FC Valencia - Betis Sevilla; Spanien, La Liga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

FC Valencia - Betis Sevilla. Spanien, La Liga.

Mestalla.

FC Valencia 0

    Betis Sevilla 1

    • P García (83. minute)

    Live-Kommentar

    Die nächsten Spiele aus LaLiga haben wir morgen und übermorgen im Programm, es handelt sich erneut um Nachholspiele des 1. Spieltages. Real Madrid spielt am Mittwoch um 21:00 Uhr gegen Real Sociedad. Und am Donnerstag trifft Meister Barca auf Athletic Bilbao, Anpfiff ebenfalls 21:00 Uhr. Das wars von dieser Stelle aus LaLiga, einen schönen Abend noch und bis zum nächsten Mal!

    Und so gehts für beide Klubs weiter: Betis ist kommenden Samstag zu Gast bei UD Levante, Valencia tritt am Sonntag bei Aufsteiger Deportivo A Coruna an. 

    Damit sieht die Tabellenspitze in LaLiga im Augenblick ziemlich andalusisch aus. An der Spitze steht der FC Sevilla aufgrund des besseren Torverhältnisses. Dahinter Real Betis, das einzige andere Team in Spanien, das bisher sechs Punkte geholt hat. Nachziehen können da nur noch Real und Barca. Mit einem Punkt aus zwei Spielen ist Valencia im Augenblick Fünfzehnter. 

    Möglicherweise das Abschiedsgeschenk von Pablo Garcia, über dessen unmittelbar bevorstehenden Wechsel in die Premier League ja spekuliert wird? Damit verlöre Betis auf jeden Fall einen Unterschiedsspieler. In einer weitgehend ausgeglichen Partie hatte Betis das glücklichere Ende für sich, ein einziger gelungener Angriff reichte für den zweiten Dreier der neuen Saison. Erst in der Schlussphase ging es bei Valencia nochmal nachdrücklich in die Offensive - zum Ausgleich nach dem späten Genickschlag reichte es nicht mehr. 

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    Schlusspfiff!

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    Wieder kann Betis nach einer Ecke von Valencia kontern, als letzter Mann kann Diakhaby diesmal Pablo Garcia rechtzeitig vom Ball brennen. Ein Abschluss kommt nicht zustande. Zum Tor wären es ohnehin noch ein paar Meter gewesen. Knapp hinter der Mittellinie kam Diakhaby dazwischen. 

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    Betis beschränkt sich in dieser Phase aufs Verteidigen, Valencia wirft alles nach vorne. 

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    Angriff über die rechte Seite, der Flachpass erreicht im Strafraum Sato, der zu lange zögert, den Ball mit dem Rücken jedoch behaupten kann und für Urginic auflegt. Der hält flach aufs linke Eck drauf und verpasst knapp. Allerdings war Valles in die richtige Ecke unterwegs und hätte den Versuch wohl klären können. 

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    In der Schlussphase nimmt die Partie doch noch einmal Fahrt auf, was eng damit zusammenhängt, dass Valencia jetzt auch wirklich Druck ausüben muss. Zweites Heimspiel. Und vom ersten Heimsieg ist man weit entfernt. 

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    Es gibt sechs Minuten Nachschlag. 

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    Mouctar Diakhaby kassiert Gelb wegen Meckerns.

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    Und für Guido Rodriguez übernimmt Aliou Dieng.

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    Nun folgen die wohl letzten Wechsel. David Otorbi spielt nun bei Valencia anstelle von Pepelu.

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    Und das hätte eigentlich die Antwort von Valencia sein müssen. Sadiq dribbelt sich im Strafraum durch und hat nur noch Valles vor sich. Sadiq sucht sich die Ecke aus und mit einer fabelhaften Fußparade verhindert Valles den schnellen Ausgleich!

