Audi, Mercedes, Ferrari, Cadillac, Aston Martin und Co. - Erkenntnisse zum F1-Auftakt in Australien

Während die Ingolstädter am Melbourne-Freitag einen starken Eindruck hinterließen, gab es vier Teams, die den Erwartungen weit hinterherfuhren.

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Die ersten beiden freien Trainings der F1-Saison 2026 sind gefahren. Wer überzeugt, wer enttäuscht? Sky Sport Experte Timo Glock zieht ein erstes Fazit.

An der Spitze ist ein Quartett ganz dicht beieinander.

1. Audi gelingt starker F1-Auftakt

Auch wenn alle Erkenntnisse vom Trainingsfreitag in Melbourne noch mit Vorsicht zu bewerten sind: Was Audi beim F1-Debüt im Albert Park gezeigt hat, sah richtig gut aus!

In FP1 belegten Gabriel Bortoleto und Nico Hülkenberg die Plätze neun und zehn und waren dabei auffällig unauffällig unterwegs. Das spricht dafür, dass das deutsche Werksteam keinerlei Probleme hatte. Dieser Eindruck setze sich auch in FP2 fort. Dort drehten die beiden Piloten zusammen 62 Runden, Nico Hülkenberg davon 34. Damit wurde der Emmericher Rundenkönig im Fahrerfeld. Audi-Boss Mattia Binotto stand mit einem breiten Grinsen im Gesicht in der Garage.

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Die F1-Saison 2026 geht los und mit Spannung schauen besonders viele deutsche Fans auf den neuen Audi. Auch deswegen hat sich Sky Sport Experte Timo Glock den Boliden der VW-Tochter mal genauer angeschaut.

"Audi ist für mich die positive Überraschung am Freitag. Die haben einen wirklich soliden Job gemacht", brachte es Sky Sport F1-Experte Timo Glock auf den Punkt. Während alle anderen Rennställe mit technischen Schwierigkeiten oder Ausritten ins Kiesbett zu kämpfen hatten, spulte der Neuling wie ein gestandenes Team sein Programm ab. Mit Audi ist durchaus schon in Australien zu rechnen. Das deutsche Werksteam könnte mit den Racing Bulls und Haas im Mittelfeld um die Punkteränge fighten. Bei den Racing Bulls überzeugte Rookie Arvid Lindblad mit den Plätzen fünf und acht.

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Lindblad fährt Russell über den Frontflügel | In-Race Video

ZUM DURCHKLICKEN: Der F1-Rennkalender 2026

  1. Der Albert Park Circuit in Melbourne/Australien gehört zu den schönsten, aber auch anspruchsvollsten Strecken der Formel 1.
    Image: 1. Rennen: GP von Australien in Melbourne | 6. - 8. März. © Imago
  2. Der China-GP findet auch 2023 nicht statt.
    Image: 2. Rennen: GP von China in Shanghai | 13. - 15. März © DPA pa
  3. Die Formel 1 dreht weiter ihre Runden auf dem Suzuka International Racing Course.
    Image: 3. Rennen: GP von Japan in Suzuka | 27. - 29. März © Imago
  4. Lewis Hamilton gewinnt den Saisonauftakt in Bahrain.
    Image: 4. Rennen: GP von Bahrain in Sakhir | 10. - 12. April © Imago
  5. Der GP von Saudi Arabien in Jeddah
    Image: 5. Rennen: Der GP von Saudi Arabien in Jeddah | 17. - 19. April © DPA pa
  6. Der Miami-GP verläuft um das Hard Rock Stadium.
    Image: 6. Rennen: GP von Miami in Miami Gardens | 1. - 3. Mai © DPA pa
  7. Großer Preis von Kanada: Montreal, Circuit Gilles-Villeneuve (Laufzeit einschließlich bis 2029)
    Image: 7. Rennen: GP von Kanada in Montreal | 22. - 24. Mai © Imago
  8. Perez auf den Spuren von Vettel, Hamilton fährt vorweg.
    Image: 8. Rennen: GP von Monaco in Monte-Carlo | 5. - 7. Juni © Imago
  9. 6. Rennen: GP von Spanien in Barcelona, 22. Mai 2022
    Image: 9. Rennen: GP von Barcelona in Barcelona | 12. - 14. Juni © Imago
  10. Am zweiten Wochenende in Folge gastiert die Formel 1 in Spielberg.
    Image: 10. Rennen: GP von Österreich in Spielberg | 26. - 28. Juni © Imago
  11. In Silverstone wird es ein Sprintrennen geben.
    Image: 11. Rennen: GP von Großbritannien in Silverstone | 3. - 5. Juli © DPA pa
  12. Spa
    Image: 12. Rennen: GP von Belgien in Spa-Francorchamps | 17. - 19. Juli © Imago
  13. Hungaroring
    Image: 13. Rennen: GP von Ungarn in Budapest | 24. - 26. Juli © Imago
  14. Der malerisch in einer Dünenlandschaft gelegene Kurs in Zandvoort.
    Image: 14. Rennen: GP der Niederlande in Zandvoort | 21. - 23. August © Imago
  15. Die Strecke mit der größten Höchstgeschwindigkeit: Autodromo di Monza/Italien – 349 km/h
    Image: 15. Rennen: GP von Italien in Monza | 4. - 6. September © Getty
  16. 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September
    Image: 16. Rennen: GP von Spanien in Madrid | 11. - 13.. September © Imago
  17. Die Strecke in Baku garantiert mit ihren engen Kurven und langen Geraden ein Motorsport-Spektakel.
    Image: 17. Rennen: GP von Aserbaidschan in Baku | 25. - 27.. September © Imago
  18. Auch 2021 wird es kein Nachtrennen in Singapur geben.
    Image: 18. Rennen: GP von Singapur in Singapur | 9. - 11. Oktober © Imago
  19. Austin
    Image: 19. GP der USA in Austin | 23. - 25. Oktober © Imago
  20. Die Strecke mit der längsten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt/Mexiko – 890 Meter
    Image: 20. GP von Mexiko in Mexiko-Stadt | 30. Oktober - 1. November © Imago
  21. Die Strecke mit der kürzesten Distanz bis zur ersten Kurve: Autodromo Jose Carlos Pace in Sao Paulo/Brasilien – 190 Meter
    Image: 21. Rennen: GP von Brasilien in Sao Paulo | 6. - 8- November © Imago
  22. Die Formel 1 fährt ab der Saison 2023 in Las Vegas.
    Image: 22. Rennen: GP der von Las Vegas in Las Vegas | 19. - 21. November © Imago
  23. GP von Katar in Lusail
    Image: 23. Rennen: GP von Katar in Lusail | 27. - 29. November © DPA pa
  24. 266 Tage: So lange dauert die Saison 2023 vom ersten bis zum letzten Rennen. Das erste Rennen findet am 05. März in Bahrain statt. Das Saisonfinale wird am 26. November in Abu Dhabi ausgetragen.
    Image: 24. Rennen: GP von Abu Dhabi in Yas Marina | 4. - 6. Dezember © DPA pa

