VfL Wolfsburg - FC Schalke 04; Bundesliga

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

VfL Wolfsburg - FC Schalke 04. Bundesliga.

Volkswagen ArenaZuschauer27.502.

VfL Wolfsburg 0

    FC Schalke 04 1

    • R Knoche (86. minute ET)

    Live-Kommentar

    Mit dem Hinweis auf die genannte Partie (los geht's ab 13:30 Uhr) möchte ich mich auch verabschieden. Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche noch einen angenehmen Abend!

    Ganz anders die Situation auf Schalke: Die Tedesco-Elf gewinnt zum fünften Mal in Folge und bleibt obendrein zum vierten Mal in Serie ohne Gegentor. Damit baut Königsblau die Führung auf den BVB auf vier Punkte aus und kann sich entspannt anschauen, was der Erzrivale morgen gegen Hannover macht. 

    Wolfsburg kann die Niederlagen der Konkurrenz aus Hamburg und Mainz also nicht nutzen und steht weiter nur dank der besseren Tordifferenz überm Strich. Die Länderspielpause dürfte nicht ungelegen kommen für Bruno Labbadia, der weiterhin sieglos ist als VfL-Trainer. In zwei Wochen wartet Hertha BSC Berlin.

    Der ansonsten heute keineswegs sichere Ralf Fährmann parierte den Versuch vom eigentlich sicheren Schützen jedoch und keine zehn Minuten später fiel der Treffer auf der Gegenseite - und wieder lief alles gegen den VfL: Knoches Rettungstat bei Embolos Hereingabe kullerte über die eigene Linie und bescherte S04 am Ende einen sehr schmeichelhaften Auswärtssieg.

    Der VfL Wolfsburg kann einem fast leidtun. Die Niedersachsen waren beinahe über die gesamten 90 Minuten die bessere (weil aktivere) Mannschaft und hatten eine Viertelstunde vor Schluss durch Paul Verhaegh per Elfmeter die große Chance zur Führung.

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    Schluss! Schalke gewinnt glücklich mit 1:0 in Wolfsburg!

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    Die letzte Minute läuft und Wolfsburg rennt weiter an ...

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    Da ist die Chance auf den Ausgleich! Der Ball kommt vom rechten Flügel in den dicht besetzten Strafraum und fällt Dimata mit ein bisschen Glück vor die Füße. Der Angreifer gerät sechs Meter vor dem Kasten leicht in Rücklage und setzt das Leder mit der Innenseite knapp über den Querbalken!

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    Noch mehr Feuerpower bei den Hausherren: Renato Steffen kommt für Kapitän Verhaegh.

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    Vier Minuten Nachspielzeit sind angezeigt. Geht da noch was für den VfL?

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    Wolfsburg wechselt natürlich nochmal offensiv, Origi kommt für die Schlussphase. Brekalo ist dafür raus.

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    Ist das bitter für den VfL! Didavi stellt sich rechts im Strafraum ganz schlecht gegen Embolo an. Der eingewechselte Schweizer schiebt den Ball flach vors Tor und Knoche befördert den Ball im Fünfer bei seiner Rettungsaktion komplett ohne Not ins eigene Tor.

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    Tooooooooor! VfL Wolfsburg - FC SCHALKE 04 0:1 - Torschütze: Robin Knoche (Eigentor)

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    Viel Gelber geht's dann nicht mehr: Insua grätscht Arnold, immerhin von der Seite kommend, an der Außenbahn mit Anlauf aus dem Spielfeld. Labbadia steht genau daneben und fordert gar einen Platzverweis, Gelb geht da aber wohl noch in Ordnung.

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    Die letzten zehn Minuten laufen, Wolfsburg scheint den verschossenen Elfmeter gut weggesteckt zu haben. Jedenfalls sind die Hausherren weiterhin deutlich engagierter.

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    Auch Tedesco wechselt und bringt Di Santo für den heute unauffälligen Burgstaller.

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    VfL-Trainer Bruno Labbadia reagiert und bringt einen weiteren Angreifer: Victor Osimhen ersetzt Richedly Bazoer.

