Lewis Hamilton fährt erstmals im Ferrari auf das Podium

Lange musste der F1-Rekordweltmeister darauf warten.

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Wie in Australien spielt sich auch in China bereits vor dem offiziellen Rennstart ein Drama ab. Und das erwischt gleich vier Fahrer. Anschließend liefern besonders die Ferraris Entertainment. Aber reicht das, um die Mercedes zu gefährden?

Nun hat Hamilton auch mit Ferrari einen Podiumsplatz vorzuweisen.

Lewis Hamilton hat seinen persönlichen "Fluch" gebrochen!

In seinem 26. Rennen für die Scuderia raste er beim Großen Preis von China (Zum Nachlesen: So lief das Rennen) erstmals auf das Podest. Nachdem der 41-Jährige zu Beginn sogar das Rennen anführte, lieferte er sich über viele Runden einen intensiven Fight mit Teamkollege Charles Leclerc um den letzten Podiumsrang. Am Ende setzte sich Hamilton durch und fuhr zum 203. Mal in der Formel 1 unter die ersten Drei.

ZUM DURCHKLICKEN: Das Rennergebnis in China

  1. Das Rennergebnis in China.
    Image: Das Rennergebnis in China. © Sky
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  3. Das Rennergebnis in China.
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  4. Das Rennergebnis in China.
    Image: Das Rennergebnis in China. © Sky

Hamilton erfüllt sich Traum

"Ich hatte den Traum, zu Ferrari zu kommen und mit dem Team ganz oben auf dem Podium zu stehen. Dieses Podium hat länger auf sich warten lassen, als ich gehofft hatte. Nach einem schwierigen letzten Jahr macht mich das jetzt stolz. Es ist ein Privileg, für Ferrari zu fahren. Das Podium ist ein sehr besonderer Tag für mich", freute sich der Brite auf der Pressekonferenz nach dem Rennen.

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Lewis Hamilton fährt zum ersten Mal in einem Ferrari auf das Podium. Nach seinem dritten Platz in China beglückwünscht der Brite den Sieger Kimi Antonelli und schwärmt vom gesamten Rennen.

Zuletzt stand Hamilton noch für Mercedes in Las Vegas auf dem Podest. Am 23. November 2024 belegte er damals den zweiten Platz hinter Teamkollege George Russell. Nun endete seine lange Durststrecke auf einer seiner Lieblingsstrecken. In Shanghai, wo er im Vorjahr den Sprint gewann, fuhr er bereits zum insgesamt zehnten Mal auf das Podest. Doch dieses Mal war es für Hamilton ein ganz besonderer Meilenstein.

LEWIS HAMILTON 🇬🇧

  • Name: Sir Lewis Carl Davidson Hamilton
  • Geburtstag: 07. Januar 1985 (Stevenage, England)
  • Team: Scuderia Ferrari HP
  • Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2007, 3.)
  • Erster F1-Sieg: GP von Kanada (2007)
  • Titel: 7 (2008, 2014, 2015, 2017, 2018, 2019, 2020)
  • Vorherige Teams: McLaren, Mercedes-AMG Petronas Formula One Team

Knallhartes Duell mit Leclerc

Was von diesem Rennen im Gedächtnis bleiben wird, ist vor allem aber das knallharte Racing mit Leclerc. "Dieses intensive Duell mit Charles, das war einfach fantastisch. Großartiges Duell, sehr fair. Wir haben uns einmal berührt, aber das war nur ganz leicht. Ein kleiner Kuss nur, das war okay. Aber darum geht es ja, um hartes Rennfahren", erklärte Hamilton.

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Ferrari kämpfen untereinander - Russell bedankt sich | In-Race Video

Leclerc, der anders als in der Vorsaison mit den neuen Autos nun nicht mehr die klare Nummer eins bei Ferrari ist, verpasste hingegen seinerseits sein erstes Top-3-Finish im Reich der Mitte. "Das ist eigentlich ein ganz cooler Fight", funkte der Monegasse, der mit seinem 152. Rennen für Ferrari Kimi Räikkönen überholte und hinter Michael Schumacher nun die zweitmeisten Grands Prix für die Italiener absolvierte, mit etwas Ironie in Richtung Box.

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Beim Großen Preis von China schenken sich Lewis Hamilton und Charles Leclerc nichts und liefern sich enge Duelle. Am Ende nutzt Mercedes diese Kämpfe aus. Sky Sport Experte Ralf Schumacher hinterfragt die Duelle ebenfalls.

Ferrari greift nicht ein

"Ich habe nur darauf gewartet, dass die zwei Ferraris kollidieren. Ich habe seit Langem nicht mehr so ein aggressives Racing gesehen", meinte selbst Russell im Anschluss. Besonders Teamchef Frederic Vasseur hatte beim intensiven Duell einen extrem hohen Puls. "Ich habe schon schwer geschwitzt. Manchmal hatte ich schon ein bisschen Schiss. Aber ich vertraue meinen Fahrern, dass die das im Griff haben. Natürlich kann immer was passieren", so der Franzose bei Sky Sport.

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Die engen Duelle zwischen Lewis Hamilton und Charles Leclerc waren eines der Highlights des Rennens in China. Zumindest für die Zuschauer. Teamchef Fred Vasseur kam eher mächtig ins Schwitzen, wie er am Sky Sport Mikro zugibt.

Ferrari verlor allerdings durch das teaminterne Duell den Kontakt zu Mercedes, kam mit 25 Sekunden Rückstand ins Ziel. "Fred war sicher nicht ganz happy mit dem Kampf. Ab einem gewissen Moment hofft man dann, dass die zwei es dann sein lassen. Wenn man eh schon langsamer ist, dann hilft so was natürlich nicht und man verliert schnell den Kontakt. Und man macht sich ja selbst die Reifen noch schneller kaputt. Das ist auch für die Daten nicht besser. Aber er hat zwei High Roller im Team. Dementsprechend nicht so einfach, da was zu sagen", resümierte Sky Sport F1-Experte Ralf Schumacher.

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Beim Großen Preis von China schenken sich Lewis Hamilton und Charles Leclerc nichts und liefern sich enge Duelle. Am Ende nutzt Mercedes diese Kämpfe aus. Sky Sport Experte Ralf Schumacher hinterfragt die Duelle ebenfalls.

Hamilton ist wieder da

Nach den ersten beiden Saison-Wochenenden lässt sich aber festhalten, dass Hamilton nach einer Horror-Debütsaison nun endgültig in Rot angekommen ist. "Die Ground-Effect-Autos haben ihm nicht so gepasst. Jetzt scheint er wieder der alte Lewis zu sein. Das Auto fährt man wieder mehr auf die normale, die natürliche Weise. Und das macht ihm Spaß. Eine tolle Leistung von ihm", lobte sein Ex-Renningenieur Peter Bonnington am Sky Sport Mikrofon.

Und Hamilton? Der gab sich abschließend angriffslustig für die kommenden Aufgaben und betonte zudem, wie viel Spaß er jetzt wieder hat. "Ich fühle, dass ich mental und physisch wieder auf meinem Top-Level angekommen bin", betonte der F1-Rekordsieger. Nach dem ersten Ferrari-Podium hat Hamilton für 2026 auch den ersten Ferrari-Sieg bereits fest im Blick.

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