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Lewis Hamilton hofft auf Katar und Abu Dhabi: Formel 1 wartet mit Entscheidung über Saisonfinale

Lewis Hamilton hofft trotz der unsicheren Lage in der Golfregion auf die Austragung der Formel-1-Rennen in Katar und Abu Dhabi. Der Ferrari-Pilot vertraut auf eine Entscheidung der Formel-1-Führung.

Die Austragung des F1-Finals in Abu Dhabi sowie des Rennens in Katar sind weiter fraglich.
Image: Die Austragung des F1-Finals in Abu Dhabi sowie des Rennens in Katar sind weiter fraglich.  © Imago

Die Zukunft des Saisonfinales bleibt offen. Wegen des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und Iran prüft die Formel 1 mögliche Alternativen. Eine Entscheidung soll bis Mitte Oktober fallen.

Rekordweltmeister Lewis Hamilton hofft trotz der unsicheren Lage in der Golfregion weiterhin auf eine Austragung der geplanten Formel-1-Rennen im Winter. "Ich persönliche möchte gerne dort fahren", sagte der Ferrari-Pilot am Mittwoch, "aber ich habe nicht alle Informationen und weiß nicht, wie groß das Risiko ist. Ich vertraue Stefano Domenicali (CEO der Formel 1, Anm. d. Red.), dass er die richtige Entscheidung für den Sport trifft."

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Der Formel-1-Kalender sieht ein Saisonfinale mit den Rennen in Katar (29. November) und Abu Dhabi (6. Dezember) vor, angesichts des andauernden Konflikts zwischen den USA und Iran wirkt eine Absage aber sehr wahrscheinlich. Bevor Gegenteiliges verkündet werde, gelten beide WM-Läufe als "bestätigt", das sagte Stefano Domenicali, CEO der Rennserie, in diesem Sommer. Im Falle der Fälle ist Imola in Italien mittlerweile der Favorit als Ersatzstandort - hier gibt es allerdings durchaus sportliche Bedenken. "Ein Saisonende im Winter in Imola könnte mit Blick auf das Wetter nicht das Beste sein", sagte Hamilton.

Entscheidung über Katar- und Abu-Dhabi-GP erst Anfang November?

Die Ungewissheit um das Saisonfinale der Formel 1 dürfte sich allerdings noch bis in den kommenden Monat ziehen. Bis dahin werde über eine Absage der Rennen in Katar und Abu Dhabi aufgrund des Irankriegs entschieden, sagte Audi-Teamchef Mattia Binotto am Donnerstag in Baku. "Wir haben während der Sitzung der Formel-1-Kommission am Montag besprochen, dass Mitte Oktober die Frist für eine solche Entscheidung ist", sagte Binotto. Als Ersatz "macht Imola sich bereit", fügte Haas-Teamchef Ayao Komatsu während einer Pressekonferenz zum Grand Prix von Aserbaidschan (LIVE & EXKLUSIV auf Sky Sport) hinzu. Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran im Frühjahr und den Reaktionen der Iraner hatte die Formel 1 die für April geplanten Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien abgesagt. Das in Bahrain ausgefallene Rennen wird nun am 4. Oktober in Malaysia nachgeholt.

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Werden die letzten beiden Rennen des Jahres ebenfalls gestrichen, wird es als Ersatz nur das eine Rennen in Imola geben. Bedenken waren mit Blick auf diese Lösung zuletzt wegen des Wetters im Dezember aufgekommen, in der Emilia-Romagna sind dann einstellige Temperaturen möglich. Binotto teilt diese Zweifel allerdings nicht. Die Herausforderungen einer Verlegung seien eher "organisatorisch und logistisch", sagte der Italiener: "Schaut man auf die Durchschnittswerte zu dieser Jahreszeit, dann ist es in Imola wärmer als bei unserem Rennen in Las Vegas." In der Glücksspiel-Metropole ist die Formel 1 am 22. November zu Gast, Qualifying und Rennen finden dort nach Einbruch der Dunkelheit statt.

SID / Sky Sport

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