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    Verhaegh verschießt! Der von mir heute so oft gescholtene Fährmann ist beim Elfer zur Stelle und pariert den schwach geschossenen Strafstoß aufs linke Eck.

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    Elfmeter gehalten Ralf Fährmann

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    Elfmeter für Wolfsburg! Im Anschluss an eine Ecke erwischt Nastasic von hinten leicht Bazoer, der da alles rausholt. Schiri Cortus zögert nicht und zeigt sofort auf den Punkt. Harte, aber vertretbare Entscheidung.

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    Schalkes Abräumer Meyer ist nach einem verlorenen Zweikampf ausnahmsweise mal aus dem Spiel, dann legt Bazoer den Ball in halbrechter Position aber etwas zu weit vor und Naldo bereinigt die Situation für die Gäste.

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    Knapp 20 Minuten stehen noch auf der Uhr, die Partie ist komplett offen. Es ist immer noch nicht hochklassig, aber zumindest sehen wir im zweiten Durchgang mehr Abschlüsse.

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    Während William nach einem Zusammenprall mit Caligiuiri kurz behandelt werden muss, schauen wir mal, ob Schalke nach den beiden Wechseln taktisch umgestellt hat. Erstmal sieht es so aus, als ob Insua die Position von Stambouli übernommen hat. Embolo dagegen positioniert sich etwas höher als zuvor Harit und fungiert als zweiter Wandspieler.

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    Embolo vergibt die Schalker Führung! Bei einem schnellen Gegenangriff bedient Burgstaller von links den eingewechselten Schweizer mit einer flachen Hereingabe. Casteels geht früh runter und verhindert das 0:1 aus spitzem Winkel.

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    Zweiter Wechsel bei S04: Benjamin Stambouli geht runter, für ihn kommt Pablo Insua, der sein Debüt für Königsblau gibt.

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    Ungestüm geführter Zweikampf von Goretzka, der mit Arnold im Anschluss an die vermeintliche Elfmeterszene ein paar Worte gewechselt und anscheinend noch eine Rechnung mit dem Wolfsburger offen hatte. Da sind die Stollen aber an der ganz falschen Stelle - viel Glück für Goretzka, dass Cortus die Karte stecken lässt.

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    Gleich mal ein Ballgewinn von Embolo, der Guilavogui das Leder im rechten Halbfeld mit einem robusten Einsatz abnimmt. Burgstaller nimmt die Kugel auf und will mit dem diagonalen Pass Oczipka einsetzen, der Versuch ist aber kläglich und landet bei Knoche.

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    Tedesco nimmt seinen ersten Wechsel vor und bringt Embolo für Amine Harit, dem heute nicht viel gelingen wollte.

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    Wolfsburg will einen Elfmeter! Rechts im Strafraum legt sich Didavi den Ball an Nastasic vorbei. Der Schalker zuckt kurz mit dem Fuß, trifft den Wolfsburger aber nicht. Didavi will da dann ganz viel draus machen, hakt selbst ein und geht zu Boden. Wilde Proteste der Gastgeber, doch Schiedsrichter Cortus hat das komplett richtig gesehen und lässt weiterspielen.

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    S04-Keeper Ralf Fährmann hat heute nicht seinen besten Tag. Zum dritten Mal verschätzt er sich bei einem hohen Ball in den Strafraum. Diesmal kommt das Leder von rechts und Fährmann wartet lange, bis er sich dann doch noch von der Linie bewegt. Allerdings ist Arnold vor ihm am Ball und setzt das Spielgerät unter Bedrängnis knapp über das leere Tor.

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    Zumindest sehen wir den nächsten Schalker Abschluss. Harit setzt sich auf der linken Seite mit ein bisschen Glück gegen Bruma durch und zieht in die Mitte. Aus 22 Metern versucht er sein Glück - drüber.

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    Die Anfangsphase ist schon mal vielversprechend, hoffentlich geht es genau so dynamisch weiter.

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    Auf der anderen Seite führt Bentaleb den Ball auf links und spielt das Leder diagonal in den Strafraum genau in die Gasse zwischen Knoche und Verhaegh. Dort lauert Goretzka, ist aber einen Schritt zu spät gegen den aufmerksamen Casteels.

