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VfL Wolfsburg - 1. FC Köln

Bundesliga

VfL Wolfsburg 4

  • J Guilavogui 1'
  • D Origi 54'
  • R Knoche 71'
  • J Brekalo 90+1'

1. FC Köln 1

  • J Hector 32'

Sieg am letzten Spieltag

Der VfL Wolfsburg rettet sich gegen den 1. FC Köln in die Relegation

13.05.2018 | 11:30 Uhr

Der VfL Wolfsburg gewinnt zuhause gegen den 1. FC Köln.
Image: Der VfL Wolfsburg gewinnt zuhause gegen den 1. FC Köln. © DPA pa

Der VfL Wolfsburg hat aus eigener Kraft den direkten Abstieg verhindert. Durch einen 4:1 (1:1)- Sieg gegen den bereits abgestiegenen 1. FC Köln sicherten die Wölfe Relegationsplatz 16 und dürfen dadurch weiter auf den Verbleib in der Bundesliga hoffen.

Gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel müssen die Wolfsburger nun wie schon im Vorjahr nachsitzen. Seinerzeit hielt man die Klasse durch zwei 1:0-Siege gegen den Nachbarn Eintracht Braunschweig.

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Guilavogui mit Blitz-Führung

Nach gerade einmal 42 Sekunden war Josuha Guilavogui mit einem platzierten Flachschuss von der Strafraumgrenze erfolgreich, Josip Brekalo hatte den Treffer vorbereitet. Für den Ausgleich für das Tabellenschlusslicht sorgte FC-Kapitän Jonas Hector (32.), der mit einem Lupfer erfolgreich war.

Josuha Guilavogui bringt den VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln in Führung.
Image: Josuha Guilavogui bringt den VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln in Führung. © DPA pa

Zum zweiten Mal in Führung gingen die Platzherren in der 54. Minute, als Divock Origi einen Konter erfolgreich abschloss. Schiedsrichter Markus Schmidt gab den Treffer nach Kontakt mit der Videozentrale in Köln. VfL-Innenverteidiger Robin Knoche erhöhte per Kopf (71.), Brekalo (90.+1) setzte den Schlusspunkt.

Hector gleicht sehenswert aus

Nach drei Niederlagen hintereinander gab die rasche Führung den Norddeutschen schnell Sicherheit. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia agierte überlegen und hätte binnen der ersten 20 Minuten weitere Treffer erzielen können.

Jonas Hector gleicht zwischenzeitlich für den 1. FC Köln aus.
Image: Jonas Hector gleicht zwischenzeitlich für den 1. FC Köln aus. © DPA pa

Nach einer guten halben Stunde wurden die Rheinländer mutiger und wurden prompt mit dem Ausgleich nach Hectors sehenswerter Einzelleistung belohnt. Die 5000 mitgereisten FC-Fans machten sich lautstaark bemerkbar, bis zum Halbzeitpfiff gestaltete sich die Partie offen.

Verhaegh mit Platzwunde runter

Ein erschrockenes Raunen ging nach exakt einer halben Stunde durch die mit 26.112 Zuschauern nicht ganz ausverkaufte Volkswagen-Arena. VfL-Kapitän Paul Verhaegh und der Kölner Jannes Horn stießen beim Luftkampf übel mit den Köpfen zusammen und mussten mit blutenden Platzwunden auswechselt werden.

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Ein sehenswertes Solo von Origi mit einem Schuss knapp über die Latte (48.) läutete die zweiten 45 Minuten ein. Das Team von FC-Coach Stefan Ruthenbeck machte jedoch in dieser Phase den konzentrierteren Eindruck - doch dann schlugen die Gastgeber zu.

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Labbadia schont Didavi

Ungeachtetet des erhofften Resultats wurde beim VfL im Mittelfeld der angeschlagene Daniel Didavi schmerzlich vermisst. Wegen einer Achillessehnenverletzung schonte Labbadia einen seiner wichtigsten Leistungsträger für die Relegation, zudem war der Ex-Stuttgarter mit vier Gelben Karten belastet. "Er hätte nur 80 Prozent bringen können", sagte Labbadia bei Sky.

Vor der Partie hatte sich die Anfeuerung der Wolfsburger Profis durch den eigenen Anhang in Grenzen gehalten. Das Spektakulärste war noch ein flammender Appell eines Fanvertreters via Megafon, der bedingungslose Unterstützung für die Spieler einforderte.

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