Brandt will ins Ausland & BVB diskutiert wieder über Sancho!

Das Kapitel Julian Brandt endet beim BVB im Sommer nach sieben gemeinsamen Jahren. Eine neue Zeitrechnung bricht sowohl für den Klub als auch für den Spieler an. Der 29-Jährige hat mit Blick auf seine fußballerische Zukunft bereits eine konkrete Entscheidung getroffen.

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Nachfolger für Julian Brandt gesucht: Borussia Dortmund diskutiert über Jadon Sancho.

Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga soll es nach Sky Sport Informationen nicht werden. Brandt will ins Ausland. Und der BVB sucht nach einem entsprechenden Nachfolger. Dabei wird intern unter anderem wieder über Jadon Sancho diskutiert!

Von Patrick Berger und Luca Sixtus

Eine Zeit voller Auf und Abs wird für Julian Brandt im Sommer zu Ende gehen. Der Rechtsfuß wird seinen auslaufenden Vertrag bei Borussia Dortmund nicht verlängern. Das verkündete Sport-Geschäftsführer Lars Ricken am Samstag nach dem 2:1-Zittersieg beim 1. FC Köln am Sky Sport Mikrofon.

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Dortmunds Sportchef Lars Ricken bestätigt bei Sky Sport, dass der Vertrag mit Julian Brandt nicht verlängert wird.

Nach sieben Jahren heißt es wohl auch nicht nur "Tschüs, BVB", sondern auch "Auf Wiedersehen, Deutschland". Denn: Brandt will ins Ausland. Spanien, England und auch Italien reizen den Kreativspieler. Interessant: Mittlerweile ist er auch der spanischen Sprache mächtig - hat eine katalanische Freundin.

Da liegt der FC Barcelona nahe, der die Situation genauso wie der FC Arsenal aus der Premier League beobachtet, und für ablösefreie Transfers bekannt ist. Bei den Londonern war Brandt übrigens in der Vergangenheit schon einmal Thema. Bei beiden Vereinen wäre er aber wohl eher Kaderspieler und nicht Stammkraft.

Noch ist aber kein konkreter Klub auf den Plan getreten. Noch hat es bisher keine tiefen Gespräche mit Brandt und Berater-Papa Jürgen gegeben.

Brandt lehnte England-Offerten ab

Spannend ist, dass sich im zurückliegenden Winter kurz vor dem Deadline Day zwei konkrete Optionen aus England ergeben hatten, doch der 29-Jährige lehnte ab. Zu dem Zeitpunkt tendierte zudem der BVB eher dazu, die Zusammenarbeit ein weiteres Mal auszuweiten - zu stark reduzierten Bezügen, wie Sky Sport bereits im November in Transfer Update - die Show berichtet hatte.

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Nun aber die Gewissheit: Brandt verlängert nicht, verlässt den Verein im Sommer ablösefrei und der BVB wird sich auf die Suche nach einem Nachfolger begeben.

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BVB diskutiert wieder über Sancho

Dabei führen die Verantwortlichen intern bereits Gespräche - auch über Jadon Sancho! Der bei den Schwarz-Gelben bestens bekannte Name fällt immer wieder auf der Bosse-Etage. Der englische Offensivspieler befindet sich mit 25 Jahren im besten Fußballeralter und wird nach seiner derzeitigen Leihe bei Aston Villa nicht zu Manchester United zurückkehren. Sein Vertrag bei den "Red Devils" läuft aus, er wäre ablösefrei zu haben.

Nach Sky Sport Informationen würde Sancho auch für weniger Gehalt spielen als er derzeit in Manchester kassiert. Aber: Beim BVB gibt es kritische Stimmen und Zweifel darüber, ob eine weitere Rückkehr des Tempodribblers - war 2024 für eine halbjährige Leihe zurück in Dortmund - das richtige Zeichen für einen neuen Aufbruch wäre.

Ob Sancho unter Trainer Niko Kovac, der großen Wert auf Disziplin legt, funktionieren würde, dahinter steht ebenso ein zumindest mittelgroßes Fragezeichen.

Profile für Brandt-Nachfolge werden definiert

Fakt ist, als variabler Offensivspieler könnte auch ein Sancho die Brandt-Lücke in gewissem Maße füllen. Denn der BVB sucht nicht nach einem reinen Zehner, sondern nach einem Akteur, der auch über die Flügel kommen kann. Dort wollen sich die Schwarz-Gelben unbedingt verstärken. Das ist ihnen im kommenden Sommer-Transferfenster wichtig.

Die Profile für einen adäquaten Brandt-Ersatz werden klubintern jetzt definiert. Dieser soll eher eine konstante Soforthilfe sein, die auch Führung und Mentalität in die Kabine hineinbringt - und somit eine Dauerdiskussion wie bei Brandt im Keim ersticken lässt.

Samuele Inacio (17) - eher ein Zehner -, Sommer-Neuzugang Justin Lerma (17) - eher ein Achter - und Mathis Albert (16) - eher auf den Flügeln angesiedelt - wird viel zugetraut. Allerdings sollen sich die drei Talente in Ruhe entwickeln und nicht direkt auf drei Hochzeiten (Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League) tanzen. Deshalb soll ein externer Spieler verpflichtet werden, der die Brandt-Nachfolge auf dem Platz antritt.

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