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    Maximilian Arnold schickt Brekalo über links auf die Reise und rückt selbst mit nach. Er bekommt den Ball zurück und sucht aus 20 Metern den Abschluss, wird aber von Bentaleb geblockt.

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    Die Wölfe waren nach der Halbzeit bestimmt zwei Minuten früher auf dem Rasen. Ein bisschen psychologische Kriegsführung also vom VfL.

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    Beide Mannschaften kommen unverändert aus der Kabine, weiter geht's!

    Zwar hat S04 augenscheinlich die höhere spielerische Qualität, doch Wolfsburg hinterließ insgesamt den etwas besseren Eindruck. Gegen eine stabile Gäste-Abwehr muss sich die Labbadia-Elf aber noch mehr einfallen lassen. Gleich geht's weiter!

    Das Ergebnis zum Seitenwechsel geht absolut in Ordnung. Gut 20 Minuten tasteten sich die Teams ausgedehnt ab, dann übernahm der VfL so ein wenig die Initiative. Eine Kopfballchance durch Didavi in der 24. war der Startschuss für eine gute Wolfsburger Phase, so richtig konnten sich die Niedersachsen aber nicht in der Hälfte der Gäste festbeißen. Zum Ende der ersten Halbzeit kam Schalke dann erstmals mit ein bisschen Überzeugung und hatte in der 41. die beste Chance der Partie, Nastasic scheiterte aus kurzer Distanz jedoch an Casteels.

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    Schiedsrichter Benjamin Cortus pfeift pünktlich zur Halbzeit - keine Tore zur Pause zwischen Wolfsburg und Schalke!

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    Zwei Minuten bleiben noch bis zur Pause und die Schalker sind mal geschlossen in der VfL-Hälfte. Dann verspringt Goretzka der Ball aber und das Mini-Powerplay ist schon wieder Geschichte.

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    Zentral vor dem Strafraum hat Goretzka eine gute Idee und steckt nach halbrechts zu Caligiuiri durch. Kein Wolfsburger ist da in der Nähe und Caligiuri findet mit seiner flachen Hereingabe Nastasic, der aus acht Metern sofort abzieht. Mit einer Blitzreaktion reißt Casteels die Arme hoch und lenkt das Leder über die Latte - Glanztat!

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    Bentaleb vertändelt den Ball an der Mittellinie und läuft dann nur noch hinterher. Wolfsburg verlagert über Arnold eigentlich gut nach rechts, dann fällt Didavi aber nicht wirklich was ein. Sein Abschluss mit links aus gut 22 Metern springt deutlich am langen Pfosten vorbei.

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    Das war doch mal ein offensives Lebenszeichen von den Gästen, die sich die Pille jetzt aber schon wieder in der eigenen Hälfte zuspielen. 

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    Jetzt! Burgstaller geht im Mittelfeld gut entgegen und leitet einen Pass direkt nach links in den Lauf von Harit weiter. Bruma hat im Laufduell die bessere Position, verliert aber im Zweikampf nahe der Grundlinie das Gleichgewicht. Harit schnappt sich den Ball, drängt in den Strafraum ein und sucht Burgstaller. Bevor der Österreicher zum Abschluss kommt, ist Guilavogui mit viel Risiko und dem langen Bein dazwischen.

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    Die Mannschaften belauern sich weiter, mittlerweile ist Wolfsburg aber eindeutig feldüberlegen. Wann kommt Schalke? 

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    Ein Freistoß von Arnold aus dem linken Halbfeld senkt sich bedrohlich aufs lange Eck. Fährmann geht auf Nummer sicher und geht mit der Hand zum Ball, macht die Sache durch seine unsaubere Abwehr aber eher noch gefährlicher. Zweite kleinere Unsicherheit vom Schalker Schlussmann.

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    Auf der anderen Seite fühlt sich Schalke natürlich nicht unwohl, wenn der Gegner das Risiko ein bisschen erhöht und dadurch in der Defensive anfälliger wird. 

