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Italienische Pressestimmen zum Ferrari-Abschied von Sebastian Vettel

Pressestimmen: "Vettel zahlt hohen Preis für viele Fehler"

Sport-Informations-Dienst (SID)

19.05.2020 | 11:30 Uhr

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So lief die Zeit von Sebastian Vettel im Ferrari. (Videolänge: 03:24 Minuten)

Der Abschied von Sebastian Vettel von Ferrari hat in den Medien für viel Wirbel gesorgt. Die wichtigsten Pressestimmen aus Italien im Überblick.

Sebastian Vettel und Ferrari gehen nach der Saison 2020 getrennte Wege. Favorit auf die Nachfolge des Deutschen ist Carlos Sainz. So reagiert die italienische Presse auf den Abschied von Vettel.

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Sky Reporter Peter Hardenacke geht davon aus, dass Carlos Sainz bei Ferrari auf Sebastian Vettel folgen wird. (Videolänge: 02:37 Minuten)

Corriere della Sera: "Zwischen Vettel und Ferrari herrschte schon seit längerer Zeit eisiger Wind. Der frühzeitige Niedergang des Sterns Vettels ermöglicht Leclerc, im F1-Firmament noch mehr zu glänzen. Leclerc ist im Laufe einer Saison zum Lieblingssohn Ferraris aufgerückt. Jetzt will Maranello auch auf Carlos Sainz setzen. Der Spanier ist intelligent und geschätzt, hinzu ist er nicht so anspruchsvoll wie Lewis Hamilton. Jetzt heißt es für Maranello, für ein wettbewerbsfähiges Auto zu arbeiten."

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Wo liegt die Zukunft von Sebastian Vettel? Sky Experte Ralf Schumacher schätzt die beiden Optionen ein.

Gazzetta dello Sport: "Die Trennung von Vettel und Ferrari hat einen Domino-Effekt auf dem schlafenden Markt der F1-Piloten ausgelöst. Die fast sichere Verpflichtung von Carlos Sainz seitens Maranellos wird bei McLaren einen Platz frei lassen, den wahrscheinlich Daniel Ricciardo übernehmen wird. Auch Vettel hat mit McLaren gesprochen, doch offenkundig liegen seine Forderungen über deren Möglichkeiten."

"Keine Chancen auf Hamilton im Ferrari-Cockpit"

Corriere dello Sport: "Sebastian Vettel zahlt einen hohen Preis für die vielen Fehler, die er bei Ferrari begangen hat. Seit 2013 hat er keine WM mehr gewonnen, seit Singapur 2019 hat er keinen Sieg feiern können. Vettel hat zunehmend unter der Konkurrenz seines jungen Teamkollegen Charles Leclerc gelitten, der bei gleicher Auto-Qualität wesentlich schneller ist. Carlos Sainz und Daniel Ricciardo sind die beiden Kandidaten im Rennen um einen Platz bei Ferrari. Keine Chancen gibt es dagegen, Lewis Hamilton im Ferrari-Cockpit zu sehen."

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Formel 1: Wie geht's für Vettel weiter?

Il Fatto quotidiano: "Fünf Jahre, 14 Siege und keinen Titel: Die Beziehung zwischen Ferrari und Vettel ist in die Brüche gegangen und wird Ende 2020 beendet. Schon seit längerer Zeit hatte man mit einer Trennung gerechnet. 2015 war es Liebe auf den ersten Blick zwischen dem Deutschen und den Ferrari-Tifosi. Doch die ausgebliebenen WM-Titel und zu viele Fehler haben eine Beziehung ruiniert, die nach dem Erfolg Leclercs endgültig zerbrach."

Klares Anforderungsprofil von Ferrari

La Stampa: "Das Ende einer Liebesgeschichte: Ende des Jahres trennen sich die Wege von Vettel und Ferrari. Jeglicher Versuch, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern, wie die Scuderia vorgeschlagen hatte, ist gescheitert."

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Der Fanclub von Sebastian Vettel muss nach dem Ferrari-Aus seinen Bus umlackieren. (Videolänge: 01:47 Minuten)

Tuttosport: "Carlos Sainz ist die erste Wahl für Maranello, der sich zwar von Vettel getrennt hat, jedoch noch keinen passenden Nachfolger gefunden hat. An Kandidaten fehlt es zwar nicht, Maranello braucht jedoch jemandem, der dem Temperament Leclercs Stand halten kann."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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