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    Tooor! Valencia - BETIS 0:1. Dass ers besser kann, zeigt Pablo Garcia beim nächsten Angriff. Standard Valencia. Und dann der Konter. Garcia klärt an der Strafraumgrenze mit dem Kopf, findet Parrott, der sofort wieder zu Garcia legt. Und der marschiert in die Tiefe. Legt den Ball nach links, wo Fran Garcia gestartet ist, der vom Strafraumeck den Ball in den Strafraum schlägt. Die halbhohe Hereingabe nimmt Pablo Garcia nun in vollem Tempo direktaus zwölf Metern und setzt den Ball unhaltbar neben den linken Pfosten. Fabelhafter Konter, ohne Abstriche. 

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    Vorlage Fran García

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    Mit Tempo kommt Betis über die rechte Seite. Der Ball wird ins Zentrum auf Isco gespielt, der Pablo Garcia mit einem Steckpass im Strafraum einsetzt. Isco rückt nach, Garcia will die Ballstafette mit einem Hacktrick auf Isco beenden. Und trifft den Ball nicht. 

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    Weiter gehts.

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    Fornals hat Feierabend, für ihn kommt bei Betis nun Pablo Garcia. Den Wechsel nutzt Jon Ander Gonzalez, um die zweite Trinkpause einzuläuten. 

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    Nach einer Ecke von Valencia kann Betis mal wieder kontern. Verliert handelsüblich viel Zeit, als man sich ins Angriffsdrittel vorarbeitet. Jedoch anders als sonst, kommt wenigstens ein Abschluss zustande. Antonys Versuch aus 20 Metern ist jedoch nichts mehr als eine bessere Rückgabe auf Dimitrievski, der buchstäblich ins bedrohte Eck schlendert, um den Ball aufzunehmen. 

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    Jetzt hätten wir fast von einem Traumeinstand gesprochen. Parrott steht keine Minute auf dem Platz, als er im rechten Halbfeld nach einem Pass von Bellerin völlig freisteht und sich in den Strafraum aufmacht. Der Winkel ist nur ein kleines bisschen zu spitz, aus 13 Metern legt Parrott den Ball nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Dimitrievski hätte da nicht viele Möglichkeiten gehabt. Nachträglich wartet Parrott auf den Abseitspfiff, der aber nie kommt. Und schlägt die Hände vors Gesicht. 

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    Doppelwechsel bei Betis. Angel Ortiz räumt das Feld für Hector Bellerin.

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    Und die Neuverpflichtung Troy Parrott aus Irland gibt ihr Debüt. Cucho Hernandez weicht dafür. 

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    Also versucht es Deossa beim nächsten Versuch wenige Momente später mal flach, trifft aber aus 25 Metern den Ball nicht richtig, der im Zeitlupentempo links am Tor vorbeirollt. Bringt trotzdem einen Strich auf der Liste bei den Abschlüssen ein. 

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    Immerhin mal wieder ein Abschluss. Immer schlecht, wenn in einem Eintrag "immerhin" steht. Nach Ballgewinn an der Mittellinie spielt Betis durchs Zentrum, der Flachpass auf Deossa ist gut, der Schuss aus 25 Metern direkt im Anschluss geht aber fast genauso hoch über den Kasten von Dimitrievski. 

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    Die Zuschauer wirken in dieser Phase auch etwas unzufrieden. Gute Defensivaktionen werden durchaus beklatscht, aber es überwiegen doch weitestgehend Pfiffe. 

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    Oder sagen wir so, der Torschützenkönig von LaLiga kommt sicherlich nicht von einem der beiden Teams, die da gerade auf dem Rasen stehen. 

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    Also mehr als ein Treffer fällt hier sicherlich nicht mehr. 

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    Nach einem Standard von Valencia kann Betis kontern. Kurz ist Isco alleine unterwegs aber der Mittellinie, aber der Schnellste ist er nicht. Er muss auf Unterstützung warten. Und am Ende verpufft dieser Vorstoß einfach. Als Hernandez endlich dazustieß, war alles schon zu spät. 

