Gegen die furios aufspielende Elina Switolina aus der Ukraine musste sich die US-Amerikanerin nach einer einseitigen Partie mit 1:6, 2:6 geschlagen geben.
Nach gerade einmal 59 Minuten verwandelte Switolina im Anschluss an einen der zahlreichen schwachen Aufschläge von Gauff ihren ersten Matchball. "Ich bin so zufrieden mit dem Turnier bisher", freute sich Switolina: "Es war immer mein großer Traum, nach der Schwangerschaft zurückzukommen und wieder in die Top Ten vorzustoßen." Im Anschluss an die Australian Open wird Switolina unter den ersten zehn des WTA-Rankings gelistet sein.
Sabalenka locker weiter
Switolina, die in Melbourne bisher ohne Satzverlust durchgekommen ist und zum vierten Mal in ein Grand-Slam-Halbfinale einzog, trifft im Halbfinale am Donnerstag auf Aryna Sabalenka. Die Weltranglistenerste hatte sich früher am Tag locker gegen Shootingstar Iva Jovic (18/USA) mit 6:3, 6:0 durchgesetzt.
Die leichte Favoritin Gauff hingegen erwischte einen ganz schlechten Tag. "Sie wirkt wie gelähmt und ist da noch nicht rausgekommen - wie in einer Schockstarre", sagte Ex-Bundestrainerin Barbara Rittner bei Eurosport Anfang des zweiten Satzes. Und es wurde bis zum Ende nicht mehr besser. In den Katakomben zerhackte Gauff anschließend einen Schläger.
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