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Bayer 04 Leverkusen: Lukas Hradecky im Interview vor dem DFB-Pokal-Finale gegen den FC Bayern

Erinnerungen an SGE-Triumph: Hradecky will die Bayern wieder ärgern

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Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky über den Pokal-Gewinn 2018 mit Eintracht Frankfurt (Videolänge: 36 Sekunden).

Lukas Hradecky steht mit Bayer Leverkusen im Endspiel des DFB-Pokals. Gegner sind die scheinbar übermächtigen Bayern - mal wieder. Denn schon vor zwei Jahren stand der Schlussmann im Pokal-Endspiel den Münchnern gegenüber, allerdings mit Eintracht Frankfurt. Der Ausgang ist bekannt. Kann Hradecky die Bayern ein zweites Mal ärgern?

Den 19. Mai 2018 wird Lukas Hradecky mit Sicherheit nicht mehr vergessen. An diesem Tag gewann der finnische Nationaltorhüter mit Eintracht Frankfurt sensationell den DFB-Pokal, und das ausgerechnet gegen den FC Bayern. In einem dramatischen Finale setzten sich die Adlerträger mit 3:1 durch - eine historische Nacht für die Frankfurter Eintracht, aber auch für Hradecky selbst.

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''War ein ganz großer Titel"

Denn es war erst der zweite Titel seiner Karriere (zuvor Pokalsieger in Dänemark mit Esbjerg fB), der erste überhaupt in Deutschland. ''Das war ein ganz großer Titel", resümiert der 30-Jährige im Interview mit Sky Reporter Marco Wiefel und ergänzt: ''In den letzten zwei Wochen war das natürlich ein Thema gewesen.'' Der Pokal-Sieg gegen den deutschen Rekordmeister war gleichzeitig auch die letzte Partie des gebürtigen Slowaken für den hessischen Traditionsklub.

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Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky über die Spielweise gegen Bayern im DFB-Pokalfinale (Videolänge: 1:03 Min).

Im Anschluss wechselte der Finne zum Bundesliga-Rivalen aus Leverkusen. Nun hat Hradecky erneut die Möglichkeit, den Pokal zu gewinnen. Doch der 1,92 Meter große Keeper ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: ''Bayern ist ein Gegner, der eine beeindruckende Saison gespielt hat.''

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Nichtsdestotrotz gibt sich Leverkusens Nummer eins kämpferisch: ''Alle wollen nach einer so langen Saison etwas gewinnen. [...] Es wird natürlich schwierig, aber nichts ist unmöglich. Wir müssen die Chancen, die wir bekommen, effektiv nutzen.'' Neben der Chancenverwertung wird vor allem die Mentalität auf dem Platz entscheidend sein. Im Finale von 2018 verteidigte die Eintracht mit Mann und Maus den eigenen Kasten und bestach mit konsequentem Zweikampfverhalten.

Wie endet das dritte Aufeinandertreffen in dieser Saison?

Typen auf dem Platz sowie eine gewisse Härte werden wohl auch am Samstag vonnöten sein. ''Man braucht ein wenig die ekligen Aktionen und Zweikämpfe, um die eigene Mannschaft aufzuwecken", schildert Hradecky. Die Werkself müsse sich in eine ''mentale Verfassung" bringen und die Gier haben, das Spiel gewinnen zu wollen.

