1. FC Köln: Druck auf Rene Wagner wächst wieder - Derby gegen Gladbach könnte entscheidend werden
Die Situation von Rene Wagner beim 1. FC Köln hat sich verändert. Nachdem Sky Sport zuletzt berichtet hatte, dass das Derby gegen Gladbach kein Endspiel für den FC-Coach sei, ist der Druck in der Länderspielpause spürbar gestiegen.
08.10.2026 | 19:05 Uhr
Die Kölner registrieren den zunehmenden Druck von außen genau. Die Klub-Bosse erwarten nun sichtbarere sportliche Fortschritte unter Rene Wagner.
Von Marlon Irlbacher, Florian Plettenberg und Luca Sixtus
Noch vor einer Woche hatte Sky Sport berichtet, dass das Rhein-Derby am Sonntag (15:30 Uhr im Liveticker auf skysport.de und in der Sky Sport App) gegen Borussia Mönchengladbach für Rene Wagner kein klassisches Endspiel darstellen würde. Damals bekannten sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln trotz der schwierigen sportlichen Lage weiterhin zu ihrem Trainer.
Inzwischen hat sich die Gemengelage jedoch verändert.
Nach Sky Sport Informationen wird im Klub sehr genau wahrgenommen, dass der Druck rund um den Effzeh enorm zugenommen hat. Die Diskussionen um Trainer Wagner sind lauter geworden, während die Erwartungen an die sportliche Entwicklung weiter steigen.
Köln-Bosse wollen sportliche Entwicklung sehen
Dabei richtet sich der Blick der Verantwortlichen weniger auf einzelne Ergebnisse als vielmehr auf die grundsätzliche Entwicklung der Mannschaft.
Genau in diesem Punkt erwarten die Kölner Bosse klare Fortschritte und haben einen sehr kritischen Blick auf das Geschehen.
Wichtiges Derby gegen Gladbach
Deshalb gilt: Eine sofortige Trennung ist zum aktuellen Zeitpunkt möglich. Das anstehende Bundesliga-Derby gegen Gladbach könnte erheblichen Einfluss auf die weitere Bewertung der Situation haben.
Sollte der 1. FC Köln dort erneut eine enttäuschende Leistung zeigen, dürfte die Trainerdiskussion neue Dynamik gewinnen. Liefert die Mannschaft dagegen eine überzeugende Reaktion, könnte Wagner wichtige Argumente für einen Verbleib sammeln.
Kann Wagner das Ruder herumreißen?
Nachdem der 38-Jährige am Ende der vergangenen Saison im März 2026 für den freigestellten Lukas Kwasniok als Interimstrainer übernommen hatte, wurde er im Mai zum Chefcoach befördert.
In der laufenden Saison konnte Wagners Mannschaft bislang nur bedingt fußballerisch und mit Ergebnissen überzeugen. Nach vier Bundesliga-Spieltagen stehen vier Punkte auf dem Konto bei 6:9 Toren.
Es bahnt sich eine weitere Saison mit Abstiegskampf und sportlichen Achterbahnfahrten an, sollte sich nicht bald etwas ändern - sei es mit oder ohne Wagner an der Seitenlinie.
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