Auba, Batshuayi und Co.: Stürmer-Rochade mit Knall-Effekt
Win-Win-Situation für alle
05.02.2018 | 10:49 Uhr
Das Transferfenster in diesem Winter stand bei den europäischen Top-Teams unter dem Motto: Bäumchen wechsle dich! Speziell der FC Arsenal, Borussia Dortmund, Manchester United und der FC Chelsea haben fröhlich Spieler hin und her getauscht. Und zumindest der erste Spieltag nach Transferschluss zeigt - von der Stürmer-Rochade haben scheinbar alle profitiert.
So richtig gut haben die Winterneuzugänge beim FC Arsenal eingeschlagen: Borussia Dortmunds Motz-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang feierte beim 5:1-Sieg der Gunners gegen den FC Everton am Samstag sein Debüttor und Tausch-Errungenschaft Henrikh Mkhitaryan von Manchester United glänzte mit satten drei Assists.
Der Treffer zum 4:0 (37.) war sogar eine Co-Produktion der beiden Neuen: Mkhitaryan legte vor, Aubameyang vollstreckte. Diese Kombination dürfte den BVB-Fans in bittersüßer Erinnerung sein.
Auch Sanchez trifft
Während Mkhitaryan jetzt also für den FC Arsenal wirbelt, geht Alexis Sanchez im Gegenzug für Manchester United auf Torejagd - und das erfolgreich. Denn auch der neue Star der Red Devils konnte sich sofort auszeichnen.
Beim 2:0-Sieg gegen Huddersfield Town trug der Chilene selbst einen Treffer bei. Zwar verschoss Sanchez in der 68. Minute zunächst einen Strafstoß, brachte den Ball dann aber im Nachsetzen doch noch im Tor unter. Auch hier ein gelungenes, wenn auch etwas glückliches Debüt.
Batshuayi führt BVB zum Sieg
Und der BVB? Der kann sich über seinen Wintertransfer richtig freuen. Chelsea-Leihgabe Michy Batshuayi sicherte den Dortmundern am Freitag quasi im Alleingang den ersten Rückrunden-Dreier beim 1. FC Köln.
Damit trauert Aubameyang beim BVB nun auch sportlich keiner mehr nach. Denn beim knappen 3:2-Sieg gegen das Tabellenschlusslicht schnürte der Belgier nicht nur einen Doppelpack, sondern legte zudem Andre Schürrle den Siegtreffer in der 84. Minute auf.
Giroud in Zugzwang
Dieser Auftritt wird auch dem FC Chelsea nicht entgangen sein. Olivier Gioud, der als Ersatz für Batshuayi vom FC Arsenal zu den Blues gewechselt war, ist daher bei seiner Feuertaufe gegen den FC Watford am Montag schon ein bisschen in Zugzwang.
Netzt auch der Franzose, hat von der Stürmer-Rochade wirklich jeder profitiert.