Die Gefühlslage bei den Akteuren dürfte nach dem Schlusspfiff und einer turbulenten zweiten Halbzeit klar sein: Die Wolfsburger sind wohl erleichtert, dass sie die drohende Niederlage noch abgewendet haben. Die Hoffenheimer dagegen dürften sich mächtig ärgern, die Nachspielzeit nicht schadlos überstanden zu haben. Sieht man sich aber alle Spielereignisse der 90 Minuten an, dann lässt sich feststellen: Eine Punkteteilung geht in Ordnung. Der VfL verpasste es in der ersten Halbzeit, in Führung zu gehen. Arnold verschoss einen Foulelfmeter, Origi traf nur die Latte. Nach der Pause hatten die Gäste die besseren Gelegenheiten, ließen aber nach dem Führungstreffer das mögliche 2:0 (Kramaric in der 80.!) liegen. Mit dem einen Punkt werden also beide Teams leben können.