Bayern-Boss Uli Hoeneß über Jamal Musiala - und die Folgen nach dem Kollaps

Der Musiala-Schock! Nachdem der Superstar des FC Bayern München im Testspiel gegen Heidenheim wieder zusammengebrochen ist und dies bereits am Samstag gegen Leipzig geschah, machen sich viele Menschen große Sorgen um den Fan-Liebling.

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Uli Hoeneß spricht im exklusiven RTL und Sky Sport Interview über den Gesundheitszustand von Jamal Musiala.

Allen voran Uli Hoeneß. Musiala selbst schrieb auf Instagram: "Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind."

Jetzt spricht der Patron im großen und exklusiven Interview mit RTL und Sky Sport über die Nummer 10 des FCB und DAS Thema.

Hoeneß: "Wir sind schon länger über die Probleme informiert. Gegen Leipzig ist es ja zum ersten Mal passiert auf dem Platz und für jeden sichtbar. Da haben wir noch gedacht: 'Wenn das jetzt so schnell nicht wieder passiert, werden ja die Medikamente, die er nimmt, helfen.' Aber da es vier Tage später wieder passiert ist, in derselben Form, das hat mich vom Hocker gehauen. Ich saß auf meiner Coach im Wohnzimmer als ich den Anruf von unserem Pressemann Stefan Mennerich bekommen habe, da war ich sprachlos, was selten genug vorkommt. Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit der Häufung dieser Probleme. Es ist ist ein Drama, speziell für den Jamal."

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Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz, Spezialist für Neurologie in Essen, spricht über die Gründe für Epilepsie und woher die Erkrankung bei Jamal Musiala kommen könnte.

"Es gibt eine bedingungslose Unterstützung für Jamal"

Mister FC Bayern gibt weiter Einblicke in seine Gedankenwelt zum Thema Musiala: "Es gibt eine bedingungslose Unterstützung für Jamal in jeder Hinsicht. Es gab immer wieder Hinweise und das eine oder andere Problem, das aber nie bei uns stattgefunden hat. Ich weiß nicht, ob das mal im Training passiert ist. Das halten unsere Leute zurecht unter Verschluss. Aber jetzt mit diesen zwei Vorfällen, ist es natürlich schon ein Problem. In erster Linie für den Menschen Jamal. Ich geh' mit dem Gedanken ins Bett und wache mit dem Gedanken an ihn auf. Aber natürlich mittelfristig auch für den Verein, weil wir im Moment ziemlich sprachlos sind. Wir haben uns darauf nicht vorbereiten können und wir müssen erst lernen, mit dieser Situation umzugehen."

Wie hoch ist jetzt das Risiko, dass das ein drittes Mal passiert? Darf man dieses Risiko eingehen. Hoeneß klärt gegenüber RTL und Sky Sport auf: "Wir haben uns schon ein bisschen abgesichert. Die behandelnden Ärzte, also die Neurologen, die haben uns das schriftlich gegeben, denn das war für uns dringend notwendig, dass es aus ihrer Sicht keine Bedenken gegen einen Hochleistungssport für Jamal gibt. Ohne das hätten wir uns ja fahrlässig verhalten. Seitdem wir diese schriftliche Bestätigung haben, schlafen wir ein bisschen ruhiger. Aber ich muss ehrlich sagen, ich bin sprachlos und ohne große Lösung."

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Nachdem Jamal Musiala bereits zweimal zusammengebrochen ist, gibt er den Grund dafür bekannt - Absencen. Neurologe Christoph Kleinschnitz spricht über die Häufigkeit und den Zusammenhang mit Fußball.

Dabei hatte Hoeneß gehofft, dass Musiala nach seinen Verletzungen und der unbefriedigenden WM eine tolle Saison für den FC Bayern spielt: "Wir waren immer der Meinung, nach der WM beginnt eine neue Ära für Jamal mit einer guten Vorbereitung und dann geht die Saison voll los. Und schon beim ersten Spiel ist das passiert, das hat uns natürlich auf dem falschen Bein erwischt."

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