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Bundesliga: Youngster Baumgartner schießt Hoffenheim zum Sieg gegen Köln

Nach Gala gegen Köln: "Chaot" Baumgartner im Fokus

Sport-Informations-Dienst (SID)

28.05.2020 | 11:19 Uhr

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Bundesliga: Die Stimmen zum Spiel 1899 Hoffenheim vs. 1. FC Köln mit Christoph Baumgartner und Toni Leistner (Videolänge: 42 Sek.).

Christoph Baumgartner ist der neue Liebling beim Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim. Nur seine Freundin ist nicht immer glücklich mit ihrem kleinen Chaoten.

So richtig auf die Palme bringt der "Baumi" nur seinen Schatz. "Meine Freundin sagt immer, dass ich überall meine Sachen rumliegen lasse", sagte Christoph Baumgartner nach seiner Gala beim 3:1 (1:0) gegen den 1. FC Köln etwas verlegen. Die fehlende Ordnungsliebe scheint allerdings so ziemlich das Einzige zu sein, was an dem Senkrechtstarter der TSG Hoffenheim auszusetzen ist.

Schreuder mit viel Lob für den Youngster

Diesen Eindruck vermittelten jedenfalls die Lobeshymnen, die im Anschluss an seinen famosen Auftritt mit zwei Toren und einer Vorlage auf den jungen Österreicher angestimmt wurden. "Er hat immer unglaubliche Topwerte. Das ist Champions-League-Niveau, was er läuft und arbeitet", sagte TSG-Trainer Alfred Schreuder über sein Juwel: "Dazu ist er noch intelligent zwischen den Räumen und erst 20 Jahre alte. Ich bin sehr froh, ihn im Kader zu haben."

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Obwohl Baumgartner in den zurückliegenden Partien mehrere große Möglichkeiten ungenutzt ließ, hegte Schreuder nie Zweifel an dem Offensivspieler. "Baumi hat es schon in den vergangenen zwei Spielen sehr gut gemacht. Er hat nur die Chancen nicht genutzt", äußerte der Niederländer: "Aber das gehört bei jungen Spielern dazu. Die brauchen das Vertrauen des Trainers."

Baumgartner schießt TSG aus der Krise

Dieses Vertrauen zahlte Baumgartner, der vor einem Jahr sein Bundesligadebüt feierte und erst 22 Erstligapartien (sechs Tore) auf dem Buckel hat, gegen den FC mit Zinsen zurück. Der junge Mann aus Niederösterreich sorgte mit seinem ersten Doppelpack in der Eliteklasse (11. und 46.) sowie mit seiner Vorlage zum Treffer von Steven Zuber (48.) dafür, dass sich die Kraichgauer nach sieben Punktspielen ohne Sieg aus ihrer Krise befreien konnten.

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"Wenn man zwei Tore macht und eins auflegt, war es ganz okay. Ich bin glücklich", sagte Baumgartner nach dem Spektakel mit vier Toren, zwei Platzverweisen, einem gehaltenen Strafstoß und jeder Menge anderer Aufreger am Sky Mikrofon: "Viel entscheidender ist aber, dass wir wieder drei Punkte geholt haben. Das war extrem wichtig."

In jungen Jahren bereits ein Vollprofi

Für Oliver Baumann stand allerdings etwas anderes im Vordergrund. "Ich bin froh, dass der Baumi einfach normal ist. Ein normaler Junge, anständig und ein Vollprofi", äußerte der Hoffenheimer Torwart: "Er weiß, wie er sich zu verhalten hat. In dieser Welt normal zu sein - das ist das größte Kompliment, das man machen kann."

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Komplimente sind für Baumgartner, der 2017 zur TSG kam und bis 2023 beim Klub des Mehrheitseigners Dietmar Hopp unter Vertrag steht, allerdings längst zur Gewohnheit geworden. Schließlich gilt der österreichische U21-Nationalspieler auch abseits des Platzes als Musterschüler, nur so konnte er während seiner Zeit im Sportgymnasium St. Pölten eine Klasse überspringen. Für eine Eins beim Aufräumen hat es bisher aber noch nicht gereicht...

Sport-Informations-Dienst (SID)

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