Alexander Ende steigt mit Düsseldorf und Münster aus der 2. Bundesliga ab
Ende war in dieser Saison Trainer bei Düsseldorf und Münster - beide Vereine steigen in die 3. Liga ab.
17.05.2026 | 21:03 Uhr
Als wäre ein Abstieg nicht genug, gibt es für Alexander Ende gleich die doppelte Packung.
Wie heißt es doch so schön: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Gemeinsam verlassen Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster die 2. Bundesliga in Richtung Drittklassigkeit. Für Alexander Ende mag die abgedroschene Phrase allerdings nicht gelten. Aus Endes Sicht sollte es wohl eher heißen "Geteiltes Leid ist doppeltes Leid". Denn der Abstieg der beiden Vereine bescheinigt für Ende ein eher dürftiges Arbeitszeugnis: Diese Saison war er nämlich sowohl Trainer bei Düsseldorf als auch bei Münster.
Der erste Akt der Abstiegs-Tragödie: Endes Zeit bei Münster. Im Juli 2025 übernahm der heute 46-Jährige bei den Preußen. Im März war dann auch schon wieder Ende für Ende. Die Bilanz: 27 Spiele, davon 13 verloren, acht Unentschieden und nur sechs Siege. In Summe: 26 Punkte erspielt. Weniger Punkte als Spiele - da zogen die Münsteraner einen Schlussstrich.
Ende misslingt die Mission Klassenerhalt mit der Fortuna
Es folgte: der zweite Akt. Im April übernahm Ende bei Düsseldorf. In seinen fünf verbliebenen Saisonspielen mit der Fortuna gewann er zwei Spiele und verlor drei. Die Bilanz: sechs Punkte in fünf Spielen. Diesmal immerhin mehr Punkte als Spiele. Am Ende reichte es allerdings nicht für den Düsseldorfer Klassenerhalt. Die Fortuna beendete die Saison nach einer 0:3-Pleite in Fürth auf Rang 17. Nur ein Team war schlechter als Düsseldorf - und zwar die Preußen aus Münster.
Ein Trainer, zwei Abstiege: Das gab es in der 2. Bundesliga bislang erst sechsmal. Der letzte Doppelabsteiger liegt 27 Jahre zurück. Jürgen Gelsdorf stieg in der Saison 1998/99 damals mit Uerdingen und Gütersloh ab. Der erste, den das doppelte Missgeschick ereilte, war 1979/80 Istvan Sztani mit Arminia Hannover und FV Würzburg 04.
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