Keine weitere Strafe nach Vettels Ramm-Attacke

Ramm-Attacke gegen Hamilton ohne Folgen

Sebastian Vettel kommt nach seinem Wut-Rempler ungeschoren davon.
Image: Sebastian Vettel kommt nach seinem Wut-Rempler ungeschoren davon.  © Getty

Glück gehabt, Sebastian Vettel: Für den heftigen Rempler gegen Lewis Hamilton in Baku erhält der Ferrari-Pilot keine weitere Strafe.

Nach erneuter Sichtung der Fernsehbilder sah der Weltverband um Präsident Jean Todt davon ab, Vettel mit einer Punktstrafe zu belegen. Diese hätte zu einer Rennsperre führen können.

Der Fahrer müsse sich aber für sein Verhalten "öffentlich entschuldigen und in den kommenden Wochen in Nachwuchsserien als gutes Beispiel vorangehen", teilte der Verband mit.

"Revanche"-Foul nach Bremsmanöver

Im Rennen selbst war der Heppenheimer mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt worden.

Vettel hatte Hamilton in Baku heftig von der Seite gerammt, nachdem es zuvor zu einer Kollision der beiden WM-Rivalen nach einem Bremsmanöver des Briten gekommen war.

"Kein gutes Beispiel abgegeben"

Sebastian Vettel schrieb am Montagabend auf seiner Homepage, dass er "in der Hitze des Gefechts" überreagiert habe und sich deshalb "bei Lewis direkt entschuldigen" wolle und auch bei all "jenen Menschen, die sich das Rennen angesehen haben. Mir ist klar, dass ich kein gutes Beispiel abgegeben habe."

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Vettel liebe diesen Sport und sei "willens, ihn auf eine Weise zu repräsentieren, die ein gutes Beispiel für künftige Generationen sein kann." Vettel war nach dem Wut-Rempler um eine weitere mögliche Bestrafung herumgekommen.