Vierschanzentournee in Innsbruck HEUTE LIVE: Termine, Tickets, Orte, Übertragung

Alle Infos und Termine zum Skisprungturnier gibt es in diesem Artikel.

Domen Prevc ist der Sieger beim Skispringen in Garmisch-Partenkirchen mit 303,1 Punkten. Als nächstes geht es nach Innsbruck.
Image: Domen Prevc ist der Sieger beim Skispringen in Garmisch-Partenkirchen mit 303,1 Punkten. Als nächstes geht es nach Innsbruck.  © DPA pa

In Innsbruck findet am 4. Januar das dritte Skispringen der Vierschanzentournee statt. Hier gibt es die wichtigsten Infos dazu.

Aus sportlicher Sicht gibt es auch zum Jahrewechsel traditionell keine Zeit für Langeweile: Vom 28. Dezember bis zum Dreikönigstag am 6. Januar findet mit der Vierschanzentournee die legendäre Weitenjagd statt.

Domen Prevc bleibt das Maß aller Dinge bei der 74. Vierschanzentournee: Nach seinem Auftakt-Erfolg in Oberstdorf sicherte sich der Slowene am Neujahrstag auch den Sieg beim Skispringen in Garmisch-Partenkirchen mit insgesamt 303,1 Punkte. Prevc dominierte die Konkurrenz mit zwei starken Sprüngen und festigte seine Führung in der Gesamtwertung deutlich vor den Österreichern Jan Hörl und Stephan Embacher, die auf den Plätzen zwei und drei landeten. Titelverteidiger Daniel Tschofenig musste sich nach dem deutlichen Rückstand in Oberstdorf auch in Garmisch geschlagen geben.

Aus deutscher Sicht überzeugten erneut Felix Hoffmann und Philipp Raimund, die mit den Plätzen sechs und sieben ihre starke Form bestätigten und in den Top-Rängen der Tournee-Wertung verbleiben. Während die Favoriten der deutschen Mannschaft, Andreas Wellinger und Karl Geiger, einen schweren Stand hatten, rückt für Domen Prevc der historische „Grand Slam" - der Sieg bei allen vier Springen - immer näher. Das nächste Springen findet am 4. Januar am Bergisel in Innsbruck statt.

Alle Infos zu Zeitplan, Tickets, Übertragung und Co. der 74. Vierschanzentournee gibt es im folgenden Überblick.

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Vierschanzentournee: Start und Finale

Die Vierschanzentournee startet am Sonntag, den 28. Dezember 2025 mit der Qualifikation auf der berüchtigten Schattenbergschanze in Oberstdorf. Am Folgetag wird dort dann auch das erste Wettkampfspringen der Vierschanzentournee ausgetragen. Am Neujahrstag wird in Garmisch-Partenkirchen gesprungen und am 4. Januar in Innsbruck. Das Finale des aus vier Veranstaltungen bestehenden Wettbewerbs findet schließlich am 6. Januar 2026 beim Dreikönigsspringen in Bischofshofen statt.

Vierschanzentournee 2025/26: Orte, Termine und Zeitplan

Die Vierschanzentournee besteht aus vier einzelnen Wettbewerben im Rahmen des Gesamt-Weltcups, die auf vier verschiedenen Schanzen in Deutschland und Österreich ausgetragen werden:

Mehr dazu

29. Dezember: Auftaktspringen in Oberstdorf
1. Januar: Skispringen in Garmisch-Partenkirchen
4. Januar: Bergiselspringen in Innsbruck
6. Januar: Bischofshofen

Den offiziellen Zeitplan der Vierschanzentournee gibt es hier.

So siehst Du die Vierschanzentournee in Innsbruck LIVE

Auch in diesem Winter wird die Vierschanzentournee wieder live im Free-TV übertragen. ARD und ZDF übertragen das Turnier ebenso wie Eurosport.

Das Bergiselspringen in Innsbruck wird wie folgt übertragen:

Eurosport 1 überträgt das Springen am 4. Januar 2026 live im TV. Start der Übertragung ist bereits um 13:00 Uhr, der erste Durchgang auf der Olympiaschanze beginnt um 13:15 Uhr. Auch die Qualifikation für das Bergiselspringen wird auf Eurosport 1 ausgestrahlt.

Auch Sky Sport wird wieder vor Ort dabei sein. Unsere Reporter berichten live von vor Ort.

Vierschanzentournee live: Skispringen im Stream

Die TV-Sender zeigen die Vierschanzentournee parallel zur TV-Ausstrahlung auch online im Livestream. Die jeweiligen Streams laufen auf auf ard.de, zdf.de und eurosport.de.

Vierschanzentournee: Tickets

Tickets für die Vierschanzentournee gibt es an allen offiziellen Vorverkaufsstellen. Tickets für das Auftaktspringen der Vierschanzentournee sind seit dem 01. September 2025 im Vorverkauf erhältlich, sowohl Einzeltickets als auch 2-Tages-Pässe.

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Vierschanzentournee 2025/26: Modus und Qualifikation

Die Vierschanzentournee wird im K.o.-System ausgetragen. Die 50 qualifizierten Springer werden jeweils im ersten Durchgang in Paare eingeteilt und treten in 1:1-Duellen gegeneinander an. Die Aufteilung erfolgt nach der Platzierung in der Qualifikation. Folglich tritt der Erste der Qualifikation gegen den Letzten, der Zweite gegen den Vorletzten an usw.

Die Sieger der 25 Duelle sowie die fünf punktbesten Verlierer, die sogenannte Lucky-Loser-Regel, kommen in den zweiten Durchgang, damit besteht das Teilnehmerfeld im zweiten Durchgang aus 30 Springern. Alle Athleten springen hier nacheinander.

Die Tournee-Gesamtwertung wird dadurch ermittelt, dass am Ende die Ergebnisse der vier Springen addiert werden. Dabei dient die erzielte Punktzahl für Weite und Haltung als Grundlage und nicht die Platzierung oder die Weltcup-Punkte.

Geschichte der Vierschanzentournee

Die Wurzeln der Vierschanzentournee liegen im Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen, das seit 1921 stattfindet. Die Idee der Springerfreunde aus Innsbruch und Partenkirchen, dieses Springen auf insgesamt vier verschiedene Schanzen auszuweiten, entstand 1949 in Partenkirchen. Vier Jahre später, also im Jahr 1953, wurde die "Springertournee" erstmals ausgetragen.

Bei der zweiten Auflage der Vierschanzentournee wurde die Reihenfolge der Austragungsorte auf Oberstdorf, Garmisch, Innsbruck und Bischofshofen geändert. Bis heute ist diese Reihenfolge gleich geblieben.

Rekordsieger: Wer gewann die Vierschanzentournee am häufigsten?

Mit fünf Gesamtsiegen ist der Finne Janne Ahonen alleiniger Rekordsieger der Vierschanzentournee.

Dem deutschen Springer Sven Hannawald gelang es 2001/2002 bei der 50. Vierschanzentournee als erstem, alle vier Einzelspringen des Wettbewerbs für sich zu entscheiden. Dieses Kunststück wurde mittlerweile 2017/2018 vom Polen Kamil Stoch und 2018/2019 vom Japaner Ryoyu Kobayashi wiederholt.

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