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Bundesliga: Vorerst wohl keine Fan-Choreos auf Schalke

Nach Rauch-Eklat: Vorerst wohl keine Fan-Choreos auf Schalke

Nach einer umstrittenen Fan-Choreografie mit dem Abbrennen von Rauchtöpfen beim Bundesligaspiel zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Freiburg wird es vorerst wohl keine Choreografien in der Gelsenkirchener Arena mehr geben.

In einer Stellungnahme des Bundesligisten vom Montag heißt es: "Nach der Ankündigung durch die Polizei und Feuerwehr Gelsenkirchen von Sonntagabend stellt sich die Frage nach der Durchführung weiterer Choreografien zum jetzigen Zeitpunkt nicht."

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Die Einsatzkräfte hatten angekündigt, dass sie "bis auf Weiteres dem Sicherheitskonzept des Vereins nicht mehr zuzustimmen, sobald Choreografien angemeldet werden". Denn am Sonntag hatten Schalke-Fans unerlaubterweise Rauchtöpfe abgebrannt, wodurch laut Polizei "sowohl Zuschauer als auch die Mannschaften beider Vereine beeinträchtigt wurden".

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Die Fans stehen zu ihrem Verein, auch wenn der FC Schalke 04 immer tiefer abstürzt. Sky Reporter Dirk große Schlarmann hat mit S04-Angänger Jörg über die aktuelle Situation und den neuen Coach Thomas Reis gesprochen.

Partie musste für einige Minuten unterbrochen werden

Schiedsrichter Christian Dingert musste die Partie nach vier Minuten wegen der Sichtbehinderung kurz unterbrechen. Eine Choreografie war zwar generell von allen Seiten genehmigt worden, das Abbrennen der Rauchtöpfe sei allerdings nicht abgesprochen gewesen, so Einsatzkräfte und Verein.

Dennoch setzt Schalke auf Dialog. "Die Notwendigkeit eines mit den Behörden abgestimmten Sicherheitskonzeptes zur Durchführung der Bundesligaheimspiele ist unstrittig. Ziel des Vereins ist es dabei, auch stets die Faninteressen in einem möglichst hohen Maß zu berücksichtigen", teilte der Klub mit. "Dementsprechend werden wir mit allen Beteiligten sprechen, um auf einen gemeinsamen Weg zurückzukehren."

Später teilte der Klub mit, sich mit der Polizei bereits ausgetauscht zu haben. Die Polizei habe dem Verein am Montag signalisiert, "dass das gegenseitige Vertrauen zwischen den Verantwortlichen zu 100 Prozent gegeben ist".

dpa

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