Strenge Regeln für gesperrten Vincent Kompany beim CL-Kracher PSG gegen Bayern

Großer Abend in Paris, besondere Umstände für den FC Bayern. Im Hinspiel des Champions-League-Halbfinals bei Paris Saint-Germain fehlt Cheftrainer Vincent Kompany an der Seitenlinie. Die UEFA-Regularien lassen keinen Spielraum.

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Aufgrund seiner Gelbsperre wird Vincent Kompany in Paris nicht an der Seitenlinie stehen. Er wird deshalb von Aaron Danks vertreten. Kompany vertraut seinem Co-Trainer und dessen lauten Organ dabei

Vincent Kompany darf das Duell mit PSG nicht aktiv begleiten. Eine Gelbsperre verhindert seine Präsenz im Innenraum, auf der Bank und in der Kabine. Damit geht der deutschen Rekordmeister ohne seinen Chef an der Linie in eines der wichtigsten Spiele der Saison.

Kompany wird die Mannschaft zwar noch bis zum Stadion begleiten, muss sich dann aber vollständig vom Team trennen. Ab diesem Zeitpunkt gilt: kein Kontakt zu Spielern oder Trainerstab - weder persönlich noch digital.

Für gesperrte Trainer gelten klare Vorgaben. Kompany darf weder den Spielertunnel noch teamnahe Bereiche betreten. Auch während der Partie bleibt ihm der direkte Einfluss verwehrt. Das Spiel verfolgt der Belgier von einer Stadionloge aus - unter Beobachtung eines UEFA-Offiziellen. "Wo ich sitze? Irgendwo im Stadion", sagte Kompany auf die Nachfrage zu seinem Platz auf der Tribüne auf der Pressekonferenz vor der Partie: "Die Abläufe sind klar, bis wann ich etwas machen darf."

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Bayerns Sportvorstand Max Eberl über die Schwächen von PSG.

Einhaltung wird streng überwacht

Die Einhaltung der Auflagen wird streng überwacht, selbst kurze Abstimmungen oder Handy-Kontakt sind untersagt. Für den Bayern-Coach bedeutet das: Volle Distanz, volle Kontrolle von außen. Angesprochen auf mögliche Tricks, sich etwa in einer Box in die Kabine schmuggeln zu lassen, reagierte Kompany mit Humor: "Ich bin 1,92 Meter groß, ich passe in keine Box."

Die Verantwortung auf der Bank liegt beim Trainerteam, angeführt von Assistent Aaron Danks. Taktische Anpassungen, Wechsel und emotionale Steuerung übernimmt das Team vor Ort. Innerhalb der Mannschaft ist Kompanys Linie seit Wochen klar verankert - ein Faktor, der in dieser Situation helfen soll. "Danksi hat schon Erfahrung. Und er hat auch eine laute Rolle im Training", betonte Kompany, der betonte: "Ich habe 100 Prozent Vertrauen in unseren Staff."

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Der Ausfall ist spürbar, aber kein Alibi. Bayern reist mit klarer Struktur, gefestigtem Trainerstab und großer Erfahrung ins Pariser Stade. Gerade in solchen Momenten zeigt sich die mentale Stärke eines Teams. Für Kompany ist klar: Im Rückspiel ist er wieder voll dabei - jetzt gilt der volle Fokus dem Hinspiel.

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