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    Vor allem Valencia bespielt nun aber besser die Räume, findet Passwege zwischen den Linien. Aber so eine echte Torchance hatten die Gastgeber nach der Pause noch nicht. 

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    Eine halbe Stunde ist noch zu spielen. Und das kann hier noch in alle drei Richtungen ausgehen. Lässt sich ganz schwer abschätzen. 

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    Und für Junior Firpo steht Fran Garcia auf dem Rasen.

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    Knappe zwei Minuten später zieht Pellegrini nach. Isco spielt nun für Rodrigo Riquelme.

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    Und anstelle von Hugo Duro spielt Umar Sadiq.

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    Arnaut Danjuma räumt das Feld für Filip Ugrinic.

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    Dann stehen hier die ersten Wechsel an. Drei auf einen Streich bei Valencia. Pablo Maffeo weicht für Luis Rioja. Der in den letzten zwei Spielen gegen Betis jeweils traf ...

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    Das hätte was werden können! Aus dem rechten Halbfeld spielt Guerra einen Steckpass in die Tiefe, Duro ist durchs rechte Halbfeld in Richtung Strafraum marschiert, neben ihm läuft Danjuma. Kurz hinter der Strafraumgrenze erreicht Duro den Ball, will mit einer Grätsche auf den freien Danjuma querlegen, aber gerade noch kommt ein zurückgeeilter Verteidiger dazwischen. Haarscharf.

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    Doch knüpft Betis nun durchaus wieder an die gute Phase von vor der Pause an. Wobei gleichzeitig aber Valencia nicht ganz so passiv bleibt. Die Partie wird wieder etwas offener. 

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    Betis macht immer wieder denselben Fehler. Eröffnen sich Räume, drückt das Team von Pellegrini sofort aufs Tempo. Nimmt es aber im Angriffsdrittel sofort wieder raus. Und Valencia hat dann überhaupt keine Probleme, sich immer wieder zu formieren. 

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    Ein Zeichen dafür, dass Valencia wieder den besseren Start erwischt? Oder wurde hier Betis einfach nur überrascht?

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    Ab durch die Mitte, sagen sich die Gastgeber und sorgen mit dem ersten Vorstoß nach Wiederbeginn für Chaos im Strafraum der Gäste. Das Kurzpassspiel bringt dabei Sato gleich zweimal in Abschlusspositionen, beide Versuche werden aber geblockt. 

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    Die Partie läuft wieder. 

    Keine Tore in der ersten Hälfte im Mestalla, damit sollten die Gäste besser leben können. Betis wurde zwar gegen Ende der ersten Hälfte stärker, hat durchweg in dieser Partie mehr Ballbesitz. Aber die besseren Abschlüsse hatte Valencia, das hier mit viel Schwung in die Partie startete, aber sich nicht belohnen konnte. 

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    Die Variante der Gäste: Fornals führt kurz aus, spielt flach zur Strafraumgrenze. Und Antony lässt für Deossa prallen. Kein schlechter Versuch, offensichtlich unerwartet. Doch Deossa verzieht deutlich. Und Jon Ander Gonzalez pfeift zur Pause. 

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    Kurz vor der Pause ein Zusammenprall zwischen Danjuma und Bernal vor dem Valencia-Strafraum. Freistoß. Das ist jetzt nochmal eine gute Position für die Gäste. Zentral, etwa 30 Meter. 

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    Drei Minuten gibts obendrauf

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    Die Trinkpause hat so ein bisschen das Tempo aus dem Spiel genommen, aber auch den Rhythmus bei Betis gestört. Valencia kommt wieder besser in die Partie. 

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    Für ein taktisches Foul an der Mittellinie kassiert Junior Firpo Gelb. 