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    Die Partie wird besser - und das liegt vor allem am VfL Wolfsburg. Die Hausherren erhöhen die Schlagzahl und wirken von Minute zu Minute selbstbewusster.

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    Die Zeitlupe zeigt, dass Stambouli da sogar noch mit den Locken dran war und womöglich entscheidend abgefälscht hatte. In jedem Fall hätte es nochmal Ecke geben müssen.

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    Nach einem Einwurf auf der rechten Seite holt Didavi gegen Nastasic mal einen Eckball raus - und das wird endlich mal gefährlich! Brekalo tritt das Leder an den zweiten Pfosten, wo sich Fährmann und Naldo gegenseitig aufeinander verlassen. So kommt Didavi zum Kopfball und setzt das Leder aus sechs Metern hauchdünn am linken Pfosten vorbei.

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    Naldo steht da bereit, wäre ein Kandidat für die Gewalt-Variante. Am Ende probiert es Caligiuri mit Gefühl, trifft aber nur Dimata in der Mauer im Gesicht.

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    Der Ball liegt nach einem Bazoer-Foul an Caligiuri in zentraler Position zum Freistoß bereit. Das sind gut und gerne 25 Meter.

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    Klasse Vorstoß von Stambouli, der mit großen Schritten durchs Mittelfeld marschiert. Dadurch zieht sich die Wölfe-Defensive mal ein bisschen zusammen, weshalb Harit links Platz hat. Allerdings dreht der Schalker erstmal wieder ab - und die Chance ist vertan.

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    Ein taktischer Kniff von Bruno Labbadia geht auf. Nabil Bentaleb, der neben Meyer das Schalker Spiel ankurbeln soll, ist überhaupt nicht im Spiel. Nach knapp 18 Minuten steht der Algerier bei vier Ballkontakten - unterboten auf Seiten der Gäste nur noch von Burgstaller (2). 

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    Mal wieder ein Abschluss der Hausherren, Bazoers Versuch mit links aus bestimmt 25 Metern wird aber an der Strafraumgrenze von Naldo geblockt.

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    Die Gäste haben eindeutig die bessere Spielanlage und befreien sich immer wieder gut aus den zaghaften Pressingsituationen der Wölfe, ab der Mittellinie fehlt dann aber die Zielstrebigkeit bei den Knappen.

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    Die Ereignisse überschlagen sich nicht gerade in Wolfsburg. Den Hausherren merkt man die Verunsicherung an, Schalke scheint sich in der Defensive erstmal wohl zu fühlen.

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    Guilavogui kommt gerade noch um die erste Gelbe Karte der Partie herum. Bei seiner Grätsche gegen Goretzka trifft er zwar auch leicht den Ball, das Foul war aber unstrittig und hätte durchaus eine Verwarnung nach sich ziehen können.

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    Jetzt kommt Wolfsburg aber zur ersten Annäherung. Nach einem Ballverlust von Goretzka in der eigenen Hälfte kommt das Leder über Brekalo zu Arnold, der 20 Meter vor dem Kasten keinen Druck bekommt. Mit seinem schwächeren rechten Fuß zieht das Wölfe-Eigengewächs ab und setzt den Ball ein paar Meter rechts am Tor von Fährmann vorbei.

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    In der Summe ist das ein klassisches Abtasten, beide Mannschaften suchen noch nach den richtigen Werkzeugen.

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    Und auch gegen den Ball macht der VfL das gut, zwingt die Schalker in der Anfangsphase zu langen Bällen aus der Abwehr.

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    Nach gut sechs Minuten ist festzuhalten: Wolfsburg hat etwas mehr Ballbesitz und scheint gewillt, das Spiel zu machen.

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    Im Spielaufbau ist Meyer wie gewohnt erster Abnehmer für Pässe aus der Abwehr, dann übernimmt Bentaleb, während sich Goretzka mit nach ganz vorne einschaltet.

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    Gegen den Ball laufen Harit und Burgstaller vorne anfangs gemeinsam an, dahinter lauert Goretzka. Noch eine Reihe tiefer warten Meyer und Bentaleb.

