Aufsichtsratssitzung des FC Bayern: Showtime für Eberl und Dreesen

Am heutigen Dienstag versammelt sich in München der Aufsichtsrat des FC Bayern. Dabei geht es u.a. um die Vertragsverlängerungen von Jan-Christian Dreesen und Max Eberl. Vieles spricht dafür, dass es sowohl mit dem Vorstandschef als auch mit dem Sportvorstand weitergeht.

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Der Aufsichtsrat des FC Bayern will die Verlängerung von Max Eberl beschließen.

Was spricht für eine Eberl-Verlängerung, was dagegen? Sky Sport beantwortet die Fragen zum Münchner Sportvorstand.

Wer ist bei der Sitzung dabei?

Die Mitglieder des Aufsichtsrats, darunter Präsident Herbert Hainer, Ehrenpräsident Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge, Vizepräsident Prof. Dr. Dieter Mayer und Vertreter der Sponsoren. Auch Max Eberl nimmt an der Sitzung teil. Die Bosse fuhren zwischen 15.35 Uhr und 16.03 Uhr an der Allianz Arena vor. Um 17 Uhr beginnt die Sitzung.

Fakten zum FC Bayern München

  • Spitzname: Die Roten, FC Hollywood, Die Bayern, Stern des Südens
  • Gründung: 27. Februar 1900
  • Vereinsfarben: Rot-Weiß
  • Stadion: Allianz Arena
  • Trainer: Vincent Kompany
  • Deutsche Meisterschaften: 35 (zuletzt 2026)
  • DFB-Pokalsiege: 21 (zuletzt 2026)

Wie läuft die Sitzung ab?

Zunächst wird gesprochen, dann gibt es seitens Hoeneß und Rummenigge den Vorschlag, mit Eberl zu verlängern. Der Vorschlag wird diskutiert und danach wird abgestimmt. Während der Abstimmung muss Eberl die Räumlichkeit verlassen. Ziel ist ein einstimmiger Beschluss.

Bis wann soll der neue Vertrag laufen?

Während der Asien-Tour hat Präsident Hainer bereits mit Eberl eine mögliche Verlängerung abgeklopft und die Parameter besprochen. Der neue Kontrakt soll bis 2029 datiert werden, aber die Laufzeit ist nicht in Stein gemeißelt.

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Über welche Personalien wird entschieden?

Dreesen ist seit Ende Mai 2023 Vorstandschef des FC Bayern. Sein aktueller Kontrakt läuft bis zum Sommer 2027. Im Raum steht eine Verlängerung um zwei bis drei Jahre.

Der Vertrag von Eberl läuft ebenfalls noch ein Jahr. Auch bei ihm deutet vieles auf eine Verlängerung hin. Nachdem die Arbeit des 52-Jährigen, seit März 2024 im Amt, intern zunächst noch kritisch gesehen wurde, hat sich die Stimmungslage klar zu seinen Gunsten gedreht.

"Die Chancen stehen so bei 60:40 hatte Ehrenpräsident und Aufsichtsratsmitglied Uli Hoeneß nach dem DFB-Pokalfinale im Mai gesagt. Während des Trainingslagers am Tegernsee erklärte Hoeneß Ende Juli, er habe sich bei Eberl für diese Aussage entschuldigt und bezifferte die Chancen mit "im Moment 100 Prozent".

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"Nicht alles, was Eberl gemacht hat, hat den FCB-Bossen gefallen. Das hat sich geändert: Eberl macht einen tollen Job, auch die Leute um ihn herum, wie Christoph Freund", schreibt Sky Sport Experte Lothar Matthäus in seiner aktuellen Kolumne.

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Was spricht für Eberl?

Unter anderem gehen die Transfers von Michael Olise und Luis Diaz auf sein Konto. Gleiches gilt für die Verpflichtung von Trainer Vincent Kompany. Zuletzt holten Eberl und Sportdirektor Freund mit Nathaniel Brown und Ismael Saibari zwei sehr vielversprechende und begehrte Spieler nach München.

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"Die Transfers von Diaz oder Olise waren super, Tah und Bischof sind ablösefrei gekommen. Eberl hat auch Kompany geholt, den vorher keiner auf dem Schirm hatte", erklärt Matthäus: "Deswegen glaube ich, dass Eberls Vertragsverlängerung nichts im Wege steht, und das zurecht."

Zuletzt wurden die Nicht-Verkäufe teurer Spieler wie Joao Palhinha, Bryan Zaragoza und Sasha Boey negativ gesehen, doch bei Palhinha und Zaragoza sieht es nun schon deutlich positiver aus.

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Bayern-Sportvorstand Max Eberl äußert sich auf der Pressekonferenz vor dem Supercup gegen Borussia Dortmund erneut zur Transfersituation um Mittelfeldspieler Joao Palhinha, der die Münchener verlassen soll. Es ist noch Bewegung drin

Was spricht gegen Eberl?

Die Vertragsverlängerungen mit Dayot Upamecano, Alphonso Davies, Jamal Musiala und Joshua Kimmich waren sehr teuer (insgesamt ca. 400 Millionen Euro).

Kommunikationstechnisch unglücklich verlief die Trennung von Thomas Müller, doch mit Müller, Leroy Sane und Leon Goretzka wurden drei Großverdiener von der Payroll gestrichen, was wiederum für Eberl spricht.

Darüber hinaus hat er sich in Sachen Kommunikation und Auftreten seit der Causa Müller deutlich verbessert.

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