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    Das war mal wieder ein Versuch. Erst der Steilpass von Maffeo für Sato, der in die Tiefe startet, abbricht, quersteckt auf Maffeo, und der hat vor dem Strafraum eigentlich ziemlich viel Platz - passt dann aber blind in den Rückraum, wo aber keiner der Kollegen nachgerückt ist. Im Ansatz sah das richtig gut aus. 

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    Weiter versucht Betis, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Die letzte Offensivaktion von Valencia ist jetzt doch schon eine ganze Weile her. 

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    Jetzt hat Dimitrievski doch noch eine gelungene erste Aktion in dieser Partie, allerdings weit von seinem Tor entfernt. 

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    Weiter gehts, und sofort Betis mit einer Fastchance. Aus dem Mittelkreis wird der Ball in die Spitze gesteckt, das war ziemlich wach von Fornals. Riquelme ist gestartet, hat nur noch Dimitrievski vor sich, der aber weit aus seinem Kasten kommt und einen Tick vor Riquelme den Ball erreicht. Das war ziemlich knapp. 

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    Sind hier immer noch 27 Grad. Diese kurze Unterbrechung geht schon in Ordnung. 

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    Nach 31 Minuten werden die Akteure nun in die erste Trinkpause geschickt. Bisschen spät irgendwie. 

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    Die Szene kann beispielhaft dafür stehen, dass Betis jetzt doch besser ins Spiel kommt. Valencia hat in dieser Phase Probleme, für Entlastung zu sorgen. Immer häufiger können sich die Gäste in der gegnerischen Hälfte festsetzen. So ist eine echte Torchance für Betis nur eine Frage der Zeit. Wobei Valencia im eigenen Strafraum schon ziemlich gut steht. Alles, was da bisher an Hereingaben in den Strafraum flog, konnte bis auf die Szene eben mit Fornals, abgefangen werden. 

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    Betis trägt einen Angriff über die rechte Seite vor. Die langgezogene Flanke kommt am langen Pfosten bei Riquelme runter, der sofort butterweich für Fornals ablegt. In höchst aussichtsreicher Position will der das Zuspiel direkt verarbeiten ... und wird ganz entscheidend geblockt. So musste Dimitrievski auch nach fast einer halben Stunde noch immer nicht eingreifen. Kein einziges Mal. 

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    Beim Pressing kommt Sato gegen Firpo zu spät und der kommt zu Fall. Gelb ist da ein bisschen hart. 

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    Gegen den Ball wechselt Valencia immer sofort auf Fünferkette, und damit hat Betis Probleme. Die Seitenwechsel sind zu behäbig, um diese Fünferkette mal ein bisschen zu stretchen. Valencia wirkt griffiger als der Champions-League-Starter. 

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    Ecke Valencia, Guerra mit der Hereingabe von der rechten Seite, im hinteren Teil des Torraums kommt Diakhaby zum Abschluss per Kopf. Zum einen trifft er den Ball aber nicht voll, zum anderern verfehlt er den Kasten auch recht deutlich. Bei Valencia sind hier zu Beginn lediglich die Abschlüsse zu kritisieren. 

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    Nach einem tiefen Ballgewinn kann Betis kontern. Riquelme treibt den Ball durchs Mittelfeld, bekommt lediglich Begleitschutz, und bezieht auf halbrechts Antony mit ein. Der nimmt etwas das Tempo raus und setzt dann eher einen Alibiabschluss. Grundsätzlich eine gute Situation für die Gäste. Aber nicht konsequent ausgespielt. 

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    Was sagen die Zahlen? 54 Prozent Ballbesitz für Betis, das sind zu diesem frühen Zeitpunkt gerade mal 15 Pässe, vernachlässigbar. Und den wertvollen Ballbesitz hat sowieso Valencia.

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    Fast eine Viertelstunde ist gespielt und lässt sich schon ein Zwischenfazit ziehen. Valencia hat eindeutig mehr Zug zum Tor, bei Betis ist das bisher nicht einmal eine Bimmelbahn. Könnte da die Rotation Pellegrinis eine Rolle spielen? Schwer zu sagen, wie gesagt, eigentlich hat er nur in der Defensive was geändert. 

