Spanien präsentiert Kader für Weltmeisterschaft mit Lamine Yamal, aber ohne Spieler von Real Madrid

Barca-Star Lamine Yamal führt Spanien an, das ohne Profis von Real Madrid zur WM reist. Aus der Bundesliga ist ein Spieler im Kader des Europameisters dabei.

Lamine Yamal wird die Spanische Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft führen.
Image: Lamine Yamal wird die Spanische Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft führen.  © DPA pa

Angeführt von Jungstar Lamine Yamal nimmt die spanische Nationalmannschaft den zweiten WM-Titel ins Visier.

Cheftrainer Luis de la Fuente stellte in Madrid sein 26-köpfiges Aufgebot für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko vor. Zum Kader zählen unter anderem Alejandro Grimaldo von Bundesligist Bayer Leverkusen, Marc Cucurella vom FC Chelsea und Mittelfeld-Stratege Rodri von Manchester City.

Spanien Nationalmannschaft

  • WM Teilnahmen: 16
  • WM-Rekordtorschütze: David Villa (9 Tore)
  • WM-Rekordspieler: Sergio Ramos, Iker Casillas & Sergio Busquets (je 17 Spiele)
  • FIFA-Weltrangliste: 1. Platz (Stand: März 2026)
  • Beste WM-Platzierung: 1. Platz (2010)

Der 18 Jahre alte Yamal, der zuletzt an einer Oberschenkelverletzung laborierte, ist einer von acht Spielern vom nationalen Meister FC Barcelona. Von Barcas großem Rivalen Real Madrid steht kein einziger Profi im WM-Aufgebot. Laut The Athletic kam das in der Geschichte des Wettbewerbs noch nie vor. Auch auf Rechtsverteidiger Daniel Carvajal, für den es die letzte Saison bei Real war, verzichtete der 64 Jahre alte de la Fuente.

Auftakt gegen Kap Verde

Der Weltmeister von 2010 startet am 15. Juni in Atlanta gegen den klaren Außenseiter und WM-Neuling Kap Verde in das Turnier. In Gruppe H sind die weiteren Gegner Saudi-Arabien am 21. Juni ebenfalls in Atlanta und der zweimalige Weltmeister Uruguay am 27. Juni in Zapopan nahe Guadalajara.

Vor vier Jahren scheiterte Spanien schon im Achtelfinale am Überraschungsteam Marokko. Nach dem Rücktritt von Luis Enrique gelang dessen Nachfolger de la Fuente der erfolgreiche Umbruch. Bei der EM 2024 in Deutschland holte seine Auswahl den Titel.

SID

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