in Russland zu ihrem dritten WM-Einsatz. An der Pfeife agiert Cesar Ramos Palazuelos. Dem 34-jährigen Referee greifen an den Seitenlinien die Assistenten Marvin Torrentera und Miguel Hernandez unter die Arme.

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Heute nun findet die dritte Auseinandersetzung zwischen Uruguay und Portugal statt. Und der Gewinner wird es im Viertelfinale mit Frankreich zu tun bekommen. Die Equipe Tricolore siegte im ersten Spiel des Tages spektakulär mit 4:3 gegen Argentinien und zerstörte damit den WM-Traum von Lionel Messi.

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Erstmals überhaupt treffen diese beiden Mannschaften in einem Pflichtspiel aufeinander. Bisher sind einzig zwei Freundschaftsländerspiele verzeichnet. In Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft 1966 gewann der spätere WM-Dritte Portugal mit 3:0. Sechs Jahre später trennte man sich 1:1.

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Bei der Gegenüberstellung der aktuellen Verfassung und der Formentwicklung spricht also einiges für die Südamerikaner, die neben ihrer unglaublich sattelfesten Defensive mit dem Innenverteidigerpaar von Atletico aus Madrid gerade offensiv deutlich unausrechenbarer erscheinen. Dort reduziert sich das Wohl und Wehe eben nicht auf nur einen Spieler.

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Diese portugiesische Herangehensweise kennen wir bereits von der EM 2016. Das 3:3 zum Auftakt gegen Spanien klingt vom Ergebnis her spektakulär, passte aber genau in dieses Schema und war im Endeffekt einzig der individuellen Klasse eines Cristiano Ronaldo zu verdanken, der alle drei Tore erzielte. Danach spiegelte sich der nüchterne Ergebnisfußball auch in den Resultaten wieder. Gegen Marokko (1:0) und den Iran (1:1) bekleckerte man sich wahrlich nicht mit Ruhm. Und der Gegentreffer im letzten Gruppenspiel kam dann auch so gar nicht gelegen und kostete überdies den Gruppensieg.

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Somit scheinen die Urus gewappnet für die K.o.-Spiele. Die Formkurve zeigt nach oben. Der Europameister kann kommen. Portugal ging die bisherigen Partien ebenfalls mit gebremstem Schaum an. Nicht mehr tun als nötig - so die Devise von Fernando Santos.

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Makellos weiß ist die Weste Uruguays nach der Vorrunde. Die Südamerikaner gewannen alle ihre Spiele und kassierten dabei kein einziges Gegentor. Und nachdem die Celeste in den ersten beiden Partien sehr zurückhaltend auftrat, sich bei den 1:0-Erfolgen gegen die wenig WM-tauglichen Teams aus Ägypten und Saudi-Arabien wahrlich kein Bein ausriss, brachte das Team von Oscar Tabarez zum Abschluss der Gruppenphase mit dem Weiterkommen in der Tasche die Motivation auf, den Russen im Kampf um den Gruppensieg die Stirn zu bieten. Die Leistungssteigerung mündete in einen 3:0-Sieg.

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Drei Umstellungen gibt es beim Europameister. Fernando Santos, der ebenfalls aus dem Vollen schöpfen darf, setzt Cedric Soares, Andre Silva und Ricardo Quaresma auf die Bank. Dafür rücken Ricardo Pereira, der zu seinem ersten WM-Einsatz kommt, Bernardo Silva und Goncalo Guedes in die Startelf.

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Bei Oscar Tabarez herrscht Kontinuität. Uruguays Trainer, der keine Ausfälle zu beklagen hat, scheint seine Stammelf gefunden zu haben. Im Vergleich zum letzten Gruppenspiel gibt es lediglich eine Veränderung - und die auch nur, weil der zuletzt angeschlagene Jose Maria Gimenez in die Innenverteidigung zurückkehrt. Dafür muss Sebastian Coates weichen.

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Dem stellt sich Portugal anfangs mit diesen elf Spielern entgegen: Rui Patricio - Ricardo Pereira, Pepe, Fonte, Guerreiro - Adrien Silva, William - Bernardo Silva, Joao Mario - Goncalo Guedes, Cristiano Ronaldo.

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Gleich zu Beginn der zweiten südamerikanisch-europäischen Auseinandersetzung des Tages widmen wir uns ohne Umschweife den personellen Angelegenheiten. Uruguay geht dieses Achtelfinale in folgender Besetzung an: Muslera - Caceres, Gimenez, Godin, Laxalt - Torreira - Nandez, Vecino - Bentancur - Cavani, Suarez.

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Hallo und herzlich willkommen beim Liveticker zum Achtelfinalspiel zwischen Uruguay und Portugal bei der WM 2018 in Russland.