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Der Große Preis von Australien

Streckenprofil Albert Park

16.03.2019 | 08:36 Uhr

Die Rennstrecke um den Albert Park Lake von oben.
Image: Die Rennstrecke um den Albert Park Lake von oben.  © Getty

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich der Albert Park Circuit in Melbourne als traditioneller Auftaktkurs der Formel 1 etabliert. Das Rennen ist eines der populärsten und stets gut besucht.

Nur zweimal seitdem der Melbourner Albert Park 1996 eröffnet wurde, fand hier nicht das erste Rennen der F1-Saison statt. Es gibt zwar jährliche Bedenken, dass die Stadt Sydney versuchen könnte, sich das Event zu schnappen. Doch derzeit müssen die Melbourner nichts befürchten: Sie sind vertraglich bis mindestens 2023 Gastgeber des australischen GPs - somit startet bereits zum 22. Mal die Formel 1 ihre Saison dort.

Obwohl es damals umstritten war - Umweltschützer behaupteten, dass der Albert Park Lake, um den die Strecke verläuft und nachdem sie benannt ist, beschädigt und zu einem Spielplatz für die Reichen verkommen würde - hat sich die Übernahme vom F1-Vorgänger Adelaide als äußerst erfolgreich erwiesen.

Die Fahrer bekommen es in Australien mit einem Stadtkurs zu tun, der eine Mischung aus schnellen Kurven und technischen Abschnitten bereithält. Daher ist der Asphalt zunächst oft schmutzig und rutschig, erst allmählich wird die Strecke durch den Gummiabrieb griffiger und schneller.

Die Strecke verläuft zwischen den Bäumen und Seen des Albert Parks, was den einzigartigen Charme des Kurses ausmacht.

Das Rennen in Melbourne findet stets großen Anklang.
Image: Das Rennen in Melbourne findet stets großen Anklang.  © Getty

In den vergangenen drei Jahren war der Sieger stets ein Deutscher, nach Nico Rosberg (2016) gewann zuletzt zweimal Sebastian Vettel im Ferrari. Insgesamt neunmal fuhr ein deutscher Pilot im Albert Park als Erster durchs Ziel, am häufigsten Michael Schumacher. Der Kerpener siegte 2000, 2001, 2002 und 2004.

Der GP von Australien 2019 findet am 17. März statt.