Feuerlöscher an Vettels Ferrari losgegangen

Nächste Panne im Mexiko-Training

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Panne beim Mexiko-Training: Vettels Feuerlöscher-Malheur

Sebastian Vettel hat beim freien Training zum Großen Preis von Mexiko (Sonntag, ab 19 Uhr live auf Sky) wieder mal mit technischen Problemen an seinem Ferrari zu kämpfen gehabt.

Während der zweiten Session nahm der 30-Jährige plötzlich das Tempo heraus und funkte an die Box, dass er das Gefühl habe, eine Säure laufe aus. Vettel fuhr an die Box und stieg aus, dabei zeichnete sich am Gesäß eine weiße Stelle an seinem Overall ab.

Sebastian Vettel bleibt auch in Mexiko nicht von technischen Störungen verschont. Diesmal macht der Feuerlöscher in seinem Ferrari Ärger.
Image: Sebastian Vettel bleibt auch in Mexiko nicht von technischen Störungen verschont. Diesmal macht der Feuerlöscher in seinem Ferrari Ärger.  © Getty

Ferrari teilte kurz darauf mit, dass es ein Problem mit dem Feuerlöscher bei Vettel gegeben habe. Daraufhin wurde auch der zweite Wagen von Kimi Räikkönen untersucht.

Vettel hatte auch sonst Probleme mit der über 2200 Meter hoch gelegenen Strecke mitten in der Stadt und leistete sich einige Verbremser. Am Ende wurde er Fünfter (1:18,051). Zuletzt brachten zweimal defekte Teile Vettel um seine WM-Chancen - in Malaysia ein Krümmer im Motor, in Japan eine Zündkerze.

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Hamilton auf Kurs, Ricciardo der Schnellste

Lewis Hamilton ließ es mit der Aussicht auf seinen vierten WM-Titel zunächst ruhig angehen und landete nach 1:17,932 Minuten auf Platz drei. Schnellster auf dem Highspeed-Kurs in Mexiko-Stadt war überraschend Daniel Ricciardo im Red Bull (1:17,801/Australien) vor Hamiltons Teamkollegen Valtteri Bottas. Der Finne fuhr seine Zeit (1:17,824) allerdings in der ersten Session am Morgen.

Hamilton geht nach seinem Sieg zuletzt in den USA mit 66 Punkten Vorsprung auf Vettel ins drittletzte Saisonrennen, dem 32-Jährigen ist sein vierter WM-Titel kaum noch zu nehmen. Selbst wenn Vettel gewinnen sollte, reicht dem Briten in Mexiko schon ein fünfter Platz zur Krönung. Wenn Vettel nicht gewinnt, muss er nur Neunter werden.

Grosjeans "Auflösung" sorgt für Unterbrechung

Nico Hülkenberg (1:18,775/Emmerich) wurde im Renault Neunter, Sauber-Pilot Pascal Wehrlein (1:20,306/Worndorf) schaffte es auf Rang 16.

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Für eine längere Unterbrechung im zweiten Training sorgte Romain Grosjean. Der Franzose schlitzte sich nach einem Dreher mit losen Teilen an seinem Haas den linken Hinterreifen auf. Die Streckenposten brauchten danach knapp zehn Minuten, um den Asphalt wieder zu säubern.

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