2. Spannung an der Spitze des Feldes

Während in FP1 Ferrari und Red Bull die Pace vorgaben, waren in FP2 McLaren und Mercedes die schnellsten. "Es ist sehr interessant. Ich glaube, die Top-4-Teams sind die, die den Ton angeben werden. Aber es ist durchgemischt gewesen. Wir haben auch gesehen, dass die Topteams nicht problemlos durchgekommen sind. Es ist noch nicht alles so reibungslos, wie man sich das vorstellt. Dennoch liegen die Top-4-Teams relativ klar und eng zusammen", resümierte Glock.

Auffällig: Die beiden Piloten, die von den Topfahrern am meisten Probleme hatten, waren Weltmeister Lando Norris sowie Max Verstappen. Der amtierende Weltmeister fuhr aufgrund von Getriebeproblemen nur sieben Runden in FP1 und lag in FP2 eine ganze Sekunde hinter Teamkollege Oscar Piastri. Verstappen musste unter anderem einmal rückwärts in die Box geschoben werden, nachdem sein Red Bull ausging und hatte gleich mehrere Ausflüge von der Piste.

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Verstappen mit Abflug ins Kiesbett | In-Race Video

"Jeder Runde ist voller Überraschungen für uns. Es fühlt sich an, wie der erste Schritt auf einem langen Weg. Wir lernen viel, was das Chassis und den Antriebsstrang angeht. Wir versuchen jetzt, jede kleine Information aus den Runden in unserer Datenanalyse herauszuholen. Da kommt noch viel Arbeit auf uns zu", fasste Red Bulls Teamchef Laurent Mekies seine Eindrücke bei Sky Sport zusammen. Mercedes und Ferrari machten insgesamt einen stabileren Eindruck.

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Das zweite freie Training in Australien lief für Red Bull nach dem gelungenem ersten Training holpriger. Teamchef Laurent Mekies sieht sein Team auf dem richtigen, aber auch noch langen Weg.

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3. Vier Enttäuschungen am Freitag

Ein Quartett hinterließ beim Auftakt keinen guten Eindruck. "Die Enttäuschung, was das Mittelfeld angeht, sind für mich Williams und Alpine. Die waren relativ weit zurück", betonte Glock. Während diese Erkenntnis bei Williams - Auto ist erst verspätet fertig geworden und hat dazu noch Übergewicht - nach den Testfahrten nicht überraschend ist, hatte sich Alpine nach dem Wechsel auf Mercedes-Motoren und der soliden Vorsaison sicherlich einen besseren Start erwartet.

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Aston Martin und der Motor von Honda: Das ist bisher alles, nur keine Liebe. Die Saison scheint bereits vor dem ersten Rennen gelaufen zu sein. Ist eine sofortige Trennung möglich? Das sagt Sky Sport Experte Timo Glock.

Den schlechtesten Eindruck machte allerdings Aston Martin, kumuliert kam der britische Traditionsrennstall mit beiden Autos in beiden Sessions nur auf 34 Runden und hatte mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Es wäre schon eine Überraschung, wenn Aston Martin mit beiden Autos das Rennen beenden würde. Der zweite F1-Neuling Cadillac, der natürlich noch Welpenschutz genießt, fiel im Vergleich zu Audi und der übrigen Konkurrenz auch extrem ab. Der Rückstand auf die Spitze betrug rund vier Sekunden.

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Cadillac braucht keine Spiegel | In-Race Video

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