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Der Große Preis von Australien

Streckenprofil Albert Park

06.03.2018 | 12:24 Uhr

Die Rennstrecke um den Albert Park Lake von oben.
Image: Die Rennstrecke um den Albert Park Lake von oben.  © Getty

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich der Albert Park Circuit in Melbourne als traditioneller Auftaktkurs der Formel 1 etabliert. Das Rennen ist eines der populärsten und stets gut besucht.

Nur zweimal seitdem der Melbourner Albert Park 1996 eröffnet wurde, fand hier nicht das erste Rennen der F1-Saison statt. Es gibt zwar jährliche Bedenken, dass die Stadt Sydney versuchen könnte, sich das Event zu schnappen. Doch derzeit müssen die Melbourner nichts befürchten: Sie sind vertraglich bis mindestens 2023 Gastgeber des australischen GPs.


Obwohl es damals umstritten war - Umweltschützer behaupteten, dass der Albert Park Lake, um den die Strecke verläuft und nachdem sie benannt ist, beschädigt und zu einem Spielplatz für die Reichen verkommen würde - hat sich die Übernahme vom F1-Vorgänger Adelaide als äußerst erfolgreich erwiesen.

Die Fahrer bekommen es in Australien mit einem Stadtkurs zu tun, der eine Mischung aus schnellen Kurven und technischen Abschnitten bereithält. Er verläuft zwischen den Bäumen und Seen des Albert Parks, was den einzigartigen Charme des Kurses ausmacht.

Das Rennen in Melbourne findet stets großen Anklang.
Image: Das Rennen in Melbourne findet stets großen Anklang.  © Getty

Nach harten Verhandlungen wurde die Startzeit auf 17 Uhr australischer Zeit gelegt, um die europäischen Fans besser zu erreichen. Die niedrige Sonne am frühen Abend im australischen Herbst könnte für die Fahrer allerdings zu Sichtproblemen führen. Zu Gute kommt ihnen dagegen, dass die Strecke den Ruf hat, nicht allzu anspruchsvoll zu sein. Zudem gibt es einige Geraden von beträchtlicher Länge, die sich für Überholmanöver eignen.

Vergangenes Jahr siegte Sebastian Vettel im Ferrari zum Saisonauftakt auf der Strecke.

Der GP von Australien 2018 findet am 25. März statt.