Formel 1: Mick Schumacher will nach Fight mit Max Verstappen das Gespräch mit der FIA suchen
Regel doch nicht geändert? Mick nach Verstappen-Fight "verwirrt"
08.07.2022 | 17:35 Uhr
Die ersten WM-Punkte und ein umkämpftes Duell mit Max Verstappen - Mick Schumacher will nach dem Brustlöser in Silverstone nun auch in Spielberg angreifen. Der Fight mit dem Weltmeister lässt den Deutschen allerdings "verwirrt" zurück.
Mick Schumacher hatte sich in Silverstone von Platz 19 auf Rang acht vorgearbeitet, kurz vor dem Zielstrich griff er zudem noch den vor ihm platzierten Weltmeister Max Verstappen im Red Bull an. "Es wären zwei Punkte mehr gewesen", sagt der 23-Jährige: "Als Fahrer will man immer mehr. Ich hatte die Chance und die Geschwindigkeit, also habe ich es versucht."
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Wie er vor dem Großen Preis von Österreich am Sky Mikrofon verriet, ließ ihn der Fight mit Verstappen allerdings etwas "verwirrt" zurück. "Anfang des Jahres hatten wir eine Regeländerung, die besagte, dass wir den Fahrer nicht rausdrücken dürfen", erzählte Schumacher, "in Silverstone hat er mich aber zwei Mal rausgedrückt."
Schumacher und Haas wollen Gespräch mit der FIA suchen
Er und das Team wollen deshalb den Zweikampf mit Verstappen zum Anlass nehmen, um ein Gespräch zu suchen: "Das ist etwas, was wir mit der FIA und den Stewards besprechen müssen, um es zu verstehen."
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Persönlich fühlt er sich nach seinen ersten WM-Punkten in der Formel 1 durchaus von einer Last befreit - diese sei allerdings nicht erst mit dem erfolgreichen Rennen in Silverstone abgefallen. "Wir hatten schon seit ein paar Wochen große Fortschritte gemacht", sagte Schumacher: "Es ist stetig besser geworden, und deshalb ist die Last schon Stück für Stück abgefallen."
Nach seinem Top-Ten-Debüt rechnet er sich auch in Spielberg Zählbares aus. "Im Endeffekt glaube ich schon, dass wir den Speed haben, um Platz zehn herum zu fahren."
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