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    Nächste Abschlüsse für Valencia, beide gefährlich! Zunächst gehts diesmal durchs Zentrum, vor dem Strafraum kommt Danjuma an die Kugel, der zunächst verzögert, dann ins Dribbling geht, plötzlich in die Tiefe startet und aus spitzem Winkel an Valles scheitert. Der klärt im kurzen Eck, kann den Ball nicht festhalten. Und Sato kommt aus zwölf Metern noch zu einem verdeckten Nachschuss, den Valles sehr spät sieht und gerade noch so aus dem rechten Eck fischen kann. 

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    Valencia tendiert dazu, die Angriffe über die rechte Seite aufzubauen. Zunächst bleibt man in Ballbesitz geduldig, dann gehts allerdings regelmäßig über Maffeo und Sato.

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    Betis tut sich allerdings noch schwer, bis ins Angriffsdrittel vorzudringen, ein Versuch über die linke Halbspur scheitert früh, als Fornals einen Ball mit dem Außenrist in den Strafraum bringt, wo jedoch nur Verteidiger stehen. So ist das einfach zu verteidigen. 

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    Eindeutig zu erkennen ist das Bemühen von Valencia, in der frühen Phase eines Spielzugs hoch zu pressen. Erst wenn Betis die erste Pressinglinie überspielt hat, zieht sich Valencia weiter zurück und formiert sich neu. 

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    Doch langsam kommt nun auch Betis besser ins Spiel, erste längere Ballstafetten in der gegnerischen Hälfte. Und ganz allmählich gelingt es den Gästen, das Tor in die gegnerische Hälfte zu verlagern. 

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    Und erarbeitet sich auch schon die erste Möglichkeit. Einen Steckpass in die Spitze vor den Strafraum lässt Danjuma einfach prallen, und der nachsetzende Sato kommt so fast von der Sechzehnergrenze zum ersten Abschluss. Gute Position für den Neuzugang, der erst 19 Jahre ist. Aber weil er etwas überhastet abschließt, trudelt der Ball harmlos und flach links am Tor vorbei. 

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    Gleich in der Anfangsphase läuft Valencia sehr hoch an, das sorgt für einige Unruhe bei den Gästen. Die sehen sich früh in die eigene Hälfte gedrängt. Zunächst also kontrolliert Valencia hier die Begegnung. 

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    Diese große Rotation auf Seiten der Gäste hat übrigens nichts damit zu tun, dass Pellegrini mit der ersten Partie nicht zufrieden gewesen wäre. Doch das Programm seiner Mannschaft ist straff. Acht Spiele in den ersten 27 Tagen der Saison, da muss man schon mal mit den Kräften haushalten.

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    Schiedsrichter der Begegnung im Mestalla ist Jon Ander Gonzalez Esteban. Und der gibt das Spiel jetzt frei.

    Werfen wir noch den Blick auf ein paar Testspielergebnisse. Betis gewann in den letzten Tests vor Saisonbeginn 3:1 gegen Arsenal, spielte 2:2 gegen Bournemouth und unterlag Inter 0:1. Valencia testete gegen Stoke City (1:1) und Newcastle (1:2).

    Das sieht bei Vigo dann schon etwas anders aus, durch den Start in der Königsklasse stehen natürlich auch ganz andere Beträge zur Verfügung. Für Troy Parrott zahlte man 16 Millionen an Alkmaar, Bernal kam von Fluminense (10,5 Mio.) und Real-Verteidiger Fran Garcia kostete immer noch 4 Mio. Erfolg hat aber auch seinen Preis, wie die Abgänge von Sergi Altimira (Soorting) oder Nobel Mendy (Rayo) verdeutlichen.

