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Der Große Preis von Singapur

Streckenprofil Marina Bay Circuit

15.03.2018 | 14:36 Uhr

Das Nachtrennen in Singapur
Image: Das Nachtrennen in Singapur © Getty

Der Stadtkurs in Singapur hat etwas ganz Besonderes zu bieten. Denn hier finden seit 2008 Nachtrennen statt.

Bernie Ecclestone bezeichnete das Rennen einst nicht umsonst als "das Juwel in der Krone der Formel 1". Singapur ist sehr beliebt bei den Sponsoren - das verwundert nicht, denn vor der beeindruckenden Stadtkulisse hat der Sport wohl nie prunkvoller ausgesehen.

Die Zahlen unterstreichen, wie komplex das Event ist: 108.423 Meter Stromkabel, 240 Stahlpylonen und rund 1600 Lichtprojektoren mit einer Gesamtleistung von 3.180.000 Watt beleuchten die Strecke für die Fahrer. Dadurch ist es auf dem Kurs heller als zur Mittagsstunde an einem sonnigen Tag und gleich viermal heller als in einem Fußballstadion. Die Scheinwerfer sind so konzipiert, dass sie nicht blenden - auch nicht, wenn es regnet.

Die hohen Geschwindigkeiten, kombiniert mit der holprigen Straßenoberfläche und der unerbittlichen Luftfeuchtigkeit, verlangen den Fahrern vor allem physisch alles ab.

Hier zu sehen: Der Crash, in den Sebastian Vettel beim Rennen letztes Jahr verwickelt war.
Image: Hier zu sehen: Der Crash, in den Sebastian Vettel beim Rennen letztes Jahr verwickelt war.

Ferrari-Fahrer Sebastian Vettel steckte das in der Vergangenheit am besten weg. Mit vier Siegen gewann er so oft wie kein anderer in Singapur. Vergangenes Jahr war er allerdings an einem dramatischen Start-Ziel-Unfall mit Max Verstappen und Kimi Räikkönen beteiligt, der seinen Titelaspirationen erheblich schadete.

Der GP von Singapur findet am 16. September 2008 statt.