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Flensburg verpasst Revanche! Hannover erreicht DHB-Pokal-Viertelfinale

Starke Recken sind nicht zu stoppen

Sport-Informations-Dienst (SID)

09.10.2019 | 10:29 Uhr

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DHB-Pokal: Die SG Flensburg-Handewitt unterliegt im Achtelfinale in der heimischen Arena dem Tabellenführer TSV Hannover-Burgdorf mit 20:26 (9:15) (Videolänge: 1:49 Minuten).

Die TSV Hannover-Burgdorf hat auch das zweite Duell gegen die SG Flensburg-Handewitt gewonnen. Mit 26:20 (15:9) schlagen die Recken den amtierenden Meister und ziehen somit ins DHB-Pokal-Viertelfinale.

Dicke Überraschung im DHB-Pokal: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben ihren Höhenflug fortgesetzt und der SG Flensburg-Handewitt den nächsten herben Dämpfer verpasst.

Die Niedersachsen gewannen beim deutschen Meister im Pokal-Achtelfinale nach einer imponierenden Vorstellung mit 26:20 (15:9) und feierten damit den zweiten Sieg gegen Flensburg binnen einer Woche.

Auslosung: Hannover muss zu den Löwen

Im Viertelfinale (3./4. Dezember) muss die TSV zu den Rhein-Neckar Löwen, Titelverteidiger THW Kiel tritt beim TVB Stuttgart an. Das ergab die Auslosung im Anschluss an die Partie. Die weiteren Begegnungen lauten MT Melsungen gegen Füchse Berlin und Eulen Ludwigshafen gegen TBV Lemgo Lippe.

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Erste Niederlage in Flens-Arena seit Okober 2018

Überragender Akteur bei Hannover, das Flensburg zuletzt auch in der Liga besiegt hatte (23:22), war Torhüter Urban Lesjak mit zahlreichen Paraden. Zu den besten TSV-Torschützen avancierten Rechtsaußen Timo Kastenig und Spielmacher Morten Olsen mit je fünf Treffern.

"Die Abwehr war wieder überragend, ich habe sie in Hannover noch nie so gut gesehen. Nun wollen wir wieder ins Final Four", sagte Olsen bei Sky. In den vergangenen beiden Jahren schaffte es die TSV jeweils zum Finalturnier nach Hamburg, dort war allerdings beide Male im Halbfinale Endstation.

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Er war wiedermal der Denker und Lenker beim Spiel gegen Flensburg: Spielmacher Olsen lobt vor allem die Abwehr der TSV:

Gottfridsson bester Flensburg-Akteur

Aufseiten der SG, die in der heimischen Flens-Arena die erste Niederlage auf nationaler Ebene seit dem 17. Oktober 2018 kassierte, traf Jim Gottfridsson am häufigsten (6 Tore).

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Den Grundstein für seinen nächsten Coup legte das deutsche Handball-Team der Stunde, das die Bundesliga mit sieben Siegen aus sieben Spielen sensationell anführt, mit einer bärenstarken ersten Halbzeit. "Die erste Halbzeit war eine Katastrophe", urteilte Flensburgs Gottfridsson.

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Das war heute zu wenig! Die SG Flensburg-Handewitt muss sich gegen starke Recken geschlagen geben. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die schwache erste Halbzeit der Gastgeber (Videolänge: 1:32 Minuten).

Lesjak mit starker Quote

"Die erste Halbzeit war eine Katastrophe", urteilte Flensburgs Gottfridsson. Vorne sorgte Olsen mit spektakulären Anspielen und tollen Toren für zahlreiche Glanzpunkte. Schon zur Pause hatte der dänische Olympiasieger und Weltmeister fünf Tore auf dem Konto. Lesjak kam nach 30 Minuten auf eine Quote von 47 Prozent gehaltener Bälle.

Die übrigen Favoriten hatten zwar Mühe, erreichten das Viertelfinale am Ende aber doch. Titelverteidiger THW Kiel gewann am Mittwoch bei der HSG Wetzlar 26:25 (12:14), die Rhein-Neckar Löwen bezwangen Frisch Auf Göppingen nach Verlängerung 36:34 (29:29, 14:16). Bereits am Dienstag hatten die Füchse Berlin mit einem 31:30 (15:16) gegen Vorjahresfinalist SC Magdeburg die nächste Runde erreicht.

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Sport-Informations-Dienst (SID)

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