  1. Auch die Profis (hier Leipzigs Timo Werner) mussten sich an diese Regelung halten - zumindest solange sie sich nicht sportlich auf dem Platz betätigten. Erst beim Aufwärmen durften die Masken abgesetzt werden.
    Image: Unterbrechung der Saison: Corona - 66 Tage mussten Klubs und Fans warten. Mit einem Hygienekonzept wagte sich die Bundesliga als erste große Liga wieder an den Restart und wurde zum Beispiel für den Rest Europas. © Imago
  2. Werder Bremen will Staatshilfen beantragen.
    Image: Enttäuschung der Saison: Werder Bremen – Nach Europa wollte man bei Werder. Eine kapitale Fehleinschätzung. Am 34. Spieltag rettete sich der Klub in die Relegation. Selbst beim Klassenerhalt bleibt die Saison eine Enttäuschung. © Getty
  3. Salomon Kalou von Hertha BSC hat mit einem Video für einen Skandal gesorgt.
    Image: Video der Saison: Salomon Kalou - Kalou sorgte für einen Eklat während der Corona-Pause. Vor laufender Kamera platze er in einen Coronatest und hielt sich zudem nicht an Abstandsregeln. Danach war die Zeit vom Ivorer bei Hertha BSC beendet. © Imago
  4. David Wagner ist mit Schalke seit 16 Spielen sieglos.
    Image: Absturz der Saison: Schalke 04 - Nach der Hinrunde träumte S04 noch von Europa, danach kam ein nie da gewesener Absturz. Es folgte die längste Serie ohne Sieg in der Vereinsgeschichte. 16 Spiele, 7:37 Tore, sechs Punkte. © Imago
  5. Trainer der Saison: Hansi Flick - Lag der FCB im Dezember noch auf Platz sieben, feierten sie am Ende souverän die 30. Meisterschaft. ''Was Hansi Flick in sechs Monaten aus der Mannschaft gemacht hat, ist schon klasse'', so Präsident Herbert Hainer.
    Image: Trainer der Saison: Hansi Flick - Lag der FCB im Dezember noch auf Platz sieben, feierten sie am Ende souverän die 30. Meisterschaft. Unter Flick zauberten sie eine Rekordrückunde auf den Platz. Dazu knackten sie als zweites Team die 100-Tore-Marke. © Imago
  6. PLATZ 10 - ERLING HAALAND:
Die Verpflichtung des Norwegers ist Zorcs jüngster Coup. Der BVB setzte sich gegen hochkarätige Konkurrenz durch und holte den Youngster für 20 Mio. €. Die bisherige Bilanz ist eindrucksvoll: Elf Spiele - zwölf Tore.
    Image: Wintertransfer der Saison: Erling Haaland - Der Norweger feierte einen Traumeinstand mit einem Dreierpack in Augsburg und war einer der Hauptgründe für die starke BVB-Rückrunde. 13 Treffer in 15 Spielen unterstreichen seinen Torriecher. © Imago
  7. Robert Lewandowski holt zum fünften Mal die Torjägerkanone.
    Image: Torjäger der Saison: Robert Lewandowski - Für den ''ewigen'' Rekord von Gerd Müller hat es am Ende doch nicht gereicht. Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski brachte es letztlich ''nur'' auf 34 Treffer - sechs weniger als Müller 71/72. © Imago
  8. Hertha BSC & FC Watford – Für beide Teams läuft es in dieser Saison nicht sehr gut. Die größte Parallele steckt wohl in der Trainerfrage. Klinsmann coachte Hertha für nur 10 Spiele, Flores Watford für nur 12.
    Image: Abgang der Saison: Jürgen Klinsmann - Eine Nachricht, die wie ein Blitz einschlug und Jürgen Klinsmann war bei Hertha BSC Geschichte. Er verabschiedete sich 76 Tage nach Amtsantritt, weil er als Trainer mehr Macht wollte und man ihm diese verwehrte. © Imago
  9. Thomas Müller holte insgesamt bereits acht Meistertitel mit den Bayern. Höchstwahrscheinlich folgt nun die achte Meisterschaft in Folge.
    Image: Spieler der Saison: Thomas Müller - Zwar erzielte Lewandowski in dieser Saison 34 Treffer, doch der entscheidende Faktor für die Wende beim FCB war Thomas Müller. Die Leitfigur der letzten Monate stellte mit 21 Vorlagen einen Bundesliga-Rekord auf. © Imago
  10. Klaus Gjasula fehlt gegen den BVB wieder gesperrt.
    Image: Kartensammler der Saison: Klaus Gjasula - Seine 17. Gelbe Karte der Saison sah Paderborns Mittelfeldspieler am 31. Spieltag gegen Bremen. Damit überflügelte der 30-Jährige Tomasz Hajto, der 98/99 im Trikot des MSV Duisburg 16 Mal verwarnt wurde. © Getty
  11. Alphonso Davies verlängert langfristig beim FC Bayern München.
    Image: Entdeckung der Saison: Alphonso Davies - ''Speedy Phonzales'' oder einfach nur ''Phonzie'': Sprint-Rakete Alphonso Davies ist beim FC Bayern die Entdeckung der Saison in der Bundesliga. Glänzte auf ungewohnter Position als Außenverteidiger. © DPA pa
  12. Clemens Tönnies steht massiv in der Kritik.
    Image: Eklat der Saison: Clemens Tönnies - Mit einer Rede im Sommer löste der Schalke-Boss mit rassistischen Äußerungen den Eklat des Fußball-Sommers aus. Noch lauter wurden die Rücktrittsforderungen nach dem Corona-Ausbruch in seinem Schlachtbetrieb. © Getty

Dass Leverkusen die Bayern schlagen kann, haben sie in dieser Saison bereits bewiesen. Ende November entführte die Bosz-Truppe drei Punkte aus München (1:2), das Rückspiel ging allerdings mit 2:4 verloren. Im zweiten Aufeinandertreffen offenbarte die Werkself zu viele Löcher im Defensivverbund, die der FCB dankend annahm.

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Das Team von Trainer Peter Bosz hat seine Qualitäten vor allem in der Offensive. Von dieser Ausrichtung soll der Bundesliga-Fünfte auch nicht abweichen, wenn es nach Hradecky geht - allerdings mit einer Einschränkung: ''Wir können nicht von unserer DNA abweichen, aber es wäre keine schlechte Idee, vielleicht ein bisschen kompakter zu stehen.''

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DFB-Pokal: Leverkusens Torhüter Lukas Hradecky über den Saisonabschluss (Videolänge: 40 Sekunden).

Ob die Werkself den Titel-Traum der Bayern beenden kann, steht in den Sternen. Für den finnischen Schlussmann ist die Marschroute jedoch klar: ''Wir müssen die ganze Energie für den Verein, die Stadt und die Mitarbeiter aufbringen, und danach können wir zwei Wochen saufen.''

Na dann, Prost!

Mehr zum Autor Florian Poenitz