Vierschanzentournee Finale in Bischofshofen LIVE: Termine, Tickets, Orte, Übertragung
Alle Infos und Termine zum Skisprungturnier gibt es in diesem Artikel.
05.01.2026 | 12:53 Uhr
In Bischofshofen findet am 6. Januar das letzte Skispringen der Vierschanzentournee statt. Hier gibt es die wichtigsten Infos dazu.
Am Dreikönigstag, dem 6. Januar, gipfelt die legendäre Weitenjagd der Vierschanzentournee in ihrem großen Finale. Nach den Stationen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck bereitet die Skisprung-Elite nun alles für den entscheidenden Showdown in Bischofshofen vor.
Das Bergiselspringen in Innsbruck lieferte am 4. Januar eine echte Sensation! Der Japaner Ren Nikaido sicherte sich bei schwierigen Windbedingungen seinen ersten Weltcupsieg. Er setzte sich in einem hauchdünnen Finale mit nur 0,5 Punkten Vorsprung vor dem Slowenen Domen Prevc durch, der zuvor die ersten zwei Skispringen für sich entschieden hatte. Trotz Rang zwei in Innsbruck konnte er seine Führung in der Gesamtwertung behalten.
Für das deutsche Team verlief der Wettkampf auch solide: Felix Hoffmann bestätigte seine starke Form und belegte als bester DSV-Springer einen hervorragenden fünften Platz. Auch Philipp Raimund (Platz 12) und Pius Paschke (Platz 28) überstanden den Wettkampf und sammelten wichtige Punkte, wenngleich die Top-Platzierungen an diesem Tag an die Konkurrenz gingen.
In der Tournee-Gesamtwertung bleibt es vor dem Dreikönigstags-Springen in Bischofshofen spannend. Domen Prevc reist als Führender zum Finale, wird aber dicht von den starken Österreichern und vom deutschen Felix Hoffmann verfolgt.
Alle Infos zu Zeitplan, Tickets, Übertragung und Co. der 74. Vierschanzentournee gibt es im folgenden Überblick.
Vierschanzentournee: Start und Finale
Die Vierschanzentournee startete am Sonntag, den 28. Dezember 2025 mit der Qualifikation auf der berüchtigten Schattenbergschanze in Oberstdorf. Am Folgetag wurde dort dann auch das erste Wettkampfspringen der Vierschanzentournee ausgetragen. Am Neujahrstag wurde in Garmisch-Partenkirchen gesprungen und am 4. Januar in Innsbruck. Das Finale des aus vier Veranstaltungen bestehenden Wettbewerbs findet schließlich am 6. Januar 2026 beim Dreikönigsspringen in Bischofshofen statt.
Vierschanzentournee 2025/26: Orte, Termine und Zeitplan
Die Vierschanzentournee besteht aus vier einzelnen Wettbewerben im Rahmen des Gesamt-Weltcups, die auf vier verschiedenen Schanzen in Deutschland und Österreich ausgetragen werden:
29. Dezember: Auftaktspringen in Oberstdorf
1. Januar: Skispringen in Garmisch-Partenkirchen
4. Januar: Bergiselspringen in Innsbruck
6. Januar: Finale in Bischofshofen
Den offiziellen Zeitplan der Vierschanzentournee gibt es hier.
So siehst Du die Vierschanzentournee in Bischofshofen LIVE
Auch in diesem Winter wird die Vierschanzentournee wieder live im Free-TV übertragen. ARD und ZDF übertragen das Turnier ebenso wie Eurosport.
Das letzte Skispringen in Bischofshofen wird wie folgt übertragen:
Eurosport 1 überträgt das finale Springen am 6. Januar 2026 live im TV. Start der Übertragung ist bereits um 16:00 Uhr, der erste Durchgang auf der Olympiaschanze beginnt um 16:30 Uhr. Auch die Qualifikation für das Finale wird auf Eurosport 1 ausgestrahlt.
Auch Sky Sport wird wieder vor Ort dabei sein. Unsere Reporter berichten live von vor Ort.
Vierschanzentournee live: Skispringen im Stream
Die TV-Sender zeigen die Vierschanzentournee parallel zur TV-Ausstrahlung auch online im Livestream. Die jeweiligen Streams laufen auf auf ard.de, zdf.de und eurosport.de.
Vierschanzentournee: Tickets
Tickets für die Vierschanzentournee gibt es an allen offiziellen Vorverkaufsstellen.
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Vierschanzentournee 2025/26: Modus und Qualifikation
Die Vierschanzentournee wird im K.o.-System ausgetragen. Die 50 qualifizierten Springer werden jeweils im ersten Durchgang in Paare eingeteilt und treten in 1:1-Duellen gegeneinander an. Die Aufteilung erfolgt nach der Platzierung in der Qualifikation. Folglich tritt der Erste der Qualifikation gegen den Letzten, der Zweite gegen den Vorletzten an usw.
Die Sieger der 25 Duelle sowie die fünf punktbesten Verlierer, die sogenannte Lucky-Loser-Regel, kommen in den zweiten Durchgang, damit besteht das Teilnehmerfeld im zweiten Durchgang aus 30 Springern. Alle Athleten springen hier nacheinander.
Die Tournee-Gesamtwertung wird dadurch ermittelt, dass am Ende die Ergebnisse der vier Springen addiert werden. Dabei dient die erzielte Punktzahl für Weite und Haltung als Grundlage und nicht die Platzierung oder die Weltcup-Punkte.
Geschichte der Vierschanzentournee
Die Wurzeln der Vierschanzentournee liegen im Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, das seit 1921 stattfindet. Die Idee der Springerfreunde aus Innsbruch und Partenkirchen, dieses Springen auf insgesamt vier verschiedene Schanzen auszuweiten, entstand 1949 in Partenkirchen. Vier Jahre später, also im Jahr 1953, wurde die "Springertournee" erstmals ausgetragen.
Bei der zweiten Auflage der Vierschanzentournee wurde die Reihenfolge der Austragungsorte auf Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck und Bischofshofen geändert. Bis heute ist diese Reihenfolge gleich geblieben.
Rekordsieger: Wer gewann die Vierschanzentournee am häufigsten?
Mit fünf Gesamtsiegen ist der Finne Janne Ahonen alleiniger Rekordsieger der Vierschanzentournee.
Dem deutschen Springer Sven Hannawald gelang es 2001/2002 bei der 50. Vierschanzentournee als erstem, alle vier Einzelspringen des Wettbewerbs für sich zu entscheiden. Dieses Kunststück wurde mittlerweile 2017/2018 vom Polen Kamil Stoch und 2018/2019 vom Japaner Ryoyu Kobayashi wiederholt.
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