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Die Kolumne von Sky Kommentator Sascha Roos

Formel 1: Der 1000. Grand Prix – kein Rennen für die Ewigkeit

29.04.2019 | 09:19 Uhr

Sascha Roos beleuchtet in seiner Kolumne bei Sky die wichtigsten Themen rund um den Formel-1-Zirkus.
Image: Sascha Roos beleuchtet in seiner Kolumne bei Sky die wichtigsten Themen rund um den Formel-1-Zirkus. © Sky

Sky Kommentator Sascha Roos beleuchtet in seiner Kolumne die wichtigsten Themen rund um den Formel-1-Zirkus. Diesmal blickt er auf das Jubiläums-Rennen in China zurück.

Das Jubiläums-Event hätte mehr Action verdient gehabt als China 2019. Was bleibt, sind zwei Erkenntnisse:

Mercedes hat alles im Griff - reagiert ruhig auf einen vermeintlich illegalen Frontflügel, zieht die richtigen Schlüsse aus Trainingsergebnissen und hat den Mut sich einen spektakulären Doppelboxenstopp in ein und der selben Runde zu leisten.

Unter dem Strich, ein verdienter Doppelerfolg für Silber. Ganz nebenbei der 75. Karriereerfolg für Lewis Hamilton. Glückwunsch!

Ferrari nicht auf der Höhe

Aber bitte, was ist denn schon wieder am Kommandostand von Ferrari los? Wo sind die richtigen und zündenden Ideen?

Es hat viel zu lang gedauert, bis sich die Herren in Rot endlich entschlossen hatten, Sebastian Vettel auf die Jagd nach den beiden enteilenden Mercedes zu schicken. In der Zwischenzeit waren seine Reifen durch das Hinterherfahren hinter seinem Teamkollegen Leclerc schon so angeschlagen, dass dann bei freier Fahrt nichts mehr ging.

Der Druck sich absetzen zu müssen war offensichtlich auch nicht wirklich zielführend für Vettel - Fehler schlichen sich ein.

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Verstappen als Nutznießer

Leclerc's Rennen war dann endgültig hinüber, als er zum zweiten Boxenstopp geholt wurde. Durchfahren wäre sicher die bessere Lösung gewesen, denn der Vorsprung auf Verstappen hätte reichen können. So gab Ferrari freiwillig Rang vier her und frustrierte den 21-Jährigen noch mehr.

Die Formel 1 live streamen

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Mit Sky Ticket im April die Saisonrennen drei und vier aus China und Aserbaidschan streamen. Einfach monatlich kündbar.

So wird es nix mit dem Titel für Ferrari - nächste Chance das Potential endlich auf die Strecke zu bringen: Am 28. April in Baku.

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