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    Es wird gleich gefährlich! Oczipka mit einem Ball aus dem linken Halbfeld in den Sechzehner, wo Goretzka in zentraler Position viel Platz hat. Der zukünftige Münchner will per Kopf nochmal für Burgstaller querlegen, hätte es da aber selbst probieren sollen, so ist Bruma für den VfL dazwischen.

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    Und jetzt rollt der Ball endlich - auf geht's!

    Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt führt Schiedsrichter Benjamin Cortus die Teams aufs Feld, die Kapitäne Verhaegh und Fährmann schreiten anschließend zur Platzwahl.

    Die Lichtshow in der Volkswagen-Arena ist schon in vollem Gange, in wenigen Augenblicken betreten die Mannschaften dann den Rasen.

    Und weil auch Mainz verloren hat, könnte Wolfsburg heute einen großen Schritt machen. Allerdings war für den VfL zuletzt in den Duellen mit Schalke nicht viel zu holen: Von den letzten acht Spielen gegen S04 konnten die Niedersachsen nur ein einziges gewinnen.

    Noch stehen die Wölfe über dem Strich, das ist allerdings vor allem der Schwäche der Konkurrenten zu verdanken. Beim Blick aufs Restprogramm wird deutlich: Wenn es blöd läuft, kommt es am 32. Spieltag gegen HSV (Hallo, Luca Waldschmidt) zum entscheidenden Duell. Nach der Hamburger Niederlage am Nachmittag dürfte man in der Autostadt jedoch erstmal kollektiv aufgeatmet haben.

    Die VfL-Fans sehen sich jedenfalls in ihrer kritischen Haltung bestätigt, die erhoffte Wirkung des Trainerwechsels scheint nach zwei Niederlagen aus drei Partien schon verpufft. Unangenehme Fragen muss sich derzeit vor allem Sportchef Olaf Rebbe gefallen lassen, ihm wird neben dem unglücklichen Händchen bei der Trainerwahl auch die unausgegorene Kaderstruktur vorgeworfen.

    Gegen die Hertha und Mainz führte das aber dazu, dass sich die Schalker nach der jeweiligen Führung komplett zurückzogen und überhaupt nichts mehr zum Spiel beitrugen. Ein ähnliches Szenario droht heute, denn Wolfsburg wird aller Voraussicht nach auch im vierten Spiel unter Bruno Labbadia kein Feuerwerk abbrennen.

    Wir widmen uns zuerst den Schalkern. Die Ergebnisse stimmen unter Tedesco, spielerisch ist bei den Knappen aber momentan viel Luft nach oben. Der junge Trainer wehrt sich gegen die Vorwürfe und verweist auf die guten Resultate. Außerdem sei es nun mal seine Aufgabe, die Mannschaft möglichst erfolgsvorsprechend auf den Gegner einzustellen.

    Bei den Gästen ersetzt Stambouli den verletzten Kehrer in der Dreierkette, von den Offensiven bleiben nach dem 1:0-Sieg in Mainz lediglich Caligiuri, Bentaleb und Burgstaller in der Startelf. Insgesamt also fünf Wechsel bei S04.

    Im Vergleich zum 0:3 in Hoffenheim baut der VfL-Trainer sein Team auf vier Positionen um: William verteidigt hinten links anstelle von Rexhbecaj, Arnold und Brekalo ersetzen in der offensiven Dreierreihe Mehmedi und Malli, dazu darf Dimata ganz vorne für Origi ran.

    Bruno Labbadia bietet folgende Startelf auf: Casteels - Verhaegh, Bruma, Knoche, William - Guilavogui - Bazoer, Arnold - Didavi, Dimata, Brekalo.

    Zu den Aufstellungen - Schalke beginnt mit: Fährmann - Stambouli, Naldo, Nastasic - Meyer - Caligiuri, Goretzka, Bentaleb, Oczipka - Burgstaller, Harit.

    Herzlich willkommen in der Bundesliga zur Begegnung des 27. Spieltages zwischen dem VfL Wolfsburg und dem FC Schalke 04.