    Auf dem Transfermarkt machte Valencia im Verlaufe des Sommers eher kleine Sprünge, wirklich Geld in die Hand nahm der Klub nur bei der Verpflichtung des Mittelfeldspielers Ryunosuke Sato, der aus der J League nach Spanien wechselte. Dabei hörte sich die Ablösesumme mit vier Millionen Euro eher bescheiden an. Andere Spieler kamen ablösefrei, wie Justin de Haas oder Aliou Dieng oder als Leihspieler - Pablo Maffeo.

    Schauen wir uns an, wo beide Teams herkommen. Valencia schloss die letzten Spielzeit als Neunter ab, zwei Zähler fehlten am Ende, um den Sprung ins internationale Geschäft - sprich Conference League - zu schaffen. Betis wurde Fünfter und vertritt damit die spanischen Farben neben Barcelona, Real, Villarreal und Atletico in der aktuellen Saison in der Champions League.

    Und wissen jetzt auch, warum die beiden Teams den 2. Spieltag vor dem ersten bestritten. Mit unterschiedlichem Erfolg. Während Valencia sich am Samstag gegen Celta Vigo mit einem Zähler zufrieden geben musste, konnte Betis einen Dreier gegen Pokalsieger Real Sociedad einfahren.

    Von einer angemessenen Vorbereitung hätte dann keine Rede sein können. Daher bot LaLiga den betroffenen Klubs an, verspätet in die Saison einzusteigen. Nicht alle machten davon Gebrauch, prominentestes Beispiel dafür ist Atletico, beim Team von Diego Simeone betraf das immerhin neun Spieler. Andere wiederum, wie Real Betis, schöpften diese Möglichkeit voll aus. Und damit wären wir bei Lo Celso angekommen, der im Finalkader der Argentinier stand.

    Dass der 1. Spieltag in Spanien so zerstückelt ist - die ersten Partien fanden am 15.08 statt, die letzten am 27.08. -, hat letztlich arbeitsrechtliche Gründe. 21 Tage Urlaub stehen in Spanien den Profis zu. Das bedeutet, wenn ein Akteur beim Finale der Weltmeisterschaft im Kader gestanden hätte, wäre der in der Woche des 1. Spieltages erst wieder ins Training eingestiegen.

    Real Betis spielte am Wochenende 1:0 gegen Real Sociedad. Und Pellegrini rotiert schon im zweiten Saisonspiel kräftig durch, bringt gleich fünf Neue. Angel Ortiz, Junior Firpo, Nelson Deossa, Diego Llorente und Valentin Gomez dürfen heute beginnen, dafür sitzen Marc Bartra, Hector Bellerin, Natan, Fran Garcia und Marc Roca auf der Bank. Das ist praktisch eine komplett neue Defensive mit neuer Viererkette und einem neuen Sechser.

    Und so lässt Manuel Pellegrini auflaufen: Valles - Ortiz, Llorente, Gomez, Firpo - Bernal, Deossa - Antony, Fornals, Riquelme - Hernandez.

    Nach dem 0:0 gegen Vigo vom Wochenende hat Corberan drei Wechsel vorgenommen. Pablo Maffeo, Mouctar Diakhaby und Hugo Duro spielen von Anfang an. Sie ersetzen Justin de Haas, der verletzt ausfällt, und Jose Gaya sowie Filip Ugrinic, die mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen müssen.

    So hat Valencias Coach Carlos Corberan aufgestellt: Dimitrievski - Tarrega, Pepelu, Diakhaby - Vazquez, Sato, Rodriguez, Guerra, Maffeo - Duro, Danjuma.

    Nanu, sagen Sie jetzt vielleicht. Am kommenden Wochenende steht der erst 3. Spieltag in LaLiga an und wir haben bereits Nachholspiele? Letztlich liegt das an Giovani Lo Celso. Vor eine genauere Erklärung schieben wir aber noch schnell die Startformationen.

    Herzlich willkommen in LaLiga zur Begegnung des 1. Spieltages zwischen dem FC Valencia und Real Betis.

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