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Bundesliga News: Heribert Bruchhagen exklusiv bei Sky

Bruchhagen mit klarer Forderung: "Schalke muss sich jetzt vertragen"

Sky Sport

19.03.2021 | 20:25 Uhr

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Heribert Bruchhagen über Schalke 04. (Videolänge: 4:35 Minuten)

Heribert Bruchhagen gilt als Mann der klaren Worte. Der ehemalige Funktionär äußert sich exklusiv bei Sky Sport über den Einfluss des Sportvorstands, die prekäre Situation auf Schalke und den angekündigten Rückzug von Fredi Bobic bei Eintracht Frankfurt.

Heribert Bruchhagen ...

... über den Einfluss des Sportvorstands auf die Trainer-Verpflichtung:

"Der Sportvorstand hat insofern ein Wörtchen mitgesprochen, als dass er den Trainer ausgewählt hat. Es geht nicht ohne sein Votum, er hat das Vorschlagsrecht und er hat den Hut auf, wenn es um die Trainer-Verpflichtung geht. Aber hier muss ein Vertrauensverhältnis in dem Augenblick entstehen, denn dann delegiert man das Ganze an den Trainer. Der Trainer ist die Entscheidungsebene, wie die Mannschaft aufgestellt wird. Das schließt nicht aus, dass man am Abend vor dem Spiel auf ein Glas Rotwein zusammensitzt oder am Sonntagmorgen sich nach einem Spiel intensiv austauscht über das, was man gesehen hat. Das gehört auch dazu, aber was die Aufstellung angeht, hat ausschließlich der Trainer das Sagen."

... auf die Frage, wie viel Mitspracherecht ein Trainer bei einem Transfer haben sollte:

"Alles. Ich hole niemals einen Spieler ohne dass ich das Votum des Trainers habe. Das ist undenkbar. Aber Trainer wechseln natürlich häufig und wenn ein neuer Trainer kommt, dann findet er einen Kader von mindestens 20 Spielern vor und dadurch resultieren natürlich Reibungsverluste."

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... über die Kommunikation von Vorstand und Trainer beim FCB zu den letzten Transfers:

"Sie müssen davon ausgehen, dass die bestehende Mannschaft die Champions League gewonnen hat und wenn man dann jemanden holt, muss man in das oberste Regal greifen. Man kann ja nicht einfach Messi oder Ronaldo holen. Also weiß man auch, wenn man beispielsweise Choupo-Moting holt, dass er sicherlich nicht die erste Wahl sein wird. Das sind einfach Dinge, die beim FC Bayern der Normalität entsprechen. Dass dann auch hinterher der Eindruck entsteht, die neuen Spieler spielen ja gar nicht, ist bei Bayern normal. Es ist sehr schwer, dort in die Stammformation zu kommen Dazu muss man höchste Qualität haben. Das war sowohl Hasan Salihamidzic als auch Hansi Flick klar."

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... über die Situation auf Schalke:

"Ich war ja selbst drei Jahre auf Schalke verantwortlich und habe auch erlebt, mit welchem Herzblut alle an die Sache Schalke heran gehen. Das ist nicht unbedingt zu vergleichen mit anderen Vereinen. Jeder dort investiert jeder sehr viel Emotionen und da ist es nicht immer einfach, rational Dinge zu entscheiden und vorzugehen. Das ist ein Teil der DNA von Schalke 04. Aber alle wollen das Beste, dass muss man ganz klar sagen. Jetzt muss sich jemand den Hut aufsetzen und dementsprechend das Ganze koordinieren, denn Schalke hat einen Vorteil. So bitter es klingt: Je frühzeitiger der Abstieg klar ist, umso besser kann man für die Zweite Liga planen und das ist jetzt angesagt. Schalke muss sich jetzt vertragen, dann wird es auch klappen."

... über eine mögliche Rückkehr von Ralf Rangnick auf Schalke:

"Das ist sehr schwer für mich zu beurteilen. Die Ansprüche, die Ralf Rangnick in der Vergangenheit hatte, waren ja sicherlich nicht klein. An seinen Qualitäten gibt es ja keinen Zweifel. Für das Projekt ist sehr viel Enthusiasmus notwendig, denn ich könnte mir vorstellen, dass er mit einem Lizenzspieleretat um die 30 Millionen Euro auskommen muss. Da betritt auch Ralf Rangnick Neuland, das muss man wissen. Ob er das will, kann ich nicht sagen. Ich habe immer gute Gespräche mit ihm geführt und an seiner Kompetenz gibt es natürlich nicht den geringsten Zweifel. Da müssen sie ihn selbst Fragen, wie er das Projekt angehen möchte."

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... über den angekündigten Rückzug von Fredi Bobic bei Eintracht Frankfurt und den Aufsichtsrat:

"Dass es jetzt sofort in diesem Jahr war, kam ein bisschen überraschend. Ich habe aber immer gewusst, dass er nicht noch fünf Jahre in Frankfurt sein wird, sondern das eher als Projekt ansieht. Ich kenne den Aufsichtsrat gut, der Großteil war auch zu meiner Zeit schon da. Dort ist man gelassen und mit Philip Holzer hat man einen sehr fußballerfahrenden Aufsichtsrat, man wird nicht nervös werden. Es galt schon immer der Grundsatz, wenn einer geht, dann kommt ein anderer und auch der ist in der Lage, großartig zu arbeiten."

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